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Makro/WiPol/Verw.R (Fach) / Makro (Lektion)

Makro

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  • Wesentliche Bestimmungsgründe der Nachfrage Preis des Gutes Preis anderer Güter Nutzenschätzung (Zahlungsbereitschaft) Einkommen/Vermögen
  • Gleichgewichtspreis = markträumender Preis --> A=N
  • Elastizitäten messen wie stark eine Größe auf die Veränderung einer anderen Größe reagiert  
  • elastische Nachfrage kleinste Preisveränderungen haben starken Einfluss auf die Nachfrage N-Kurve waagrecht
  • Zusammenhang BIP-AL je höher das BIP (Wirtschaftswachstum), desto niedriger die AL
  • Zusammenhang BIP-Inflation steigende Preise (steigende Inflation) --> steigendes BIP
  • Zusammenhang Investitionen-Zinsen je höher der Zinssatz, desto niedriger die Investitionen aber auch Umwelteinflüsse sind zu beachten, bspw. waren I. während der Schuldenkrise 2011 niedrig obwohl auch die Zinsen niedrig waren
  • Zusammenhang Exporte-Wechselkurs Währungsabwertung verbessert preisliche Wettbewerbsfähigkeit und treibt den Export
  • Vorgehen bei makroökonomischen Analysen (4 Schritte) 1. Bestandsaufnahme + genaue Kenntnis der Datenlage Wie kann ich komplexe Daten richtig messen? Wie aussagefährig sind die Daten? Wo finde ich die passenden Daten? 2. Von welchen Faktoren werden makropolitische Größen bestimmt? 3. Welchen Einfluss hat die WiPol? Politikberatung 3. Wie geht die Entwicklung in der Zukunft weiter? Prognose
  • Datentypen (5 Stück) Originaldaten   von U. tatsächlich an Landesämter gemeldete Daten werden zum Vergleichen von Jahresdaten verwendet Problem: saisonale Schwankungen   Arbeitstäglich bereinigte Daten   fängt bspw. bewegliche Feiertage auf bei zwischenjährlichen Vergleichen (BIP Q1 und BIP Q2) für Prognosen   Saisonbereinigte Daten   um saisonale Schwankungen bereinigt für innerjährliche Vergleiche für Prognosen wichtig in Landwirtschaft, Mode, Einzelhandel, Bauwirtschaft   Nominale Daten   tatsächlich ermittelte Daten - Preise bei Schwankungen ist schwer zu sagen ob diese tatsächlich oder saisonal sind (weil nicht bereinigt)  ungeeignet für Prognosen   Reale Daten   preisbereinigt (z.B. mit Hilfe des CPIs) Infaltionseffekt wird herausgerechnet realer Wert = nominaler Wert / Preisindex z.B. Lohnentwicklung, Rendite einer Geldanlage, BIP Prognosen    
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  • CPI = Consumer Price Index = Verbraucherpreisindex (aller privaten Haushalte) Maß für die Höhe des Preisniveaus um Preisverhalten einer ganzen Volkswirtschaft zu messen allgemeines Preisniveau --> bestimmte Entwicklung eines Warenkorbes statistisches Bundesamt berechnet Warenkorb mit repräsentativen Anteilen der jeweiligen Güter und Dienstleistungen (arithmetisches Mittel der Preise wäre nicht sinnvoll, denn es würde alle Güter wertmäßig gleich behandeln) für Warenkorb wird jährliche Veränderungsrate des Preises errechnet = offizielle Inflationsrate Alt. = BIP-Deflator  
  • Berechnung nominales BIP Wachstum - Jahresvergleich (y-Jahre) Gnom = (y√(BIPnom,t / BIPnom,t-y)-1)*100 nominales BIP kann sich verändern wenn sich der Preis und/oder die Menge ändert
  • Berechnung reales BIP Wachstum - Jahresvergleich (y-Jahre) Reales Wachstum = Nominales Wachstum / Preisveränderung Greal = (y√((BIPnom,t / BIPnom,t-y) / (pt / pt-y))-1)*100   reales BIP verändert sich nur wenn sich die Menge ändert --> reales BIP ist um Preiseffekte bereinigt volkswirtschaftl. ist reales Wachstum interessant, denn Inflation übertreibt das "tatsächliche" Wachstum  
  • Kritik am CPI Inflation wird überschätzt Substitutionseffekte HH reagieren auf realtive Preisänderungen zischen Gütern, indem sie billiger gewordene Güter stärker nachfragen --> Neugewichtung dieser Güter- und Dienstleistungsanteile wäre nötig, aber Warenkorb wird nicht jährlich aktualisiert) Qualitätsverbesserungen sehr schnelle Weiterentwicklungen bei Computern; Prozessoren von heute kosten dasselbe wie vor 5 Jahren, sind aber doppelt so leistungsstark --> Inflationsstatistik würde Preissteigerung von 0 ausweisen, dabei ist Preis effektiv gesunken Berücksichtung des Finanzsektors / Orientierung an den falschen Werten Nicht nur Güter und Dienstleistungen sollten berücksichtigt werden, sondern auch immobilienpreise und Aktienmärkte : EZB betreibt Niedrigzinspolitik um Inflation niedrig zu halten --> starke Auswirkungen auf Immobilienpreise und Aktienmärkte
  • BIP-Deflator   Verhältnis von BIPnom zu BIPreal --> implizierter Preisindex BIP Deflator = BIPnom / BIPreal Deflationiert das nominale BIP Alternative zum CPI Warenkorb entspricht den in einer Volkswirtschaft hergestellten Güter und Dienstleistungen und nicht dem was ein durchschnittlicher HH kauft  
  • BIP = Der Marktwert aller Endprodukte einer Volkswirtschaft, die in einem bestimmten, abgeschlossenem Zeitraum erzeugt wurden. wird in D. vierteljährlich vom Statistischen Bundesamt berechnet drückt den Eurowert der ökonomischen Aktivitäten einer Volkswirtschaft aus:  a) Gesamtheit aller Einkommen die in einer Volkswirschaft entstehen, b) Summe aller Ausgaben, die für den Erwerb der produzierten Waren und Dienstleistungen anfallen
  • nominales BIP = der zu laufenden Preisen gemessene Wert aller Güter und Dienstleistungen BIPnom = Preisaktuell * Mengeaktuell
  • reales BIP = Der Wert von Gütern und Dienstleistungen die eine Volkswirtschaft produziert, gemessen zu konstanten Preisen. BIPreal = Basispreis * Mengeaktuell
  • Berechnung Preisindex Verhältnis des Preises eines aktuellen Warenkorbes zum Preis eines Warenkorbes aus dem Basisjahr PIÄpfel,Birnen = (MBirnen-aktuell * PBirnen-aktuell + MÄpfel-aktuell * PÄpfel-aktuell) / (MBirnen-aktuell * PBirnen-Basisj. + MÄpfel-aktuell * PÄpfel-Basisj.)
  • Unterschied Verbraucherpreisindex - BIP-Deflator (3 Stück) BIP-Deflator berücksichtigt alle hergestellten Güter und Dienstleistungen, VPI nur diejenigen, die von HH gekauft wurden. BIP-Deflator berücksichtigt nur die im Inland erzeugten Güter, keine importierten Güter. Unterschiedliche Aggregation der Preise : VPI weist den gütern feste (Warenkorb des Basisjahres), der BIP-Deflator sich ändernde (BIP --> Warenkorb des Berichtsjahres) Gewichte zu.
  • Bruttonationalprodukt von Deutschen hergestellte Güter (im In- und Ausland)
  • Kritik am BIP als Wachstums-/Wohlstandsindikator (2 Punkte) rein monetäre Größe keine Berücksichtigung von externen Effekten wie Umweltzerstörung keine Berücksichtigung von Freizeit (Input/Output) keine Berücksichtigung der Einkommensverteilung keine Berücksichtung von Nebenzielen u. Rahmenbedingungen wie Menschenrechte, polit. Freiheit BIP erfasst nur Transaktionen über den Markt keine Berücksichtigung von Produktionen privater HH (Wäsche waschen in Wäscherei geht ein / zu Hause waschen nicht) keine Berücksichtigung von unbezahlter- und Schwarzarbeit 
  • Entstehungsrechnung (VWReWe) Produktionswert ./. Vorleistungen = Bruttowertschöpfung + Gütersteuern (USt) ./. Gütersubventionen = BIP
  • Verwendungsrechnung (VWReWe) Privater Konsum + Staatskonsum (Lehrergehälter, Polizei, staatl. KITA, Schulen) + Bruttoinvestitionen (I. von Unternehmen) + Exporte = Letzte Verwendung ./. Importe = BIP Wichtig für Betrachtung sind vorallem Bruttoinvestitionen und Exporte, obwohl privater Konsum oft sehr großen Posten darstellt. Grund: Privater Konsum ist viel weniger volatil und läuft, sofern preisbereinigt, stabil --> Änderungen nur ca. 1% pro Jahr. Bruttoinvestitionen und Exportvolumen sind sehr konjunktursensibel --> Änderungen ca. 5-6% pro Jahr.
  • Außenbeitrag   Außenbeitrag = Exporte - Importe = Nettoexporte Außenbeitrag geht als Nettonachfrage des Auslands in die gesamtwirtschaftl. Nachfrage ein Nettonachfrage des Auslands hängt ab vom Preisniveau im Inland (p), dem Preisniveau im Ausland (p*) und dem nominalen Wechselkurs (ER) der reale Wechselkurs (RER) fasst die 3 Komponenten zusammen: RER = (p / p*) * ER ER = x USD / 1 EUR Export- / Importfunktionen: Ex = Ex(p, p*, ER) = Ex(RER) Im = Im(p, p*, ER) = Im(RER) Nettonachfrage des Auslands nach inländischer Produktion: NX = Ex(RER) - Im(RER) = NX(RER) Abhängigkeit des Außenbeitrags vom RER steigt p --> Außenbeitrag sinkt steigt p*--> Außenbeitrag steigt wertet die Inlandswertung auf, so sinkt der Außenbeitrag  
  • Kreislaufmodell der VGR zufließende Ströme = abfließende Ströme --> ausgeglichene Sektorkonten Betrachtung von Stromgrößen, keine Bestandsgrößen ausschließlich monetäre Ströme (die entgegengesetzt zu Güterströmen verlaufen)  
  • Kreislaufmodell der VGR - Private Haushalte + Unternehmen HH verkaufen Arbeitsleistung an Unternehmen Unternehmen setzen Arbeitsleistung der HH zur Produktion ein Unternehmen verkaufen produzierte Güter an HH Geld das von U aus Verkauf von Gütern an HH eingenommen wird, fließt als Lohnzahlung an HH zurück Teil der Erlöse der nicht Lohnzahlung an HH ist = Gewinne und fließt den Eigentümern der U. zu --> HH
  • Kreislaufmodell der VGR - Vermögensänderungskonto = Hilfskonto / Hilfssektor nötig weil HH sparen und U. Gewinne einbehalten (sparen) einbehaltene Mittel werden dann für U. Investitionen genutzt
  • Kreislaufmodell der VGR - Staat Staat spart auf Vermögensänderungskonto und tätigt mit Gespartem staatl. Investitionen Staat zahlt an HH Arbeitseinkommen und Transferleistungen (ALG) HH zahlen an Staat direkte Steuern Staat zahlt an U. Subventionen und Staatskonsum U. zahlen an Staat direkte und indirekte (USt) Steuern
  • Kreislaufmodell der VGR - Ausland   Ausland und Vermögensänderungskonto tätigen wechselseitig Kapitalim- und -exporte                                                                       Annahme: positiver Außenbeitrag: mehr Güterexporte als -importe --> Aufbau von Auslandvermögen, da Forderungen ggü. Ausland zunehmen --> Kapitalexport, da in  der Regel Einnahmen > Einzahlungen Ausland und HH tätigen wechselseitige netto Einkommensübertragungen U zahlen an Ausland Importe Ausland zahlt an U Exporte  
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  • Zusammensetzung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage (4 Komponenten + Formel Y (Einkommen) Privater Konsum = C Investitionen = I Staatsausgaben = G Nettonachfrage des Auslands = Ex-Im YD = C + I +G + Ex-Im Y = Einkommen = Inflationsniveau
  • Menükosten = durch Preisänderungen entstehende Kosten (siehe kurz-/langfristige Analyse des volkswirtschaftlichen Gleichgewichts)
  • Funktionsweise von Modellen (3 Schritte) 1. Exogene Variablen werden außerhalb des Modells bestimmt und stellen den Input eines Modells dar sind nicht beeinflussbar und von außen gegeben 2. Modelle sind vereinfachende Theorien und zeigen die wesentlichen Beziehungen zwischen ökonomischen Variablen 3. Endogene Variablen werden innerhalb des Modells bestimmt und stellen den Output des Modells dar (z.B. Zinssatz)
  • Konsumtheorie - Keynes Absolute Einkommenshypothese Konsumnachfrage der privaten HH hängt von ihrem aktuellen Einkommen ab (keine Abhängigkeit vom Zins!!!)  
  • Konsumtheorie - Duesenberry Relative Einkommenshypothese Konsumnachfrage der privaten HH hängt von laufendem als auch von höchstem jemals in der Vergangenheit erreichten Einkommen ab Gewöhnung an Lebensstandard --> Bei sinkendem BIP geht Konsumnachfrage nur unterproportional zurück
  • Konsumtheorie - Friedmann Permanente Einkommenshypothese Konsumnachfrage der privaten HH orientiert sich am über eine längere Zeit erwarteten Einkommen = Glättung Permanentes Einkommen = durchschnittliches Einkommen je Periode
  • Konsumtheorie - Modigliani Lebenszyklushypothese permanente Einkommenshypothese um Altersaspekte erweitert Orientierung am über Lebenszeit hinweg erwarteten Einkommen HH glätten ihren Konsum durch adäquate Ersparnis über ihre Lebenszeit: in guten Zeiten wird für schlechte Zeiten gespart --> in schlechten Zeiten kann Konsumniveau gehalten werden
  • Konsumtheorie Keynes - Konsumnachfrage der autonome Konsum Ca ist der einkommensunabhängige Anteil der Konsumausgaben die marginale Konsumquote c ist die zusätzliche Konsumnachfrage bei einem Anstieg des Einkommens um eine Einheit (liegt zwischen 0 und 1) die durchschnittliche Konsumquote C/Y gibt an, wie hoch die Konsumnachfrage im Mittel pro Einkommenseinheit ist keine Betrachtung von Preisen, da kurzfristige Betrachtung --> starre Preise --> C = C(Y) = Ca + c * Y --> C/Y = Ca / Y + c c und C/Y nehmen mit steigendem Einkommen ab, denn relat. arme HH brauchen Einkommen zum befriedigen von Grundbedürfnissen, relat. reiche HH können mehr zum Sparen verwenden --> Sparen = Luxusgut  Umverteilung des Einkommens von reich zu arm, erhöht die Konsumquote
  • Konsumtheorie Keynes - Sparen Sparen ist (wie Konsum) abhängig vom Einkommen autonome Ersparnis -Sa ist einkommenunabhängig --> um Ca zu finanzieren ist "Entsparen" in Höhe von -Sa nötig marginale Sparquote s ist die zusätzliche Ersparnis bei einem Einkommensanstieg um eine Einheit (liegt zwischen 0 und 1) c + s = 1 (immer!!!) durchschnittliche Sparquote S/Y gibt an wie hoch die Erspranis im Mittel pro Einkommenseinheit ist C/Y + S/Y = 1 (immer!!!)  --> S = S(Y) = -Sa + s * Y --> S/Y = -Sa / Y + s
  • Konsumtheorie Keynes - Zusammenhang zwischen Konsum- und Sparfunktion Ca befindet sich dort wo Konsumfunktion die Y-Achse schneidet (dort wo Konsum "beginnt" und Y=0 ist
  • Investitionen Nachfrage nach physischen Gütern zur Erhaltung = Ersatzinvestitionen oder zur Erhöhung  = Nettoinvestitionen des realen Kapitalstocks Nettoinvestitionen erhöhen das Produktionspotenzial einer Volkswirtschaft Bruttoinvestitionen - Abschreibungen = Nettoinvestitionen Nettoinvestitionen werden getätigt da durch die Kapitalanhäufung ein zusätzlicher Ertrag erwartet wird
  • Keynesianische Investitionshypothese Determinanten der I.Nachfrage Kreditzinsen Absatzerwartungen der U Verfügbarkeit neuer Technologien Wachstumsstrategie des U = Wo im U.Zyklus steht das U? Investitionsentscheidungen erfolgen im Hinblick auch zufünftig erwarteten Kapitalerträge --> Messung anhand der relat. Rendite im Vergleich zu einer risikolosen Verzinsung --> I.Nachfrage ist abhängig vom Marktzins: Marktzins < erwartete Rendite --> Investition tätigen Annahme: ein einziger vorherrschender Zinssatz für die gesamte Volkswirtschaft
  • Unabhängigkeit der Investitionsentscheidung von der Finanzierung FK-Fin für FK zu leistende Zinszahlungen gehen als Kosten in I.Rechnung ein EK-Fin Zinssatzbetrachtung ist trotzdem wichtig, denn die Gewinne könnten an Stelle der Bindung im I.projekt auch am Markt angelegt werden --> Opportunitätskosten --> steigende (Kredit-)Zinsen erhöhen IMMER die Kosten einer Investition --> je niedriger der Zins, desto mehr I. werden getätigt
  • Staatliche Aktivitäten - Staatsausgaben + Staatseinnahmen Staatliche Aktivitäten = exogen gegeben Staatsausgaben G=G¯ exogen Güternachfrage, Bereitstellung von öffentl. Gütern wie Straßen, Schulen, soziale Absicherung etc. Staatseinnahmen = Steuern  Pauschalsteuer / einkommensunabhängige Steuer (Tabak-, KfZ-Steuer) --> T = T¯exogen Einkommensabhängige Steuer T = T(Y) = ty * Y mit ty liegt zwischen 0 und 1 ty = marginaler Steuersatz
  • Staatliche Aktivitäten - Auswirkungen auf Konsum und Sparen Entscheidend ist das verfügbare Einkommen = Y - T C = C(Y-T) bzw. S = S(Y-T) C und S unter Berücksichtigung einer Pauschalsteuer C = Ca + c * Y - c * T bzw. S = -Sa + s * Y - s * T C = Ca + c * (Y - T) bzw. S = -Sa + s * (Y - T)
  • Realer effektiver Wechselkurs (REER) = realer Wechselkurs zwischen einem Land und seinen wichtigsten Handelspartnern (gemessen am Außenhandelsvolumen); Handelspartner werden nach ihren Anteilen am Außenhandelsvolumen gewichtet vgl. realer Wechselkurs vergleicht nur Preis- und Wechselkursinformationen zweier Länder
  • Geplante gesamtwirtschaftliche Nachfrage (Formel) YD = C(Y - T¯) + I(r) + G¯ + NX(RER) Vereinfachung: Betrachtung einer geschlossenen Volkswirtschaft ohne Außenhandel --> YD = C(Y - T¯) + I(r) + G¯
  • Klassische Sicht (Keynesianisches Kreuz) U. produzieren gewinnmaximierende Gütermenge und stellen dafür so viele Arbeitskräfte ein wie nötig Arbeiter kaufen mit ihrem Lohn die Konsumgüter der U Preise und Zinsen sind flexibel und passen sich unendlich schnell an --> alle produzierten Güter können abgesetzt werden Märkte und Volkswirtschaften befinden sich immer im Gleichgewicht und in Vollbeschäftigung --> keine staatlichen Eingriffe nötig Erhöhung des Angebotes führt zu zusätzlichem Einkommen und somit zu zusätzlicher Nachfrage --> Güterangebot wird vollständig abgesetzt --> Angebot schafft Nachfrage
  • Klassik vs. Keynes (Keynesianisches Kreuz)   Kritik an Klassik: AL entsteht wenn die für die gewinnmaximierende Angebotsmenge der U. benötigten Arbeitskräfte das Arbeitskräftepotenzial nicht auslastet --> Politik kann gesamtwirtschaftliche Nachfrage erhöhen --> Güterangebot wird erhöht --> Arbeitskräfte werden gebraucht --> AL sinkt Preise und Zinsen können kurzfristig starr sein und das temporäre Ungleichgewicht an Märkten und in Volkswirtschaften zulassen --> Staatseingriffe auf N-Seite sind notwendig um AL zu bekämpfen --> Staat kann mit Eingriffen für dauerhaft höhere Einkommen sorgen (Wirtschaftswachstum) --> Angebot folgt der Nachfrage --> Keynesianische Sicht begründet Staatsverschuldung   
  • Keynesianisches Kreuz : Ziele Erklären wie es in Volkswirtschaften zu kurzfristigem Wachstum und Rezessionen kommen kann --> Betrachtung der Nachfrageseite --> Wie führen Veränderungen der einzelnen Nachfragekomponenten zu einem neuen Gleichgewicht in der VW? (Anpassungsprozesse, verantwortliche Determinanten) Geeignete politische Maßnahmen finden um die Wirtschaft zu beeinflussen Wachstum einer VW wird anhand des BIP gemessen = Y = Volkseinkommen = Produktionsniveau --> Betrachtung des Gütermarktes