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strategisches Marketing (Fach) / Marketing (Lektion)

Vorlesung

Diese Lektion wurde von Isal123 erstellt.

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  • Was ist das Produktionskonzept und wann gilt es?   bis ca. 1930 (westl. Welt) BSP.: Ford T Modell nur in schwarz Nachfrage ist größer als das Angebot billige & verfügbare Produkte Unternehmensfokus -> viel & effizient produzieren; Befriedigung der Basisprodukte; optimierte Produktionsmethodik  
  • Was ist das Produktkonzept und wann gilt es? nach dem Produktionskonzept -> BSP.: Apple hohe Qualität -> hoher Preis Problem: kleine Zielgruppe und vl. zu teuer
  • Was ist das Verkaufskonzept und wann gilt es? Ab 60er Jahre BSP.: Callcenter, Zeitungsabo Angebot größer als die Nachfrage Unternehmensfokus -> kurzfristige Umsatzerhöhung; Hard Sell Problem: Kunden springen ab und kaufen vl. nur einmal
  • Was ist das Marketingkonzept und ab wann gilt es? Ab 70er Jahre BSP.: IKEA ausdifferenzierte Kundenbedürfnisse Unternehmensfokus: Kunden befriedigen; ganzheitliches Marketing; Gewinn durch zufriedene Kunden; langfristige Perspektive
  • Was ist das Wohlfahrtsbedachte Marketingkonzept und ab wann gilt es? HEUTE! BSP.: Dr. Oetker Sensibilität für Ökologie Wahl des Konsumenten - corporate social responsibility
  • Unterscheiden Sie strategische Planung von operativer Planung! Startegische Planung: Ziel: Marketingeffektivität Zeitdimension: Planungshorizont 3-10 Jahre Risiko: hohe Unsicherheit Planung: Szenarien spielen große Rolle Hauptverantwortliche: Top-Management (entscheidungsorientiert) Operative Planung: Ziel: Marketingeffizienz Zeitdimension: Planungshorizont 1-3 Jahre Risiko: geringe Unsicherheit Planung: Szenarien kommen kaum zum Einsatz Hauptverantwortliche: operative Ebene (ergebnisorientiert)
  • Erklären Sie das STP Model! Segmenting:  Unterteilung des Gesamtmarktes in kleinere Segmente geografische - Wohnort, Bundesland demografische - Alter, Geschlecht psychografische - Soziale Klasse, Interesse verhaltensorientierte - Kaufanlass, Treueverhalten Marktwahlstrategie Targeting: Zielmarktauswahl -> zB.: Zielgruppe alle die einen Führerschen besitzen Marktwahlstrategie Positioning: Differenzierung: über Produkte; über Dienstleistungen; über Mitarbeiter; über Image; nutzenorientierte Positionierung (Preis-Leistung) Positionierung: USP (Unique Selling Proposition) zB.: mache potentielle Kunden auf mich aufmerksam
  • Um ein neues Auto zu entwickeln macht Toyota (oder ein anderer Autokonzern nach Wahl) eine umfassende Situationsanalyse. Beschreiben Sie unter Verwendung geeigneter Begriffe, was Toyota in diesem Zusammenhang analysieren muss (10 Punkte - Jahr 2010) intern (Unternehmensanalyse: Stärken/Schwächen ->Aufzeigen der Fähigkeiten) extern (Umfeldanalyse: Chancen/Gefahren -> Darstellen der Konkurrenz) Interne Einflussgrößen: Stärken: Zusammenfassung aller Faktoren die dem Unternehmen im Vergleich zum Wettewerb eine Nutzung der Marktchancen bzw. Umgehung von Risiken ermöglicht (zB viel EK, gut im Handel, ...) Schwächen: zB Fehlende Erfahrung im Segment, geringe Marketpräsenz, keine klare Unternehmens-Identität Externe Einflussgrößen: Chancen: Wachstumsmöglichkeiten, neue Vertriebsmöglichkeiten Risiken: Bedohungen die zu einem Stillstand der Rückgang des Marktes führen, neue Konkurrenz im Ausland,... -> Verknüpfung der externen Chancen/Risiken mit den internen Stärken/Schwächen  
  • Portfolio BCG - Was ist es? Was sagt es aus? Wie zeichnet man es? Wie rechnet man es? Was ist ein ausgewogenes Portfolio Von Boston Consulting Group entwickelt. Lebenszyklus der Produkte x-Achse relativer Marktanteil y-Achse Martkwachstum rel. MA= Marktanteil / Marktanteil des größten Konkurrenten Marktwachstum= Umsatzzuwachs *100/ Umsatz d. Ausgangsperiode Ausgewogenes Portfolio enthält: CashCow, QuestionMark & Star
  • Portfolio BCG - Was ist es? Was sagt es aus? Wie zeichnet man es? Wie rechnet man es? Was ist ein ausgewogenes Portfolio   Von Boston Consulting Group entwickelt. Lebenszyklus der Produkte x-Achse relativer Marktanteil y-Achse Martkwachstum rel. MA= Marktanteil / Marktanteil des größten Konkurrenten Marktwachstum= Umsatzzuwachs *100/ Umsatz d. Ausgangsperiode Ausgewogenes Portfolio enthält: CashCow, QuestionMark & Star  
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  • Welche Ebenen des Marketing Plans kennen Sie? I Analyse (dient als Grundlage der Strategie) Informationsbeschaffung und bearbeitung als Entscheidungsgrundlage für die Planung II konkrete Ziele formulieren (Rahmenbedingungen f. Strategieableitung) Festlegung der strat. Stoßrichtung für das gesamte Unternehmen III Marketing Strategie Auf welchem Wege sollen die Ziele erreicht werden? IV Der Marketing Mix Wie können die Strategien in Instumente umgesetzt werden?
  • Was für Konzepte gibt es im Marketing? Produktionskonzept Produktkonzept Verkaufskonzept Marketingkonzept Wohlfahrtsbedachtes Marketingkonzept
  • Woraus setzt sich ein MARKETING-PLAN ODER MARKETINGKONZEPT zusammen? = schriftliches Ergebnis des MARKETING-PROZESSES Enthält: Executive Summary Aktuelle Marketing Situation SWOT Analyse Ziele und Einflussfaktoren Marketing-Strategie Aktionsprogramme Finanzen Kontrolle
  • Was versteht man unter dem Markt eines Unternehmens? Alle potentiellen Kunden
  • Was tun Unternehmen um Kunden zu aquirieren, halten und zurückzugewinnen? Aquise: Sonderangebote für Neukunden, Proben, Angebote für           Weiterempfehlungen Halten: Stammkundenrabatte, man wird umworben, direkte Kommunikation Zurückzugewinnen: Anruf "Was ist falsch gelaufen?"
  • Was ist CRM und welche Phasen gibt es? CUSTOMER RELATIONSHIP MANAGEMENT„Das Relationship-Marketing beinhaltet den Aufbau, die Pflege und Intensivierung stabiler Beziehungen zu den Kunden und zu anderen Interessensgruppen. Der Maßstab des Erfolgs ist die dauerhafte Zufriedenheit der Kunden.“ -> Stammkunden Phasen der Kundenbeziehung: Kundenakquisition (Recruitment) Kundenbindung (Retention) Kundenrückgewinnung (Recovery)
  • Welche Wachstumsstrategien nach Ansoff sind für ein Unternehmen möglich? Bitte benennen Sie alle vier Strategien, erklären Sie diese jeweils kurz (auch grafische Abbildung ist möglich) und finden Sie je Strategie ein (fiktives) Beispiel aus dem Autom                          I          bestehende Produkte  I      neue Produkte ----------------------I--------------------------------------I--------------------------- Bestehende       I         Marktdurchdringung       I     Produktentwicklung Märkte               I                                             I ----------------------I--------------------------------------I-------------------------- Neue Märkte      I          Marktentwicklung          I    Diversivikation   Intensives Wachsen durch bestehende SGE bei Marktdurchdringung, Produktentwicklung und Marktentwicklung Diversiviziertes Wachsen durch neue SGE bei Diversivikation Beispiele: Marktentwicklung: zB nach China expandieren, neue Distibutionswege (Auto online zusammenstellen) Diversifikation: zB Fernsehsender anbieten Marktdurchdringung: zB Rabatte, Preisnachlässe bei Kauf Produktentwicklung: zB Automatisches Bremssystem entwickeln & einbauen.
  • Was ist Teil der Analyse? Stufe 2+3 des Marketing Plans Aktuelle Marketing Situation SWOT Analyse - Identifikation der Stärken und Schwächen (INTERN) und Feststellung der Chancen und Risiken (EXTERN) 
  • Wie lautet die Definition des Marketingplans? Der Marketingplan ist das Kernstück desMarketingmanagementprozesses und Ausdruck eines entscheidungsorientierten Vorgehens,im Gegensatz zum reaktiv ausgerichteten Planungsansatz.
  • Nennen Sie ein quantitativen und ein qualitatives Marketingziel von Unternehmen, beide messbar (operational). Außerdem: Wie kann das Unternehmen die Zielerreichung jeweils messen? quantitatives = ökonomisches Marektingziel: Umsatz - Auswertung des Auslandsumsatzes Deckungsbeitrag Rendite Marktanteil Absatz Gewinn qualitatives = psychologisches Marketingziel Kundenzufriedenheit - messbar durch Umfragen nach dem Kauf Kundenbindung Bekanntheitsgrad Image und Einstellung Kaufpräferenzen
  • Was ist Sektorales Marketing? Unterschiedliche Typen von Märkten In welchem Sektor bin ich tätig und welche Spielregeln gibt es dort? Konsumgütermarketing: B2B Industriegütermarketing: B2C Handelsgütermarkteing: zB Billa wirbt für "JA Natürlich" Das ganze Sortiment wird vermarktet, nicht nur einzelnes Produkt Non Profit Marketing: zB Greenpeace Dienstleistungsmarketing: Kunde und Lieferant müssen anwesen sein. Kaum Vorratshaltung möglich. Risiko für Kunde wegen Garantie
  • Was für andere Begriffe für Marketing Mix kennen Sie? Operatives Marketing Marketing Instrumente 4Ps (Product, Place, Price, Promotion)
  • Was ist das Buying Center? Im Bereich des Industriegütermarketings (B2C) zu finden. Rollenstruktur für Kaufentscheidung in Unternehmen Einkäufer (Buyer) Nutzer (User) Entscheider (Decider) Informationsselektierer (Gatekeeper) Beeinflusse (Influencer)
  • Welche Normstrategien bei BCG gibt es? Investitionsstrategie: Fragezeichen zu Stars machen Wachstumsstrategie: bei Stars Abschöpfungsstrategie: bei Cash Cows Deinvestitionsstrategie: bei Poor Dogs