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Management Basics (Fach) / SJ - Aufbau der KLR / BP (Lektion)
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- Liquiditätsplanung - kurz Erhaltung der Zahlungsfähigkeit des Unternehmens. Berücksichtigung aller Ein- und Auszahlungen.
- GuV Rechnung - kurz Saldo aus Erträgen und Aufwendungen gesetzlich vorgeschrieben muss gemeinsam mit der Bilanz beim Finanzamt eingereicht werden Zeitraumbetrachtung
- Bilanzen - kurz Überblick über die Vermögens- und Eigenkapitalentwicklung Basis für Kennzahlen z.B. EK-Quote, EK-Rentabilität Stichtagsbetrachtung
- Bedeutung der Liquidität Mangelnde Liquidität ist neben einer zu geringen Eigenkapitaldecke bzw. Überschuldung die häufigste Insolvenzursache bei Unternehmungen. Mangelnde Liquidität tritt häufig überraschend ein, vor allem, wenn in der Unternehmung nur eine unzureichende Liquiditätsplanung durchgeführt wird.
- Liquiditätsplanung Ziel: Beantwortung der Frage "Wann fallen welche zahlungen an?" Das UN muss immer in der Lage sein, seinen Zahlungsverpflichtungen frist- und vertragsgerecht nachzukommen reine Planung der Kosten und Umsätze reicht für Zielsetzung nicht aus - wichtig: Erfassung der Zahlungsströme des Unternehmens geringe liquide Mittel erhöhen das Insolvenz-/Liquiditätsrisiko zu hohe liquide Mittel beeinflussen die Rentabilität negativ
- Liquiditätskennzahlen ...stellen den kurzfristigen Verbindlichkeiten die Vermögenswerte mit gleicher Fälligkeit bzw. Liquidierbarkeit gegenüber.
- Goldene Finanzierungsregel (Goldene Bankregel) fordert Fristenkongruenz Die Frsitigkeit der finanziellen Mittel muss mit der Fristigkeit ihrer Verwendung übereinstimmen. Das Kapital soll nicht kürzer befristet sein, als das Vermögensmittel benötigt werden.
- Goldene Bilanzregel konkretisiert die allgemein gehaltene Richtschnur, indem sie die Forderung nach der Verwendung bestimmter Finanzierungsarten aufstellt: engste Fassung: das AV ist mit EK zu finanzieren weiterer Fassung: das AV ist langfristig, d.h. mit EK und langfristigem FK zu finanzieren noch weiterere Fassung: alles langfristige Vermögen soll langfristig finanziert sein (langf. UV auch)
- Cash Flow Erfolgskennzahl zahlungsstrom oreintierte Kennzahl, bei der aus der Erfolgsgröße "Jahresüberschuss" alle diejenigen Aufwands- und Erfolgsgrößen eliminiert werden, die in der Abrechnungsperiode nicht zu Aus- und Einzahlungen führen je höher der Cash-Flow, umso positiver die Liquiditätslage weitgehende Bewertungsunabhängigkeit für erfolgwirtschaftliche Analysen Verwendung in zweifacher Weise: Analyse der Finanzkraft (Innenfinanzierungskraft) Analyse der Ertragskraft eines Unternehmens
- Rückstellungen §249 HGB Schulden gegenüber Dritten, deren Eintritt oder Höhe am Abschlussstichtag unsicher sind. Diese werden erfasst, um die bestehenden Verpflichtungen des Unternehmens richtig darzustellen. Die Auflösung von Rückstellungen ist nur möglich, soweit der Grund für die Bildung entfallen ist.
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- Rücklagen §58 AktG Bei Kapitalgesellschaften sind Rücklagen Teil des EK´s. Sie dienen der Selbstfinanzierung des Unternehmens und der Stärkung der EK-Basis. Konkrete Zwecke sind bspw. die Deckung von Verlusten oder künftige Investitionen.
- GuV-Rechnung wichtiges Instrument für potenzielle Investoren um die zu erwartenden Ergebnisse zu beurteilen zeitraumbezogene Gegenüberstellung von Aufwendungen und Erträgen Anfangs- und Endbestände korrespondieren mit der Bilanz GuV und Bilanz bilden den sogenannten Jahresabschluss zwei Verfahren: Gesamtkostenverfahren Umsatzkostenverfahren
- Wesensmerkmale einer Bilanz Bilanz als Gegenüberstellung zweier Größen an einem bestimmten Stichtag die Summen der beiden Größen sind gleich
- Funktionen der Bilanz Information Rechenschaft Dokumentation Sicherungsfunktion Ermittlungsfuntkion
- Aktivseite Bilanz Vermögen Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten
- Passivseite Bilanz Kapital EK FK (Rückstellungen, Verbindlichkeiten) Rechnungsabgrenzungsposten
- Unterteilung AV immaterielles AV Sachanlagen Finanzanlagen
- Unterteilung UV Vorräte Forderungen Wertpapiere Flüssige Mittel
- Unterteilung EK gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag
- Inhalte GuV Umsatzerlöse Bestandsveränderungen sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen (AV und UV) sonst. betr. Aufwendungen Erträge aus Beteiligungen Zinserträge Abschreibungen (Finanzanlagen u WP) Zinsaufwendungen = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit außerordentliche Erträge außerordentliche Aufwendungen = außerordentliches Ergebnis Steuern v. Einkommen und Ertrag = Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (Passiv)
- Nominalprinzip (Nennwertprinzip) währungsrechtlicher Grundsatz, demzufolge eine Geldschuld nach ihrem Nennwert bewertet werden muss. Inflation und Deflation bleiben unberücksichtigt.
- Rentabilität unter Rentabilität wird eine Beziehungszahl verstanden, bei der eine Ergebnisgröße zu einer dieses Ergebnis maßgebend bestimmenden Einflussgröße in Relation gesetzt wird Renatbilitätsanalyse grundsätzlich aussagefähiger als die Betrachtung der absoluten Erfolgsgrößen Ausprägungen: EigenkapitalR GesamtkapitalR BetriebsR UmsatzR
- Eigenkapitalrentabilität Renditeerwartung der Gesellschafter richtet sich nach den Risiken, denen das Haftungskapital ausgesetzt ist Jahresergebnis in Beziehung zum EK stille Reserven sind Teile des EK´s, deren Höhe jedoch aus der Bilanz nicht unmittelbar ersichtlich ist und meist unberücksichtigt bleibt
- Gesamtrentabilität ist ein Maß dafür, wie effizient das Unternehmen mit den insgesamt zur Verfügung stehenden Mitteln gearbeitet hat
- Betriebsrentabilität misst, wie effizient ein Unternehmen seinen eigentlichen betrieblichen Zweck erfüllt
- Umsatzrentabilität gibt die durchschnittliche aus dem Umsatz erwirtschaftete Marge an
- Ziele und Fragestellung der KLR Kostentransparenz Kostenbewusstsein Darstellung von Leistungen nach außen und Innen Verbesserung der Argumentationsbasis gegenüber Drittmittelgebern Schaffung der Möglichkeit für eine transparente Querverrechnung von Leistungen zwischen Fachbereichen und zentralen Einrichtungen (Verwaltungs-) Gebührenermittlung, Kostenermittlung Make-or-Buy Entscheidungen
- Rechnungsstufen der KLR Kostenartenrechnung (Welche) Kostenstellenrechnung (Wo) Kostenträgerrechnung (Wofür)
- Einzahlung Wert zugegangener Zahlungsmittel
- Einnahmen Wert veräußerter Güter
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- Ertrag Wert entstandener Güter
- Leistung Wert der aus der betrieblichen Tätigkeit heraus entstandenen Güter
- Auszahlung Wert abgegangener Zahlungsmittel
- Ausgabe Wert zugegangener Güter
- Aufwand Wert verzehrter Güter
- Kosten Wert der aufgrund der betrieblichen Tätigkeit verzehrten Güter
- Zahlungsmittelbestand (bzw liquide Mittel) Bargeld und Buchgeld
- Geldvermögen Zahlungsmittelbestand + Forderungen - Verbindlichkeiten
- Gesamtvermögen bzw Reinvermögen Geldvermögen + Sachvermögen
- betriebsnotwendiges Vermögen Immaterielles Anlagevermögen + Sachanlagevermögen + Vorräte (abzgl. Anzahlungen) + Kundenforderungen - Lieferverbindlichkeiten
- Grundsätze der Kostenartenrechnung Eindeutigkeit Einheitlichkeit Vollständigkeit Wirtschaftlichkeit
- Aufgaben Kostenstellenrechnung Verteilung der Gemeinskosten auf die Kostenstellen (Verursachnungsprinzip) innerbetriebliche Leistungsverrechnung