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empirische Sozialforschung (Fach) / Forschungsdesigns (Lektion)

WS 13/14

Diese Lektion wurde von noraelena erstellt.

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  • Forschungsdesigns: Wann, wo, wie und wie oft die empirischen Indikatoren an den Beobachtungsobjekten erfasst werden sollen
  • interne Validität: Veränderungen in abhängigen Variablen können eindeutig auf Veränderungen in x zurückgeführt werden    Störfaktoren: intrapersonelle Reifungsprozesse, zwischenzeitliches Geschehen, Test-Retest-Effekt, Veränderung der Testbedingungen, verzerrte Auswahl 
  • externe Validität: Möglichkeit der Generalisierung experimenteller Resultate auf andere Personen und Situationen Störfaktoren: reaktive Effekte der experimentellen Situation: Abweichen von Alltagssituation  reaktive Effekte des Messens: Wechselwirkung zwischen 1. Messung und Stimulus   Kontrolle durch: Elimination, Konstanthalten, Bildung von Kontrollgruppen
  • allgemeine Probleme von Experimenten: Verlierer-Gewinner-Problem: negative Reaktion auf Zuweisung Versuchspersonen reagieren auf Untersuchungssituation niedrige externe Validität ethische Bedenken
  • Trenddesign: verschiedene Stichproben zu verschiedenen Zeitpunkten -->gesellschaftlicher Wandel, Prüfung Veränderungshypothesen auf Gruppenebene Vorteile:  relativ geringe Kosten, keine Teilnahmeeffekte, einfache Stichprobenziehung Nachteile: keine Aussage über individuelle Veränderung, Retrospektivfragen wenn sich Befragter an Vergangenes erinnern soll, Problem bei Konstanz der Messinstrumente
  • Paneldesign: Messung an gleichem Objekt zu verschiedenen Zeitpunkten --> soziale Prozesse, Prüfung Veränderungshypothesen auf Individualebene Vorteile: keine Erinnerungsverzerrung, hoher Informationsgehalt, Analyse von Veränderungen Nachteile: hohe Kosten der Stichprobenpflege, Lerneffekte, Konstanz der Messinstrumente
  • Querschnittsdesign: Stichprobe zu einem Zeitpunkt --> Beschreibung von Status und Zustand, Prüfung Unterschiedshypothesen Vorteile: keine Teilnahmeeffekte, einfache Stichprobenziehung, geringe Kosten Nachteile: Erinnerungsverzerrung, keine Analyse von Veränderungen
  • Einzelfallstudien: singuläre Untersuchungseinheit einer Person/ Organisation bei seltenen Ereignissen Mangel an Ressourcen detaillierte Analyse  --> Exploration, Beschreibung, Hypothesenprüfung
  • Sekundäranalysen Rückgriff auf bereits erhobene Daten bei Mangel an Ressourcen werden durch Verwaltungsvorgänge erzeugt (Institutionen) Möglichkeit, Daten aus Quellen zu verknüpfen Quellen: Datenarchive, amtliche Statistiken, internationale Organisationen, Unternehmen
  • Netzwerkanalysen rationale Beziehungsdaten mit Ziel, diese zu erklären Symmetrie/Stärke der Beziehung
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  • Methodenproblem: der Varianz der unabhängigen Variablen (Treatment) Treatment ist vielleicht für verschiedene Personen nicht geeignet --> Voruntersuchung bei geringer Varianz: Anpassung des Auswahlverfahrens
  • Methodenproblem: der kausalen Reihenfolge der Variablen im Querschnitt nur einmalige Erhebung, mehrfache würde die Ursachen erklären kann durch Panel vermieden werden
  • Methodenproblem: der Drittvariablenkontrolle Störfaktoren oft nicht vorhersehbar  antezedierende: Z-> X -> Y: kognitive Fähigkeiten -> Bildung -> Einkommen intervenierende: X-> Z -> Y: Geschlecht -> Arbeitsmarkterfahrung -> Einkommen
  • Kohorte Bevölkerungsgruppe, durch gemeinsames zeitlich längerfristiges Ereignis definiert (Alter, Eheschließung, Geburt) Datenerhebung: einmalige Retrospektiverhebung wiederholende Querschnittserhebung mehrmalige Panelerebung + Unterscheidung von Alters-, Kohorten- und Periodeneffekten