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03400 Geschichte der Psychologie (Fach) / (4) Paradigmen der Psychologie (Lektion)
zentrale Paradigmen und Schulen:
1) Das psychoanalytische Paradigma
2) Das behavioristische Paradigma
3) Gestaltpsychologie
4) Das kognitionswissenschaftliche Paradigma
5) Das kognotionswissenschaftliche Paradigma
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- Hermann von Helmholtz Sinnespsychologie Antivitalisteneid, Er widersprach den vitalisten Antivitalisten: Es gibt keine eigenständige Lebenskraft,nur mechanische Vitalisten: es gibt neben den mechanischen Kräften auch eigenständige Lebenskraft (Aristoteles) Materialist: Bei den Phänomenen des Lebens werden die gleichen Grundlagen angenommen, wie für Physik u. Chemie Konstanzannahme: eins-zu-eins Beziehung zwischen Reiz und Sinneseindruck vom Reiz zum Sinnesorgen - vom Sinnesorgan zum Nervensystem Musikpsychologie
- Franz Brentano Würzburger Schule Begründer der Aktpsychologie: knüpft an Traditionen der mittelalterlichen Scholastik an (die für und die gegen sprechenden Argumente werden nacheinander dargelegt ). Ihr Hauptbegriff ist der der Intentionalität. Psychische Phänomene sind Akte, die auf Objekte gerichtet sind.
- William James stream of consciousness Zusammenhang von Selbt - Ich - Person Self als Nachfolgebegriff für Seele Ich als Subjekt / Ich als Objekt Körper und Geist als zusammengehörige Teile eines einheitlichen Organismus. Der Gegensatz von Leib und Seele - aufgehoben und durch einen psychophysischen Funktionalismus ersetzt. Methodisch wichtig waren in seiner neuen Psychologie Introspektion, Experiment und Komparation. Begründer der amerikanischen Psychologie als Wissenschaft. Auf ihn geht die Einführung des Fachbereichs Psychologie an US-amerikanischen Universitäten zurück. fasste Psychologie naturwissenschaftlich auf Verbindung von Bewusstseins- und Gerhirnzuständen
- Friedrich Albert Lange Psychologie ohne Seele
- CRUM Computational-Representational Understanding of Mind
- Wilhelm Wundt Wundt definiert die Psychologie als Wissenschaft von der unmittelbaren Erfahrung
- Behaviorismus sieht den Organismus als Black Box
- Kognition Kognition ist ein Sammelbegriff für alle geistigen bzw. mentalen Prozesse des Menschen
- Alfred Adler Begründete die Individualpsychologie: Unteilbarkeit des Individuums Betonung teleologischer Grundannahmen: menschliches Streben nach Glück, Gemeinschaft u. Vollkommenheit Adlers Menschenbild ist ganzheitlich u. dynamisch-zielorientiert Verbindung zu Freud
- kognitives Sechseck (Bara 1995) Philosophie Psychologie Informatik (künstliche Intelligenz) Linguistik kognistive Anthropologie Neurowissenschaften
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- Wolfgang Köhler Gestaltpsychologie Zusammen mit Max Wertheimer u. Kurt Koffka das Gnaze ist mehr als die Summe ihrer Teile Alexius Meinong begründete die Gestaltpsychologie Ziel und Hilfsmittel bilden eine Gestalt: die Erkenntnis dieser Gestalt nennt er "Einsicht" Isormorphieprinzip: Struktur einer Gestalt wird 1:1 in Kopf übertragen
- Kognitive Psychologie Ein zentrales theoretisches Konstrukt der kognitiven Psychologie zur Repräsentation von Wissen ist das Schema. Schemata steuern die Wahrnehmung und Informationsverarbeitung des Menschen. Es handelt sich dabei um Wissensstrukturen, die auf Erfahrungen basieren und typische Zusammenhänge eines Realitätsbereichs repräsentieren. Schemata besitzen "Leerstellen" (Kategorien) die mit Default-Werte besetzt sind. Wenn eine Information nicht in das Schema passt, können die Default-Werte entsprechend angepasst beziehungsweise ersetzt werden. Schemata werden durch passende Stimuli aktiviert, nachfolgende Informationen werden dann vor dem Hintergrund der gerade aktiven Schemata interpretiert und ergänzt.
- Roth (1987) Konstruktivistisches Paradigma Personaler Konstruktivismus Radikaler Konstruktivismus (Erkenntnistheorethische Position) (Selbstoragnisation u. Autonomie gegenüber der Umwelt: Roth: "Selbstrefetielle Systeme sind von Innen, durch das NEtzwerk der Interaktionen der Komponenten determiniert) (Passen statt stimmen) Sozialer Konstruktivismus
- Erik H. Erikson Psychoanalyse u. Entwicklungspsychologie Identitätsfindung> über Lösung von "lebensphasetypischen" Konflikten> Chancen und Risiken von 8 Entwicklungsphasen
- George Kelly sieht den Menschen als Wissenschaftler Das konstruktivistische Paradigma Personaler Konstruktivismus: Der Mesnch stellt Hypothesen auf und überprüft sie. Er verwendet hypothetische Konstrukte. 1) Realität kann erkannt werden, wenn sie bewertet u. interpretiert wird 2) es gibt keine absolute Wahrheit, sondern alternative Interpretationen, die man konstruiert u. auswählt
- konnektionistische Modelle Kogitive Psychologie Der Mensch wie ein Computer Symbolorientierte u. konnektionistische Modelle -aktuelle Informationen als Muster von AKtivierungen von Knoten (symbolfrei, erzeugen Grad von Erregung) eines Netwerks (bottom-up).
- Intentionale Inexistenz Brentano: „Jedes psychische Phänomen ist durch das charakterisiert, was die Scholastiker des Mittelalters die intentionale (auch wohl mentale) Inexistenz eines Gegenstandes genannt haben, und was wir, obwohl mit nicht ganz unzweideutigen Ausdrücken, die Beziehung auf einen Inhalt, die Richtung auf ein Objekt (worunter / hier nicht eine Realität zu verstehen ist), oder die immanente Gegenständlichkeit nennen würden. Jedes enthält etwas als Objekt in sich, obwohl nicht jedes in gleicher Weise. In der Vorstellung ist etwas vorgestellt, in dem Urteile ist etwas anerkannt oder verworfen, in der Liebe geliebt, in dem Hasse gehasst, in dem Begehren begehrt usw. Diese intentionale Inexistenz ist den psychischen Phänomenen ausschließlich eigentümlich. Kein physisches Phänomen zeigt etwas Ähnliches.“
- Kognitives Sechseck Kognitionswissenschaft als Gefüge interdisziplinärer Beziehungen Philosophie Psychologie Informatik (künstleriche Intelligenz) Linguistik kognitive Anthropologie Neurowissenschaften
- CRUM Computerational - Representional - Understanding of Mind Erklärungsschema Menschen haben mentale Repräsentationene, sie wenden algorithmische Verhalten an, die mit diesen Repräsentationen arbeiten. → Es produziert das Verhalten
- Schemagesteurte Verarbeitung Schemata: abstrakte Wissensstrukturen, die einen Teil eines Stimulusgebiets in Form von aufeinander bezogene Kategorien repräsentierenKategorien:Klasse von Stimuli mit bestimmten gleichen Merkmalen1. Schemate werden durch passende Stimuli aktiviert (Vergleichen, passt ein Stimulus zum Schema)2. Nachfolgende Informationen werden dann vor dem Hintergrund der Aktiven Schemate interpretiert (Folgerung)→ ein Schema kann weitere Schemas aktivieren
- PSI kognitivistische Theorie von Dörner Gesamttheorie eines lebenden Wesens in ein Computersystem umgesetzt