185

Publizistik (Fach) / STEP1 (Lektion)

Publizistik

Diese Lektion wurde von Weleda92 erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

Anzeige
  • Wissenschaft beginnt laut Karl Popper mit einem Problem
  • Wann liegt ein Problem laut Karl Popper vor? Wenn wissen endet -> Fragen stellen -> Zusammenhänge suchen
  • Tätigkeiten der WissenschaftlerInnen Entdecken Erklären   von Zusammenhängen zwischen empirisch erfassbaren Problemen
  • Konsistenz Zustand der Vereinbarkeit
  • In der Wirkungsforschung Theorie über Konsistenzverhalten Theorie der kognitiven Dissonanz
  • Spannungsloser Zustand kognitives Gleichgewicht
  • Spannungsgeladener Zustand kognitives Ungleichgewicht
  • Strategien zur Reduktion von Ungleichgewicht Informationssuche / Informationsvermeidung selektive Interpretation selektives Behandeln / Vergessen
  • Entstehung einer Theorie nach Popper Problem -> Fragen -> Zusammenhänge
  • Bezeichnung für in SOWI gebräuchlichen Hypothesen probabilistische Hypothesen (=Wahrscheinlichkeitsaussagen)
  • Anzeige
  • Wie werden probabilistische Hypothesen auch genannt? Quasi-Theorien Theorien mittlerer Reichweite Theoretische Ansätze
  • Allussagen, die keine Ausnahmen zulassen nomologisch-deterministische Hypothesen
  • Was sind nomologisch-deterministische Hypothesen? Allaussagen, die keine Ausnahmen zulassen
  • Theorie System von (thematisch und logisch) miteinander verknüpften allgemeinen Gesetzesaussagen.
  • Induktionismus Schließen von einem (wenigen) Fall auf die Gesamtheit
  • deduktives Schließen vom Allgemeinen auf Einzelfälle
  • induktives Schließen vom EInzelfall auf das Allgemeine
  • "Unser Wissen ist stets vorläufig" Karl Popper
  • Falsifikations- statt Verifikationsprinzip Karl Popper
  • Auch eine noch so große Zahl an empirischen Beobachtungen kann nicht zu einer endgültigen "wahren" Theorie führen. Kritischer Rationalismus, Karl Popper
  • Who says what in which channel to whom with what effect? Laswell- Formel, Herold D. Lasswell bezeichnet kommunikationswissenschaftlichen Objektbereich
  • "Die Kommunikationswissenschaft als Nachfolgerin der Publizistikwissenschaft befindet sich im Zustand einer verzögerten Detonation" Franz Ronneberger
  • "schon schlimm genug, dass das Wort kommunikation modisch geworden ist. Problem bei der Vieldeutigkeit: Kommunikation unter Tieren, Menschen, Gruppen, zeischen Maschinen, schließlich sogar "Massenkommunikation"" Franz Ronneberger
  • "die Konturen des Faches haben sich eher verdunkelt" Franz Ronneberger
  • "sollten wir nicht wieder am Erkenntnisinteresse der Publizistikwissenschaft anknüpfen?" Franz Ronneberger
  • "wir sollten die Hoffnung auf eine "Weltformel" für alle Arten von Kommunikation aufgeben." Franz Ronneberger
  • "Bescheidenheit üben...ist die Definition des Forschungsgegenstandes" Franz Ronneberger
  • "Konsolidierung des Faches nicht durch Expansion, sondern durch Konzentration erreichbar!" Franz Ronneberger
  • Elementare Eingenschaften von Kommunikation nach Klaus Merten Profanität Universalität Flüchtigkeit Relationalität
  • klassische Definition von Kommunikation nach Gerard Maletzke Kommunikation = Bedeutungsvermittlung zwischen Lebewesen
  • Anzeige
  • Kommunikation nach Paul Watzlawick soziales Verhalten
  • "Man kann sich nicht nicht verhalten. Alles Verhalten ist Kommunikation. Daraus folgt: Man kann nicht nicht kommunizieren" Paul Watzlawick
  • Handeln absichtsvolles, intentionales Verhalten
  • Menschliche Kommunikation als soziales Handeln kommunikatives Handeln
  • menschliche Kommunikation ist soziales Handeln (intentional) Interaktion -> reziproker Prozess
  • Doppelseitiges Geschehen nach Philip Lersch das, was zwischen zwei (oder mehr) Lebewesen/Menschen in Aktion und Reaktion geschieht
  • Gegenseitigkeit bei kommunikativer Interaktion Art von Kommunikation
  • gegenseitige Kommunikation Kommunikationspartner tauschen die kommunikativen Rollen
  • Rolle (soziologischer Begriff) Verhaltenserwartung: Summe von Erwartungen die dem Inhaber einer sozialen Position entgegengebracht werden
  • "Kommunikation wird nicht bloß über Wahrnehmungen, sondern auch über Erwartungen gesteuert- nämlich: durch die Antizipation des Handelns des (jeweils) anderen an Erwartungs-Erwartungen. Klaus Merten (1977)
  • Kommunikative Rolle Erwartungekn, die dem Inhaber einer Kommunikativen Position entgegengebracht werden
  • einseitige Kommunikation Kommunikationspartner tauschen die Rollen nicht (dennoch wechselseitiger Prozess)
  • Medium (heute) Sammelbegriff für die sog. Massenmedien = begriffliches Sammelsurium
  • "Medium" aus technischer Perspektive Vermittlungsinstanzen
  • "Medium" aus publizistikwissenschaftlicher Perspektive Vermittlungskontext
  • "Medium" aus SOWI Perspektive Kritik an "Container-Metapher" -> Aktualisierung von Sinn (nicht Übertragung oder Austausch)
  • Arten von Medien aus technischer Perspektive primäre Medien sekundäre Medien tertiäre Medien quartäre Medien
  • primäre Medien kein (technisches) Gerät von Nöten -> Sprache
  • sekundäre Medien Gerät muss beim Kommunikator vorhanden sein -> Brief, Zeitung, Buch etc
  • tertiäre Medien sowohl auf Kommunikator als auch auch Rezipient Seite muss Gerät vorhanden sein