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theorien sozioökonomischer Erziehung (Fach) / Proseminar Sozio (Lektion)

Zusammenfassung Seminar

Diese Lektion wurde von CarinaSch erstellt.

Lektion lernen

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  • Veränderung der Lehrerrollen traditonelles Lerhrerbild 1) individuelle, autonome Berufsauffassung 2) freiwillige Minikooperationsnetzwerke 3) Trennung von Verwaltung, Organisation & Unterricht 4) Autonomie- Paritäsmuster neue Anforderungsbereiche 1) Wissen & Kompetenzen in Hinblick auf betriebliche Prozesse 2) Bereitschaft & Fähigkeit zum gemeinsamen Arbeiten 3) vermehrt fachdidaktische Kompetenzen 4) Neue Anforderungen an Reflexivität von Lehrern
  • Autonomie Paritätsmuster Autonomie: alleinige Verantwortung der Lehrperson, kein einmischen von außen Parität: alle Lehrpersonen werden in ihrer Arbeitsqualität gleich behandelt
  • Lehrer sind... - berufene Personen - geborene Erzieher - entweder logotrop (Fach zugewandt) oder paidotrop (dem Mensch zugewandt) Mischung wäre ideal - Fachexperten in der Kunst des Unterrichtens
  • Was benötigt ein guter Lehrer? Geo Artikel Baumert - hervorragende Sachkompetenz ergänzt durch gute Didaktik - Umgang mit Schülern & Eltern, muss tägliche Beziehungsarbeit verrichten wollen  - sich selbst nicht zu sehr stressen - muss Feuer in den Schülern schüren können (dh nicht als Kumpel), professionell, ausbalancierten Ethos entwickeln --> es kommt auf alle Bereiche an! Lehrer müssen Multikönner sein. 
  • allgemeines Geoartikel - gute Lehrer können soziale Unterschiede ausgleichen - Lehrer können das gesamte Leben eines Schülers beeinflussen - Problem: gute Lehrer werden gleich gut bezahlt wie mäßige, kein Leistungsanreiz   Super Lehrer Stavros Louca:  - muss Kinder mögen, Beziehungen aufbauen, Schubladen beim Denken zulassen, mit anderen Lerhern ein gutes Team sein - Mittelpunkt ist das Kind und nicht der Lehrplan, darf neugierig sein & in Dingen in seinem Tempo erarbeiten  - Es gibt keinen Frontalunterricht: Freiarbeit, Projekte, Lernlabore
  • Was ist guter Unterricht? Meyer (10 Faktoren) 1) Klare Struktuierung (Prozess, Ziel & Inhaltsklarheit, Absprache von Regeln) 2) hoher Anteil an echter Lernzeit (gutes Zeitmanagement, Rythmisierung des Tagesablaufs) 3) lernförderliches Klima (gegenseitiger Respekt, Beachtung der Regeln) 4) Inhaltliche Klarheit (verständliche Aufgabenstellung) 5) Sinnstiftendes Kommunizieren (durch Planungsbeiteilung, Gesprächskultur) 6) Methodenvielfalt 7) Individuelles Fördern (Freiräume, Geduld, innere Differenzierung + Integration, individuelle Lernstandsanalysen, Förderung Risikogruppen) 8) Intelligentes Üben (durch Bewusstmachen der Lernstrategien, passende Übungsaufgaben) 9) Transparente Leistungserwartungen (Lernangebot an Richtlinien & Schüler orientiert, Feedback) 10) vorbereitete Umgebung (durch gute Ordnung, funktionale Einrichtung)
  • Hattie geringer Einfluss auf Lernleistung - Klassengröße - Individualisierung des Unterrichts - finanzielle Ausstattung der Schule - offener Unterricht, selbstorganisiertes Lernen - Jahrgangübergreifender Unterricht  
  • Hattie großen Einfluss auf Lernleistung - Glaubwürdigkeit der Lehrperson - Schülerdiskussion im Unterricht - Lehrgeschwindigkeit - Feedback
  • Hattie Was ist ein guter Lehrer - zeigt Respekt und Wertschätzung - liebt sein Fach  - kein bloßer Lernbegleiter/Moderator, sondern Regisseur der Klasse im Griff hat - stringente Klassenführung - steuert den Unterricht - nimmt die Perspektive der Schüler ein --> Selbstreflexion - regelmäßige Abfrage des Lernstandes jedes einzelnen Schülers - lässt Schüler über seinen Unterricht urteilen 
  • 5 Domänen von Professionalität 1) Differenzfähigkeit  - Umgang mit großen und kleinen Unterschieden - Vielfalt in Gruppen setzt maßgeschneiderte Lernförderung voraus - erfordert Wissen über unterschiedl. Lern-, Kommunikations- und Integrationsmöglichkeiten der Lernenden + Beobachtungs- und Einfühlvermögen voraus 2) Reflexions- und Diskursfähigkeit - Teilen von Wissen & Können - soziale Kompetenz ermöglicht Distanz zum Unterricht: Selbstbeobachtung & Reflexion - Diskursfähigkeit: Kommunikaiton mit Schülern, Kollegen, Vorgesetzten, Öffentlichkeit, Eltern 3) Professionalität - sich selsbt als Experte wahrnehmnen - Professionalität selbstbewusst aber dennoch selbstkritisch nach außen hin vertreten 4) Kollegialität - Produktivität von Kooperationen  - Frage nach dem beruflichen Überleben - Lerher schließen sich zu Communities zusammen & diskutieren praktische & berufliche Fragen Voraussetzungen: Raum, Zeit & Kontinuität 5) Personal Mastery - Kraft individueller Könnerschaft - Lehrperson setzt Wissen & Können wirksam und situationsgerecht für sich und andere ein 
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  • Artikel Lehrerkooperation in der Schule Lehrerkooperation = Zusammenarbeit von Lehrpersonen in der Schule Arten:  1) Differenzierung  - globales Zielkonzept, formal geregelte Arbeitsabläufe + Kommunikationsformen - Lehrerkooperation vollzieht sich hauptsächlich innerhalb eines Fachs + Jahrgangsgrenzen 2) Koordination  - Differenzierung mit eingeschlossen - umfassende Infos über Aufgabenverteilung, Arbeitsabläufe + Arbeitsergebnisse - Ansätze zur Koordination von Ressourcen + Aufgaben sind vorhanden 3) Interaktion Lehrkräfte arbeiten fach- + jahrgangsübergreifend zusammen, tauschen sich umfassend über Schule und Unterricht aus Betonung der positiven Wirkung auf Leistung von Schülern --> Erhöhung der Schulqualität Möglichkeit der Arbeitsentlastung  + professionelle Weiterentwicklung von Lehrpersonen Wechselseitige Unterstützung, emotionaler Rückhalt, Anregung zur Reflexion --> Verbesserung der Unterrichtsvermittlung + Professionalität sowie höhere Arbeitszufriedenheit Herausforderung: - klare Regelungen der Aufgaben und Tätigkeiten in der Schule - Isolation unter Lehrkräften durch System begünstigt