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Biologie (Fach) / Anthropologie (Lektion)

Bio 1, STEOP Anthropologie Grundlagen

Diese Lektion wurde von FrHolle erstellt.

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  • Osteon = mikrostrukturelle Einheit des Knochens  
  • Havers- Kanal = zentrisch gelegener Kanal im Osteon, enthält Blutgefäße und Nerven  
  • Zahn- Bestandteile   Zahnkrone bis zu 3 verdeckten Wurzeln Wurzel umschließt Pulpahöhle (Bindegewebe, zahlreiche Nervenfastern, Blutgefäße) Zahn besteht aus 3 Hartgeweben Schhmelz (Enamelum): überzieht Zahnkrone härteste Substanz im menschl. Körper (Härtgrad 5, zu 97% anorganisch) Zahnbein (Dentin): unter dem Zahnschmelz- und Wurzelelement durchzogen von sensiblen Nervenfasern härter als Knochen (70% anorganisch/20% organisch / 10 % Wasser)   Zahnhals = wo Zahnschmelz und Wurzel aufeinander treffen Zahnhalteapparat (Parodontium): Wurzelelement, Knöchernes Zahnfach des Kiefers (Alveole), Wurzelhaut, Zahnfleisch (Gingiva)  
  • Pulpahöhle = Zahnwurzel umschließt die Pulpahöhle besteht aus lockerem Bindegewebe, zahlreichen Nervenfasern und Blutgefäßen
  • Zähne als Untersuchungsgegenstand der Anthr. sind extrem resistent gegen Umwelteinflüsse Sterbealtersdiagnose (nicht sehr zuverlässig bei Zähnen) Geschlechtsdiagnose Variationen des Gebisses (3. Molar) Rückschlüsse auf Ernährung Zahnschmelzveränderungen  Zähne als Werkzeug
  • Heterodont = verschiedene Zahnarten (Incisiven, Canini, Prämolaren, Molaren)
  • Diphyodont = einmaliger Zahnwechsel
  • Alveole = Knöchernes Zahnfach des Kiefers
  • Gingiva = Zahnfleisch
  • Parodontium = Zahnhalteapparat
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  • Ameloblasten = bilden  Zahnschmelz
  • Odontoblasten = bilden Dentin
  • Dentin = Bestandteil des Zahns unter dem Zahnschmelz = härter als Knochen
  • Zementoblasten = bilden Zahnzement 
  • Geschlechtsbestimmung am Skelett bei adultem Skelett bis zu 96% Zuverlässigkeit  (Becken 95% zuverlässig) subaldulte Skelette bis zu 70% Zuverlässigkeit Erhaltungszustand!!    
  • Sterbealterdiagnose 6 Altersklassen:  Infans I 0-6 J           Infans I und Infans II durch Zahndurchbruch Infans II 7- 12 J                        bzw Zahnwechsel bestimmbar Juvenis 13- 20 J Adultas 21- 40 J Maturitas 41- 60 J Senilis > 60 J Juvenis: Bestimmung über Skelettreife (Epiphysenfugen trennen bei Juvenis Epiphysen von Diaphysen = Knorpel zerfällt) Adultus/Maturitas/Senilis: Skelettalterungsrate ist nicht konstant  komplexe Methoden:  Verschluss der Schädelnähte Verlust der Spongiosa Veränderung des Reliefs der Schambeinsymphyse
  • Längsachse = Vertikalachse B
  • Querachse = Transversalachse C
  • Pfeilachse (hinten nach vorne) = Sagittalachse A
  • Sagittaleben = alle vertikalen Ebenen die entlang der Pfeilachse ausgerichtet sind
  • kranial (superior) = zum Kopf gerichtet
  • Kaudal (inferior) = zum Steiss gerichtet
  • Ventral (anterior) = zur Vorderfläche gerichtet
  • dorsal (posterior) = zum Rücken gerichtet = zum Handrücken, Fußrücken
  • Proximal = zum Rumpf hin
  • distal = zum Ende der Gliedmaßen hin
  • radial = zur Speichenseite am Unterarm (Daumenseite)
  • ulnar = zur Ellenseite am Unterarm (Kleinfingerseite)
  • tibial = zur Schienbeinseite hin (große Zehe)
  • fibular = zur Wadenbeinseite (Kleinzehenseite)
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  • Palmar = zur Handfläche
  • Plantar = zur Fußsohle
  • Fontanellen = Bindegewebige Lücken zwischen den Knochen des Schädeldaches
  • Seneszenz = Alterungsprozess, das Altern
  • Steroidhormone Sind fettlöslich durchdringen die Zellwand Hormone binden sich an internen Rezeptor Kein sekundärer Botenstoff notwendig
  • Peptidhormone Sind nicht fettlöslich können die Zellmembran nicht durchdringen spezifische Rezeptoren außen an der Zellmembran  Bildung eines Hormonrezeptorkomplex außerhalb der Zelle Wirkung in der Zelle wird von einem second messager (z.B. Calcium, Adenosinmonophosphat) ausgelöst
  • Hormonachsen Hypothalamus-Hypophysenachse Hypothalamus-Hypophysen-Gonadenachse (Sexualhormone) Hypothalamus- Hypophysen- Nebennierenrinden Hypothalamus-Hypophysen-Schilddrüsenachse (T3/ T4)
  • Hypothalamus von lebenswichtiger Bedeutung Steuert: Körpertemperatur Wasserhaushalt Hunger-Sättigung Vegetatives Nervensystem Hormonsekretion Gefühlsleben
  • Inhibiting Hormone (IH) Hormone des Hypothalamus Stoppen weitere Hormonausschüttungen: Growth hormone IH Melanozyten stimulierendes Hormon IH Prolaktin IH
  • Releasing Hormone (RH) Hormone des Hypothalamus Lösen weitere Hormonausschüttungen aus Corticotropin RH Growth hormone RH Gonadotropin RH Melanozyten stimulierendes Hormon RH Prolaktin RH Thyreotropin RH
  • Weitere Hypothalamus Hormone Ausschüttung erfolgt über Hypophysenhinterlappen Antidiuretisches Hormon Oxytocin 
  • Hypophyse besteht aus Vorder- und Hinterlappen Liegt im Bereich der Schädelbasis über der Keilbeinhöhle Hypophysenvorderlappen (Adenohypophyse) Drüsenteil: Freisetzung von Hormonen durch hypothalamische Steuerung Hypophysenhinterlappen (Neurohypophyse) Hirnteil: Abgabeorgan für Hormone des Hypothalamus (Oxytocin, Antidiuretisches Hormon) Hormone gelangen über Nervenbahnen zur Neurohypophyse
  • Effekthormone wirken direkt ohne Zwischenschaltung einer nachgeordneten Hormondrüse Growth hormone: Stimuliert Wachstum Melanozytenstimulierendes Hormon: steuert Pigmentierung der Haut Prolaktin: Induziert Laktation
  • Glandotrope Hormone wirken auf nachgeordnete Hormondrüse und lösen Hormonsekretion aus TSH stimuliert Schilddüse ACTH: stimuliert Nebenniere Gonadotropine stimuliert Gonaden
  • Fall Piltdown Menschlicher Schädel (Mittelalter) mit Unterkiefer von Orang Utan (1903 - 1913) Eoanthropus Dawsoni (Mensch der Morgenröte) Versuch England als Wiege des Menschen zu etablieren Fälschung wird erst nach 1953 nachgewiesen
  • Erste Funde in Ostasien Eugene Dubois (Ziel "missing link" in Ostasien zu finden) Bruchstücke eines Schädels aus Java --> Pitecanthropus erectus
  • Afrika- Wiege der Menscheit   1924 : "Kind von Taung" wird an Raymond Dart übergeben --> Australopithecus africanus unzählige Funde in Süd- und Ostafrika Familie Leakey - dominierende Forscherpersönlichkeiten älteste Hominidenfunde aus Afrika Sahelanthropus tschadensis (6-7 Mio Jahre) "Toumai" Ausnahme, weil sehr weit westlich von übrigen Fundorten fast vollständiges Cranium --> kurzes flaches Gesicht    
  • Mängelwesen- Theorie- Vertreter Protagoras (4.Jht.v.Chr.) Plinius d.Ältere (23-79 n.Chr.) später Johann Gottfried Herder (1744-1803)
  • Mensch dem Tier überlegen- Vertreter Xenophon  Aristoteles
  • Säftelehre, Konstitutionslehre Hippokrates: 4 Säfte --> Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle Galen ergänzt durch Themperamentlehre
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