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empirische Sozialforschung (Fach) / Wissenschaftliche Erklärungen (Lektion)

nicht bewusstes

Diese Lektion wurde von noraelena erstellt.

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  • Basissatzproblem: empirische Beobachtungen stellen raum-zeitliche Gesetze dar
  • Werturteilsfreiheit von Wissenschaft Entstehungs- Entdeckungszusammenhang --> Auswahl stellt immer schon Wertung dar Begründungszusammenhang --> sollte möglichst objektiv sein Verwertungszusammenhang --> ist wertend, sollte frei von persönlichen Interessen der Forscher sein
  • Anfang 20. Jh - Werturteilsstreit: Max Weber  Wissenschaftler sind immer geprägt von ihren Sinnen und Wertvorstellungen, allein Wahl der Begriffe ist wertend 
  • 1960er Positivismusstreit: Rationalismus: Wissenschaft sollte wertfrei sein, Theorien nur mit Hilfe von Empirie überprüft werden Frankfurter Schule: Prüfung Theorien auch mit übergeordneten Kriterien   --> Verfestigung des Methodendualismus: analytisch-nomologisch: quantitativ, Methodenmonomismus hermeneutisch-dialektisch: qualitativ, Methodendualismus
  • Standardisiert vs Nicht-Standardisiert: Standardisiert: konkrete Fragestellung von Stichprobe auf GG schließen standardisierte Datenerhebung Forscher nicht an Datenerhebung beteiligt Auswertung durch statistische Modellierung quantitativ deduktiv großer Stichprobenumfang Nicht-Standardisiert: Offenheit, Dummheit als Methode Typenbildung durch Einzelfallstudien keine/geringe Vorstrukturierung Forscher erheben Daten im Feld Auswertung mit sinnrekonstruierenden Verfahren klein, Fallstudien qualitativ  induktiv
  • Falsifikationismus -Popper: wissenschaftliche Erkenntnis ist immer vorläufig, Fortschritt durch den Wettbewerb der Ideen
  • Konstruktivismus: objektive Wissenschaft kann es nicht geben
  • Thomas Kuhn Struktur wegen Revolution Modifikation der Theorien, nicht direkte Aufgabe  
  • Paul Feyerabend Methodologischer Anarchismus: eindeutige Erkenntnis oft nicht möglich, da korrekte Einsetzung der Methoden missachtet wird 
  • Imre Lakatos Methodologie von Forschungsprogrammen Falsifikationismus nicht einziges Kriterium, Theorie erst aufgeben, wenn bessere da ist 
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  • operationalistische Rechtfertigung: Gleichsetzung des Indikators mit dem theoretischen Konstrukt "Intelligenz ist das, was Intelligenztest X misst"
  • kausal-analytische Rechtfertigung: Indikatoren sind beobachtbare Manifestation der latenten Variablen