59

Höheres Wirtschaftsdiplom CH (Fach) / BWL (Lektion)

Bwl

Diese Lektion wurde von swisskiss erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Die wichtigsten Standortfaktoren - Absatznähe - Boden/Räumlichkeiten - Verkehrslage - Arbeitskräfte - Rohstoffe - Energie - Steuern - politische und wirtschaftliche Stabilität
  • Ziel eines Businessplans - Machbarkeit eines Vorhabens überprüfen & aufzeigen - Geschäftspartner (Kapitalgeber, Investoren, MA, Lieferanten) gewinnen
  • Verwendungszweck des Businesplans? - Kapitalsuche - Firmengründung - Partnersuche - Kauf/Verkauf - Eigentüerwechsel/Führungswechsel - Projektplanung und -entscheidung - Expansion - Management-Rekrutierung
  • Worüber soll der Businessplan vollständig Auskunft geben? - Geschäftsidee - Unternehmensstrategie - Rechts- und Beteiligungsstruktur - Gründungsfinanzierung - Produkte/Dienstleistungen - Marktchancen/ -risiken
  • Ziel von Just in Time Das Ziel von JIT ist, dass das Rohmaterial oder Input nicht auf Lager kommt, sondern sofort in die Produktion oder Fertigung einfließt und aus ihr heraus verkauft wird. Dadurch werden Lagerkosten verringert bzw. eingespart.
  • Definition Just in Time - Just-in-Time (deutsch: „zur rechten Zeit“) - Organisations- und Logistikkonzept zur Reduzierung von Kosten und Durchlaufzeiten - Verzicht auf Lager- wird vor allem bei der Großserien- und Massenproduktion eingesetzt (z.B. Autoindustrie)
  • Vorteile JIT - Kostensenkung: > Lagerkosten > Personalkosten > Verwaltungskosten - Verringerung der Durchlaufzeiten - Erhöhte Liquidität (weniger Kapital ist in Lagerwaren gebunden und steht somit für Investitionen zur Verfügung - Risikominderung (Risiken der Lagerung, des Transportes und des Lieferverzuges fallen auf den Lieferanten) - Kostenvorteile durch Bezug großer Mengen
  • Nachteile JIT - Hohe Abhängigkeit von Zulieferern - Produktionsausfall bei Versagen der Lieferketten (z.B. Verkehrsbehinderungen) - Preisdruck auf Zulieferer kann eventuell schlechte Qualität zur Folge haben - Starke Belastung der Umwelt durch das Bring- bzw. Holprinzip - Hohe Investitionskosten, da die Unternehmen aufeinander abgestimmt werden müssen
  • Prinzipien TQM Qualität orientiert sich am Kunden: Produkt sol ihm gefallen, also Marktfähig sein Qualität wird mit allen MA erzielt: Qualität muss bereits in den einzelnen Prozessen enstehen Kriterien der Qualität werden festgellt, Qualität messbar gemacht Qualität ist ein nie endender Prozess Qualität bezieht sich neben dem Produkt auch auf die dazugehörigen Dienstleistungen (hochwertiger begleitender Service , z.b. telekom) Qualität muss erarbeitet werden, schrittweise
  • Definition TQM Management Strategie die das ganze Unternehmen betrifft, ausrichtung aller MA und Aktivitäten auf Qualität   die Quali bei allen Aktivitäten in den Mittelpunkt stelt auf der Teilnahme aller MA beruht durch Kundenzufriedenheit erfolg anstrebt
  • Anzeige
  • Definition Business Process Reengineering (BPR) „Fundamentales Umdenken und radikales Neugestalten von Geschäftsprozessen, um dramatische Verbesserungen bei bedeutenden Kennzahlen, wie Kosten, Qualität, Service und Durchlaufzeit zu erreichen“.[2] Im Gegensatz zur Geschäftsprozessoptimierung, bei der nur einzelne Geschäftsprozesse effizienter gestaltet werden, findet hier ein grundlegendes Überdenken des Unternehmens und seiner Geschäftsprozesse statt.
  • Die vier Grundaussagen des BPR   BPR orientiert sich an den entscheidenden Geschäftsprozessen. Die Geschäftsprozesse müssen auf die Kunden ausgerichtet werden. Das Unternehmen muss sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Die Möglichkeiten der aktuellen Informationstechnologie zur Prozessunterstützung müssen intensiv genutzt werden.
  • Chancen BPR - Kunde steht im Mittelpunkt aller Aktivitäten - Prozess wird gesamtheitlich betrachtet - Durchlaufzeiten und Kosten sinken, Qualität steigt - ganzheitlicher Ansatz statt isolierte Verbesserung
  • Umweltsphären Ökonmische Technologische soziale ökologische rechtliche
  • Die drei Managementebenen des St. Galler Management Modell norminative Ebene -- > generelle Ziele des Unternehmens strategische Ebene --> Vorgehensweisen entwickeln um Ziele erreichen operative Ebene --> Umsetzung der Strategien
  • Welche Begriffskategorien werden im St. Galler Management-Modell dargestellt? Umweltsphären --> Gesellschaft, Natur, Technologie, Wirtschaft Anspruchsgruppen --> Konkurrenz, Lieferanten, Staat, Öffentlichkeit, Kapitalgeber, Kunden, MA Interaktionsthemen --> Austauschbeziehung mit Anspruchsgruppen; Ressourcen, Normen und Werte, Anliegen und Interessen Prozesse --> Managementprozess, Geschäftsprozess, Unterstützungsprozess Ordnungselemente --> Strategie, Strukturen, Kultur Entwicklungsmodi --> Grundelgende Veränderung im Unternehmen (Erneuerung) oder Anpassungen von Aufgaben und Prozessen (Optimierung)
  • Aufgaben der Unternehmensethik Beschreibung der Normen und Regeln Umschreibung ethischer Problemstellungen Beurteilung und Begründung des Unternehmensverhalten Aufzeigen der Konsequenzen für das unternehmerische Handeln
  • Welche Themen gehören zum Unternehmensethikbereich Umweltschutz/Energie betriebliche Sicherheit Gemeinwohl/Sozialverträglichkeit Arbeitsplatzsicherung Geschäftspraktiken Marktleisutngsqualität Personalentwicklung
  • Wirtschaftlichkeit =   Ertrag / Aufwand  
  • Rentabilität = Gewinn / Kapital x 100  
  • Liqudität 1 (cash ratio) = sofort verfügbare Mittel / kurzfristiges Fremdkapital x 100   20-35%  
  • Liquidität 2 (quick ratio) = sofort verf. Mittel + Forderungen / kurzfrisitges Fremdkapital x 100   leicht über 100%
  • Liquiditäts 3. Grad (current ratio) gesamtes Umlaufvermögen / kurzfristiges Fremdkapital x 100   150 - 200%
  • Rechtsformen der Unternehmen Einzelunternehmung ( 1 Person) Gesellschaft (Zusammenschluss von mehreren Personen)  
  • Rechtsgemeinschaft? Einzelgesellschaft Kollektivgesellschaft Komanditgesellschaft
  • Körperschaft? Genossenschaft Verein GmbH Komanditaktioengesellschaft AG
  • Kollektivgesellschaft mind. 2 Personen keine Vorgaben zum Einzelkapital Haftung solidarisch
  • Komanditgesellschaft mind. 1 unbeschränkt & 1 beschränkt Haftender Eigenkapital nicht vorgegeben, Kommanditsumme in Handelsregister solidarisch uneingeschränkt, Kommanditär bis Kommanditsumme
  • AG? mind. 1 Pers. (ein Aktionär und ein VR; kann die gleiche Person sein mind. 100'000 Eigenkapital Haftung: Gesellschaftsvermögen und Aktienkapital
  • GmbH? mind. 1 Person (ein Gesellschafter und ein Geschäftsführer; kann gleiche Person sein. Festes Stammkapital 20'000 - 2 Mio. Haftung bis Höhe Stammkapital
  • Anzeige
  • Genossenschaft? mind. 7 Pers. kein EK nötig Haftung mit Genossenschaftsvermögen
  • Ziele von Unternehmungsverbindungen Synergie Effekt Externer Know-how Erwerb Risiko Verteilung Global Player Ausschaltung der Konkurrenz Wirtschaftliche Schwierigkeiten (starker Partner) Nachfolger Probleme Asset Stripping
  • Formen von Unternehmens-Kooperationen Partizipation --> Arbeitsgemeinschaft Konsortium --> Für Grossprojekte mit Verträgen geregelt Kartelle --> Verträge/Absprachen die auf eine Beschränkung des Wettbewerbs zielen Interessensgemeinschaften--> gemeinsame Interessensverfolgung Strategische Allianzen --> schaffen gemeinsamer Wettbewerbsvorteile Joint Ventures --> gemeinsame Tochtergesellschaften
  • Formen von Unternehmensverbindungen Unternehmenskooperatin --> Einschränkung der wirtschaftlichen Selbständigkeit nur in den von der Kooperation betroffen Bereichen und Dauer. Restliche Selbständigkeit bleibt vollständig erhalten. Unternehmenskonzentration --> Beteiligte Unternehmen geben wirtschaftliche Selbständigkeit auf (unterstellung einer Konzernleitung) oder fusionieren zu einem neuen Unternehmen
  • Formen der Unternehmens-Konzentration Konzern (Holding) --> Unternehmen geben wirtschaftliche und finanzielle Unabhängikeit auf Holding --> Muttergesellschaft Fusion --> 2 verschiedenen Arten: Kombination = Unternehmen werden zusammengeschlossen, Annexion = übernommenes Unternehmen wird in das übernehmende Unternehmen integriert
  • Verschiedene Arten von Kartellen Horizontale Absprachen: Preiskartell (Einhaltung von Mindest- oder Festpreisen), Konditionenkartell (gleiche Zahlungsbedingungen, Rabatte, Garantien usw.), Gebietskartell (Martk wird in Gebiete aufgeteilt), Mengenkartell bestimmte Produktionsquote darf nicht über- oder unterschritten werden), Submissionskartell (Offerten für öffentliche Ausschreibungen absprechen) Vertikale Absprachen: beziehen sich auf verschiedene Marktstufen. Produzent schreibt dem Händler den Endverkaufspreis als Mindest- oder Festpreis vor.
  • Ökonomisches Prinzip Maximumprinzip --> mit gegebenen Mitteln maximales Ergebnis --> mit 20l so weit wie möglich Minimumprinzip --> gewünschtes Ergebnis mit minimalen Mitteleinsatz --> 50 km mit möglichst wenig Benzin Optimumsprinzip --> Günstigstes Verhältnis zwischen eingestzten Mitteln und Ergebnis --> Input/Output aufeinenader abgestimmt
  • Umweltschonungsprinzip Ökologische Interessen berücksichtigen. Umweltbelastungen vermeiden oder so gering wie möglich halten. Nachhaltigkeit  
  • Maslow Bedürfnispyramide Grundbedürfnisse Sicherheitsbedürfnisse Soziale Bedürfnisse Anerkennung Selbstverwirklichung
  • 3 Pahsen der Unternehmenstätigkeit Einkauf Produktion Verkauf
  • Was sind Produktionsfaktoren? Alle zur Leistungserstellung im Produktionsprozess (input) eingesetzten Güter (Sachgüter/Dienstleistungen)  
  • Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren Arbeitsleistung (körperlich/geisitig) Know-How (Können, Wissen & Information) Betriebsmittel ( Güter die nicht Bestandteil des Output sind) Werkstoffe/Waren (Rohstoffe, Hilfsstoffe usw) Rechte (Lizenzen, Patente usw.)  
  • Kennzahl Durchschnittlicher Lagerbestand (Anfangsbestand + Endbestand) / 2    
  • Kennzahl Lagerumschlagshäufigkeit Lagerabgänge / durchschnitt. Lagerbestand oder Jahresabsatz / durchschnitt. Lagerbestand
  • Führungsstile Autoritär Patriachalisch beratend situativ konsultativ parzipativ delegativ
  • Wirtschaftssektoren Primär -> Landwirtschaft usw. Sekundär --> Industrie usw. Tertiär --> Dienstleistung und Handel  
  • Anspruchsgruppe Eigentümer Management MA Fremdkapitalgeber Lieferanten Kunden Konkurrenz Staat und Gesellschaft  
  • Kriterien für die Wahl der Rechtsform Steuern Gründungskosten Anonymität Haftungsbestimmungen Risiko Gewinnverteilung Finanzierungsmöglichkeiten Geschäftsführung  
  • Strategie Marschrichtung Unternehmen für 3-5 Jahre Dient als Grundlage für Entscheidungen
  • Was beinhaltet das Unternehmenskonzept? Es beinhaltet die gesamten Entscheide überZieleMittelVerfahrenin den BereichenLeistungFinanzenSoziales