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Wirtschaftsfachwirt IHK (Fach) / Betriebliche Funktionen (Lektion)
- Verlagerung der Produktion in das Ausland Deutsche Unternehmen verlagern zunehmend ihre Produktion in das Ausland. Beschreiben Sie drei Gründe für diese Standortpolitik. Verlagerung der Produktion in das Ausland Gründe für die Standortpolitik deutscher Unternehmen, z. B.: geringere Produktionskosten, insbesondere niedrigere Personal-/Personalzusatzkosten Marktnähe der Produktion zum Kunden Eintritt in ausländische Märkte gelingt zum Teil nur dann, wenn im Ausland Arbeitsplätze geschaffen werden (Forderung der ausländischen Regierung) geringere Logistikkosten
- Arbeitsteilung Beschreiben Sie Vor- und Nachteile der Arbeitsteilung Vorteile, z.B. Übernahme spezialisierter Teiltätigkeiten, die den Interessen des Einzelnen entsprechen Entlastung es Menschen von schwerer körperlicher Arbeit durch den Einsatz von Maschinen Verbesserung der Produktivität (= Arbeitsergebnis:Faktoreinsatzmenge) Verbesserung der Qualität durch hohe Produktspezialisierung Nachteile, z.B. einseitige, monotone Arbeit einseitige Belastung des Menschen (Gefahr der Erkrankung) Gefahr der Entfremdung (Ganzheitlichkeit der Fertigung geht verloren)
- Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Wie unterscheidet man Roh-,Hilfs- und Betriebsstoffe? Rohstoffe sind Güter, an denen gearbeitet wird. Sie bilden den Hauptbestandteil des fertigen Erzeugnisses, z.B. Holz, Blech Hilfsstoffe gehen in das fertige Produkt ein, bilden jedoch nur einen Nebenbestandteil z.B. Schrauben,Farben, Leim Betriebsstoffe dienen der Aufrechterhaltung der laufenden Produktion. Sie gehen nicht in das Fertigprodukt ein. Der Betrieb benötigt sie zum Betreiben der Maschinen und Anlagen, z.B. Strom, Reiniungsmittel, Schmierstoffe.
- Substitution Was sind substituierbare Werkstoffe? Substition Substituierbare Werkstaoffe können andere Stoffe oder zumindest durch andere Qualitäten ersetzt werden, z.B. Holz oder Metall durch Kunststoff
- Ausführende und dispositive Arbeit Warum lassen sich ausführende und dispositive Arbeit nicht immer exakt trennen? Ausführende und dispositive Arbeit Es gibt in der Hierarchie eines Unternehmens eine Reihe von Mitarbeitern, die sowohl ausführende als auch dispositive Arbeit verrichten. Ein Abteilungsleiter trifft für seine Abteilung eigenständige Entscheidungen und verantwortet diese, während er aber auch Anweisung der übergeordneten Organisationseinheit (z.B. Hauptabteilung) ausführen muss.
- Funktionen der Planung Welche Funktionen erfüllt die Planung? Funktionen der Planung Wesentliche Planungsfunktionen sind: langfristige Erfolgssicherung Effizienssteigerung Riskoerkennng und -reduktion sowie Erhöhung der Flexibilität des Unternehmens
- Verknüpfung von Funktionsbereichen Warum ist der Bereich der Produktionsplanung eng mit der betrieblichen Funktion ,,Absatz" verbunden? Verknüpfung von Funktionsbereichen Die Produktionsplanung muss in enger Abstimmung mit der Absatzplanung erfolgen. Nur durch den Absatz der Produkte ist ein Rückfluss der in der Produktion eingesetzten finanziellen Mittel mit möglichst hoher Rentabilität möglich.
- Finanzmittel Warum benötigt ein Unternehmen Finanzmittel? Finanzmittel Da die Ein- und Auszahlungen eines Unternehmens weder betraglich noch zeitlich genau übereinstimmen, benötigt ein Unternehmen Finanzmittel. Besonders deutlich wird das bei Unternehmensgründung, wo den notwendigen Auszahlungen (Personal, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Raumkosten usw.) noch keine entsprechenden Einzahlungen gegenüberstehen.
- Funktion der Personalwirtschaft Warum wird die Personalwirtschaft auch als betriebliche Organisationsfunktion bezeichnet? Funktion der Personalwirtschaft Personalwirtschaftliche Fragestellungen betreffen alle betrieblichen Funtkionsbereiche, in denen menschliche Tätigkeit gefordert ist. Deshalb wird die Personalwirtschaft auch als betriebliche Querschnittsfunktion bezeichnet.
- Soziotechnisches System Warum kann der Industriebetrieb als soziotechnisches System bezeichnet werden? Der Industriebetrieb ist sehr stark durch das Zusammenwirken von Mensch und Maschine (Mensch-Maschine-System) geprägt, da der Mensch im Fertigungsprozess in besonders hohem Maße Rohstoffe und Maschinen eingesetzt. Der Begriff des soziotechnischen System bringt zum Ausdruck, dass Problemlösungen eine Berücksichtigung sowohl technischer als auch sozialer Komponenten bedürfen.
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