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NW (Fach) / Umwelbildung (Lektion)
Umweltbildung und Nautrschutz
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- Umweltbildung- Bereiche · Den kognitiven =Wissen, Verständnis ,Notwendig um Einsichten und damit verbunden Einstellungen zu vermitteln · Den ethischen= Einstellungen, Wertorientierung, Umweltbewusstsein => Verständlich wird Wissen, wenn es für uns selbst als bedeutend fürs eigene Leben und wünschenswert erscheint · Den Handlungsbereich= Befähigung zum Umweltgerechten Handeln= Vermitteltes Wissen anwenden, alternative Handlungsmöglichkeiten vermitteln · Den emotionalen Bereich= Positive Emotionen = Verteidigung mit größeren Interesse, Gefühle haben höheren Stellenwert als rationale Gründe · Den Wahrnehmen und Erlebens Bereich o Mensch und Natur erneut in eine Beziehung setzten (nicht nur reines Nutzen von Ressourcen)
- Bildung für Nachhaltige Entwicklung · Seit 70er Jahre rückt „Nachhaltigkeit“ durch Umweltprobleme und Krisen (z.B. Ölkrise, Waldsterben) in den Mittelpunkt öffentlicher Diskussionen · 1992 durch die Beschlüsse auf dem „Umweltgipfel“ entstanden · 2005 – 2014 Wurde die Dekade der BNE von der UN weltweit ausgerufen
- Bildung für Nachhaltige Entwicklung-Es geht um · Natürliche Ressourcen · Biologische Vielfalt · Heile Natur · Zusammenhänge zu o Soziale Gerechtigkeit o Erneubare Energien
- Bildung für Nachhaltige Entwicklung-Ziele · Menschen sollen in der Lage sein Verantwortung für die Befriedigung von Bedürfnissen und globale Gerechtigkeit zwischen heute Lebenden und zukünftigen Generationen, zu übernehmen ohne die natürliche Lebensgrundlage zu gefährden.
- BNE VS Umweltbildung BNE nichts vollständig Neues, eher Anpassung an die zunehmende Globalisierung. => BNE = ganzheitliche Umweltbildung unter globalen Aspekten von RIO (Agenda 21)
- Verhältnis Jugendliche-Lebenswesen · Studien haben ergeben, dass das Interesse und die Motivation sich für Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit zu engagieren stark von Naturerfahrungen und Erkenntnissen über Zusammenhänge in der Natur abhängig sind. · Schon lange (1789) wird ein Mangel an Artenkenntnissen „beklagt“ o Kenntnis von Pflanzen ist kein „Kulturgut“
- Verhältnis Jugendliche-Lebenswesen- Woher kommt die „schlechte“ Artkenntnis? · „Schlechte“ Artenkenntnisse sind unabhängig vom Lehrplan bzw. Strukturansatz · Biologieunterricht braucht „bessere“ LuL und bessere Methoden zur Vermittlung von Artenkenntnissen · ABER es werden immer nur einige SuS ein echtes Interesse entwickeln · SuS haben eine Vielzahl an „Erlebnisräumen“, zwischen denen sie wählen können o Viele ihrer Bedürfnisse werden durch andere Aktivitäten besser befriedigt · Wenn Beschäftigung mit Arten… … wenig Anerkennung und soziale Bestätigung (kein „Prestige-Objekt“) … kein „Werk“ was man vorzeigen kann … ist das Wissen im täglichen Leben kaum zu gebrauchen … sind keine oder wenige Austauschmöglichkeiten da … benötigen SuS spezielles Wissen
- Verhältnis Jugendliche-Lebenswesen- Was kann eine Artenkenntnis für ein Nutzen haben? · Können emotionale, intellektuelle und ästhetische Bereicherung darstellen · Können zu sinnvollen Freizeitaktivitäten führen · Dienen einem rationalen Verständnis der Natur · Tragen zum besseren Verständnis biologischer Themen bei · Beitrag zum besseren Verständnis von Natur- und Umweltschutz (Bereitschaft zum Handeln wird gefördert) · Dienen der praktischen Lebensbewältigung (große Reisaktivitäten = Kenntnisse über Parasiten wieder bedeutsam) · Auswirkungen von Artenkenntnissen, Wissen über Arten verknüpft mit emotionalen Komponenten, sind am besten für die Bereiche Naturschutz und Umweltschutz sowie Freizeit belegt
- Ethische Aspekte · Der Mensch hat nicht das Recht, Tiere und Pflanzen Ökosystems Erde zu vernichten, die in Jahrmillionen der Evolution entstanden ist · Erhaltung der genetischen Vielfalt · Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen · Ökologischer Weg = ökonomischer Weg (ökologische Schäden pro Jahr nur durch Luftverschmutzung 24 Milliarden)Ästhetische und kulturelle Bedeutung o Psychisch-emotionale Bedeutung für den Menschen (kaum Untersucht) o Erholungswert, Heimatgefühl, Lebensqualität
- Naturschutz, Umweltschutz im Biologieunterricht- Warum ist Naurtschutz wichtiges Tehma? · SuS können erst zu ein Naturverständnis kommen , wenn SuS lernen, dies in ihrer Umwelt wahr zu nehmen · Ökologische Kenntnisse sind Voraussetzung für Umweltbildung o Ermöglichen Folgen menschlicher Eingriffe in Ökosystem besser zu verstehen und abzuschätzen o Fachlich Grundlage für Umweltschutz!
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- Naturschutz, Umweltschutz im Biologieunterricht- Was muss BU erfüllen, um Interesse zu schaffen? · negative Voraussetzungen (siehe Interessen) muss BU entgegen wirken o z.B. gemeinsame Veranstaltungen planen, Leistungen der SuS in diesen Bereich besonders anerkennen, als Lehrende mit interessanten Beispielen und Freude über Arten berichten · Durch Erleben und Erfahrungen mit der Natur ein Naturverständnis entwickeln + Wissen o BU muss entsprechende Bezüge herstellen · LuL haben oft selber ein schlechte Artenkenntnis · Handelndes Lernen in authentischen Situationen und Naturerleben ermöglichen
- Ziele von schulischer Umweltbildung- 1980 · Bewusstsein für Umweltfragen erzeugen · Bereitschaft für verantwortlichen Umgang mit der Umwelt fördern · Zum umweltbewussten Verhalten erziehen (über die Schulzeit hinaus bestehen bleibt)
- Ziele von schulischer Umweltbildung-Heute in Anlehnung an Agenda 21: · Umfassender, zentraler Baustein einer Bildung für nachhaltige Entwicklung · Besseres Verständnis für die wechselseitigen Beziehungen von Menschen und Umwelt erlangen · Durch Verknüpfung von ökologischer, ökonomischer und sozialer Geschichtspunkte · Verantwortungsbewusstsein aufbauen · Kompetenzen erwerben, um aktiv, umweltschonend und altersangemessen an der Gestaltung der Zukunft teilhaben und mitwirken · Bereitschaft fördern selbst handelnd Lösungen von Umweltproblemen zu entwickeln => Zielsetzung bedarf ethischer Fundierung
- Zusammenhänge von Zielen in ganzheitlicher Umweltbildung
- Konzepte · Wissenskomponente - kognitiver Zugang o Umweltwissen -> Umweltbewusstsein -> Umweltverhalten o Wissensvermittlung hat Vorrang (älteres Konzept) o Meist konventionelle, lehrerzentrierte Unterrichtsformen · Emotionale und ethische Komponente – affektiver Zugang o Natur wahrnehmen/erleben -> Umweltbewusstsein -> Umweltverhalten (Umwelthandeln) o Begegnung mit den Lebewesen durch beobachten, wahrnehmen und spielerischen Erfassen steht im Fokus o Zusammenhang zwischen Natursensibilisierung, verändertem Bewusstsein und Umweltverhalten nicht bewiesen, aber Hoffnung SuS zu ethischen Überlegungen zu führen · Verknüpfung verschiedener Komponenten – ganzheitlicher oder mehrdimensionaler Zugang o Modernes Konzept muss beide Komponenten (Wissen und Emotionen) mit einbeziehen
- Konzept-Fatzit · Wenig über längerfristigen Effekt der verschiedener Konzepte bekannt o Wenige empirische Studien, schwer Schule, vom Elternhaus, Massenmedien usw. zu trennen · Aber ohne Wissen, ohne Verständnis für ökologische, ökonomische und soziale Fragen können keine Umweltprobleme beurteilt werden oder Stellung zu Umweltproblemen bezogen werden oder selber gehandelt werden · Aber Wissen alleine reicht nicht aus, um tiefer gehende Schichten des Menschen zu erreichen, um Wertvorstellungen aufzubauen
- Methodik · Lehr- und Lernformen o Problemorientierung § Erfordert Problemsituation, die für SuS relevant sind und gezielt für sie aufbereitet werden § Erfordert die Überprüfung, ob die SuS mit dem zur Verfügung stehenden Mitteln fähig sind, das Problem zu lösen § Beitet für SuS ein hohes Maß an Eigenständigkeit und gewährleistet in besonderer Weise dauerhafte Lernergebnisse o Situationsorientierung § Lernen erfolgt individuell, konstruktiv, kreativ, emotional und in sozialen Kontext § Kann in hohem Maß sinnstiefend und beziehungsvoll sein. Es bietet Anlass zu „echten“ Fragen § Fördert anwendungsorientiertes Lernen § Verleiht den Lernergebnisse eine lebenspraktische Relevanz und macht sie anschlussfähig § Z.B. Kinder planen und gestalten ihr eigens Beetbereich und setzen diese Planung auch parktisch um (Schulgarten) o Handlungsorientierung § Fördert das Lernen mit Ernstfallcharakter § Fördert aktives Lernen und die Identifizierung mit den Lerngegenstand § Hilft SuS kognitive und methodische Defizite zu erkennen und mit größerer Bereitschaft zu bearbeiten § Z.B. Planspiel, Fallstudien, Erkundung, freies Experimentieren · Schülerorientierte, offene Unterrichtstformen · Außerschulische Lernorte (Umweltzentern, Müllverbrennungsanlagen…), Projekte (Untersuchung eines Ökosystems unter Aspekten der Ökologie und Biodiversität und möglicher Umweltprobleme) · Medien (Computersimulation -> Veränderung von Parameter -> Folge für die Umwelt sichtbar)