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WPM (Fach) / Wertpapiermanagement (Lektion)
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- Funktionen von Finanzmärkten Volumentransformation Fristentransformation Informationsgewinnung (Publizitätspflicht) Preisbildung Kapitalallokation Risikotransformation
- Geldmarkt Tages- und Termingeld: Aufnahme kurzfristiger Kredite ohne Besicherung Spitzenrefinanzierungsfazilität: Aufnahme kurzfristiger Kredite mit Besicherung (EZB) Geldmarktpapiere: Geldleihe über Ausgabe von Wertpapiere Repurchase- Agreement: Verkauf und späterer Kauf von Wertpapieren Geldmarktfutures Forward-Rate Agreements
- Geldmarktzinsen Briefsatz: Zins, zu dem der Händler bereit ist, Geld zu verleihen Geldsatz: Zins, zu dem der Händler bereit ist, Geld aufzunehmen.
- Leitzinssätze (Geldmarkt) Einlagenfazilität: Zum Geld parken für 0,0% Hauptrefinanzierungsfazilität: OMG´s zu 0,25% Spitzenrefinanzierungssatz: werden von EZB festgelegt um Geldmenge und Inflation zu leiten
- Referenzzinssätze: (Geldmarkt) Durchschnittszinssätze, die tatsächlich am Markt angeboten werden EURIBOR: Interbankengeschäft (erstklassige Bonität) ->besichert EONIA: Benchmark für kurzfristige unbesicherte Geldmarktgeschäfte LIBOR:
- Kapitalmarktunterteilung Funktionserfüllung: Primär (Initial Public Offering)- und Sekundärmarkt (Markt der Preisanpassung) Organisationsgrad: organisierte und unorganisierte Märkte (OTC) Erfüllungszeitraum: Kassamarkt Rohöl Erdgas Metalle Devisen, Wertpapiere und Terminmarkt (keine Finanzierung realer Investitionen sondern abgeleiteter Produkte)
- Teilnehmer am Börsenhandel Händler: Speziell ausgebildete Mitarbeiter der Bank, welcher Geschäfte für die Bank selbst oder im Auftrag des Kunden ausführt (wird von der Bank bezahlt) Makler: Zuständig für ein spezielles Wertpapier, für welches er zwischen den einzelnen Händlern als Vermittler auftritt (wird von der Börse bezahlt) Broker: Tritt als Mittler zwischen Käufer und Verkäufer gegen Provision, amerikanisches Pendant zum Händler, nicht nur für bestimmtes WP Dealer: Schließt im Gegensatz zum Broker auch Geschäfte auf eigene Rechnung ab
- Orderzusätze billig/bestens: Kauf / Verkauf zu jedem Preis stop-buy / stop loss: bei überschreiten der angegebenen Kursgrenze erfolgt ein automatischer Billigst Kauf fill -or kill: wenn eine Gesamtausführung zum Limit nicht möglich ist, wird der Auftrag gelöscht Immediate or cancel: Nicht ausgeführter Teil umgehend löschen
- Aktienbewertung Random Walk Hypothese: Aktienkurse schwanken um ihren fundamental gerechtfertigten Wert. Reagiert auf neue Informationen. Neue Informationen sind unbekannt. Kt+1=Kt+e Fundamentalanalyse: Kursbestimmender Faktor ist der innere Wert. Inneren Wert durch zukünftige Cashflows berechnen. technische Analyse: durch Analyse historischer Börsenkurse zur Vorhersage zukünftiger Aktienverläufe, durch Charts oder markttechnisch (wenn gleitender Durchschnitt über Aktienkurs -> KAUFEN) Kurs-Gewinn-Verhätnis: Wie oft ist der Gewinn in der Aktie enthalten (Kurs/Gewinn pro Aktie) Behavioral Finance: beobachten des tatsächlichen Verhaltens ist nicht kompatibel mit Finanzierungstheorie :-Präferenz des Heimatlandszb dadruch mangelnde Diversifikation Anwendung psychologischer Erkenntnisse zur Erklärung von Anlegerverhalten
- Indexberechnung Performance-Index Erträge aus Dividenden und Bezugsrechten werden reinvestiert und Index wir um diese Kursveränderung bereinigt, damit somit kein Kursrückgang entsteht. Es soll nur das dargestellt werden, was auf Angebot und Nachfrage zurückzuführen ist. Kurs-Index Indexstand wird ausschließlich auf Grundlage der Aktienkurse ermittelt und nur um Erträge aus Bezugsrechten und Sonderzahlungen bereinigt
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- Verkettung (Indexberechnung), Freefloat Alle Korrekturfaktoren C werden auf 1 gesetzt, alle Bereinigungsfaktoren flißen in den Verkettungsfaktor K mit ein Es wird nur das beachtet was im Umlauf ist. Alle Aktien von Aktionären die weniger als 5% der Aktien besitzen
- Anleihevarianten Koupon-Anleihe mit fester Verzinsung: Anleihe zahlt über die gesamte Laufzeit einen festen Zins (kann pari, überpari oder unterpari sein, Preis und Nominalwert) Koupon-Anleihe mit variabler Verzinsung: Anleihe zahlt während der Laufzeit einen variablen Zinssatz, welcher an die Entwicklung eienes Referenzzinssatzes (Euribor, Libor) gekoppelt ist Null Koupon Anleihe (ZeroBonds) Anleihe zahlt während der Laufzeit keine Zinsen, stattdessen wird die Anleihe mit einem Abschlag herausgegeben, der alle Zinszahlungen enthält, am Ende wird der Nominalbetrag ausbezahlt (kein pari unterpari oder überpari möglich, da der Nominalwert erst am Ende ausgezahlt wird)
- Wechselkursrisiko wenn man Geld im Ausland anlegt da der Zins höher ist, ist man sich nicht sicher ob man es auch wieder zum gleichen Kurs zurücktauschen kann wie am Anfang in die andere Währung Oder wenn man ein Geschäft in der Zukunft macht zb in einem Jahr einen Wagen in USA kaufen will
- Fonds (offene Fonds) eine Investmentgesellschaft sammelt das Geld der Anleger und bündelt es in dem Sondervermögen und investiert es in einen oder mehrere Bereiche Aktienfonds: Mittleres bis hohes Risiko, Gewinn durch Kurssteigerung, Rentenfonds: mittleres bis geringes Risiko, sicherheitsorientiert zur Altervorsorge, Gewinne aus Änderung des Kapitalmarktzinsniveau Mischfonds: mittleres Risiko, Gewinne abhängig vom Schwerpunkt, entweder durch Kurssteigerungen oder durch Änderung des Kapitalmarktzins Geldmarktfonds: minimales Risiko, Gewinne durch Änderungen am Geldmarkt-Zinsniveau, kurzfristig Immobilienfonds: minimales Risiko, langfristig kontinuierlicher Wertzuwachs Sonderformen: Umbrella Fond, Hedgefonds, Dachfonds
- Fondkosten Total Expense Ratio: Verwaltungsgebühr, Performancegebühr, Depotbankgebühr, erfolgsabhängige Vergütung (Transparent) Transaktionskosten (All in fee) Beim Wertpapierkauf entstehende Kosten (Maklerkosten etc) bei Umschichtung des Fonds (Instransparent)
- Funktion der Terminmärkte Übertragung von Risiken HEDGEN: Wert von heutigen und zukünftigen Positionen sichern TRADER (Spekulation): Bei geringem Kapitaleinsatz mit großen Hebel von Preisänderungen profitieren ARBITRAGEUR: Free Lottery
- Derivat Der Begriff Derivat bezeichnet ein Finanzinstrument, dessen Preis bzw Kurs von einem ihm zugrunde liegenden Marktgegenstand als Basiswert abgeleitet wird. Der Preis entsteht nicht durch Angebot und Nachfrage
- Absicherung auf Terminmarkt Forwards: OTC, unbedingt, Vereinbarung, bei welcher Der Verkäufer dem Käufer einen bestimmten Zins, die Forward Rate, für eine künftige Geldmittelanlage garantiert. Notiert der Geldmarktzins zum vereinbarten Zeitpunkt unter der Forward Rate, muss der Verkäufer eine Kompensationszahlung an den Käufer in Höhe des Zinsunterschiedbetrags leisten. Futures: Börse, unbedingt, Futures sind feste vertragliche Vereinbarungen, eine standardisierte Menge eines Basiswertes (kann auch Zins sein) zu einem im Voraus festgelegten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt zu liefern bzw zu übernehmen. Werden selten effektiv erfüllt sondern glattgestellt, Clearing House bildet Knotenpunkt Options: Börse (auch OTC), bedingt, der Handelsgegenstand ist immer ein Recht, keine beidseitige Verpflichtung. Eine Option ist das Recht, eine bestimmte Menge eines zugrunde liegenden Gutes (Basiswert) jederzeit während oder am Ende der festgelegten Frist zu einem im Voraus vereinbarten Preis zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put) Swaps: OTC (auch Börse), unbedingt; bei einem Swap handelt es sich um eine Vereinbarung zwischen zwei Vertragspartnern, an einem oder mehreren zukünftigen Zeitpunkten Zahlungsströme auszutauschen
- Clearing House börsennotierte Geschäfte laufen über ein Clearing House Garantiert allen Teilnehmern die Erfüllung des Kontrakts Jeder Akteur hat nur gegenüber Clearing-House eine Verpflichtung Die Erfüllung offener Terminkontrakte durch das Clearing-House wird durch Sicherheitsleistungen (Margin) gewährleistet. Future-Markt müssen Marginkonto einrichten, zuerst initial margin und bei Verlusten Nachschüsse bezahlen (Variation-Margin) sachlich, räumlich, zeitlich, persönliche Standardisierung
- Optionspositionen und Erwartungen Long Call = Kaufen einer Kaufoption, erwartet werden steigende Aktienkurse Short Call = Verkauf einer Kaufoption, erwartet leicht fallende Aktienkurse, da ich die Aktie ja behalte, Stillhalter in Aktien Long Put = Kauf einer Verkaufoption, erwartet stark fallende Aktienkurse Short Put = Verkauf einer Verkaufoption, erwartet leicht steigende Aktienkurse, Stillhalter in Geld
- Preisgrenzen bei Pricing (Call) Preisuntergrenze: der innere Wert (Aktienkurs-Strike) Preisobergrenze: der Aktienkurs
- Einfluss auf Optionspreis Strike (Ausübungskurs) (antiproportional bei Call, proportional bei Put) Aktienkurs (proportional bei Call, antiproportional bei Put) -> innerer Wert ------------------------------------------------------------------------ Volatilität (proportional bei beiden) Dividende (antiproportional bei Call, proportional bei Put, bei hohen Dividenden ist es sinnvoller die Aktie gleich zu kaufen Stillhalter von Aktien profitiert) Restlaufzeit (proportional bei beiden) Zinsniveau (proportional für call, antiproportional für put), Stillhalter in Aktien (Verkäufer der Kaufoption) profitiert nicht vom höheren Zins und will dies durch höhere Optionspreise überwälzen, wohingegen der Stillhalter in Geld sein Geld anlegen kann, womit der Optionspreis runtergeht -> Zeitwert
- Multiperiodenmodell Aktienkurse bewegen sich unendlich oft pro Periode und sind nicht vorhersehbar Häufigkeitsverteilung entspricht der Normalverteilung
- Black and Scholes Modell Kritik Renditen wirklich normalverteilt? Funktioniert nicht für tief im Geld (Aktienpreis weit über Basispreis/Strike) oder weit aus dem Geld (Aktienpreis weit unter Basispreis) liegende Optionen unvollziehbare Ergebnisse für Aktien mit extrem hoher oder niedriger Volatilität
- Credit Default Swap Ein CDS ermöglicht eine Versicherung gegen den Ausfall eines Kredites, ohne dass der Kredit verkauft werden muss. Der Risikogeber zahlt eine periodisierte Risikoprämie an den Risikonehmer für die Übernahme des Risikos. Im Gegenzug verpflichtet sich der Risikonehmer im Flale eines vertraglich definierten Kreditereignis, eine Kompensationszahlung in Höhe des entstandenen Verlustes an den Risikogeber zu leisten
- Geldmarktpapiere Treasury Bills: kurzfristige Schuldpapiere der US Regierung, Mindeststückelung 100Dollar unverzinsliche Schatzanweisung: Schuldverschreibungen der öffentlichen Hand (deutscher Bund), kein Risiko, fester Zins, Commercial Papers: werden von ausgezeichneten Unternehmen emittiert (gutes Rating) Certificate of Deposit: Einlagezertifikat, werden auch auf dem Sekundärmarkt gehandelt, von Banken emitiert
- Aktienarten nach Umfang der Rechte: Stammaktie (alle Rechte), Vorzugsaktie (kein Stimmrecht, mehr Dividende) nach dem Grad der Übertragbarkeit: Inhaberaktie (Übertragung durch Einigung und Übergabe), Namensaktie (tragen Namen des Eigentümers), vinkulierte Namensaktie (Gesellschaft muss der Übertragung zustimmen Nach Stückelung: Nennwertaktie (Nominaler Nennwert entspricht dem Anteil am Grundkapital; unüblich), Stückaktie (Aktie entspricht genau dem Bruchteil des Grundkapitals, unabhängig vom Nominal eingetragenen Wert)
- Indexgewichtung Preisgewichteter Index Wird durch Aufsummierung der jeweiligen Aktienkurse und anschließende Division durch die Gesamtzahl der Aktien im Index ermittelt. Kapitalisierungsgewichteter Index: Gewichtung der einzelnen Aktien erfolgt proportional zum Marktwert (Anzahl Aktien im Freefloat * Kurs)
- originäre Finanzinstrumente Aktien Anleihen Währungen Fonds
- Berechnung Effektivverzinsung bei Zerobonds arithmetisch-durchschnittliche Methode: wenn man jedes Jahr Zinsen abholt hat man am Ende genau den Abschlag vom Nominalwert raus -> betrachtet keinen Zinseszins geometrisch-durchschnittlicher Zinssatz bezieht Zinsenzinsen mit ein
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- Berechnung der Effektivverzinsung von Anleihen (fest- oder variabelverzinslich) laufende Verzinsung: man bekommt die selben jährlichen Zinsen raus, jedoch ist somit der Endbetrag überbewertet, betrachtet nicht die Differenz aus Kaufkurs und dem was ich wiederbekomme Börsenformel man bekommt von der Summe her das selbe raus jedoch andere Zeitpräferenz daher unterbewertet
- Devisenmarkt Wirtschaftliche Verbindung zum Ausland, Handelsobjekte sind reine Währungen und Kunstwährungen, größter Kapitalmarkt der Welt; lässt sich nicht lokalisieren, da Handel größtenteils bilateral stattfindet Preisnotierung: 1 USDollar= 0,7643€ 100 CHF= 82,0937€ Mengennotierung: 1 € = 1,3084 US$ 1€=1,2181 CHF
- Geschlossens Fonds investiert kann nur in einem bestimmen Zeitraum werden, danach wird der Fond geschlossen Schiffsfonds, Flugzeugfonds...
- Future Handel Charakteristika standardisiert in Qualität, Menge, Zeitpunkt, Geforderte Sicherheiten findet an der Börse statt, läuft über Clearing House es muss eine Margin hinterlegt werden selten effektiv erfüllt zur Glattstellung einer longposition braucht man eine shortposition mit gleichen Kontraktspezifikationen -relativ geringe MarginAnforderung, Gefahr von immensen Verlusten, Verluste können innerhalb kürzester Zeit auftreten durch politische oder wirtschaftliche Ereignisse
- innerer Wert (Call /Put) Call: Aktienkurs - Basispreis Put: Basispreis - Aktienkurs
- Wichtige Risikokennzahlen Delta: DeltaOptionswert/DeltaUnderlyingwert Gamma: Delta"Delta"/DeltaUnderlyingveränderung Rho: Optionswertänderung/Wert risikoloser Zinssatz Theta: Größe zur Messung des Zeitwertverfalls einer Option Vega: Sensitivität des Optionspreis auf Veränderung der Volatilität des Underlyings
- Cost Average Effekt wenn man nach und nach Anteilsscheine kauft, kann man für das gleiche Geld mehr Anteilsscheine bekommen Muss nach oben und unten gleichermaßen schwanken beachtet Transaktionskosten nicht
- Cashflow ermitteln CF= Gewinn+ sonstigen betrieblichen Aufwand + Afa+ Rückstellungen