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Sonderpädagogik (Fach) / Testtheorie (Lektion)
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- Beschreibung psychosometrisches Verfahren PSYCHOSOMETRISCHES VERFAHREN - objektives und zuverlässiges Prüfungenverfahren -> wird unter standardisierten Bedingungen durchgeführt - erfasst empirisch abgenzbare Persönlichkeitsmerkmale -aus den Verhalten und Erleben eines Menschen werden für das entsprechende Persönlichkeitsmerkmal repräsentative Stichproben entnommen - das vor dem Hintergrund einer Norm Rückschlüsse den individuellen Ausprägungengrad des Persönlichkeitsmerkmals erlaubt
- Einteilung psychologischer Tests 1. Leistungstests Entwicklungstests, Intelligenztests, Allgemeine Leistungstests, Schultests, Funktions- und Leistungstests 2. Psychometrische Persönlichkeitstests Persönlichkeitsstrukturtest,Einstellungs- und Interessentests Formdeuteverfahren 3. Persönlichkeits - Entfaltungsverfahren verbal - thematische Verfahren, Zeichnerisch- gestalterische Verfahren
- Bestimmung der Testart -> Population und Merkmal -Material? -Testlänge? -Einzel- oder Gruppentat -Teststruktur?
- Material Mit welchem Merkmal lässt sih das zu bestimmende Merkmal am bestenabbilden? -> Bei Kindern wirken Spielmaterialien motivierend
- Struktur einziger Gesamttest oder Untergliederung in Subtests -> Abhängig von zugrunde liegender Theorie z.B. Intelligenz aus Eimzelfähigkeiten zusammengesetzte globale FÄhigkeit -> Einzelfähigkeit in unterschiedelichen Subtests prüfen
- Population Welche Altersgruppe wird erzielt. Sollen MmB ebenfalls zur Population gehören oder nicht?
- Testlänge -> Wie differenziert sollen die Testergebnisse sein? Durchhaltevermögen kleiner Kinder eingeschränkter
- Einzel- oder Gruppentest Kann ein Gruppentest die gleichen Ergebnisse erbringen wie win Einzeltest? Aufmerksamkeitsgestörte Kinder erbringen in Enzeltests deutlich bessere Leistungen als in einer Gruppensituation
- Schwierigkeitsindex Der Schwierigkeitsindex( = Index der kategorialen Häufigkeit) gibt an, wie groß der Anteil von Probanden in der Einstichprobe ist, die ein Item richtig gelöst haben. NICHT hilfreich : Items , die zu leicht sind ( von allen gelöst) zu schwierig sind ( von keinem gelöst) . NUR Items verwendbar die von einem Teil der Probanden gelöst wurden und von einem Teil der Probanden NICHT gelöst wurden
- Berechnung des Schwierigkeitsindex P=NR : N ( NR= Richtiglöser, N= Anzahl der Probanden) Wkt mit der ein Item richtig gelöst wird. Item wird von vielen Probanden gelöst -> hoher P- Wert ( leichtes Item)
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- Schwierigkeitsindex ( speed -tests) - Durchführungszeit ist begrenzt.. Leistung wird gemessen durch die Anzahl der in einer bestimmten Zeit richtig gelösten Items. -> Das Schwierigkeitsgrad der Aufgaben sollte möglichst gleich und niedrig sein.
- Schwierigkeitsindex, Niveau -Test Die Durchführungszeit ist UNBEGRENZT Proband bearbeitet alle Items, die er lösen kann. Abbruch erfolgt nach einer bestimmten Anzahl nicht gelöster Items ( Abbruchregel) . Schwierigkeitsgrad der Aufgaben ist aufsteigend. Leistung wird aufgrund richtig gelöstet Items bestimmt
- Schwierigkeitsindex, Mischtest Mischtest: erfordert sowohl Schnelligkeit als auch Niveauleistung. Die Aufgaben werden bei begrenzter Bearbeitungszeit in aufsteigendem Niveau angeordnet. Schwierigkeitsgrad der Aufgaben bewegt sich im mittleren Bereich. Die Leistung wird aufgrund der richtig gelösten Items bestimmt .
- Trennschärfe Die Trennschärfe liefert Informationen darüber, in wie weit der Menge der Löser über alle Items konstant bleibt
- Berechnung der Trennschärfe r (ti) = Korrelation : Test - Score (t) - Item - Score (i) Der Test-Score jedes Probanden wird mit dem jeweiligen Item - Score verglichen.
- Homogenität Die Homogenität gibt den Grad an, in dem die Items eines Test oder eines Subtests dieselbe Eigenschaft, dasselbe Merkmal messen.
- Berechung Homogenität Berechung Homogenität - Interkorrelation der Items - Faktorenanayse über alle Imtems
- Itemselektion Nach Abschluss der Itemanalyse wird entschieden, welche Items in der Endfassung des Tests bleiben und welche entfernt werden. Hierbei sind neben statistischen auch inhaltliche Kriterien zu berücksichtigen
- Objektivität Das Qualitätskriterium Objektivität verlangt, dass die Testergebnisse nicht vom Testleiter abhängig sind. -> Soll durch möglichst genaue Verfahrensregeln für die Druchführung, Auswertung und Interpretation der Tests gewährleistet werden .
- Drei Unterteilungen von Objektivität 1. Durchführungsobjektivität 2. Auswertungsobejtktivität 3. Interpretationsobjektivität
- Auswertungsobjektivität BSP Textfrage
- Interpretationsobjektivität Grad der Eindeutigkeit, mit dem gleiche Testscores gleichen Merkmalsausprägungen zugeordnet werden. Diese werden vom TESTAUTOREN vergeben
- Reliabilität Das Qualitätskriterium Reliabilität ( Zuverlässigkeit, Präzision) bezieht sich auf den Grad der Genauigkeit der Testergebnisse. Die Reliabilität von Test lässt sich in wissenschaftlichen Untersuchungen empirisch bestimmen
- Reliabilität, Erstes Axiom der Testtheorie: Jede Messung also jeder beobachtete Wert (X ) ist zusammengesetzt aus dem wahren Wert ( T = true score) und einem Fehlerwert (E = error)
- vier Formen der Reliabilität 1. Retestreliabilität 2. Paralleltestreliabilität 3.Halbierungsreliabilität 4. Interne Konsistenz
- Retest - Reliabilität 1. Erste Untersuchung mit dem neuen Test. -> 4 Wochen später Zweite Untersuchung mit dem neuen Test. -> Die Test - Scores der beiden Messungen bei den gleichen Probanden werden miteinander korreliert. -> Die Höhe des errechneten Korellationskoeffizienten gilt als Schätzung für Reliabilität -> Relaibilitätskoeffizient r(tt)
- Paralleltestreliabilität Untersuchung mit der Form A des neuen Tests + Untersuchung mit der Form B des neuen Tests. -> Die Test- Scores der beiden Messungen bei dem gleichen Probanden werden miteinander korreliert. -> Die Höhe des errechneten Korrelationskoeffizieten gilt als Schätzung für Reliabilität. -> Reliabilitätskoeffzient r (tt)
- Halbierungsreliabilität Untersuchung des Probanden mit dem neuen Test Häfte 1 , Hälfte 2 -> Die Test - Scores der beiden Testhälften werden miteinander korreliert. -> Die Höhe des errechneten Korrelationskoeffizienten gilt als Schätzung für Reliabilität. Reliabilitätkoeffizient r(tt)
- Interne Konsistenz Untersuchung der Probanden mit dem neuen Test. Alle Items- Scores werden miteinander korreliert. Die Höhe der errechneten KorrelationsKoeffizietenten gilt als Schätzung der Reliabilität
- Validität Mit Validität ( Gültigkeit) ist gemeint, dass der Test auch das erfasst , was er erfassen soll
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- Arten von Vailidität - Inhaltsvalidiatät - Konstruktvalidität - Kriteriumsvalididität : Übereinstimmungsvalidität, Vorhersagevalidität
- Inhaltsvalidität Inhaltsvalidität ist dann gegeben , wenn der Inhalt der Test - Items das Zielmerkmal hinreichende genau definiert. -> Expertenurteil: Die Qualität hängt von der genauen Definition des Merkmals und der Validität des Experten ab.
- Konstruktvalidität Ausgangspunkt : Wie gut stimmt der Test mit der zugrunde gelegenen Theorie überein? Hohe Korrelation: Konvergente Validität Niedrige Korrelation: divergente Validität
- Kriteriumsbezogene / emprirische Validiät Die Kriteriumsbezogene / empirische Validität wird ermittelt durch den Vergleich des Testscores und Kriterien Scores. I.d.R. wird das Grad der Übereinstimmung als Korrelationskoeffizient ausgedrückt.
- Normierung oder Eichung 1. Intraindividuelle Normen ( PB wird mit sich selbst verglichen. Der momentane Entwicklungs oder Leistungsstand wird z.B. zu einem früheren in Entwicklung gesetzt. 2. Interindividuelle oder soziale Normen ( Die im Test erbrachte Leistung wird mit der Normpopulation verglichen) 3. Idealnorm ( Lehrzielorientierte Norm) : Leistungen eines Schülers werden mit den Anforderungen eines Lehrzeils verglichen. Es wird festgestellt inwieweit der Schüler das Lehrziel erreicht hat
- Vorteile einer Normierung Testergebisse eines Schülers in verschiedenen Testverfahren können miteinander verglichen werden ( Dianose ELgathenie: Rechtschreibtest + Intelligenztest) Testergebnisse verschiedener Schüler aus verschiedenen Gruppen können miteinader verglichen werden. -> Testergebnisse als Standardwert ( IQ - Wert, T-Wert, z-Wert)
- Soziometrische Untersuchung einer Gruppe ( Soziale Norm) Strukturen in einer Gruppe Strukturen in einer Gruppe: Affektstruktur : Sympathie und die Antipathie Machtstruktur: Autorität und Einfluss Statusstruktur: Wert für die Gruppe Kommunikationsstruktur: Netz oder Muster des Kommunikationsflusses
- Soziometrische Untersuchung einer Gruppe: Soziomatrix Soziomatrix ( Fragen auswerten wie "neben wem möchtest du während einer langen Busfahrt gerne sitzen) Jeder Schüler gibt drei positiv und drei negativ Wahlen oder Ennenungen Auswertung der positiv Nennungen : Graphische Darstellung von Untergruppen über positve Wahlen
- Beurteilungsfehler Mit Hilfe von psychologischen Experimenten konnte aufgezeigt werden, dass beim Prozess der Wahrnehmung über die Berueteilung zur Erkenntnis leicht zur Störungen sogennanten BEURTEILUNGSFEHLERN kommen kann. Dabei handelt es sich um TENDENZEN, die bei der Verhaltensbeurteilung auftreten und das ergebnis SYSTEMATISCH VERFÄLSCHEN können. Man spricht auch von SYSTEMATISCHEN TENDENZEN. Sie können auf Seiten des BEOBACHTERS oder auf Seiten des PROBANDEN entstehen
- Rosenthal Effekt / Pygamlion Effekt / Selbterfüllende Prophezeihung VERSUCHSLEITERFEHLER: Die Ansichten, Einstellungen und Erwartungen des Versuchsleiters beeinflussen das Verhalten der Versuchsperson und die Ergebnisse der Untersuchung und umgekehrt. -> Eine selbsterfüllende Prophezeihung ist eine Erwartung oder Voraussage , die ihre eigene Erfüllung selbst verursacht
- Halo- Effekt / Hof Effekt Von einem HERAUSSTECHENDEN Merkmal wird auf andere Persönlichkeitsmerkmale geschlossenn. Es besteht die Tendenz, Eigenschaften nicht unabhängig voneinander zu erfassen, sondern mit einem zumeist wertenden Faktor oder einem Pauschalurteil zu verbinden. Z:B Dicke sind gemütlich
- Logische Fehler Aus Beobachtungen werden Erkentnisse abgeleitet, die zwar logisch sind, aber trotzdem falsch ( z.B. positive Korrelation Storchpoulation / Geburtenrate)
- Projektion Eigene Affekte werden auf das Gegenüber projiziert. ( man schließt von sich auf andere)
- Kontrast und Ähnlichkeitsfehler Es werden Eigenschaften wahrgenommen, die der Beobachter an sich selbst vermisst oder die ihm sehr vertraut sind ( schlecht gelaunter Lehrer beklagt sich über demotivierte SuS)
- Reihenfolgen Effekte Reihenfolgen Effekte: Bei der Integration von Einzelbeobachtungen zu einem Gesamteindruck spielen der erste Eindruck ( Primacy Effect) und die letzte Beobachtung ( Recenty Effect) eine besondere Rolle, weil sie besser erinnert werden
- Erster Eindruck ( Primacy Effect) Der erste Eindruck von einer Person prägt entscheidend den Gesamteindruck und ist schwer zu revidieren
- Letzter Eindruck ( Recenty Effect) Bei großen Informationsmengen bleibt der letzte Eindruck stärker in Erinnerung
- Fehler auf Seiten des Probanden: Zentrale Tendenz Zentrale Tendenz: VP neigen eher dazu, sich für mittlere Kategorien zu entschiden, als für Extremwerte ( z.B. bei Fragebögen, psychologischen Tests etc.
- Mildefehler / Strengefehler Versuchsleiter neigen dazu, bekannte Personen milder ( oder aus Angst dem Mildefehler besonders strang) zu beurteilen, as ihnen unbekannte Personen.
- Fehler auf Seiten des Probanden: Soziale Erwünschtheit Soziale Erwünschtheit Heikle Fragen werden häufig im Sinne der sozialen Erwünschtheit beantowrtet (Z.B. Wie stehen Sie zu Homosexualität)