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Jura Strafrecht AT (Fach) / Fahrlässiges Begehungsdelikt (Lektion)

Def.

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  • Wie wird der Tatbestand des fahrlässigen Begehungsdelikts aufgebaut? 1. Erfolg2. Handlung3. Kausalität4. Objektive Sorgfaltspflichtverletzung bei objektiver Vorhersehbarkeit5. Objektive Zurechnung
  • Was ist bei der objektiven Sorgfaltspflichtverletzung bei Fahrlässigkeitsdelikten zu prüfen? Man fragt, wie sich ein besonnener Dritter in der Rolle des Täters vernünftigerweise verhalten hätte.
  • Woran macht man das vernünftige Verhalten eines Dritten im Rahmen von Fahrlässigkeitsdelikten fest? An der Konkretisierung durch Vorschriften.
  • Nenne ein Beispiel für eine Konkretisierung im Rahmen der objektiven Sorgfaltspflichtverletzung bei Fahrlässigkeit! StVO.
  • In welche Teile zerfällt die objektive Zurechnung beim fahrlässigen Begehungsdelikt? a) Pflichtwidrigkeitszusammenhangb) Schutzzweck der Norm
  • Was versteht man unter dem Pflichtwidrigkeitszusammenhang bei Fahrlässigkeitsdelikten? Verknüpfung zwischen der objektiven Sorgfaltspflichtverletzung und dem Erfolg.
  • Wann entfällt der Pflichtwidrigkeitszusammenhang in fahrlässigen Begehungsdelikten ausnahmsweise? Wenn der Erfolg auch bei sorgfaltsgemäßem Verhalten eingetreten wäre.
  • Welches Problem könnte im Rahmen der Prüfung des Pflichtwidrigkeitszusammenhangs auftauchen? Risikoerhöhung.
  • Wann entfällt beispielsweise der Schutzzweck der Norm im Rahmen der Fahrlässigkeitsdelikte? - Eingriffe Dritter- Selbstgefährdung
  • Welche Besonderheit ergibt sich im Rahmen der Schuld im Aufbau eines Fahrlässigkeitsdelikts? Die Prüfung der subjektiven Sorgfaltspflichtverletzung bei subjektiver Vorhersehbarkeit.
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  • Welche Auffassungen werden zu dem Problem im Rahmen der Fahrlässigkeitsdelikte vertreten, ob bei Risikoerhöhungen der Pflichtwidrigkeitszusammenhang vorliegt? - aA: (+)- hM: (-)
  • Welche Argumente führt die Ansicht an, die einen Pflichtwidrigkeitszusammenhang bei der Risikoerhöhung bejaht? Vermeidung einer Strafbarkeitslücke, obwohl Risikoerhöhung.
  • Welche Argumente führt die herrschende Meinung an, die den Pflichwidrigkeitszusammenhang bei Risikoerhöhungen verneint? Vermeidung der Umdeutung von Verletzungsdelikten in Gefährdungsdelikte.