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Mikroökonomie (Fach) / Mikro I (Lektion)
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- Budgegerade - Wie wirkt sich die Annahme der Nichtsättigung auf das Konsumverhalten aus Die Budgegerade zeigt die alternativen Kombinationen zweier Güter, man wählen kann, wenn man sein gesamtes Einkommen ausgibt. Nichtsättigung bedeutet, man gibt sein gesamtes verfügbaresEinkommen für Konsumzwecke aus. D. h. man spart nicht.
- 1. Gossen‘schen Gesetz (abnehmender Grenznutzen) Unter Grenznutzen versteht man den zusätzliche Nutzen, der durch die letzte konsumierte Menge eines Gutes entsteht. Der Gesamtnutzen nimmt beim Konsum zu, der Nutzen der letzten Einheit nimmtjedoch mit zunehmenden Konsum eines Gutes ab. Zum Beispiel ist der Nutzen, der durch den gesamten Dönerkonsum des Tages gestiftet wird, der Gesamtnutzen. Der durch die einzelnen Döner gestiftete Nutzen, ist der Grenznutzen des entsprechenden Döners. Dabei wird jeder zusätzliche Döner einen niedrigeren Zusatznutzen haben als der vorherige.
- Indifferenzkurve Die Indifferenzkurve ist der geometrische Ort aller Güterkombinationen,die für den Haushalt den gleichen Nutzen erzielen.
- Grenzrate der Substitution Die GRS gibt das (innere, subjektive) Austauschverhältnis an, zu dem ein Konsument bereit ist, bei gleicher Nutzenbefriedigung, ein Gut (X2) durch ein anderes (X1) zu ersetzen. In diesem Fall:GRS= - dx2/dx1 = 1ist der Haushalt dazu bereit auf 1 X2 zu verzichten, wenn er dafür 1 X1 zusätzlich erhält.
- Einkommeneffekt Sinkt der Preis für Bier, kann der Haushalt bei gegebenem Einkommen insgesamt mehr Güter erwerben. Die Kaufkraft seines Einkommens steigt, der Haushalt wird also insgesamt reicher.Man spricht von dem Einkommenseffekt. Da die Kaufkraft des Haushalts insgesamt steigt, wird er mehr von beiden Gütern nachfragen. Der Einkommenseffekt zeigt sich grafisch darin, dass der Haushalt zu einer höheren Indifferenzkurve wechselt.
- Substitutionseffekt Sinkt der Preis für Bier, so wird Bier in Relation zum Whisky billiger.Da der Preis für Bier relativ zum Preis für Whisky gesunken ist, wird der Haushalt mehr Bier trinken. Der Haushalt wird also Whisky durch Bier substituieren, man spricht vomSubstitutionseffekt. Der Substitutionseffekt zeigt sich grafisch darin, dass der Haushalt auf einer Indifferenzkurve zu einem anderen Punkt wechselt.
- Grenzproduktivität eines Produktionsfaktors Die Grenzproduktivität gibt an, wie sich die Produktion (x) ändert, wenn der Einsatz des Faktors (v) ceteris paribus - also bei Konstanz des anderen Faktors - sukzessive erhöht wird. Die Grenzproduktivität nimmt ab.
- Grenzkosten Zusätzliche Kosten einer zusätzlich produzierten Einheit= Kostenveränderung/Produktionsmengenveränderung
- Grenzerlös noch auszufüllen
- Gewinnmaximierungsbedingung des Monopolisten Grenzerlös (GE) = Grenzkosten (GK)
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- Warum operieren Unternehmen bei vollkommener Konkurrenz langfristig bei einem Gewinn von Null? Können die Anbieter auf dem Markt Gewinne erzielen, stellt dies einen Anreiz für andere Unternehmen dar, ebenfalls als Anbieter auf den Markt zu treten. Mit steigender Anzahl der Anbieter steigt c. p. die angebotene Menge und desto kleiner wird der Gewinn des einzelnen Anbieters. Der Markteintritt von Konkurrenten reduziert die Gewinne der Anbieter bis zu dem Punkt, an dem der Marktpreis den Durchschnittskosten entspricht. Bei vollständiger Konkurrenz gilt, dass der Preis (Grenzerlös) im Optimum den Grenzkosten des Angebots entspricht. Der Gewinn ist Null.
- Mindestpreises für Milch Der Mindestpreis liegt über dem Marktpreis d. sich durch Angebot u.Nachfrage ergeben würde. Er dient dem Schutz der Anbieter. Es kommt zu einer Überschussproduktionvon Milch. Diese muss durch den Staat aufgekauft werden. Es kommt zu einer Umverteilung von Konsumenten zu Produzenten. Eskommt zu einem Netto-Wohlfahrtsverlust.
- Wirkung eines Höchstpreises auf dem Markt Der Höchstpreis liegt unter dem Marktpreis. Er dient dem Schutz derNachfrager. Bei dem niedrigen Preis kommt es zu einer Unterversorgung an Eiern. Es kommt zu einer Umverteilung von Produzenten zu Konsumenten. Eskommt zu einem Netto-Wohlfahrtsverlust.
- Homo oeconomicus Handelt so wie er will Eigene Bewertungen Autonom Kann frei wählen
- Homo sociologicus gesteuert durch die Gesellschaft Übernimmt ihre Werte Passt sich Zwängen an keine wirklich freie Wahl
- Methodologischer Individualismus: Entscheidungen über Bedürfnisse und derenBefriedigung werden stets von Einzelpersonen getroffen
- (Un)Eingeschränkte Rationalität Individuen entscheiden sich unter Abwägung von Nutzen und Kosten verschiedener Handlungsalternativen für diejenige Verhaltensweisemit dem größten erwarteten relativen Vorteil.
- Individuen müssen mit ‚Trade-offs‘ umgehen: Die Kosten einer bestimmten Bedürfnisbefriedigung liegen in dem, was man aufgeben muss, um die Bedürfnisbefriedigung zu erhalten. Opportunitätskosten oder Alternativkosten
- Haushaltstheorie Der Haushalt verhält sich wie ein Individuum. Der Haushalt verhält sich nach dem ökonomischen Prinzip. Der Haushalt kann im Rahmen seiner Mittel frei entscheiden, welche der angebotenenGüter er in welcher Quantität nachfragt (Konsumentensouveränität). Die Mittel zur Bedürfnisbefriedigung sind beliebig teilbar. Es gibt keine Preisunterschiede zwischen verschiedenen Anbietern eines Gutes (vollkommene Konkurrenz).
- Grenznutzen - Abnehmender Grenznutzen Der Grenznutzen ist der zusätzliche Nutzen, der durch eine zusätzlich konsumierte Menge eines Gutes generiert wird. Das Prinzip des abnehmenden Grenznutzens besagt:Mit zunehmenden Konsum eines Gutes, zieht derKonsum jeder zusätzlichen Menge einen immergeringeren Nutzenzuwachs nach sich.
- Nutzenfunktion des Haushalts Der Haushalt kann Güterkombinationen nach ihrer Bedürfnisbefriedigung (ihrem Nutzen) in eine Rangordnung bringen. Der Haushalt kann dabei sagen, welches Güterbündel ihm mehr und welches ihm weniger Nutzen einbringt (Der Nutzen wird ordinal gemessen). Die Präferenzrangordnung ist konsistent: Wenn die Güterkombination A der Kombination B vorgezogen wird, und B der Kombination C vorgezogen wird, dann wird A auch C vorgezogen. Der Haushalt zieht mehr Güter weniger Gütern vor.
- Vollkommene Substitutionsgüter Die Grenzrate der Substitution des einendurch das andere Gut ist konstant Die entsprechenden Güter sindvollkommen austauschbar und stiftenden gleichen Nutzen.
- Vollkommene Komplementärgüter Die entsprechenden Güter stehen ineinem bestimmten Verhältnis undstiften nur gemeinsam einen Nutzen Die Indifferenzkurven der beiden Güterbilden einen rechten Winkel GRS = nicht definierbar, da keineSubstitution möglich
- 2. Gossen‘sches Gesetz Ein rationaler Haushalt wird sein Einkommen so verwenden, dass er ein Güterbündel realisiert, bei dem der für die verschiedenen Güter zuletzt ausgegebene € den gleichen Zuwachs an Nutzen erbringt. Ist dies nicht der Fall, kann der Nutzen noch gesteigert werden ohne mehr Geld auszugeben.Der letzte € für Kino erhöhte den Nutzen um 1 Einheit.Der letzte € für Döner erhöhte den Nutzen um 2 Einheiten. Rational:Weniger Kino: Nutzen sinkt um 1 Einheit.Mehr Döner: Nutzen steigt um 2 Einheiten.Netto: Verbesserung um 1 Einheit.
- Ziel der Unternehmen Gewinnmaximierung Gewinn ist aus volkswirtschaftlicher Sicht die Differenz zwischendem Gesamterlös der Unternehmung(das, was das Unternehmen für den Verkauf der Güter einnimmt) und den Gesamtkosten der Unternehmung(das, was das Unternehmen für den Faktoreinsatz direkt oder in der Form von Opportunitätskosten aufwendet).
- Grenzproduktivität Die Grenzproduktivität ist der Zuwachs des Outputs (der Anzahl der produzierten Güter) bei Steigerung des Inputs (eines der eingesetzten Faktoren) um eine Einheit. Die Grenzproduktivität eines Faktors berechnet sich durch den Quotienten: Grenzproduktivität: Zusätzlicher Input/ Zusätzlicher Output Abnehmende GrenzproduktivitätDie Annahme sinkender Grenzproduktivitäten ist eine wesentliche Eigenschaft von Produktionsfunktionen vom Typ Cobb-Douglas. Begründung: Je mehr Mitarbeiter bei der Produktion von Pizzen eingesetzt werden, umso weniger wird jeder zusätzliche Mitarbeiter zur Produktion beitragen, weil die Produktionsanlagen nur über eine begrenzte Kapazität verfügen.
- Vollkommener Markt 1. Keine Marktzugangsbeschränkungen, keine Marktausgangsbeschränkungen2. Homogenität des Gutes3. Vollkommene Markttransparenz4. Unendliche Reaktionsgeschwindigkeit5. Keine persönlichen, räumlichen oder zeitlichen Präferenzen6. Große Anzahl von Anbietern und Nachfragern
- Vollkommen polypolistischer Markt Auf vollkommenen polypolistischen Märkten haben die Anbieter keinen Einfluss auf den Marktpreis. Die Anbieter verhalten sich als Preisnehmer. Sie akzeptieren den Marktpreis als gegeben und passen nur ihre angebotene Menge an (Mengenanpasser). GesamterlöseDie Gesamterlöse des Unternehmens aus dem Verkauf der Produkte sind proportional zur hergestellten Menge. Sie berechnen sich als Produkt aus Preis des Gutes und der hergestellten (= verkauften) Menge des Gutes. DurchschnittserlöseErlös pro verkaufter ProdukteinheitIm vollkommenen Wettbewerb entspricht der Durchschnittserlös dem Preis des Produktes. GrenzerlöseZusätzlicher Erlös einer zusätzlich verkauften Produkteinheit. Im vollkommenen Wettbewerb entspricht der Grenzerlös dem Preis des Produktes.
- Vollständige Konkurrenz Bei vollständiger Konkurrenz sind die Grenzkosten jedes Anbieters identisch. Erzielte Gewinne der Anbieter auf dem Markt stellen Anreize für andere Unternehmen dar, ebenfalls als Anbieter auf den Markt zu treten. Je größer die Anzahl der Anbieter auf dem Markt, desto größer c. p. die angebotene Menge und desto kleiner der Gewinn pro Anbieter. Die Anreize zum Markteintritt verschwinden erst, wenn die Anbieter im Markt ohne Gewinn bei Deckung ihrer Kosten arbeiten.
- Monopole: Existenzgründung Monopole entstehen vor allem aufgrund von Markteintrittsbarrieren. Gründe für die Existenz von Markteintrittsbarrieren können sein: Alleiniges Eigentum einer Ressource durch ein Unternehmen in der Realität selten, z. B.Diamanten Staatliche Entscheidung, einem Unternehmen die Produktion bestimmter Güter zu überlassen. z. B. Bundespost Die Kosten der Produktion eines Gutes durch ein einziges Unternehmen sind geringer als bei der Produktion durch mehrere Unternehmen.sog. natürliches Monopol, vor allem bei leitungsgebundener Versorgung
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- Cournot-Menge kommt noch
- Vollständige Konkurrenz / Monopol Viele Anbieter Ein AnbieterFreier Marktzu- und -austritt Kein freier Marktzu- und -austrittHomogene Güter Ein Gut Nachfrager haben Nachfrager brauchen keine Präferenzen keine Präferenzen Gewinnmax.: Grenzerlös = Gewinnmax.: Grenzerlös =Grenzkosten = Preis Grenzkosten = Preis Marktpreis = Datum Monopolpreis = Einfluss
- Konsumentenrente Die Konsumentenrente ist die Differenz zwischen der maximalen Zahlungsbereitschaft eines Konsumenten und seiner tatsächlichen Ausgabe am Markt Beispiel: Ein Nachfrager ist bereit, 5 € für einen Döner auszugeben, der Preis beträgt jedoch nur 3 €.Die Konsumentenrente beträgt 2 €.
- Produzentenrente Die Produzentenrente ist die Differenz zwischen den am Markt tatsächlich erzielten Einnahmen und den Kosten der Produktion (inkl. Gewinnzuschlag). Beispiel: Ein Produzent ist dazu bereit, eineWurst für 5 € anzubieten, der Preis beträgt aber6 €.Die Produzentenrente beträgt 1 €
- Marktgleichgewicht Im Marktgleichgewicht ist die Summe ausKonsumentenrente u. Produzentenrentemaximal.Freie Märkte garantieren ein Höchstmaßan gesamtwirtschaftlicher Wohlfahrt.