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Zoologie (Fach) / Zoologie schriftlich (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Topolina erstellt.

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  • Bekämpfung von Bakterien mit Antibiotika Ist möglich, weil Eukaryotenzelle und Bakterienzelle im Bauplan deutliche Unterschiede aufweisen Verschiedene Angriffspunkte: Hemmung der Zellwandsynthese Schädigung der Zellwand-Permeabilität Hemmung von Transkription Hemmung von Translation Eingriff in den Stoffwechsel
  • Protisten   Protisten sind einzellige Organismen, die weder Tiere, Pflanzen oder Pilze sind. CAVE: Einzellig bedeutet nicht automatisch auch „einfach gebaut“! → Eine Zelle muss alle Leistungen des Organismus übernehmen, deswegen ist die Differenzierung oft höher als bei Mehrzellern → Zellorganelle übernehmen die Funktion von ganzen Organen  
  • Einordnung von Amoeba   Amoeben gehören zur Gruppe der Rhizopoda (Wurzelfüßer). Wurzelfüßer sind in der Lage, Scheinfüßchen (Pseudopodien) zur Fortbewegung und zur Nahrungsaufnahme auszubilden. Je nach Form werden diese Scheinfüßchen anders bezeichnet: Lobopodien: zungen- oder fingerförmig Filopodien: fadenartig, evtl. verzweigt Axopodien: fadenartig, aber steif und unverzweigt Reticulopodien: verzweigt, auch mit Querverbindungen
  • Lebensweise von Amoeba   Amoeben sind normalerweise frei lebend, aber es gibt auch einige parasitische Arten → z.B. den Erreger der Amoebenruhr: Entamoeba histolytica  
  • Worum geht es in der Evolutionstheorie?   Die Evolutionstheorie beschäftigt sich mit den Mechanismen und Prozessen, die der Veränderung der Arten in der Zeit zugrunde liegen.   Die Evolutionstheorie erklärt den Wandel von Arten durch das Zusammenspiel von 2 Faktoren: Variation: beruht auf Vorgängen, die den Genotyp direkt verändern → Mutationen → Rekombination natürliche Selektion: beschreibt Vorgänge der Auslese der durch Mutation und Rekombination entstandenen Variationen  
  • Darwins Werk   Durch Darwin hatte der moderne Evolutionsgedanke seinen entscheidenden Durchbruch, die Etablierung der Evolutionstheorie ist mit ihm verbunden. 1859 veröffentlichte er sein Werk „On the origin of species by the means of natural selection or the preservation of favoured races in the struggle for life“.  
  • Hauptthesen der Evolutionstheorie   Evolution beruht auf gemeinsamer Abstammung. Die Entwicklung erfolgt nicht geradlinig, sondern in Form von verzweigten Stammbäumen. Evolution hat somit keine übernatürliche Erklärung.   Arten sind nicht unveränderlich. Die Evolution erfolgt in Form eines allmählichen Wandels. Organismen entwickeln sich dadurch ständig weiter.   Arten vervielfachen sich im Lauf der Zeit.   In der Regel gibt es bei Organismen eine Überproduktion von Nachkommen. Populationen aller Arten haben das Potenzial, exponentiell zu wachsen → da solche Wachstumsraten in der Natur nur selten zu beobachten sind, schlussfolgerte Darwin, dass auch die Sterberate in der Natur hoch sein muss → sonst würden alle Arten sehr schnell zu enormen Populationsgrößen anwachsen   Individuen einer Art sind nicht identisch, sondern zeigen eine gewisse Variation. Nachkommen ähneln meist den Eltern, aber sie sind weder mit ihren Eltern noch untereinander völlig identisch. → leichte Abweichungen wirken sich signifikant auf die Chance aus, ob ein bestimmtes Individuum überleben und sich fortpflanzen wird (s.u.)   Der Mechanismus der Evolution beruht auf der Konkurrenz unter diesen zahlreichen einzigartigen Individuen um begrenzte Ressourcen. Durch die Ressourcenbegrenzung kommt es zur Konkurrenz. Individuen mit bestimmten Eigenschaften erzeugen unter identischen Umweltbedingungen mehr Nachkommen als Individuen mit anderen Eigenschaften. Über längere Zeit hinweg nimmt die Häufigkeit der reproduktiv bevorzugten Eigenschaften zu → = natürliche Selektion  
  • Belege für die Evolutionstheorie   Homologien → obwohl Lebewesen zum Teil deutlich unterschiedliche Merkmale haben sind diese homolog, was bedeutet, dass die Arten untereinander verwandt sind und gleiche Stammformen haben   Analogien → gleicher Selektionsdruck fördert die Ausbildung ähnlicher Merkmale, egal ob die Lebewesen verwandt sind oder nicht   Rudimente → das Auftreten funktionsloser Organe zeigt die Verwandtschaft mit Arten, bei denen dieses Organ noch eine Funktion besitzt   Atavismen → das Auftreten von Atavismen zeigt die genetische Übereinstimmung mit Arten, bei denen dieses Merkmal normalerweise auftritt   Fossilien   abgeschaltete Gene → der Mensch besitzt mehrere tausend abgeschaltete Gene (z.B. Gen zur Produktion von Vitamin C)   Auftauchen und Verschwinden von Strukturen in der Embryonalentwicklung → Embryonen von Säugetieren bilden Kiemenbögen und einen fischartigen Schwanz aus → menschliche Embryos sind dicht behaart → die Entwicklung des Embryos vollzieht ansatzweise die Evolutionsgeschichte nach; manche der in der Evolutionsgeschichte umgebildeten Strukturen müssen sich erst einmal ausbilden, bevor sie umgebildet werden können → neue Strukturen leiten sich aus alten Strukturen ab   große Ähnlichkeit von Embryonen verwandter Tiergruppen   geographische Verbreitung von Pflanzen und Tieren   molekulargenetische Belege
  • Fossilien als Beweis für die Evolutionstheorie   → Fossilien sind Spuren vorzeitlicher Lebewesen, die in Gestein und anderem Material durch geologische Prozesse der Fossiliation erhalten sind → z.B. Ammoniten, verkieseltes Holz, versteinerte Knochen... → anhand von Homologiekriterien können Fossilien rezenten Gruppen von Lebewesen zugeordnet werden und zeigen so die gemeinsame Abstammung auf → ältere Fossilien unterscheiden sich von rezenten Formen stärker als jüngere Fossilien → im Lauf der Zeit kam es zu einer zunehmenden Komplexität der Organismen → als Fossilfunde treten die systematischen Gruppen nacheinander auf → Entdeckung von Brückenorganismen (z.B. Archaeopteryx)  
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