Studienbrief 16 (Fach) / Parasitäre Hauterkrankungen (Lektion)
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Tierheilpraktik
Diese Lektion wurde von Marnie erstellt.
- Parasitäre Hauterkrankungen: 1.Wodurch wird Räude hervorgerufen;2. was sind Symptome bei Räude;3.wie ist die Ansteckungsgefahr und wie wird sie übertragen;4. wie kann Räude diagnostiziert werden? Parasitäre Hauterkrankungen: 1.Die Räude wird durch Grabmilben hervorgerufen.Diese fressen Bohrgänge in die obersten Hautschichten, in denen sie leben und die Weibchen auch ihre Eier ablegen. 2.Symptome: extremer Juckreiz; kleine rosafarbene Papeln/ Bläschen; fleckenförmiger Haarausfall mit Krusten u. Borken; Hautveränderungen = zuerst am Kopf/später am ganzen Körper; verdickte Haut; eitrige Entzündungen durchs Kratzen (Entzündungen überlagern später die anfänglichen typischen Sympt.); viele Tiere magern ab. =>Bereits einige wenige Milben führen zu sehr starken Krankheitserscheinungen! 3.Räude ist hochansteckend und wird entweder direkt aber auchindirekt übertragen. 4. Der Nachweis eines Grabmilbenbefalls ist sehr schwierig. Evtl. können an betroffenen Stellen entnommene Hautgeschabsel Klarheit bringen oder im Blut können Antikörper gegen Milben festgestellt werden. Allerdings erst nach 5 Wochen!!!
- Parasitäre Hauterkrankungen: 1.Was sind Cheyletiellen;2. Wo leben u. von was ernähren sie sich;3.welche Symptome treten bei einem Befall auf; 4.wie ist die Ansteckungsgefahr; 5.wie kann Cheyletiellose diagnostiziert werden? Parasitäre Hauterkrankungen: 1. Cheyletiellen = Raub - o. Pelzmilben. 2.Sie leben auf der Hautoberfläche und ernähren sich von Schuppen. 3.Sympt.: Juckreiz (v.a.anfangs am Rücken/Kruppe/Ohraußenrand; später am ganzen Rumpf); Schuppenbildung u. trockene Haut;evtl. Krustenbildung.=> unter den Krusten /Schuppen zeigt sich eine Hautrötung.=>Geringer Befall mit Pelzmilben kann auch symptomlos verlaufen und nur mit einer verstärkten Schuppenbildung einhergehen. 4.Sie sind hochansteckend und sind bei engem Körperkontakt übertragbar. 5.Sie sind mit einem Tesafilmabzug leicht nachweisbar o. mit einem Flohkamm aufspürbar; können oftmals auch mit einer Kotprobe belegbar =da die Tiere sich durch den Juckreiz häufiger lecken/beknabbern und die Milben dadurch fressen.
- Parasitäre Hauterkrankungen: 1.Was sind Psoroptes;2.wo leben u. ernähren sie sich;3. welche Stellen sind hauptsl. betroffen;4.welche Symptome treten auf? Parasitäre Hauterkrankungen: 1.Psoroptes = Saugmilben. 2.Sie leben auf der Hautoberfläche und ernähren sich von Blut u. Lymphe. 3.Befall: zuerst am Mähnen- u. Schweifansatz u. Innenschenkel; später am ganzen Körper. 4.Sympt.: Juckreiz; graue,mörtelige Krusten/Borken;evtl. eine mäßige Faltenbildung; gelegentl. tirtt eine Psoroptes-Ohrräude auf;Neigung zur Abmagerung.=>Bei starkem Befall ist ein anämischer Zustand möglich.
- Parasitäre Hauterkrankungen: 1.Was sind Chorioptes; 2.wo leben u. von was ernähren sie sich; 3. welche Stellen sind am häufigsten befallen; 4.Welche Symptome treten auf; 5.was können Chorioptes in der Fesselbeuge auslösen? Parasitäre Hauterkrankungen: 1.Chorioptes = Nagemilben. 2.Sie leben auf der Hautoberfläche und ernähren sich von Schuppen u. Talgresten. 3.Befall: im Fesselbehang; am Schweifansatz; an der Mähne nur selten. 4.Sympt.: Juckreiz (=oft mit Trippeln/Stampfen/Scheuern) =bes. nachts + im warmen Stall. =>Chorioptes verursachen häufig Fesselekzeme und Mauke!!! 5.In der Fesselbeuge entsteht ein Ekzem,dass mit Schuppen und Krustenbildung einhergeht und von einem schmierigen,talgigen Belag bedeckt ist.
- Parasitäre Hauterkrankungen: 1. Was ist eine weitere Bezeichnung für Demodikose; 2.wo leben u. von was ernähren sie sich; 3.wodurch wird eine Demodikose hervorgerufen; 4.welche 2 Formen sind z.Z. am häufigsten vertreten? Parasitäre Hauterkrankungen: 1.Demodikose = Haarbalgmilbenbefall. 2.Demodex-Milben leben in Haarwurzeln u. Talgdrüsen und ernähren sich von Talg + Haarwurzelteilen. 3.Demodex-Milben sind eigentl. immer in einer geringen Anzahl vorhanden ohne Krankheitssymptome hervorzurufen. Bei einer Immunschwäche/ Hautschädigung/ Cortisonbehandlung etc. kommt es jedoch zu einer enormen Vermehrung von Demodex-Milben und dadurch zu typischen Krankheitserscheinungen.=>Die Befalldichte kann bis zu 80.000 Milben pro Quadratzentimeter Haut betragen!!! 4.Formen:1) lokalisierte Demodikose; 2) generalisierte Demodikose.
- Parasitäre Hauterkrankungen: 1.Was genau sind Flöhe; 2.Warum sollte das Tier nach einem (starken) Flohbefall unbedingt Entwurmt werden;3. warum ist ein reinigen der Umgebung des Tieres so wichtig? Parasitäre Hauterkrankungen: 1.Flöhe sind abgeflachte, flügellose Insekten mit einr länge von ungefähr 2-5mm, die sich durch Blutsaugen ernähren. 2.DerFloh ist häufig Träger des Hundebandwurms. Die Flöhe fressen die ausgeschiedenen Bandwurmeier, die sich im Flohmagen in ein Zwischenstadium entwickeln. Werden Flöhe (durch z.B. lecken/beknabbern) oral vom Hund aufgenommen, gelangt er in den Hundemagen, wo er sich zu einem Bandwurm entwickelt. 3.Während sich die adulten Flöhe fast ausschließlich auf dem Wirtstier befinden, sind ein großer Teil an Larven und Jungflöhen auch in Polstermöbeln etc..Zudem entwickeln sich Flöhe über 3 versch. Stadien zu einem ausgewchsenen Floh. Im vorletzten
- Parasitäre Hauterkrankungen: 1.Von was ernähren sich Läuse u. worin besteht die Gefahr, wenn ein starker Läusebefall nicht behandelt wird; 2. wo werden die Eier abgelegt; 3.welche Symptome treten bei einem Läusebefall (= Pediculosis) auf? Parasitäre Hauterkrankungen: 1.Läuse ernähren sich durch Blutsaugen, daher kommt es bei ausbleibender Behandlung zu einem großen Blutverlust (Anämie). 2.Die gut sichtbaren Läuse kleben ihre Eier sehr fest an die Haare ihrer Wirtstiere. 3.starker Juckreiz.=>Das daraufhin folgende Kratzen/Scheuern u. Beknabbern führt zu entzündlchen Hautveränderungen =zu sog. Sekundärinfektionen.
- Parasitäre Hauterkrankungen: 1.Wie sind weitere Bezeichnungen von Haarlingen; 2. Wie ist der Zyklus der Haarlinge; 3.wovon ernähren sich Haarlinge; 4.welche Symptome treten bei einem Befall auf; 5.Was kann durch Haarlinge auf das Wirtstier übertra Parasitäre Hauterkrankungen: 1.Haarlinge, weitere Bezeichnungen: Mallophaga, Trichodectes canis. 2.Haarlinge kleben ihre Eier an den Haarschaft.=>Nach ca. 1 Woche schlüpfen aus den Eiern Larven.=>Innerhalb weniger Wochen sind sie erwachsen. Dadurch innerhalb weniger Wochen ein Maßenbefall möglich. 3. Haarlinge ernähren sich von abgestorbenen Schuppen nicht von Blut!!! 4.Sympt.: starker Juckreiz ( durch die ständig herumkrabbelnden Haarlinge); gr. Unruhe.=>Durchs Kratzen u. Beknabben kommt es zu entzündl. Hautveränderungen = sog. Sekundärinfektionen. 5.Im Darm der Haarlinge können Gurkenkernbandwurm-Larven enthalten sein,die oral vom Hund aufgenommen werden können!!!
- Parasitäre Hauterkrankungen: 1.wo legen die Weibchen ihre Eier u. wie ist der Zyklus der Zecken; 2.Welche 3 Zeckenarten sind die in Europa am häufigsten vorkommenden; 3.Welche Krankheitserreger übertragen die jeweiligen Arten hauptsl.? Parasitäre Hauterkrankungen: 1.Die Weibchen legen ihre Eier bevorzugt unter Laubins Gras. Zyklus:Ei=> Larve=> Nymphe=> erw. Zecke.=>Bei jedem Entwicklungsstadium wird zur Weiterbildung eine Blutmahlzeit benötigt!!! 2+3.Formen: -Holzbock: Übertragung von Erregern der Borreliose; Anaplasmose;FSME. -Braune Hundezecke: Übertragung von Erregern der Ehrlichiose; Babesiose; Hepatozoonose; Haemobartonellose. -Bunt-/Auwaldzecke: Übertragung von Erregern der FSME; Ehrlichiose; Babesiose.
