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empirische Sozialforschung (Fach) / Forschungsdesigns (Lektion)
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- Forschungsdesigns: Wann, wo, wie und wie oft die empirischen Indikatoren an den Beobachtungsobjekten erfasst werden sollen
- interne Validität: Veränderungen in abhängigen Variablen können eindeutig auf Veränderungen in x zurückgeführt werden Störfaktoren: intrapersonelle Reifungsprozesse, zwischenzeitliches Geschehen, Test-Retest-Effekt, Veränderung der Testbedingungen, verzerrte Auswahl
- externe Validität: Möglichkeit der Generalisierung experimenteller Resultate auf andere Personen und Situationen Störfaktoren: reaktive Effekte der experimentellen Situation: Abweichen von Alltagssituation reaktive Effekte des Messens: Wechselwirkung zwischen 1. Messung und Stimulus Kontrolle durch: Elimination, Konstanthalten, Bildung von Kontrollgruppen
- allgemeine Probleme von Experimenten: Verlierer-Gewinner-Problem: negative Reaktion auf Zuweisung Versuchspersonen reagieren auf Untersuchungssituation niedrige externe Validität ethische Bedenken
- Trenddesign: verschiedene Stichproben zu verschiedenen Zeitpunkten -->gesellschaftlicher Wandel, Prüfung Veränderungshypothesen auf Gruppenebene Vorteile: relativ geringe Kosten, keine Teilnahmeeffekte, einfache Stichprobenziehung Nachteile: keine Aussage über individuelle Veränderung, Retrospektivfragen wenn sich Befragter an Vergangenes erinnern soll, Problem bei Konstanz der Messinstrumente
- Paneldesign: Messung an gleichem Objekt zu verschiedenen Zeitpunkten --> soziale Prozesse, Prüfung Veränderungshypothesen auf Individualebene Vorteile: keine Erinnerungsverzerrung, hoher Informationsgehalt, Analyse von Veränderungen Nachteile: hohe Kosten der Stichprobenpflege, Lerneffekte, Konstanz der Messinstrumente
- Querschnittsdesign: Stichprobe zu einem Zeitpunkt --> Beschreibung von Status und Zustand, Prüfung Unterschiedshypothesen Vorteile: keine Teilnahmeeffekte, einfache Stichprobenziehung, geringe Kosten Nachteile: Erinnerungsverzerrung, keine Analyse von Veränderungen
- Einzelfallstudien: singuläre Untersuchungseinheit einer Person/ Organisation bei seltenen Ereignissen Mangel an Ressourcen detaillierte Analyse --> Exploration, Beschreibung, Hypothesenprüfung
- Sekundäranalysen Rückgriff auf bereits erhobene Daten bei Mangel an Ressourcen werden durch Verwaltungsvorgänge erzeugt (Institutionen) Möglichkeit, Daten aus Quellen zu verknüpfen Quellen: Datenarchive, amtliche Statistiken, internationale Organisationen, Unternehmen
- Netzwerkanalysen rationale Beziehungsdaten mit Ziel, diese zu erklären Symmetrie/Stärke der Beziehung
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- Methodenproblem: der Varianz der unabhängigen Variablen (Treatment) Treatment ist vielleicht für verschiedene Personen nicht geeignet --> Voruntersuchung bei geringer Varianz: Anpassung des Auswahlverfahrens
- Methodenproblem: der kausalen Reihenfolge der Variablen im Querschnitt nur einmalige Erhebung, mehrfache würde die Ursachen erklären kann durch Panel vermieden werden
- Methodenproblem: der Drittvariablenkontrolle Störfaktoren oft nicht vorhersehbar antezedierende: Z-> X -> Y: kognitive Fähigkeiten -> Bildung -> Einkommen intervenierende: X-> Z -> Y: Geschlecht -> Arbeitsmarkterfahrung -> Einkommen
- Kohorte Bevölkerungsgruppe, durch gemeinsames zeitlich längerfristiges Ereignis definiert (Alter, Eheschließung, Geburt) Datenerhebung: einmalige Retrospektiverhebung wiederholende Querschnittserhebung mehrmalige Panelerebung + Unterscheidung von Alters-, Kohorten- und Periodeneffekten