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Biologie (Fach) / Evolution (Lektion)
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- Mutation (4) - das Erbgut wird verändert - tritt zufällig und ungerichtet auf - durch Mutagene ( Strahlung, Asbest) kann die Wahrscheinlichkeit einer Mutation deutlich erhöht werden - sorgt für Artenvielfalt & mehr Variabilität & ist somit einer der wichtigsten Evolutionsfaktoren
- Selektion (2) - lässt sich in natürliche, sexuelle und künstliche Selektion unterscheiden - transfomierende-, stabilisierende-, disruptive Selektion sind Selektionstypen die bei den oben genannten Formen auftreten können
- Gendrift (4) - zufällige Veränderung der Genhäufigkeit eines Allels innerhalb einer Population - zufällige Ereignisse wie Naturkatastrophen begünstigen Gendrift - je kleiner eine Population ist, desto wahrscheinlicher - Gründer- und Flaschenhalseffekt sind Bsp. für Gendrift
- Rekombination (3) - das vorhandene genetische Material (DNA) wird neu gemischt - interchromosomale Rekombination: zwischen den Chromosomen - intrachromosomale Rekombination: innerhalb der Chromosomen
- Serum- Präzipitin- Test ( Verwandschaft) (Vorgang) (5) - Blutserum wird Mensch entnommen & Kaninchen gespritzt - K. bildet Antikörper gegen Eiweiße des M. - Blut wird von K. entnommen & daraus Testserum hergestellt - das Testserum wird in Blutproben von M., Schimpanse & Orang- Utan gegeben - es erfolgt Verklumpung ( Ausfällung, Präzipitation) des Blutes im Testserum je nachdem, wie stark die Antikörper zu den Antigenen passen
- Lamarck (4) "Evolutionstheorie von einem kontinuierlichen Artenwandel" Ursache:Umweltveränderung 1)Gebrauch/Nichtgebrauch: intensiv genutzte Körperteile entwickeln sich stärker, andere verkümmern. 2) Vererbung erworbener Eigenschaften: konnte nicht belegt werden.
- Darwin (3) "Selektionstheorie" 1) Alle Lebewesen erzeugen mehr Nachkommen als nötig. Trotzdem bleibt Populationsgröße stabil. 2)Individuen einer Art sind sich nicht vollkommen gleich.
- Isolation (6) - hält zwei Arten davon ab, Nachkommen hervorzubringen -zeitlich: Arten pflanzen sich zu untersch. Tag- und Nachtzeiten fort -ethologisch: untersch. Balz- Paarungsverhalten -mechanisch: Fortpflanzungsorgane passen nur nach Schlüssel/Schlossprínzip - Polyploidie: Verdoppelung des Chromosomensatzes, keine Reduktionsteilung->steril - Sterilität: Esel&Pferd lassen sich kreuzen, Nachkommen aber unfruchtbar da Pferd 64 Chr.&Esel 62
- Adaptive Radiation (3) - in kurzer Zeit kommt es zur Aufspaltung einer Stammart in viele neue Arten - durch Einnischung und wenig Konkurrenz - Bsp. Darwinfinken
- Synthetische Theorie der Evolution (1) - Weiterentwicklung von Darwins Theorie
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- Homologie (5) Ähnlichkeit biologischer Strukturen bei verschiedenen Lebewesen aufgrund übereinstimmender Erbinformation. -Grundstruktur beruht auf gleicher Erbinfo, welche Abwandlungen erfahren hat Kriterium -der Lage (Position der Knochen, "Form" ist Anpassung an Lebensraum) - der spez. Qualität ( Aufbau Organe:Zahn, Haifischschuppe) - der Stetigkeit
- Analogie (6) Funktionsähnlichkeit biologischer Strukturen bei verschiedenen Lebewesen. - Übereinstimmung ist nur oberflächlich - beruht nicht auf gleicher Erbinfo - sondern ist Anpassungsähnlichkeit an Umwelt - -> Konvergenz - kein Beweis für gemeinsame Abstammung aber für vergleichbare Lebensbedingungen
- Homologien im Bau (4) -Progressionsreihen: homologe Organe:vom Einfachen zum Komplizierten -Regressionsreihen: reduziert (Flügel bei Strauß) - Organrudimente: Organe der Vorfahren die Funktion verloren haben(Eckzahn) - Atavismen: Erbinfo der Vorfahren noch vorhanden (z.B.schwanzartig verlängertes Steißbein)
- Molekularbiologische Homologien (1) - alle Lebewesen haben gleiche chem. Grundbausteine
- Ergebnisse der Evolution (3) - Homologie im Bau - Homologie im Verhalten& Entwicklung ( Heckel) - Homologie in der Molekularbiologie ( Präzipitintest, Hybridisierung)
- Molekularbiologische Homologien Aminosäuresequenz von Proteinen (2) -Cytochrom C (Protein aus 104 Aminosäuren) kommt in der Atmungskette aller aeroben Eukaryoten vor - je näher Verwandschaft, desto ähnlicher codierte Proteine auf DNA
- DNA- Hybridisierung (5) -DNA- Doppelhelix schmilzt bei 80-90°(H-Brücken werden gespalten) - DNA- Doppelstränge aus ARTVERSCHIEDENER DNA schmelzen früher, da nicht alle Basen paaren können ->weniger H-Brücken ->leichtere Trennung der Doppelhelix - je höher der Schmelzpunkt desto näher verwandt
- Allel (1) Die Funktionsform eines Genes, die Art und Weise wie ein Gen ein Merkmal ausprägt (Haarfarbe).
- Art & Unterart(Rassen) Rassen sind Populationen einer Art, die sich in ihrem Genbestand (Allelenbestand, Genpool) und damit auch in ihrer Merkmalsausprägung (phänotypisch) von anderen Populationen derselben Art (Spezies) unterscheiden.
- Genpool (1) Die Gesamtheit aller Genvariationen einer Population.
- Allopatrische Artbildung geografische Isolation (Gebirge entsteht usw.)
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