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Allgemeine Pathologie (Fach) / Allgemeine Begriffe (Lektion)
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- Anatomie Lehre vom Aufbau bzw. der Form/Gestalt des menschlichen Körpers und seiner Gewebe sowie deren Entwicklung Die Anatomie ist die beschreibende Lehre vom Aufbau bzw. der Gestalt (Morphologie) des menschlichen Körpers und seiner Gewebe (Histologie), sowie deren Entwicklung (Embryologie).
- Zytologie Zelllehre
- Enzym auch Ferment Protein, das als Katalysator in lebenden Organismen vorkommende chemische Reaktionen beschleunigt, das Enzym verändert sich bei dieser chemischen Reaktion nicht. (z.B. Nahrungsverdauung) Ein Enzym, früher Ferment, ist ein Stoff, der eine oder mehrere biochemische Reaktionen katalysieren kann. Fast alle Enzyme sind Proteine. Eiweisskörper, die chemische Reaktionen beschleunigen.
- funktionelle Erkrankung sind Beschwerden oder Erkrankungen, bei denen nur die Funktion des Organs gestört ist, d.h. das Organ selber ist strukturell nicht krankhaft verändert. Beispiele für solche Störungen sind: nervöse Herzbeschwerden Reizblase Magen-Darm-Beschwerden: Reizmagen, Reizdarm mit Übelkeit, Völlegefühl, vermehrte Blähungen, Durchfall, Verstopfung und Bauchschmerzen
- Histologie Gewebslehre
- Homöostase in der Medizin Die Homöostase ist das physiologische (natürliche) Streben nach Einhaltung eines Gleichgewichts, das für die Lebenserhaltung und Funktion eines Organismus oder eines Organs notwendig ist. Gleichgewicht des inneren Milieus des Körpers. Diese Konstanthaltung geschieht mit Hilfe von Regelsystemen wie z.B. Regulierung des Kreislaufes, Blutdrucks, der Körpertemperatur, des ph-Wertes, des Wasser- und Elektrolythaushaltes, Steuerung des Hormonhaushaltes etc.
- Leitsymptom Krankheitszeichen, welches eine Krankheit charakterisiert; d.h für die Krankheit typisch ist. Als Leitsymptom bezeichnet man ein besonders auffälliges oder prominentes Zeichen einer Erkrankung, das vom Patienten primär wahrgenommen wird und bei der Diagnosestellung besonders wegweisend ist.
- makro- gross
- makroskopisch von Auge, d.h. ohne apparative Hilfsmittel sichtbar
- mikro klein
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- mikroskopisch von blossem Auge nicht sichtbar; d.h. nur mit dem Mikroskop darstellbar
- Morphologie Die Morphologie ist die Lehre von der Form, Gestalt und Struktur. Lehre von der Körper- bzw. Organform und der Körperstruktur und ihrem Wandel.
- Pathologie Pathologie die Krankheitslehre und Krankheitsforschung. Der Begriff Pathologie bezeichnet die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen von Lebewesen und deren Ursachen.
- Pathophysiologie Die Pathophysiologie ist die Lehre von den krankhaft veränderten Körperfunktionen, sowie ihrer Entstehung und Entwicklung.
- Physiologie Lehre von den gesunden Funktionen Lebensvorgängen des menschlichen Körpers z.B. Zellteilung, Muskelkontraktion, Harnbildung, Funktion der Sinnesorgane, Verdauungsablauf etc. Die Physiologie ist als Teilgebiet der Biologie die Lehre von den physikalischen und biochemischen Vorgängen in den Zellen, Geweben und Organen aller Lebewesen
- somatisch, gr. gr. Soma = Körper bedeutet "den Körper betreffend" oder "zum Körper gehörig"
- Symptom Krankheits- oder Verletzungszeichen
- physiologisch von griechisch: physis - Natur Physiologisch bedeutet "natürlich" oder "den normalen Lebensvorgängen entsprechend" sowie "die Physiologie betreffend". Die normalen Abläufe und Körperfunktionen des menschlichen Organismus kann man daher auch als physiologische Vorgänge bezeichnen.
- Phosphat Mineralstoff (Salze und Ester) 85 % in Knochen und Zähnen 14 % in den Zellen 1 % in den Zellzwischenräumen (Interstitium)
- Molekül im weiten Sinn zwei- oder mehratomige Teilchen, die durch chemische Bindungen zusammengehalten werden
- Phosphorsäure wichtigste Sauerstoffsäure des Phosphors einer der wichtigsten anorganischen Stoffen