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Parietal (Fach) / Kniegelenk (Lektion)
Osteo
Diese Lektion wurde von bratmaus erstellt.
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- Funktion und Bew. des VKB 1. Begrenzung von Bewegungen: -> das anteromediale Bündel ist in Ext gespannt, da es gegen das knöcherne Dach der Fossa intercondylaris gepresst wird -> in deutlicher Flex verdrehen sich beide Faseranteile umeinander, dadr. gerät das Band unter Spannung -> VKB wird bei IR gespannt, da es sich um das HKB schlingt 2. Stabilisation: -> verhindert die Sublux der Tibia nach ventral bzw. das Dorsalgleiten des Femurs auf der Tibia -> wenn die Collateralbänder ausfallen stabilisiert es gemeinsam mit dem HKB die mediale und laterale Stabilität 3. Koordination der Roll- Gleitbewegung -> gemeinsam mit dem HKB
- Verletzungen des VKB und die Folgen -> Riss = Instabilität -> vordere Schublade, d.H. der Roll- Gleitmechanismus ist verändert => Rollbewegung überwiegt und die Meniscushinterhörner müssen die Rollbewegung abbremsen, das führt zur Überbelastung der Hinterhörner
- Test bei Ruptur des VKB -> Lachmann Test = vordere Schublade -> lateraler Pivot-shift-Test -> das Missverhältnis zwischen Rollen und Gleiten wird deutlich
- Wie funktioniert ein lateraler Pivot-shift-Test -> in Neutral-0-Stellung ist keine Verschiebung sichtbar -> mit zunehmender Flex rollt das Femur vermehrt nach dorsal und das Tibia steht in vordere Schubladenposition -> bei 40° Flex rutscht der Tractus hinter die Flexachse, vorher steht er davor und zieht die Tibia ruckartig aus ihrer Vorschubposition in die normale Position zum Femur zurück
- Welche Struktur wird häufig als vordere Kreuzbandplastik genommen? mittleres Patellarsehnendrittel
- Ursprung HKB innenfläche des Condylus medialis femoris Usprungsbereich in Neutral-0-Stellung = horizontale Ausrichtung
- Verlauf des HKB prox med ventral nach distal lateral dorsal es kreuzt im 90° Winkel das VKB seine Länge entspricht 3/5 des VKB = kräftigste Band des KG wird als zentraler Stabilisator des KG bezeichnet
- Insertion HKB Area intercondylaris tibiae posterior und dorsale Tibiakante
- Faserzüge des HKB posteromediales Bündel -> inseriert am weitesten dorsal in der Area anterolaterale Bündel -> inseriert lateral in der Area, nahe dem lateralen Meniskus
- Funktion des HKB 1. Begrenzung der Bew: -> das posteromediale Bündel gerät besonders bei Ext unter Spannung -> bei Flex verwringen sich die Fasern umeinander, Spannung steigt -> mit dem VKB begrenzt es die IR 2. Stabilisierung: -> es verhindert eine Verschiebung des Tibiaplateaus nach dorsal -> umgekehrt verhindert es das Ventralgleiten des Femurs gegenüber der festgestellten Tibia in der Standbeinphase 3. Koordination: -> hilft bei der koordinierung der Roll-Gleit-Bewegung
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- Ruptur des HKB und die Folgen -> führt zu einer hinteren Schublade, die z.B. im Sitzen dr. den Zug der Ischios ausgelöst werden kann -> Tibia ist dezentriert, dadr. frühes Beenden der Ext. dr. harten Kontakt an den Meniscusverderhörnern und ein eingeschränktes Verschieben der Meniscen nach ventral
- Welcher Test gibt Auskunft über die Stabilität des HKB? der Gravity sign Test => Beurteilt das HKB in RL (KG und HG 90° Flex)
- Wie funktioniert der Gravity sign Test? -> Pat liegt auf dem Rücken -> bd. Knie 90° flektiert -> Füße aufgestellt dadr. ensteht eine spontane hintere Schublade, was im Vergleich der bd. Tuberositas tibiae Stellungen erkennbar ist. Auf der Betroffenen Seite ist das Tibiaplateau leicht zurück gesunken = Verdacht auf Ruptur des HKB
- Konsequenzen einer Verletzung des HKB -> für das VKB: Femur steht ventral -> es kommt vom femoralen Ansatz her in Annäherung und kann deshalb aus der Ext. nicht mehr optimal die Roll-Gleit-Bewegung erfüllen, da ihm die Spannung fehlt -> dr. den Ventralstand des Femurs -> ständig Spannung auf lateralem Collateralband -> eventuell Schmerzen am Fibulakopf -> Fibula kann auch dr. den Zug des Bandes auch nach oben gezogen werden
- Welche Strukturen ziehen an die Patella? kranial -> an die Basis der P. der rectus femoris kranial medial und kranial lateral = Vastus medialis und Vastus lateralis lateraler Rand -> das Retinaculum transversale laterale zieht einmal zum Epicondylus lateralis femoris und einmal zum Condylus lateralis tibiae medialer Rand -> das Retinaculum transversale mediale zieht einmal zum Epicondylus medialis femoris und einmal zum Condylus medialis tibiae medaler und lat. Rand = unter den Retinaculi = Ligg. patellomeniscalia, ziehen zu den Vorderhörnern und dienen der Bew. der Menisken bei Ext. und Rot lateral = Fasern des Tractus iliotibialis Kaudal = Lig. patellae = Tuberositas tibiae und und Patellaspitze
- Funktion der Patella -> stabilisierende Wirkung, da sie den Vorschub des Femurs bei Flex reduziert, entlastet dadr. das HKB und die dorsalen Kapselstrukturen -> verbessert dr. ihre Lage das Drehmoment, da sie den Hebelarm des Quadriceps vergrößert -> schützt Rectussehne vor zu großer Reibung -> Reibung im Femoropatellargelenk wird reduziert, dr. dicke hyaline Knorpelschicht und Synovialflüssigkeit
- Verlauf des Lig. patellae schräg von prox med nach distal lateral. Die lateralen Faseranteile setzen ca 2 cm tiefer an von Patellaspitze zur Tuberositas tibiae
- Welche Bursa liegt zwischen Lig. patellae und Tibia und Hoffa`schen FettKörper? Bursa infrapatellaris profunda
- Welche Bursa liegt ventral auf dem Lig. patellae? Bursa infrapatellare superficialis
- Was ist Mb. Osgood Schlatter? = aseptische Knochennekrose -> baut Knochensubstanz im Bereich der Tuberositas tibiae auf, die deutlich dicker wird -> meist bei Jungen -> klagen über belastungsabhängige Schmerzen, v.a. nach Treppensteigen oder ähnlichen Belastungen für das KG = Ossifikationsstörung an der Tuberositas tibiae. Sie ist dick, gerötet und bei Palpation schmerzhaft
- Was ist das laterale Hyperkompressionssyndrom? = lateraler Patellashift, Durch zu straffe laterale Retinakula soll es zur Verschiebung und Verkippung der Kniescheibe nach lateral mit Erhöhung des Gelenkdrucks zwischen lateraler Patellafacette und lateraler Trochleawange kommen. Röntgenologisch zeigt sich auf der Tangentialaufnahme ein Hyperkompressionssyndrom an der vermehrten subchondralen Sklerosierug der lateralen Patellafacette. -> Ursache meist muskuläre Dysbalance z.B. hohe Spannung im Tractus und Atrophie des Vastus medialis -> Schmerzen beim Berabgehen und längeren Sitzen
- Was macht man therapeutsch bei einem lateralen Hyperkompressionssyndrom? -> muskuläre Dysbalancen beseitigen, z.B. Dehnung der lateralen Strukturen und Auftrainieren des Vastus medialis -> Patella mit Tape (Mc-Donnell-Tape) medialisieren
- Welcher Recessus ist mit dem Rectus verwachsen? das ventrale Blatt des Recessus suprapatellaris ist mit der Rektussehne verwachsen und verschiebt sich bei Dehnung oder Kontraktion des Muskels
- Faserqualitäten des Rectus Dominanz an ST-Fasern Muskel mit Ausdauerleistung zur Sicherung der Tragsäule Bein neigt zu Verkürzungen
- Welcher Muskel ist mit dem tiefen Blatt des Recessus suprapatellaris verbunden? Vastus intermedius = tiefste Schicht des Quadrizeps M. articularis genus, Teile des Vastus intermedius und teilweise eigenständige Fasern
- Welche Muskeln bilden die Vastusglutealschlinge? an seinem Ursprungsbereich am Labrum laterale der Linea aspera verbindet sich der Vastus lateralis mit Fasern des M. gluteus max zu dieser Schlinge
- Faserqualitäten des Vastus medialis Überwiegend Ft-Fasern er hat Schnellkraftfunktion neigt zur Abschwächung
- Auswirkungen der Atrophie des Vastus medialis verstärkte Lateralisation der Patella
- Funktion des Quadriceps offe Kette: Ext und ventrales Gleiten der Tibia geschlossene Kette: bremst dr. exzentrische Kontraktion die Flex und verhindert damit ein Einknicken bei zunehmender Flex im Einbeinstand gleiten die Femurcondylen dr. die Hangabtriebskraft nach nach ventral kaudal -> dieser Schubtendenz wirkt der Quadriceps entgegen, er schiebt die Condylen nach dorsal Patella wird in ihr Gleitlager gepresst
- Pathologie eines Genu valgus Tuberositas tibiae steht weiter medial => das Lig. collaterale tibiale ist überdehnt, die laterale Beanspruchung der knorpelüberkleideten Gelenkfläche des lat. Femurkondylus und des lat. Tibiakondylus wird größer Man hat eine stärkere Schlußrotation Gelenkspalt ist medial weiter als lateral Beim Genu valgum liegt das Kniegelenk weiter medial, die Mikulicz-Linie wird nicht eingehalten.
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- Form des Hoffa Fettkörpers vierseitige Pyramide mit der Basis an der Innenseite des Lig patellae an der dem Gelenk zugewandten seite = synovialer Überzug
- Aufgabe des Hoffa Fettkörpers Durchblutung des Lig patellae und des VKB dr. seine Gefäße dr. Propriozeptoren => Steuerung des KG Druckausgleich im Kniebinnenraum
- Befund einer Hypertrophie eines Hoffa Fettkörpers Pat beschreibt therapieresistente Schmerzen, Überstreckschmerz und Einklemmungserscheinungen Vorwölbung neben dem Lig patellae ist auch in Flex sichtbar und kann auf Druck schmerzhaft sein
- Was sind Plicae synovialis Rudimente der fetalen Teilungssepten des KG = Septen der Synovialis die den Fettkörper umgeben
- Welche Plicae gibt es? Plica suprapatellaris Plica mediopatellaris Plica infrapatellaris Plicae alares
- Was ist das Plicasyndrom (Medial-shelf-Syndrom oder Breaststroker Knee)? = Hypertrophie der Synovialfalten = häufig bei Leistungsschwimmern -> medialer Kniekomplex wird dr. den Beinschlag besonders beansprucht, was zu einer Verdickung und Vernarbung der Strukturen führt -> die Plica mediopatellaris kann sich bei Flex wie eine Bogensehne spannen und unter med Facette der Patella eingeklemmt werden. Folge = Druckschäden am Knorpel -> Pat klagen über ein schmerzhaftes Schnappen bei den Bewegungen -> Therapie = arthroskopische Durchtrennung der Plika oder Resektion
- Faserverlauf des Lig. collaterale mediale longitudinales Faserbündel => vom Epicondylus medialis und zieht schräg nach distal ventral an die Facies medialis der Tibia. Es ist 9-11 cm lang und wird am Ansatz vom Pes anserinus superficialis bedeckt Pars meniscofemorale = kurze Anteile, verlaufen unter den longitudinalen Bündel vom Epiconylus zum medialen Meniscus Pars meniscotibiale = kurze Anteile, verlaufen unter den longitudinalen Bündel vom medialen Meniscus zur Tibia Faserzüge vom dorsalen Teil des Epicondylus femoris schräg nach distal und dorsal zum Hinterhorn des med Meniskus und zur Kapsel ziehen Lig. collaterale mediale posterius = von kaudal kommend, Fasern schräg von der Tibia nach prox dorsal zum Meniskus und zur Kapsel.Verbindung zur Sehne des Semimembranosus und sind an dem Lig popliteus obliquus beteiligt Am Ursprungsbereich ziehen Fasern vom M. adductor magnus in das Band
- Funktion des Lig. collaterale Mediale = wichtigster Stabilisator -> wirkt gegen Valgus- und ARstress -> in Ext. alle Anteile gespannt -> bei Flex entspannen sich die ventralen langen Fasern, während das Lig. collaterale mediale posterius seine Spannung behält (dr. die Verbindung zum Meniscus, der sich nach dorsal verlagert, und zur Sehne des Semimembranosus, der bei Flex am Meniscus zieht) -> die meniskofemoralen- und tibialen Bänder entspannen sich bei Flex. Bei zunehmender Flex geraten sie jedoch unter Spannung, da sich der Meniscus nach dorsal verschiebt -> es wird vor allem in Ext dr. die Pes anserinusgruppe und den Semimembranosus in seiner stabilisierenden Funktion unterstützt
- Untersuchung des Lig. collaterale mediale bei Extensionseinschränkung bei Valgusstress in ca 20° Flex und etwas AR muss eine elastische Aufklappbarkeit vorliegen wenn nicht, kann der Grund der Exteinschränkung in der verminderten Dehnfähigkeit des Bandes liegen
- Funktion des Retinaculum patellae mediale = es liegt vor der Flex-Ext-Achse ind wirkt deshalb als ventraler Stabilisator, die Stabikraft ist allerdings nicht sehr ausgeprägt
- Faserverlauf des Retinaculum patellae mediale = oberflächliche longitudinale Schicht = Retinaculum longitudinale mediale = distaler Ausläufer des Aponeurose des Vastus medialis und ziehen zum medialen Tibiacondylus bis unter das Pes anserinus -> sie verstärken die ventrale Kapsel zwischen dem Lig Patellae und dem Kollateralband = tiefe transversale Faserschicht = Retinaculum transversale mediale -> teilt sich in das Lig. patellofemorale mediale und zieht zum Epicondylus medialis und in das Lig. patellotibiale, was zur Vorderfläche des med Tibiacondylus zieht und Fasern zum med. Meniskusvorderhorn abgibt
- Wer inseriert im Pes anserinus superficialis? Sartorius, Gracilis, Semitendinosus
- Funktion des Pes anserinus Flex im KG IR Tibia Stabi KG Stabi AR entlasten das vordere Kreuzband wenn Punctum fix am Becken liegt
- Wer setzt im Pes anserinus superficialis an? Semimembranosus
- Verlauf Lig. collaterale laterale vom Epicondylus femoris lateralis nach distal dorsal zum Caput fibulae
- Was liegt zwischen Lig. collaterale laterale und der Kapsel? = ein 1cm breiter Spalt -> darin Bindegewebe, Blutgefäße, die Sehne des Popliteus und eine kleine Bursa
- Fuktion des Lig. collaterale laterale -> verhindert die Varusinstabilität (mit dem Tractus, der Popliteussehne, Teile der Bicepssehne und dem Lig popliteum arcuatum)
- Wer verhindert die Varusinstabilität? Lig. collaterale laterale, der Tractus, die Popliteussehne, Teile der Bicepssehne und das Lig popliteum arcuatum
- Aufgabe des Retinacum patellae laterale hilft bei der anterolateralen Stabi des KG
- Mit welchen Strukturen ist der Tractus verbunden er gibt Fasern an die laterale Kapsel des KG ab nach ventral ist er breitflächig mit der Aponeurose des Vastus lateralis verbunden mit dem lateralen Retinakulum dorsal mit dem Biceps Tuberculum Gerdy einige Fasern ziehen vom Gerdey aus zur Aponeurose des Tibialis anterior einige Fasern ziehen in Höhe der Patellabasis in das longitudinale Retinakulum und an den lat. Patellarand Faszia lata