14

Sozialpsychologie (Fach) / 1. (Lektion)

Einführung

Diese Lektion wurde von Elifimmm erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

Anzeige
  • Definition Der wissenschaftliche Versuch zu beobachten, verstehen & erklären wie Gedanken, Gefühle, Verhaltensweisen von Individuen durch die tatsächliche, vorgestellte oder erschlossene Anwesenheit anderer Menschen beeinflusst wird.
  • 8 Grundprinzipien 2 Grundannahmen - Menschen konstruieren ihre eigene Realität - Menschen werden durch Anwesenheit anderer beeinflusst 3 Motivationale Prozesse - Menschen streben nach Anschluss/Verbindung - Menschen streben nach Mastery - Menschen streben nach hohem Selbstwert 3 Prinzipien der Informationsverarbeitung - Menschen neigen zum Konservatismus - Menschen richten sich nach verfügbaren Infos - Menschen wechseln zwischen oberflächlicher und systematischer Verarbeitung
  • Triplett - Soziale Aktivierung / Soziale Hemmung Soziale Aktivierung: Social facilitation bloße Anwesenheit anderer Personen führen zu physiologische Erregung dadurch werden dominante Reaktionen aktiviert Soziale Hemmung Bei komplexen Aufgaben kehrt sich diese Aktivierung um und die Leistung der Person sinkt
  • Ringelmann - Soziales Faullenzen Soziales Faullenzen: Social loafing Die Gruppenproduktivität sinkt durch Motivations- und Koordinationsverluste
  • Asch - Konformität Der Mensch will kein Aussenseiter sein. Der Mensch zeigt, dass er sich von seiner eigenen Ansicht abbringen lässt wenn die mehrheit etwas anderes sagt oder tut. Abhängig von - Einstimmigkeit der Mehrheit - Anzahl der Opponenten - Gruppenstruktur - Art der Aufgabe - Belohnung für Nichtkonformität
  • Tajfel - Paradigma der minimalen Gruppe Intergruppendiskriminierung Die bloße Kategorisierung reicht als Ursache für Intergruppendiskriminierung aus.  Die Gruppenbildung ist egal.  Der Mensch selbst muss nicht einmal gekannt werden.
  • Rosenthal - Versuchsleitererwartungseffekt Sich Selbsterfüllende Prophezeiungen - Erwartungen können unwillentlich das Verhalten beeinflussen - dieser verläuft komplex - nonverbale Kommunikation spielt eine wichtige Rolle
  • Selbstreflexion - Erster Eindruck - Es geht um Verhaltensvorhersagen auf Basis von nur wenigen Verhaltensstichproben - entscheidet über: Wahl von Freund & Feind, Positionsbesetzungen, Strafen vor Gericht etc. - spielt in jeder sozialen Situation eine zentrale & Verhaltenssteuernde Rolle
  • Annahmen der Gestaltpsychologie Bsp.: ABC oder AI3C Annahme Bedeutung einer Information hängt davon ab, in welchem Kontext sie auftritt. Gesamteindruck Eine Ganzheit oder Gestalt die aus der Interaktion zwischen den Einzeleindrücken resultiert
  • Kontextabhängigkeit - Bleiben zentrale Eigenschaften zentral oder hängt ihre Funktion vom Kontext ab? Die spezifische Bedeutung ergibt sich erst im Kontext mit anderen Eigenschaften der Stimulusliste.
  • Anzeige
  • Asch - Reihenfolgeeffekt Reihenfolge der Informationen ändern das Urteilen Primacy Effekt zuerst dargebotene Information hat großen Einfluss (kann Ersteindruck beeinflussen) Recency Effekt zuletzt dargebotene Information hat großen Einfluss (seltener, wenn geringe Verarbeitungsmotivation oder -kapazität)
  • Beurteilungsfehler - Halo Effekt Erste Beschreibung strahlt auf alles folgende aus (positiv/negativ) - Logischer Irrtum Bestimmte Eigenschaften treten im allgemeinen gemeinsam auf. Logisches Denken durch Weltanschauung - Milde Effekt Tendenz manche Menschen günstiger zu beurteilen als andere. Ist individuell für jeden. - Stereotypisierung Schubladendenken
  • Naive & implizite Persönlichkeitstheorien (Was passt?) Bildung von Gesamteindruck aufgrund von Vorstellungen wie Persönlichkeitsmerkmale generell zusammenpassen. ganzheitliche Muster werden gesucht. bsp.: gute Noten = intelligent
  • Voreilige Schlüsse 1. Kategorisierung einer Person 2. Schema aktivierung (Erwartungen werden aktiviert) 3. Stereotype bestätigen (suche nach Erwartungsbestätigung) 4. Irrtum