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NW (Fach) / Lehr- und Lernziele (Lektion)
Lehr- und Lernziele im BU
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- Determinatanten eines Lehrplans Schülerrelevanz Wissenschaftsrelevanz Gesellschaftsrelevantz
- Wichtige Gesichtspunkte, wenn man sich an der Vermittlungswissenschaft orientiert Auswahl der Inhalte an einem Leitziel messen Was sollen die Lernenden im Einzelnen behalten Was kann bei einer Lernzielkontrolle verlangt werden VOR dem Unterricht genaue Lernziele fomulieren
- Definition Lernziele Lehrziele Lernziele/Lehrziele Beschreibt, was Lernende nach einen bestimmten Unterrichtsabschnitt können sollen und welche Themen der Lehrende zu unterrichten gedenkt. Müssen operationalisbar sein
- Funktion Schwerpunktsetzung Dient der Gewichtung von Inhalten und Zielen Orientierung Ohne Lernziel droht Unterricht in Nebensächlichkeiten auszuufern Zwischenschritte Ohne Lernziel können wichtige Zwiscxhenschritte übersehen wedren Kontrolle Überprüfung der Effektivität einer Unterrichtssequenz. mit ihrer Hilfe wird Unterricht für SuS und Eltern transparenter
- Formulierunegn von Lernzielen Tätigkeit (genau Angabe, was die SuS tun sollen z.B. am Modell erkennen) Bedigungen (Lernleistung soll unter bestimmten Bedigungen gezeigt werden z.B. Darstellung beschriften) Maßstab (Umfang des Wissens, der erwartet wird z.B. Bennen 10 Teile der Niere mindestens)
- Lernzieltaxonomie = Lernzielhierarchie Gliederung von Lernzielen in Stufen der Komplexität Vom einfachen zum Umfangreichen
- Taxonomie affektiver Lernziele · Lernziele werden nach zunehmendem Verinnerlichungsgrad von Werten und Einstellungen geordnet § Wahrnehmung (Gewahr werden z.B. Vögel sehen und hören) § Beantworten (Antwortbereitschaft z.B. Bereitschaft Vögel aktiv zu beobachten) § Bewerten (Akzeptieren/ Bevorzugen eines Wertes, Verpflichtung gegenüber einem Wert z.B. Beschäftigung mit Schutz) § Organisieren (Konzeptualisierung, Einordnung in ein Wertesystem z.B. Vogelschutz prüfen oder Vogelschutz im Vergleich mit dem Bau einer Straße bewerten) § Charakterisierung durch einen Wert ( Erhaltung von Natur als Teil einer Lebensphilosophie, ethische/moralische Einstellungen)
- Taxonomie der kognitiven Lernziele · Ordnung der Lernziele nach Umfang und Verarbeitungstiefe § Kenntnis (die Erkenntnis betreffend, wahrnehmen, Vorstellen, Denken…)-> Verständnis -> Anwenden -> Analyse
- Leitziel -Definition Biologieunterricht soll SuS solche Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten vermitteln, die sie in die Lage versetzen, sich selbst besser zu verstehen und in gegenwärtigen und zukünftigen Situationen, die biologische Qualifikationen erfordern, begründet zu handeln Leitziel = Oberstes Lernziel
- Leitziele · Grundlage für den gesamten Biologieunterricht, Lehrplan, Inhaltsauswahl und Methoden · Biologieunterricht sollte sich daran ausrichten · Durch Hermeneutik gewonnen · Abhängig vom Zeitgeist (Geschichte des Biologieunterrichtes spiegelt dies wieder) · Abgelöst von Standards = Mindeststandards für alle Schüler
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- Grobziel Grobziel= aus deren Leitziel abgeleitet, übergeordnetes, nicht operationalisierbares Lernziel · Aus ihm werden Feinzeiele entwickelt · Bespiel: Die SuS sollen die ökologische Bedeutung des Waldes kennen
- Feinziel Feinziel = kleinschrittiges Lernziel · Aus einem Grobziel entwickelt · Detailliertes Ziel, dass im Unterricht angestrebt wird und operationalisiert werden kann (Ausnahme affektiv) · Beispiel: 5 Bestandteile der Pflanzenzelle nennen, 5 Säugetierarten aufzählen können
- Gliederung von Feinzielen -kognetive Lernziele · Bezieht sich auf konkreten biologischen Wissensinhalt · Beispiel: Definiere Konstruktivismus Nutzen für: · Unterrichtsvorbereitung · Vermittlung der wichtigsten Ziele eines Themas Wissenschaftsvermittlung für SuS
- Gliederung- formales Lernziel · Bezieht sich auf formale Bildung (schulen allgemeine Fähigkeiten und Fertigkeiten über das Fach hinaus) · Operationalisierbar · Beispiel: global -> beobachten spezifisch -> Lernen, ein Bestimmungsbuch zu nutzen
- Gliederung - formales lernziel-Unterscheidung 1. Kognitiv-formales Lernziel · Bezieht sich auf Übergeordnetes nicht auf einen einzelnen Inhalt bezogenes formales Wissen · Z.B. Lernen, Pflanzen zu bestimmen 2. Psychomotorisch-formales Lernziel · Nicht spezifisch auf eine Situation bezogen, sondern allgemeine Fertigkeiten · Z.B. einen Graphen zeichnen
- Gleiderung - affektives Lernziel · Bezieht sich auf Änderung von Interessen, Einstellungen, Werten und Werthaltungen · Kaum operationalisierbar · Gefahr! o Kulturheuchelei § Tierschutz, öffentlich ja, aber dies auch selbst tun? o Indoktrination § Wertvorstellung von Lernziel übernommen (durch bewusste oder unbewusste Beeinflussung)
- Operationalisierung von Lernzielen · Anforderung an bestimmte Typen von Lernzielen, die zu erwartende Leistung genau anzugeben, so dass sie möglichst quantitativ (zählbare Eigenschaften) überprüft werden können. · Grob-/Globale L.Z. nicht operationalisierbar · Feinziele, affektive Formale und kognitive L.Z. sind operationalisierbar
- Formale Bildung-Definition = Erwerb allgemeiner Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sich nicht auf spezifisches Wissen beziehen z.B. Tabellen lesen
- Formale Bildung - Typen · Allgemeine Formale Bildung o Ausbildung allgemeiner Fähigkeiten z.B. Problemlösefähigkeiten · Syntaktisch – formale Bildung o Erlernen der Methoden der jeweiligen Bezugswissenschaft z.B. Experimentieren
- Transferhoffnung =Verschiedenes Wissen auf verschiedenen Gebieten anzuwenden - auch im täglichen Leben · Bei A gewonnene Erkenntnisse an B anwenden können
- Erfolgskontrolle = jede Form der Überprüfung des Unterrichtserfolgs · Effektivität von Lehrplänen und Unterrichtsmaterialien · Aussagewert didaktischer Experimente · Nicht alle Verhaltensänderungen können gemessen werden