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Medizin (Fach) / Orthopädie (Lektion)
- M.Köhler I Der Morbus Köhler I ist eine seltene, (partielle) aseptische Knochennekrose des Os navicularepedis, die vor allem bei Jungen im Alter von 3 bis 8 Jahren auftritt. Häufig wird die Diagnose aber erst im mittleren und späteren Lebensalter gestellt. Eine Arthrose der Fußwurzel hat sich dann bereits ausgebildet
- M.Köhler II Der Morbus Köhler II ist eine aseptische Knochennekrose im Kopf der Ossa metatarsalia II-IV. Es ist die einzige aseptische Knochennekrose, die häufiger bei jungen Mädchen auftritt.
- Volkmann Kontarktur Unter einer Kontraktur versteht man eine dauerhafte, übermäßige Muskelanspannung, bzw. Verkürzung eines Muskels. Bei der Volkmann-Kontraktur handelt es sich um eine Kontraktur, die auf eine Minderversorgung einer oder mehrerer Muskelgruppen des Armes mit Blut zurückzuführen ist (so genannte ischämische Kontraktur; "Ischämie" bedeutet Blutmangel). Durch die Blutmangelversorgung stirbt das betroffene Muskelgewebe ab und verkürzt sich, was letztendlich die Kontraktur herbeiführt. Nach Ellenbogennahen Humerusfrakturen Hand in Beugestellung
- Jobe Test Für Supraspinatus Englisch: Supraspinatus-test, Jobe-test Inhaltsverzeichnis 1 Definition 2 Durchführung 2.1 Empty Can-Variante 2.2 Full Can-Variante 3 Anatomie und Pathophysiologie 4 Beurteilung 4.1 Positiver Ausfall 4.2 Negativer Ausfall 1 Definition Der Supraspinatus-Test nach Jobe ist ein orthopädischer Test, welcher im Rahmen der klinischen Untersuchung des Schultergelenks ein Impingement-Syndrom, besonders eine Mitbeteiligung desMusculus supraspinatus und der Supraspinatus-Sehne bestätigen oder ausschließen kann. 2 Durchführung Der Patient sitzt oder steht mit dem Rücken zum Untersucher. Der Patient bringt den Arm aktiv in eine 90°-Abduktion sowie eine 30° Anteversion (Flexion) im Schultergelenk. Die Ellenbogen sind gestreckt. Der Arm wird nun in eine Pronationsstellung gebracht, sodass der Daumen zum Boden zeigt. In dieser Stellung wird der Patient aufgefordert den Arm gegen Widerstand, den ihm der Untersucher durch Herunterdrücken des Arms entgegen bringt, weiter im Schultergelenk zu abduzieren oder dagegen zu halten. Empfindet der Patient hierbei Schmerzen oder ist eine Abduktion gegen leichten oder keinen Widerstand nicht möglich, so ist der Test als positiv zu bewerten. Zum Seitenvergleich in Bezug auf die Kraft beider Arme kann der Test gleichzeitig an beiden Armen durchgeführt werden, wobei der Untersucher mit beiden Armen einen Widerstand gegen beide Arme des Patienten aufbaut. 2.1 Empty Can-Variante Zur isolierten Erfassung der Funktion des Musculus supraspinatus wird der Arm in dieser Position sowohl im Schulter- als auch im Ellenbogengelenk proniert, sodass der Daumen zum Boden zeigt. Diese Haltung erinnert an das Ausschütten einer Dose, woraus sich die Namensgebung ergibt. In dieser Position ist nun die abduktorische Komponente des Musculus biceps brachii komplett sowie die des Musculus deltoideus größtenteils ausgeschaltet, wodurch eine isolierte Betrachtung der Funktion des Musculus supraspinatus möglich wird. 2.2 Full Can-Variante Bei der Full Can-Variante wird der Arm im Schulter- und Ellenbogengelenk supiniert, sodass der Daumen nach Kranial zeigt. Wird der Test nun durchgeführt, ermöglicht er eher die Betrachtung einerLäsion der langen Sehne des Musculus biceps brachii. 3 Anatomie und Pathophysiologie Die Rotatorenmanschette, bestehend aus den Muskeln Musculus infraspinatus, Musculus supraspinatus, Musculus subscapularis und Musculus teres minor stabilisiert das Schultergelenk, dessen hohes Bewegungsausmaß sich durch die kleine Gelenkpfanne im Vergleich zum Humeruskopf erklärt. Aufgelagert ist die Bursa subdeltoidea sowie der Musculus deltoideus. Der Musculus supraspinatus dient der Initiation der Abduktionsbewegung. Er startet die Abduktion und führt sie bis zu einem Winkel von etwa 70° aus, ab welchem der Musculus deltoideus die Abduktion übernimmt (bis zu einem Winkel von 80° fungiert der Musculus deltoideus als Adduktor). 4 Beurteilung 4.1 Positiver Ausfall Gibt der Patient während des Herunterdrückens der Arme durch den Untersucher an, einen Schmerz zu verspüren, oder lässt sich ein Arm deutlich leichter herunterdrücken als der andere, ist der Test positiv. Dies kann hinweisend auf ein Impingement-Syndrom der Schulter oder eie Tendinitis der Supraspinatussehne sein. Bei einem positiven Ausfall des Tests in der Full-Can-variante kann eine Ruptur, eine Tendinitis oder ein Riss der Sehne des Musculus biceps brachii vorliegen. Bei positivem Ausfall können zur weiteren Differenzierung und Klärung der Ursache zum einen weitere klinische Untersuchungstests und bildgebene Verfahren (MRT, Röntgen) sowie eine Arthroskopie mit direkter Interventionsmöglichkeit angewandt werden. 4.2 Negativer Ausfall Fällt der Supraspinatus-Test negativ aus, sollte der Fokus bei bestehenden Schulterbeschwerden auf andere Muskeln der Rotatorenmanschette gelegt werden.
- Drehmann Zeichen 1 Definition Das Drehmann-Zeichen ist ein in der Orthopädie durchgeführter klinischer Funktionstest zur Prüfung des Hüftgelenks. 2 Durchführung Das Knie- und Hüftgelenk des Patienten werden passiv gebeugt. Ist das Drehmann-Zeichen positiv, kommt es zwangsweise zur Außenrotation im Hüftgelenk des betroffenen Beines. Eine Beugung inInnenrotation ist nicht möglich. 3 Bedeutung Das Drehmann-Zeichen ist z.B. positiv beim Vorliegen einer Epiphysiolysis capitis femoris oder einer Hüftarthrose.
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