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Bodenkunde (Fach) / Begriffe (Lektion)
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- Apoplast äußerer Zellbereich
- Symplast innerer Zellbereich
- Rhizodeposition Abgabe organischer Stoffe (abgestorbene Zellen, Mucilate (Schleim) aus dem Apoplast - mechanischer Schutz, Exsudate aus dem Symplast, - Aminosäure, Zucker, organische Säuren) durch die Wurzel wichtige Energiequelle der Bodenorganismen stellt zusammen mit der entstehenden Feinstwurzelstreu die Basis für den Mineralbodenhumus sauerstoffarmer Boden kann aufoxidiert werden (luftleitende Gewebe, Aerenchym) die Nährstoffverfügbarkeit in carbonatischen Böden kann durch ansäuern verbessert werden
- Protozoe Einzeller
- Assimilierung Umwandlung körperfremde in körpereigene Stoffe, meist unter Energieaufwand
- Grazing Reduzierung und damit Regelung von Bakterienpopulationen (durch zB Nematoden)
- Osmose Diffusion durch eine Membran
- Bioturbation Zerkleinern Durchmischen organischer und mineralischer Bestandteile Verlagern von Mikroorganismen und Bioporen Schaffung von Bodenporen Aufbau von Bodenaggregaten
- Reaktorfunktion Mineralisieren Humifizieren Verbrauch von Gasen: N2O (Lachgas), CH4 (Methan), O2 Produktion von Gasen: N2O, CH4, CO2, NO (Stickstoffmonooxid) Reduktion / Oxidation
- Lebensgemeinschaften Fressen Parasitieren Aufbau von Symbiosen Regulation von Mikroorganismen / Abweiden, Grazing
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- bbligat unerlässlich
- fakulativ nicht zwingend
- Osmophage Ernähung durch Osmose
- Destruenten (Pilze, Bakterien, Saprobionten) Remineralisierer, sind heterotroph, leben von organischer Substanz, zerlegen diese und scheiden ua. anorganische Grundbausteine aus
- Saprobiont zB Regenwurm, Organismus der sich von toter organischer Substanz ernährt
- Produzenten Pflanzen, Organismen die autotroph leben
- Primärkonsumenten Pflanzenfresser
- Sekundärkonsumenten (1.Ordnung,...) Fleischfresser+Pflanenfresser, reine Fleischfresser,...
- Omnivor Allesfresser
- phytophag pflanzenfressend
- zoophag fleischfressend
- biophag ernähren sich von noch lebenden Organismen (Parasiten, Symbioten)
- saprophag ernähren sich von toter organischer Substanz
- autotroph Pflanzen bauen aus anorganischen Verbindungen organische auf, ernähren sich selbst
- heterotroph Organismen die ihre Energie auf bereits vorhandenem organischem Material beziehen, dieses also nicht selbst aufbauen können
- photoautotroph Pflanzen: nutzen die Sonnenenergie um aus anorganischen Verbindungen organische aufzubauen
- chemoautotrop Bakterien: nutzen chemische Energie um aus anorganischen Verbindungen organische aufzubauen
- chemoheterotroph Organismen Energie in chemischer Form auf, die von anderen aus anorganischem Material aufgebaut wurde
- lithotroph Kohlenstoffquelle aus anorganischem Material
- organotroph Kohlenstoffquelle aus biognem, organischem Material
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- Koprophage Ernährung von Exkrementen
- Nettoprimärproduktion Die Gesamtmengen der von Pflanzen in einem Jahr aufgebauten Biomasse abzüglich der Menge, die von der Pflanze durch Respiration selbst verbraucht wurde.
- Phasen des Streuabbaus Absterbephase, Auswaschungsphase, Zerkleinerungsphase, mikrobielle Phase
- Mirkofauna, Mikroflora =Mikroorganismen Bakterien, Pilze, Wurzelhaare Protozoe
- Mesofauna Nemotoden Mikroarthropoden (Urinsekten, Milben) Wurzeln, Pflanzenorgane
- Makrofauna Regenwürmer Enchyträen Schnecken Wurzeln, Pflanzenorgane
- Lebensäußerungen der Wurzel Ionentausch mit der Bodenlösung Rhizidepositon - Stabilisation von Bodenaggregaten Wurzelatmung (Aufnahme von O2, Abgabe von CO2 - Versauerung) Wachstum - Bodenverdichtung Wasserentzug mit Transpirationsstrom
- Rhizosphäre bodenbiologischer Hotspot entsteht durch Rhizodeposition Ort wo die Pflanze die Bodenumgebung beeinflusst Bodenvolumen mit der höchsten spezifischen Umsatzrate und dem höchsten Aufkommen von Bodenorganismen
- Funktionen der Regenwürmer Zerkleinerung, Durchmischung von organischer und mineralische Substanz Lockerung des Bodens Aufbau von stabilen Aggregaten Röhrenbau Bildung organo-mineralischer Verbindungen
- Enchyträen Eine Familie von Stamm der Ringelwürmer zu denen der Regenwurm zählt, sie leben in den oberen Schichten von Acker-, Wald-, Wiesengebieten und vor allem auf sauren Waldböden.