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Psychologie und Pädagogik (Fach) / Persönlichkeit und Selbstkonzept (Lektion)
Definition, Persönlichkeitsypen, Strategien zum Erhalt des Selbstbildes etc.
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- Definition einzigartige und nicht beobachtbare Struktur relativ konstante und doch sich verändernde Merkmale einer Person haben ein beständiges Verhaltens- und Erlebensmuster zur Folge
- Erforschung der Persönlichkeit Beobachtung, Experimente Einzelfallstudien Persönlichkeitstests vorwiegend Introspektion
- Typen nach Galen Hippokrates: Vier- Säfte- Lehre (Blut, Schleim, schwarze und gelbe Galle) Galen: Zuordnung von Saft zu Temperament Sanguiniker- Blut Phlegmatiker- Schleim Choleriker- gelbe Galle Melancholiker- schwarze Galle Wilhelm Wundt: Affektveranlagung
- Typen nach Ruthe schizoid depressiv zwanghaft hysterisch
- Big Five =Fünf- Faktoren- Modell 1930er: Thurstone und Allport lexikalische Analyse 1970er: Costa und McCrae Entwicklung des NEO-FFI (Fünf- Faktoren- Inventar) Neuotizismus (Erleben negativer Emotionen) Extraversion (Aktivität und zwischenmenschliches Verhalten) Offenheit (Interesse an neuen Erfahrungen) Verträglichkeit (interpersonales Verhalten) Gewissenhaftigkeit → heute Hauptdimensionen der Persönlichkeit
- Selbstkonzept Selbstkonzept Real- Selbst: das tatsächliche Bild einer Person über das, was sie ist und was sie kann Ideal- Selbst: das Bild einer Person über das, wie sie gerne sein möchte und wie andre sie haben möchten Fremdkonzept beschreibt die Vorstellungen über eine Person aus der Sicht anderer Personen. Sie werden durch die Erfahrungen, Einstellungen und Stereotype oder Beurteiler beeinflusst
- independente und interdependente Sichtweise independente Sichtweise: Definition des Selbst, die auf den eigenen Gedanken, Gefühlen und Handlungen basiert interdependente Sichtweise:Definition des Selbst, die auf den eigenen Beziehungen zu anderen Menschen basiert und anerkennt, dass das eigene Verhalten oft von den Gedanken, Gefühlen und Handlungen anderer bestimmt wird relationale Interdependenz → enge Beziehungkollektive Interdependenz → größere Gruppem
- Schutz des Selbstbildes abwärts gerichtete Vergleiche self- handicapping Selbstbestätigung (self- affirmation) Rechtfertigung von Anstrengung (justification of effort)
- Theorie der kognitiven Dissonanz kognitive Dissonanz = Unbehagen, das wir erleben, wenn wir eine Handlung ausführen, die unserem Selbstbild widerspricht ändern durch: Verhalten ändern Kognitionen ändern konsonate Kognitionen hinzufügen
- Menschenbilder der Psychoanalyse (Freud) Eisbergmodell(Unbewusst, vorbewusst, bewusst- bewusstseinunfähig, bewusstseinfähig) Instanzenmodell:Über Ich- MoralitätsprinzipIch- Realitätsprinzip Realität (Beschaffenheit/Forderung)Es- Lustprinzip Lebenstrieb (Eros) und Todestrieb (Thanatos) → Libido & Destrudo
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- Menschenbild der humanistischen Psychologie (Carl Rogers) Grundannahmen: Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit Entfaltung und Ausbau der eigenen Fähigkeiten Streben nach gesunder Persönlichkeitsentwicklung Mensch im Kern gut Mensch ist selbstbestimmt, steuert sein Handeln aktiv krank wird man, wenn die Selbstentfaltung unterdrückt wird Tendenz zur Selbstaktualisierung: Selbstaktualisierungstendenz meint das angeborene Streben nach Selbstverwirklichung und Entwicklung der eigenen Persönlichkeit