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Entwicklungspsychologie (Fach) / Globale Entwicklungstheorien II (Lektion)
• Piagets kognitive Entwicklungstheorie
• Evolutionäre Entwicklungspsychologie
• Informationsverarbeitung
Diese Lektion wurde von funzies08 erstellt.
- Behavioristen versus Piaget Behavioristen: •vollständig experimentell orientiert•gewisser Fokus auf Tierexperimente•Leugnung von Kognition -> Kinder konstruieren Wiisen passiv durch Belohnungen oder Beobachtung Piaget: •vollständig nichtexperimentell orientiert•primär Beobachtung der eigenen Kinder•Hervorhebung von Kognition -> Kinder konstruieren aktiv Wissen durch Explorieren und Interaktionen mit der Umwelt -> qualitativen Veränderungen in ihrem Denken und Handeln -> angepassteres Verhalten und adäquateren Repräsentationen der externen Welt
- Stufentheorie -> 1. 2. 3. 4. -> kognitive Entwicklung ist universelle Folge von Stufen, die jeweils zu qualitativen Veränderungen im Wissen und Verständnis von Kindern führen Sensomotorische Stufe (0-2) Prä-operationale Stufe (2-7) Konkret-operationale Stufe (7-11) Formal-operationale Stufe (11-...)
- Sensomotorische Stufe Alter 0-2 Jahre - Konstruieren eines Welt-Verständnisses durch Koordination von sensorischen Erfahrungen mit physischen Handlungen. Denken mit Augen, Ohren, Händen - Anfangs instinktive, reflexive Handlungen, dann der Beginn symbolischen Denkens, Lösen praktischer Alltagsprobleme wie Öffenn von Marmelaenglas, mit Werkzeug essen - Repräsentieren der Erfahrungen in Sprache, Mimik, Spiel
- Präoperationale Stufe - Alter - repräsentation der Welt - veränderung d. Denkens - - - 2-7 Jahre - Die Welt wird mit Worten und Bildern repräentiert - Zeigt zunehmend symbolisches Denken das über die Verbindung von sensorischer Info und physischer Aktion hinaus geht - make-believe plays (Verkaufsspiele, Doktorspiele etc.) spielerisch die Welt von erwachsenen imitieren - Egozentrismus: schwierigkeiten die Perspektive zu wechseln -> mein Ggü. sieht das, was ich auch sehe oder Pu der Bär verdeckt beim Versteckspiel sein eigenes Sichtfeld - Konservierung: Umschütten von Wasser vom hohen ins breite Glas wird als Volumenänderung wahrgenommen
- konkrete operationale Stufe 7-11 Jahre - konkrete Events können logisch begündet werden - Konservierung von Objekten möglich (-> Volumen bleibt konstant wenn die Form des Behälters geändert wird
- formale operationale Stufe ab 11 J - Denken wird abstrakter, idealistischer und logischer
- Kontinuierlich oder Diskontinuierlich? Einer oder mehrere Wege/Abläufe der Entwicklung Gene oder Umwelt? (nature vs nurture) Diskontinuierlich: Stufenweise kongnitive Entwicklung Einer: die Stufen sind universell Beides: Entwicklung resultiert aus reife des Gehirns, Ausübung des angeborenen Dranges die stimulierende Umwelt zu erforschen
- Anlage-Umwelt-Problematik - Erblichkeitsschätzung -> Konkordanzraten - Kitik an Erblichkeitsschätzungen - - - Probleme beim Erforschen der Frage - Erblichkeitsschätzung: Verwandtenforschung, Zwillingsforschung -> Konkordanzraten: wie häufig tritt ein Merkmal (IQ, Schizophrenie, Depression) bei Zwilling 2 auf wenn Zwilling 1 es trägt, vgl. Ein- und Zweieiige Zwillinge - jede Population hat nur ein gewisses Maß und Umwelt-Variablen, die das Ausmaß der Merkmalsausprägung beeinflussen (= nur vermeindlich erblich). Selbst getrennte Zwillinge leben oftmal unter ähnlichen Kontextbedingungen - Erblichkeitsmaße werden häufiger in begüteterem Umfeld gefunden als in weniger begütertem, es könnte also sein, dass genetische Faktoren eine gewisse Umweltstimulaton benötigen (= Interaktion zw. nature u. nurture) - Mit zunehmendem Alter treten genetische Faktoren deutlicher hervor - weder Anlage noch Umwelt können experimentell manipuliert werden - Anlage- und Umweltfaktoren sind im äglichen Leben oft hoch korreliert - Effekte von Anlage und Umwelt interagieren miteinander; Effekt des einen Faktors hägt von der Ausprägung des anderen ab
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