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Geschichte (Fach) / Geschichte neu gelernt (Lektion)
- Koalitionskriege 1792-1815 zwischen Frankreich und den europäischen Mächten, um die Französische Revolution einzudämmen oder gar rückgängig zu machen.
- 1. Koalitionskrieg 1792-1797 1791 Pillnitzer Konvention, wo der preußische König Friedrich Wilhelm II und der österreichische Kaiser Leopold III zur gemeinsamen Intervention gegen Frankreich aufriefen. Dem Bündnis schlossen sich GB(GB nach der Hinrichtung des Königs Ludwig XVI.), das Königreich Piemont-Sardinien, die Niederlande, Spanien und Neapel an. Allerdings erklärte Frankreich den europäischen Mächten den Krieg. 1793 erklärte Frankreich den Niederlanden den Krieg wegen ihrer Unterstützung für Großbritannien. Durch kluge Friedensführung konnte Napoleon nach und nach seine europäischen Gegner ausschalten. Frankreich beantwortete die Bedrohungen von außen mit den Mitteln der Levée en masse, Terror im Inneren und neuen, durch die Umwälzungen in der Armee entstandenen Techniken und Taktiken. Im Mai 1795 ging die aus den inzwischen französisch besetzten Niederlanden entstandene Batavische Republik ein Bündnis mit Frankreich ein; im Frühjahr 1795 schlossen Preußen und Spanien mit Frankreich den Frieden von Basel; 1796 wurde Sardinien-Piemont während des Italienfeldzuges durch Napoleon Bonaparte zum Frieden gezwungen. Am 17. Oktober 1797 beendete der Frieden von Campo Formio zwischen Frankreich und dem militärisch geschlagenen Österreich den Ersten Koalitionskrieg. Das linke Rheinufer wurde von Frankreich annektiert. Großbritannien verblieb als einzige europäische Macht mit Frankreich im Kriegszustand. Zu dem für den Rastatter Kongress vorgesehenen Friedensschluss mit dem Deutschen Reich kam es aufgrund des Ausbruchs des Zweiten Koalitionskriegs nicht mehr.