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Human Resources - Staff (Fach) / SJ HR Staff 1. Semester (Lektion)

Grundlagen, Personalveränderung, Personalentlohnung

Diese Lektion wurde von LEJ2010 erstellt.

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  • Was sind extrafunktionale Qualifikationen? - erlangen zunehmende Bedeutung - damit verschwimmen die Grenzen zwischen Fort- und Weiterbildung - diese Qualifikationen sollen: die vielseitige Einsetzbarkeit des AN´s fördern kurzfristige innerbetriebliche Mobilität ermöglichen die Fähigkeit zum eigenständigen Erwerb und zur Definition funktionaler Qualifikationen erhöhen Beispiel: Konzept der Schlüsselqualifikationen nach Mertens
  • Welche sind die 4 Schlüsselqualifikationen nach Mertens? Basisqualifikationen Horizontalqualifikationen Breitenelemente Vintage-Faktoren
  • 4 Schlüsselqualifikationen nach Mertens Basisqualifikationen Qualifikationen höherer Ordnung vertikaler Transfer Lernfähigkeit analytisches Denken
  • 4 Schlüsselqualifikationen nach Mertens Horizontalqualifikationen Horizontaler Transfer, "Informiertheit über Informationen": Wissen über das Wesen von Informationen Gewinnung von informationen Verstehen von Informationen Verarbeiten von Informationen
  • 4 Schlüsselqualifikationen nach Mertens Vintage-Faktoren "Generation zur Generation" Schulungsweiterentwicklung
  • 4 Schlüsselqualifikationen nach Mertens Breitenelemente praktische Arbeitsplatzanforderungen relevant für breite
  • Bestimmung des Qualifizierungsbedarfs Soll-Ist-Vergleich aus QualifikationsBEDARF und -STAND: - Bestimmung der Lernziele - Bestimmung der Lerninhalte
  • Durch was ermittelt man den Qualifikationsstand der Mitarbeiter? Die Personalbestandsanalyse
  • Durch was ermittelt man den Qualifikationsbedarf der Mitarbeiter? Durch die Personalbedarfsanalyse
  • Bestimmung der PE-Maßnahmen Inhalt Festlegung und Vereinbarung von Schwerpunkten Entwicklungsmaßnahmen definieren und konzipieren ganzheitliches, abgestuftes und aufeinander abgestimmtes Maßnahmenkonzept entwickeln Umsetzung der Maßnahmen auf Mitarbeiter-Ebene durch Führungskräfte Auswahl von bestehenden Maßnahmen (intern oder extern) oder Entwicklung neuer Maßnahmen
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  • PE-Controlling Nenne die Aspekte und das angewandte Prinzip Prinzip der Wirtschaftlichkeit muss angewendet werden... Aspekte Kosten der Maßnahmen Erfolg der Maßnahmen Rentabilität der Maßnahmen (Verhältnis Erfolg/Aufwand)
  • PE-Controlling Erfolgs- und Rentabilitätsbestimmungen sind oft problematisch wegen... unklarer, nicht operativer Erfolgsmaßstäbe problematischer Meßbarkeit des Erfolgs nicht eindeutiger Zurechenbarkeit von Veränderungen zu einzelnen Maßnahmen
  • Minimale Anforderung zum PE-Controlling Regelmäßige Angemessenheitsprüfung
  • Was umfasst die Personalentwicklung? Personalentwicklung umfasst alle Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Qualifiktaion von MA, lässt sich dabei aber unterschiedlich weit fassen: PE im engeren Sinne: Personalbildung PE im weiteren Sinne: Personalförderung PE im weitesten Sinne: Organisationsentwicklung
  • PE im engeren Sinne - umfasst die Personalbildung und ist damit die Basisaufgabe der PE Ausbildung Fortbildung Umschulung
  • PE im weiteren Sinne ...umfasst die Personalförderung und stellt eine Zusatzausfgabe der PE dar. Zielgespräch Coaching Mentoring Traineeprogramm Laufbahnförderung
  • PE im weitesten Sinne ... umfasst die Organsiationsentwicklung und befasst sich mit der Gestaltung des organisatorischen Wandels.   Veränderungen in der formalen und informellen Struktur der Organisation: Reorganisation von Prozessen Veränderung der Aufbauorganisation kultureller Wandel Jeweils bezogen auf die gesamte Organisation oder einzelne Bereiche.
  • Kosten von PE Personal-, Arbeits- und Zeitaufwand führen zu nicht unerheblichen Kosten Nutzen ist oft nicht eindeutig messbar
  • Nutzen von PE zukünftiger Qualifikationsbedarf wird rechtzeitig erkannt frühzeitige Einleitung von Qualifizierungsmaßnahmen möglich Engpassvermeidung aufgrund mangelnder Qualifikation bessere Bedarfsabstimmung des Qualifizierungsangebotes Qualifikationsziele ermöglichen Maßnahmen-Controlling Erkennung bestehender Qualifikationsdefizite Steigerung der Produktivität möglich
  • Personalfreisetzung genereller Anlass vorhandene personelle Kapazitäten sind (langfristig) größer als der Personalbedarf   wegen potenziellen Interessenskonflikten ausdifferenzierte Regulierung im Arbeitsrecht
  • Personalfreisetzung potenzielle Betroffene festangestellte Mitarbeiter und Auszubildende Praktikanten und freie Mitarbeiter Leiharbeitnehmer
  • Personalfreisetzung Formen der Anpassung quantitative Anpassung                                                     (Verminderung der Menge der Kapazitäten) qualitative Anpassung                                                                       (Veränderung der Qualifikation) zeitliche Anpassung                                                                          (Kapazitätsmenge zeitlich begrenzt verringern) örtliche Anpassung                                                                            (Kapazitäten an andere Betriebsstätten verlagern)
  • Typische Ursachen von Personalfreisetzung Absatzrückgang aufgrund konjunktureller Entwicklungen strukturelle Veränderungen auf dem Absatzmarkt (veränderte Nachfrage) saisonale Schwankungen im Personalbedarf technologische Innovationen, die zu Rationalisierungen führen Managementfehler und Fehlplanungen strategische Neuorientierung des Unternehmens Stilllegung von Betrieben Standortverlagerung Reorganisationen zur Rationalisierung (oft in Zusammenhang mit Fusionen und Akquisitionen)
  • Personalfreisetzung - Definition Personalfreisetzung umfasst sämtliche Maßnahmen, mit denen personelle Überdeckung in quantitativer, qualitativer, zeitlicher und örtlicher Hinsicht abgebaut werden.
  • Freisetzungsarten interne externe
  • Interne Personalfreisetzung = Anpassung ohne Personalabbau
  • Externe Personalfreisetzung = Anpassung mit Personalabbau
  • Personalfreisetzung Generelles Ziel Reduzierung einer Personalüberdeckung (= negativer Nettopersonalbestand)
  • Personalfreisetzung zu bestimmende Aspekte quantitativer Aspekt = wie viele MA qualitativer Aspekt = welcher Qualifikation zeitlicher Aspekt = werden wann örtlicher Aspekt = in welchen Betriebsteilen voraussichtlich nicht mehr benötigt werden
  • Personalfreisetzung Objekte Alle Personen, die Leistungen im Rahmen von Arbeits- oder arbeitsähnlichen Verträgen anbieten: Mitarbeiter (inkl. Azubis) Praktikanten, freie MA Leiharbeitnehmer
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  • Personalfreisetzung Handlungsalternativen Freisetzungsvermeidung Interne Freisetzung Externe Freisetzung
  • Personalfreisetzung Handlungsalternativen Inhalte Freisetzungsvermeidung Reduktion/Einfrieren von Vergütung oder Sozialleistungen Aufbau von internen Flexibilitätspotenzialen Nutzung von Kurzarbeit
  • Personalfreisetzung Handlungsalternativen Inhalte Interne Freisetzung Versetzung Umschulung/Personalentwicklung
  • Personalfreisetzung Handlungsalternativen Externe Freisetzung Abgabe an den Arbeitsmarkt
  • Personalfreisetzung zu berücksichtigende Auswirkungen für das Unternehmen: positiv (Kosten), negativ (Betriebsklima, Image) für die freigesetzten MA für die verbleibenden MA
  • Personalfreisetzung Fragestellungen/Beurteilungskriterien der Handlungsalternativen Lösen die Alternativen das Freisetzungsproblem? (quantitativ, qualitativ, zeitlich) Wie sind die allgemeinen rechtlichen Folgen/Voraussetzungen? Welche Zustimmungserfordernisse existieren? Welche ökonomischen Wirkungen sind zu erwarten? Kosten der Freisetzung Unternehmensimage / employer branding Produktivität / Motivation Was wären die gesellschaftlichen Auswirkungen? Was wären die Folgen für die betroffenen MA? Was wären die Folgen für die nicht freigesetzten MA? 
  • Personalfreisetzung Freisetzungsvermeidung Fragestellung "ökonomische Freisetzung" notwendig? kostenreduzierende Wirkung von Personalfreisetzungen vor allem mittel- bis langfristig umstritten neben ökonomischen Aspekten auch ethische Fragen beachtet?
  • Personalfreisetzung Freisetzungsvermeidung Was kann man tun? Zunächst: Reduktion freiwilliger (Sozial-)Leistungen Einfrieren oder Kürzung von Vergütungsbestandteilen Aufbau von Flexibilitätspotentialen: Förderung von Schlüsselqualifikationen flexible Lebensarbeitszeitmodelle flexible Vergütungssysteme Aufbau einer Stamm- und Randbelegschaft
  • Aspekte der Entgeltbestimmung Auswirkungen auf Motivation und Leistung Transparenz Auskömmlichkeit: Sicherung des Lebensunterhalts Wirtschaftlichkeit aus Sicht des Unternehmens  Gerechtigkeitsempfinden der Arbeitnehmer: Angemessenheit bezüglich geforderter Leistung Angemessenheit im Vergleich zu innerbetrieblichen Entgelten Angemessenheit im Branchenvergleich
  • gesetzliche Personalzusatzkosten AG-Sozialversicherungsbeiträge, einschl. Unfallversicherung bezahlte Feiertage Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall Sonstige (nach Mutterschutz-/Schwerbehindertengesetz, Zulage zum Konkursausfallgeld)
  • tarifliche und betriebliche Personalzusatzkosten Urlaub / Urlaubsgeld Sonderzahlungen (13. Gehalt) betriebliche Altersvorsorge Vermögensbildung
  • Entgeltarten Mitarbeiterbeteiligung Sozialleistungen Entgelt für geleistete Arbeit
  • Entgeltarten Untergliederung Mitarbeiterbeteiligung Erfolgsbeteiligung Kapitalbeteiligung
  • Entgeltarten Untergliederung Entgelt für geleistete Arbeit Lohn für Arbeiter (Zeitlohn, Akkordlohn, Prämienlohn, Pensumlohn) Gehalt für Angestellte Besoldung für Beamte weitere Sonderentgelte
  • Entgeltarten Mitarbeiterbeteiligung Unterscheidung immateriell (Partizipation, Mitbestimmung) materiell (2 Idealtypen: Erfolgs- und Kapitalbeteiligung)
  • Entgeltarten Mitarbeiterbeteiligung Arten der Erfolgsbeteiligung Leistungsbeteiligung                                                                           (direkte Arbeitsergebnisse, über Normalleistung, Kollektivleistung, wie Produktionsmenge, Produktivität, Kostenreduktion) Ertragsbeteiligung                                                                              (direkter Bezug zum Unternehmensertrag durch Umsatzbeteiligung oder Nettoertragsbeteiligung) Gewinnbeteiligung                                                                              (meist Bilanzgewinn) Wertentwicklungsbeteiligung                                                             (Aktienwertorientierung, Wertentwicklung fiktiver Kaufpreis)
  • Entgeltarten Mitarbeiterbeteiligung Arten der Kapitalbeteiligung EK (stille Beteiligung, Belegschaftsaktien, Stock-Options, Genusscheine) FK (MA-Darlehen, -schuldverschreibungen, Altersversorgung)
  • Woraus besteht ein gerechtes Entgelt? ...durch die Stellenbeschreibung benannt und aus der Kombination zwischen Arbeitsbewertung und Leistungsbewertung bestimmt.
  • Entgeltarten Mitarbeiterbeteiligung aus rechtlicher Sicht Erfolgsbeteiligungssysteme können freiwillig und einmalig angeboten werden, Zusage unter Vorbehalt wenn Bestandteil des individuellen Arbeitsvertrages: Änderung nur mit Zustimmung des MA oder Änderungskündigung häufig: Betriebsvereinbarung zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat
  • Funktionen der Personwalverwaltung Servicefunktion für das Personalmanagement analytisch (Klärung personeller Sachverhalte zur Entscheidungsvorbereitung) informatorisch (Bereitstellung von Informationen durch Speicherung, Aufbereitung und Auswertung) überwachend (Termine, arbeitsrechtliche Vorschriften) verfahrenstechnisch (Vorbereitung und Abwicklung von Einstellungen, Versetzungen, Entlassungen, Lohn- und Gehaltsabrechnungen und -zahlungen)