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Publizistik (Fach) / STEP1 (Lektion)
Publizistik
Diese Lektion wurde von Weleda92 erstellt.
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- Wissenschaft beginnt laut Karl Popper mit einem Problem
- Wann liegt ein Problem laut Karl Popper vor? Wenn wissen endet -> Fragen stellen -> Zusammenhänge suchen
- Tätigkeiten der WissenschaftlerInnen Entdecken Erklären von Zusammenhängen zwischen empirisch erfassbaren Problemen
- Konsistenz Zustand der Vereinbarkeit
- In der Wirkungsforschung Theorie über Konsistenzverhalten Theorie der kognitiven Dissonanz
- Spannungsloser Zustand kognitives Gleichgewicht
- Spannungsgeladener Zustand kognitives Ungleichgewicht
- Strategien zur Reduktion von Ungleichgewicht Informationssuche / Informationsvermeidung selektive Interpretation selektives Behandeln / Vergessen
- Entstehung einer Theorie nach Popper Problem -> Fragen -> Zusammenhänge
- Bezeichnung für in SOWI gebräuchlichen Hypothesen probabilistische Hypothesen (=Wahrscheinlichkeitsaussagen)
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- Wie werden probabilistische Hypothesen auch genannt? Quasi-Theorien Theorien mittlerer Reichweite Theoretische Ansätze
- Allussagen, die keine Ausnahmen zulassen nomologisch-deterministische Hypothesen
- Was sind nomologisch-deterministische Hypothesen? Allaussagen, die keine Ausnahmen zulassen
- Theorie System von (thematisch und logisch) miteinander verknüpften allgemeinen Gesetzesaussagen.
- Induktionismus Schließen von einem (wenigen) Fall auf die Gesamtheit
- deduktives Schließen vom Allgemeinen auf Einzelfälle
- induktives Schließen vom EInzelfall auf das Allgemeine
- "Unser Wissen ist stets vorläufig" Karl Popper
- Falsifikations- statt Verifikationsprinzip Karl Popper
- Auch eine noch so große Zahl an empirischen Beobachtungen kann nicht zu einer endgültigen "wahren" Theorie führen. Kritischer Rationalismus, Karl Popper
- Who says what in which channel to whom with what effect? Laswell- Formel, Herold D. Lasswell bezeichnet kommunikationswissenschaftlichen Objektbereich
- "Die Kommunikationswissenschaft als Nachfolgerin der Publizistikwissenschaft befindet sich im Zustand einer verzögerten Detonation" Franz Ronneberger
- "schon schlimm genug, dass das Wort kommunikation modisch geworden ist. Problem bei der Vieldeutigkeit: Kommunikation unter Tieren, Menschen, Gruppen, zeischen Maschinen, schließlich sogar "Massenkommunikation"" Franz Ronneberger
- "die Konturen des Faches haben sich eher verdunkelt" Franz Ronneberger
- "sollten wir nicht wieder am Erkenntnisinteresse der Publizistikwissenschaft anknüpfen?" Franz Ronneberger
- "wir sollten die Hoffnung auf eine "Weltformel" für alle Arten von Kommunikation aufgeben." Franz Ronneberger
- "Bescheidenheit üben...ist die Definition des Forschungsgegenstandes" Franz Ronneberger
- "Konsolidierung des Faches nicht durch Expansion, sondern durch Konzentration erreichbar!" Franz Ronneberger
- Elementare Eingenschaften von Kommunikation nach Klaus Merten Profanität Universalität Flüchtigkeit Relationalität
- klassische Definition von Kommunikation nach Gerard Maletzke Kommunikation = Bedeutungsvermittlung zwischen Lebewesen
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- Kommunikation nach Paul Watzlawick soziales Verhalten
- "Man kann sich nicht nicht verhalten. Alles Verhalten ist Kommunikation. Daraus folgt: Man kann nicht nicht kommunizieren" Paul Watzlawick
- Handeln absichtsvolles, intentionales Verhalten
- Menschliche Kommunikation als soziales Handeln kommunikatives Handeln
- menschliche Kommunikation ist soziales Handeln (intentional) Interaktion -> reziproker Prozess
- Doppelseitiges Geschehen nach Philip Lersch das, was zwischen zwei (oder mehr) Lebewesen/Menschen in Aktion und Reaktion geschieht
- Gegenseitigkeit bei kommunikativer Interaktion Art von Kommunikation
- gegenseitige Kommunikation Kommunikationspartner tauschen die kommunikativen Rollen
- Rolle (soziologischer Begriff) Verhaltenserwartung: Summe von Erwartungen die dem Inhaber einer sozialen Position entgegengebracht werden
- "Kommunikation wird nicht bloß über Wahrnehmungen, sondern auch über Erwartungen gesteuert- nämlich: durch die Antizipation des Handelns des (jeweils) anderen an Erwartungs-Erwartungen. Klaus Merten (1977)
- Kommunikative Rolle Erwartungekn, die dem Inhaber einer Kommunikativen Position entgegengebracht werden
- einseitige Kommunikation Kommunikationspartner tauschen die Rollen nicht (dennoch wechselseitiger Prozess)
- Medium (heute) Sammelbegriff für die sog. Massenmedien = begriffliches Sammelsurium
- "Medium" aus technischer Perspektive Vermittlungsinstanzen
- "Medium" aus publizistikwissenschaftlicher Perspektive Vermittlungskontext
- "Medium" aus SOWI Perspektive Kritik an "Container-Metapher" -> Aktualisierung von Sinn (nicht Übertragung oder Austausch)
- Arten von Medien aus technischer Perspektive primäre Medien sekundäre Medien tertiäre Medien quartäre Medien
- primäre Medien kein (technisches) Gerät von Nöten -> Sprache
- sekundäre Medien Gerät muss beim Kommunikator vorhanden sein -> Brief, Zeitung, Buch etc
- tertiäre Medien sowohl auf Kommunikator als auch auch Rezipient Seite muss Gerät vorhanden sein