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Biologie (Fach) / TEST 1 Teil LEMELL Chordata Überblick (Lektion)
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- 01. Die Grundlegenden Bauplanmerkmale der Chordata Deuterostomie, d.h. Radiärfurchung (anstatt Spiralfurchung), Coelem entsteht aus Aussackungen des Urdarms, Blastoporus (Urmund) wird zum After Postanaler Schwanz Chorda dorsalis Dorsales Neuralrohr Kiemendarm Epidermis ohne Bewimperung
- 02. Unterschiede im Aufbau des Herzens vom Fisch bis zum Säugetier +Graphik Das Herz der Fische ist das am einfachsten gebaute unter den Wirbeltieren, denn es besteht nur aus einem dünnwandigen Vorhof und einer dickwandigen, muskulösen Kammer. Zwischen den beidenbefindet sich eine einzelne Klappe, die einen Rückstrom des Blutes verhindert.Das Herz der Säugetiere ist hingegen in vier Kammern (zwei Vorhöfe und zwei Hauptkammern)unterteilt. Die beiden Herzhälften, eine linke mit sauerstoffreichem und eine rechte mit sauerstoffarmem Blut, sind durch eine vollständige Scheidewand getrennt: Die rechte Herzhälfte pumpt das Blut durch den Kreislauf der Lunge (kleiner Kreislauf). Die linke Herzhälfte befördert das Blut durch den restlichen Körper (großer Kreislauf).
- 03. Beschreiben Sie den Atemmechanismus eines Knochenfisches. Das durch den Mund eingesaugte Wasser wird zwischen den Kiemenbögen hindurch wieder nach außen gepresst und dabei an den respiratorischen Epithelien, den dünnwandigen, stark durchbluteten Kiemenlamellen, vorbeigeführt. Wasser und Blut strömen dabei in entgegengesetzten Richtungen was einen maximalen Übertritt des im Wasser gelösten Sauerstoffs ermöglicht. Knochenfische pumpen kontinuierlich Wasser durch ihren Mund und über die Kiemen indem sie Kiefer, Mundhöhlenboden und Kiemendeckel (Operculum) koordiniert bewegen. Wasser wird in die Mundhöhle eingesaugt indem der Mund geöffnet und die Kiemendeckel abgespreizt werden. Indem Mund und Kiemendeckel geschlossen werden wird Wasser unter der Kiemenhaut zwischen den Kiemenbögen hindurch ausgepresst und dabei an den respiratorischen Epithelien vorbeigeführt.Inspiration: Durch Abspreizen des Operculums (Kiemendeckel) und Anlegen der Kiemenhaut (bildet „Ventil“) strömt Wasser durch das leicht geöffnete Maul ein und über die Blutgefäße der Kiemen wird O2 aufgenommen.Expiration: Durch Anlegen des Operculums und Abspreizen der Kiemenhaut wird das Wasser wieder herausgepresst.
- 04. Erläutern Sie die Möglichkeiten der Sauerstoffaufnahme bei Amphibien. 0
- 05. Merkmale der Wirbeltiere + Grafik Wirbelsäule mehrschichtige Epidermis prinzipielle Körpergliederung (Kopf, Rumpf, Schwanz) Skelettsubstanzen (Knorpel, Knochen) Nervensystem Sinnesorgane Gefäßsystem Exkretionssystem Kiemen und Kiemendarm
- 06. Vergleichen Sie die Lokomotion vom Fisch bis zum Säugetier 0
- 07. Die Klassen der Vertebrata mit den jeweils charakteristischen Merkmalen 0
- 08. Lebenszyklus eines Frosches 0
- 09. Nennen Sie die wichtigsten Schädeltypen der Reptilien und beschreiben sie die Merkmale 0
- 10. Nennen Sie die wichtigsten Merkmale der Säugetiere 0
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- 11. Entwicklung der Gehörknöchelchen 0
- 12. Beschreiben sie das Ei der Amniota 0
- 13. Der Umbau des Viszeralskeletts vom Hai bis zum Vogel 0
- 14. Vergleichen Sie das Blutkreislaufsystem der Wirbeltiere (von Fisch bis Säuger) 0
- 15. Vergleichen Sie den Urogenitaltrakt von Wirbeltieren (von Fisch bis Säuger) 0
- 16. Vergleichen Sie die Hirnentwicklung der Wirbeltiere (von Fisch bis Säuger) 0
- 17. Vergleichen Sie den Verdauungstrakt der Wirbeltiere (von Fisch bis Säuger) 0
- 18. (nicht im Moodle Katalog) Aufbau und Funktion des Kiemendarms der Acrania (Lanzettfischchen). Der Kiemendarm macht einen Großteil des Körpers aus, er reicht von der Mundhöhle bis zum After, also die ganze Länge des Tiers. Im vorderen Teil dient der Darm v.a. zur Sauerstoffaufnahme, er ähnelt hier einfachen Kiemen.Ebenfalls gibt es einen Mittel- sowie einen Enddarm, die zur Nahrungsaufnahme dienen.
- 19. (nicht im Moodle Katalog) Der Generationswechsel der Tunicata (Manteltiere) Die Larve setzt sich am Untergrund fest, dort werden Schwanz, Neuralrohr und Chorda dorsalis abgebaut. Es kommt zu einer Umdrehung der Organe, die Mundöffnung ist nun auf der anderen Seite des Körpers (auf der vom Boden abgewandten Seite).Die Manteltiere sind also im Larvenstadium hängen geblieben. Bei der Umwandlung kommt es auch zu einer Rückbildung des Gehirns in ein Ganglion.
- 20. (nicht im Moodle-Katalog) Die 3 Klassen der Tunicaten und ihre besonderen Merkmale Seescheiden (sehr erfolgreiche Tiergruppe, im ganzen Meer verbreitet, tlw. in Kolonien, Larve ähnelt Wirbeltierlarven sehr stark) Salpen (Knospung möglich, geschlechtliche und ungeschlechtliche Generationen wechseln sich ab) Appendicularien (mantellos, mit schleimigem Netz zum Fangen von Nahrung)
- 21. (nicht im Moodle-Katalog) Der Aufbau des Kiemendarms und seine Derivate/Abkömmlinge bei höheren Wirbeltieren Der Kiemendarm ist ein bei Filtrieren verwendeter, umgewandelter Darm. Das Wasser strömt über die Mundöffnung ein und wird über die Kiemenspalten wieder ausgestoßen. Dabei wird Sauerstoff aus dem Wasser gewonnen und Nahrung durch Verschleimen (gebildet im Endostyl) und durch die Aktivität von Wimpernzellen in den weiter hinten gelegenen Verdauungstrakt weiter befördert.Später entstehen daraus Kiemen, bei höheren Wirbeltieren tritt der Kiemendarm nur mehr im Embryonalstadium auf.
- 22. (nicht im Moodle-Katalog) Wie und woraus entstehen Somiten? Die Somiten liegen links und rechts neben der Chorda dorsalis und werden aus dem Mesoderm gebildet. (Dazu habe ich nicht mehr Infos gefunden)
- 23. (nicht im Moodle-Katalog) Wie ist das Herz eines Knochenfisches aufgebaut? Sinus venosus, Atrium (Vorhof) und Ventrikel (Hauptkammer); relativ einfacher Bau. (Siehe Herz der Fische) Das Blut wird aus dem Körper nach vorne zu den Kiemen gepumpt
- 24. (nicht im Moodle-Katalog) Welche wichtigen Merkmale des Wirbeltierbauplans haben sie bei der Fischsektion erkannt? prinzipielle Körpergliederung in Kopf, Rumpf und Schwanz Nervensystem Sinnesorgane Gefäßsystem Exkretionssystem Kiemen und Kiemendarm Wirbelsäule
- 25. (nicht im Moodle-Katalog) Was ist der Wolff`sche Gang? Der Wolff’sche Gang entspricht dem Urnierengang. Er wird auch als primärer Harnleiter bezeichnet. Er ist neben dem Müller’schen Gang einer jener embryonalen Genitalanlagen die bei beiden Geschlechtern vorhanden sind.Im Laufe der männlichen Sexualdifferenzierung entsteht aus ihm der Hauptausführungsgang aus dem Hoden, der Ductus deferens (Samenleiter), das Samenbläschen sowie der durch die Prostata ziehende Ductus ejaculatoris. Der oberste Anteil - der kranial (schädelwärts) gelegene Abschnitt des Urnierengangs - wird zu einem Anhängsel des Nebenhodens der Appendix epididymidis. Der ebenfalls aus dem Urnierengang entstehende Nebenhoden enthält auch Anteile der Urniere.Bei der weiblichen Entwicklung verschwindet der Urnierengang normalerweise vollständig.
- 26. (nicht imMoodle - Katalog) Was ist der Müller`sche Gang? Der Müller’sche Gang läuft parallel zum Urnierengang. Aus ihm entstehen Scheide, Gebärmutter und Eileiter.Bei der männlichen Sexualdifferenzierung bewirkt das AMH (Anti-Müller-Hormon), dass sich der Gang zurückbildet. Bei der weiblichen hingegen gibt es keine AMH-Bildung und es kommt zur Ausbildung der oben genannten Elemente.
- 27. (nicht im Moodle-Katalog) Entstehung des primären Kiefers Das primäre Kiefergelenk entsteht aus dem Viscerocranium (Gesichtsschädel). Das Viscerocranium besteht aus paarigen Spangen und bildet den Kiemenkorb. In die Bildung des Kiefer-Zungenbein- Apparates werden zwei vordere Kiemenbögen mit einbezogen. Es entsteht aus dem I. (Mandibularbogen) und dem II. (Hyoidbogen) Kiemenbogen. Das obere Stück des Mandibularbogens wird zum Palatoquadratum. Das untere Stück bezeichnet man als Mandibulare. Der zweite Bogen (Hyalbogen) wird mit seinem oberen Teilstück, dem Hyomandibulare zum Träger des Kiefergelenks ausgebildet. Er verbindet sich an seinem ventralen Ende mit dem Kieferbogen und bildet am oberen Ende mit der Labyrinthregion des Neurocraniums ein Gelenk.
- 28. (nicht im Moodle-Katalog) Entstehung und Funktion der Wirbelsäule Die Entstehung der Wirbelsäule in derAbbildung!!!!Funktionen der Wirbelsäule: Die einzelnen Wirbel besitzen ein Loch und bilden den Wirbelkanal, der Teile des Rückenmarks schützt. Wichtiges Stützorgan für den ganzen Körper. Viele wichtige Knochen (Rippen,Becken, Schädel, …), Sehnen und Muskeln (zB Ansatz an Dornfortsätzen) setzen an ihr an. Das Knochenmark in den Wirbelbögen bildet, wie andere große Knochen des Körpers, die Zellen des Bluts. Abfedern von Erschütterungen (v.a. den Schädel). Bedingt durch den aufrechten Gang würde der Schädel zB beim Laufen rel. großen Erschütterungen ausgesetzt sein. Die Wirbelsäule von der Seite gesehen doppelt S-förmigen gekrümmt
- 29. (nicht im Moodle-Katalog) Entstehung und Aufbau des Schädels/Craniums Ich würde hier ähnliches schreiben wie in Frage 13. Es hat sich ein Kieferapparat aus dem Kiemenskelett gebildet. Mandibularbogen und Hyoidbogen sind klar von den Branchialbögen zu unterscheiden. Diese Entwicklung passierte im Paläozoikum, ws. Silur.Recht viel mehr wüsste ich zur Entstehung nicht zu schreiben.Zum Aufbau des Schädels!Bezüglich der Knochen eines Schädels wird zwischen Hirnschädel (Neurocranium, stabile Hülle des Gehirns) und Gesichtsschädel (Viscerocranium, wichtig als Grundlage für das Gesicht) unterschieden.Der Mandibularbogen (Kieferbogen) bildet Oberkiefer (Palatoquadratum) und Unterkiefer (Mandibulare). Gleich dahinter folgt der Hyoidbogen bevor der erste Branchialbogen (Kieferbogen) anschließt. Der Schädel sitzt am Ende der Wirbelsäule.Später in der Entwicklung kam dann das Dermatocranium als Schutz der Weichteile am Schädel dazu.Es bildete sich eine Vielzahl kleiner Knochen.
- 30. (nicht im Moodle-Katalog) In welche Untergruppen unterteilen sich die Chordaten. Nennen sie charakteristische Merkmale. Acrania (Schädellose): fossil rel. erfolgreich, rezent nur mehr LanzettfischchenMerkmale: Chorda dorsalis, dorsales Neuralrohr, postanaler Schwanz, keine Extremitäten, kein Schädel, Mundcirren, Kiemendarm; Tunicata (Manteltiere) Merkmale: sessil (Seescheiden) oder planktonisch (Salpen, Appendikularien); Cuticularmantel (wird von Epidermis abgeschieden, aus einem zelluloseähnlichen Kohlenhydrat →Tunicin), bei Larven Chorda und Neuralrohr (bei Adultformen werden diese aufgelöst, Ausnahme: Appendikularien), Filtrierer, Kiemendarm Myxini (Schleimaale) marin, Chorda dorsalis, Sinnesorgane (Riechorgane, Tastsinn und sehr einfache Augen), einfaches Gehirn, Schleimschicht, Tentakel an Vorderende Petromyzontida (Neunaugen) lebende Fossilien, aquatisch, tlw. parasitisch noch kieferlos, 2 Augen, also pro Seite: 1 Auge, 1 Nasenöffnung, 7 Kiemenspalten → fälschlich als 9 Augen gedeutet; Kiemenkorb, Entwicklung erster Bögen; Chondrichthyes (Knorpelfische) fast ausschließlich marin, Haie, Rochen, Seekatzen, Skelett aus Knorpel, durch Einlagerung von prismatischem Kalk kann hohe Festigkeit erlangt werden, Placoidschuppen (nicht bei Seekatzen), innere Befruchtung, ovipar, ovovivipar und vivipar; Actinopterygii (Strahlenflosser) aquatisch, alle rezenten Fische (außer Fleischflosser und Knorpelfische) zählen dazu, sehr divers, Schmelzkappe der Zähne, Schuppen; Actinistia (Quastenflosser) lebendes Fossil, galt bereits als ausgestorben, zählt gemeinsam mit den Lungenfischen zu den Fleischflossern, da die Flossen teilweise verknöchert sind, sehr muskulös, können auch Luft atmen; Dipnoi (Lungenfische) Luftatmung über Lunge (= Teil des Darms [homolog zur Schwimmblase]), müssen an Wasseroberfläche um zu atmen, können Trockenheiten in einer Kapsel aus körpereigenem Schleim überleben; Amphibia (Amphibien) erste Tetrapoda (Landwirbeltiere) mit Extremitäten, die zur Fortbewegung an Land dienen, durch Fortpflanzung noch an Wasser gebunden (Larvenstadium im Wasser, Metamorphose, Leben an Land), bevorzugtes Biotop also klar an/in Wasser → Amphibien Sauropsida (Schildkröten, Echsen, Schlangen, Vögel, Krokodile) Synapomorphien (gemeinsame abgeleitete Merkmale) sind u.a. das fehlende oder weitgehend reduzierte Tabulare (ein Schädelknochen) und die Einschaltung von Foramina (Öffnungen) = Fenstern in der Gaumenregion. → Vögel, Schlangen Mammalia (Säugetiere) Säugen des Nachwuchses mit Milch (produziert in Milchdrüsen der Weibchen), Haare (v.a. für Köfpertemperatur), fast ausschließlich lebendgebährend, zahlreich an Land, aber auch in Luft und Wasser vertreten. → Säugetiere
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- 31. (nicht im Moodle-Katalog) Nennen sie die 5 Gehirnabschnitte und ihre Hauptfunktion Telencephalon (Endhirn, Großhirn): Geruchsinn, später: Emotionales Diencephalon (Zwischenhirn): Steuerung der Informationen des Körpers für das Gehirn, Grobmotorik, vegetatives Nervensystem Mesencephalon (Mittelhirn): Verarbeitung optischer Reize Metencephalon (Hinterhirn): Pons und Kleinhirn (Cerebellum), Kleinhirn v.a. für Bewegung, Koordination der Motorik Myelencephalon (Nachhirn) grundlegende Körperfunktionen (Blutkreislauf, Atmung, Nies-, Husten-, Schluck-, Saugreflex)
- 32. (nicht im Moodle-Katalog) Beschreiben sie das Seitenliniensystem. Das Seitenlinienorgan ist ein Sinnesorgan, das alle Fische besitzen. Sie können damit kleinste Druckänderungen oder Wasserbewegungen erkennen. Grundsätzlich besteht es aus Sinnesknospen an der Körperoberfläche (Epidermalneuromasten) und in Kanälen (Kanalneuromasten). Gut sichtbar sind die Poren, die die Kanäle mit dem umgebenden Wasser verbinden.In diesen Neuromasten sitzen eine ganze Menge Haarsinneszellen, die die Informationen an afferente (zum Gehirn führende) Nervenfasern weiterleiten. Das Seitenliniensystem kann morphologisch stark variieren, es ist an die Bedingungen des Lebensraumes (zB Tiefsee oder Brackwasser) angepasst.
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