24

ABT (Fach) / Biomoleküle und Zellbiologie (Lektion)

K

Diese Lektion wurde von jenB erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

Anzeige
  • Als was sind Biomoleküle definiert? Moleküle organischer Substanzen, die in Lebewesen vorkommen. Sie bestehen hauptsächlich aus C und H, die mit O2, N, P oder S chemische Verbindungen eingehen. - basieren auf Kohlenstoffchemie - "Bausteine" des Lebens
  • Welche Hauptgruppen der Biomoleküle gibt es? Kohlenwasserstoffe Zucker Triglyceride & Lipide Nukleinsäuren AS & Proteine Hormone Sekundäre Pflanzenstoffe
  • Nenne Kohlenwasserstoffe Methan (Alkan) Ethylen (Alken) Acetylen (Alkin) ringförmige aromatische: Pyridin Nephtalin Indol
  • Welche funktionellen Seitengruppen der Kohlenwasserstoffe gibt es? Hydroxylgruppe (-OH) Oxogruppe (=O) Oxohydroxygruppe (=O,-OH) Aminogruppe (-NH2) Thiolgruppe (-SH)
  • Wie sind Triglyceride, bzw. Lipide aufgebaut 3 FS + Glycerin <-> Triglycerid (unter Abspaltung von 3H2O) 2 FS + 1R + Glycerin <-> Lipid   
  • Was sind Nukleinsäuren? Sie sind aus einzelnen Bausteinen, den Nukleotiden, aufgebaute Makromoleküle
  • Was ist ein Nukleosid? Zucker + Base (Thyamin, Cystein, Adenin, Guanin) = Nukleosid
  • Was sind Nukleotide? Adenosinmonophosphat (AMP) Adenosindiphosphat (ADP) Adenosintriphosphat (ATP) = Nukleoside (Zucker+Base) verestert mit Phosphat(en)
  • Wie lassen sich AS differenzieren? AS können in unterschiedlichen Protonierungsstufen vorliegen (je nach pH-Wert) Einteilung nach Seitenketten: aliphatische diphatische O- bzw. S-haltige aromatische geladene amidhaltige 20 AS sind proteinogen
  • Was sind Peptidketten und wie kann man sie genauer beschreiben? Miteinander verknüpfte AS Primärstruktur: Reihenfolge/ Verkettung von versch. AS Sekundärsturkur: helikal (alpha-Helix) oder linear (ß-Faltblatt) Tertiärsturktur: ergibt sich aus mehreren Sekundärsturkturelementen
  • Anzeige
  • Zu welchen Biomolekülen lassen sich Enzyme zuordnen? Enzyme sind Proteine sie senken die Aktivierungsenergie chemischer Reaktionen können nach Substratbindung ihre Konformation ändern
  • Welche Funktionen erfüllen Proteine? Strukturgebung (Mikrofilamente, Mikrotubuli) Speicherung (insbesondere in Samen) Metabolismus (den Transport und die chemische Umwandlung von Stoffen in einem Organismus. Wesentlich für den Stoffwechsel sind Enzyme, die chemische Reaktionen katalysieren. )
  • Aus welchen Biomolekülen besteht eine (junge primäre) Zellwand? 45% Pectinstoffe 25% Hemicellulosen 15% Cellulose 15% Proteine in ausgewachsener Zelle überwiegt Cellulose bei weitem  
  • Welche Besonderheiten hat Cellulose? repräsentiert ca. 50% des auf der Erde vorhandenen organisch gebundenen Kohlenstoffs macht über 50% der Zelle aus das häufigste Polysaccharid hohe Festigkeit aufgrund fibrillärer Struktur hohe Beständigkeit gegen Hydrolyse Biosynthese von Cellulose am Cellulose-Synthase-Komplex
  • Zähle die Bestandteile einer Zelle auf Pflanzliche Zellen sind kompartimiert: Zellwand Zellkern Vakuole Mitochondrien Plastiden Cytoplasma Peroxisomen Golgi-Apparat Endoplasmatisches Retikulum (ER)
  • Merkmale Plastiden Ort der Photosynthese Doppelmembran eigene DNA und Proteinbiosynthese
  • Merkmale Mitochondrien Ort der Respiration (Atmung) Doppelmembran eigene DNA und Proteinbiosynthese
  • Merkmale Peroxisomen Ort der Entgiftung Kompartimentierung von Reaktionen, die verstärkt H2O2 entstehen lassen einfache Membran keine eigene DNA
  • Merkmale Zellkern Ort der Erbgutentstehung Kernhülle aus Doppelmembran, die mit ER verbunden ist
  • Merkmale Endoplasmatisches Retikulum (ER) Ort der Translation, Proteinfaltung, Proteinqualitätskontrolle, posttranslationale Modifikationen von Proteinen Proteintransport von Transmembranproteinen und sekretorischen Proteinen Ca-Speicher  
  • Golgi- Apparat Bildung und Speicherung sekretorischer Vesikel Glykosillierung sekretorischer Proteine einfache Membran In ihm werden die Proteine, die vom endoplasmatischen Retikulum hergestellt wurden, modifiziert und sortiert. Außerdem schnürt er kleine Vesikel ab, die Zellprodukte sammeln, die zur Sekretion bestimmt sind (z.B. Lysosomen).
  • Merkmale Vakuole Turgor Speicherfunktion einfache Membran
  • Merkmale Biomembran besteht aus Lipide Trennschich zwischen zwei wässrigen Kompartimenten
  • Schritte der Zellteilung und Bildung einer neuen Zellwand Bildung der Zellplatte (-> Pektine) Anschluss der Zellplatte an die Zellwand (-> Hemicellulose) Bildung der Primärwand Verstärkung der Zellwand Abbau der Mittellamelle