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VWL/BWL (Fach) / Grundlagen des Wirtschaftens (Lektion)
Zussamenhänge zwischen VWL und BWL und Grundlagen des Wirtschaftens
Diese Lektion wurde von tilmanjeske erstellt.
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- Welche Aufgaben hat die VWL zu erfüllen? - gesamtwirtschaftliche Vorgänge zu erklären - den zukünftigen Ablauf des Wirtschaftsgeschehens zu prognostizieren - ökonomische und soziale Entscheidungen auf den Märkten und in der Staatswirtschaft zu analysieren - Möglichkeit zur Beeinflussung des Wirtschaftsgeschehens aufzuzeigen
- Die VWL zerfällt in drei Teilbereiche. Nennen Sie diese. - Wirtschaftstheorie - Wirtschaftspolitik - Finanzwissenschaften
- Erläutern Sie Wirtschaftstheorie. Mithilfe der Wirtschaftstheorie werden untersucht: - der Preismechanismus - die marktwirtschaftliche Steuerung der Produktion - die Bildung und Verwendung von Kapital - Die Einkommensentstehung, -verwendung und -verteilung - wirtschaftliches Wachstum und technischer Fortschritt
- Mithilfe der Wirtschaftspolitik wird versucht, die Entscheidungen der Einzelwirtschaften zu beeinflussen und auf das mit knappen Mitteln bewirkte Erzeugen und Verteilen von Gütern u. Dienstleistungen einzuwirken.
- Die wichtigsten Teilgebiete der branchenbezogenen Wirtschaftspolitik sind; - die Industriepolitik - die Verkehrspolitik - die Landwirtschaftspolitik - die Handelspolitik - die Außenhandelspolitik
- Die wichtigsten Teilgebiete der branchenübergreifenden Wirtschaftspolitik sind: - die Wettbewerbspolitik - die Steuerpolitik - die Konjunkturpolitik - die Verteilungspolitik - die Entwicklungspolitik - die Umweltpolitik - die Sozialpolitik
- Die Finanzwissenschaft befasst sich u.a. mit den öffentlichen Einnahmen und Ausgaben, sowie den Steuerwirkungen.
- Welche Tätigkeit erfasst die BWL? Die BWL befasst sich mit den Einzelwirtschaften und den innerhalb dieser Einheiten ablaufenden Prozessen.
- Was unterscheidet die Mikroökonomie von der Makroökonomie? Beide Wissenschaften, die VWL und die BWL benötigen für ihre Erklärungsansätze jeweils - einzelwirtschaftliche Betrachtungen (=Mikroökonomie) - gesamtwirtschaftliche Betrachtungen (=Makroökonomie)
- Was sind Wirtschaftssubjekte? Haushalte (HH) Unternehmen (U) In der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen werden die W-subjekte zu Sektoren zusammengefasst. (z. B. Private Haushalte, Unternehmen, Staat).
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- Bedürfnisse sind Mangelerscheinungen
- Bedarf entsteht, wenn Bedürfnisse mit Kaufkraft ausgestattet sind.
- Markt Der Markt ist der Ort an dem Angebot und Nachfrage zusammentreffen.
- Nachfrage Angebot => Nachfrage ist marktwirksamer Bedarf.
- Was versteht man volkswirtschaftlich unter Gütern? Güter sind die Voraussetzung zur Befriedigung von Bedürfnissen. Sie sind unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten "Mittel zur Bedarfsdeckung" und haben wegen ihrer Knappheit im Verhältnis zu Bedürfnissen ihren Preis. Nahezu alle Güter sind auch wirtschaftliche Güter. Sog. freie Güter, unter denen man z. B. Luft verstanden hat sind heute als Folge der Luftverschmutzung ebenfalls zu einem - in der Regel teuren - wirtschaftlichen Gut geworden (Emissionshandel).
- Konsumgüter können der einmaligen Bedürfnisbefriedigung (Lebensmittel) oder der mehrmaligen Bedürfnisbefriedigung (Kühlschränken) dienen.
- Investitionsgüter dienen der Herstellung anderer Güter. Sie lassen sich in Verbrauchsgüter (Fertigungsmaterialien) und in Gebrauchsgüter unterteilen.
- Individualgüter sind für den persönlichen Gebrauch bestimmt.
- Kollektivgüter dienen der Allgemeinheit.
- Vermehrbare Güter sind reproduzierbar.
- Einmalige Güter sind nur einmal im Original vorhanden.
- Materielle Güter sind Gegenstände aller Art.
- Immaterielle Güter sind persönliche Dienstleistungen und wirtschaftliche Rechte, wie die Leistungen eines Rechtsanwaltes, Patente, Lizenzen
- Komplementäre Güter ergänzen sich bzw. werden nur zusammen nachgefragt/hergestellt. z.B. Pkw und Treibstoff Maschine und Wartung Glühlampe und Strom
- Substitutive Güter können sich gegenseitig ersetzen, z. B. Kohle und Holz Butter und Margarine Gas und Sonnenenergie
- Welche Probleme können bei der Knappheit der Güter entstehen? Je knapper das Gut umso höher der Preis eines Gutes.
- Was besagt das ökonomische Prinzip? Das ökonomische Prinzip besagt, dass mit einer gegeben Menge an knappen Gütern möglichst viele Bedürfnisse befriedigt werden.
- Maximalprinzip Es stehen entweder bestimmte Mittel zur Verfügung, mit denen ein max. Ergebnis erzielt werden soll.
- Minimalprinzip Es soll ein bestimmtes Ziel (Ergebnis) mit einem möglichst geringen (minimalen) Einsatz an Mitteln erreicht werden.
- Was versteht man unter Rationalisierung? Als Rationalisierung bezeichnet man die wirtschaftliche Gestaltung von Strukturen und Prozesse in einer Volkswirtschaft bzw. in einem U. Maßnahmen der Rationalisierung sollen zur "Senkung und/oder zur Verbesserung der Leistungsergebnisse beitragen". Die Rationalisierung erstreckt sich auf alle U-bereiche.
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- Beispiele Rationalisierung Materialwirtschaft: - Materialstandardisierung (Normung,Typung) - ABC-/XYZ-Analyse Produktwirtschaft - Mechanisierung der Fertigung und damit Substitution der menschlichen Arbeit durch den Faktor Kapital - Spezialisierung der Arbeitsprozesse (Art- und Mengenteilung)