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Biologie 1 (Fach) / Botanik (Lektion)

Grundbegriffe in Botanik

Diese Lektion wurde von chrisax123 erstellt.

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  • Allorhizie (Aufbauart der Wurzel) Es ist eine Hauptwurzel erkennbar, von der horizontal Nebenwurzeln abzweigen.
  • Homorhizie (Aufbauart einer Wurzel) Es ist keine Hauptwurzel erkennbar
  • sekundäre Homorhizie Die Wurzel wächst homorhiz, da die Keimwurzel abgestorben ist (bei Monokotyle der Fall)
  • primäre Homorhizie Die Wurzel wächst homorhiz, da der Embyo keine bipolare Ausrichtung hat (kommt bei samenfreien Gefäßpflanzen vor)
  • Apoplast Der Bereich eines Gewebes, der außerhalb der Zellmembran liegt
  • Caspary-Streifen Er liegt in den Endodermiszellen um das Leitbündel herum.  Er blockiert das Passieren von Wasser und gelösten Minearalstoffen. Dadurch gelangen nur Nährsalze in den Zentralzylinder.
  • Columella Bei Bryophyten befindet sich eine Columella im Innerern des Sporangiums. Dies ist ein Zentralstrang, der aus sterilen Zellen besteht.
  • Cortex Rinde
  • Cutinisierung Einlagern von Cutin auf oder in Cellulosemembranen oder Zellwänden.
  • Cutin Bestandteil der Cuticula auf der Epidermis
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  • Determinationszone Der Bereich, der für den künftigen Bau des Sprosses festgelegt ist. Hier enstehen auch die Anlagen für die Blätter.
  • Durchlasszellen Zellen der Endodermis, Ihre Zellewände sind weder verdickt, noch verholzt
  • diarch Ein Leitbündel mit zwei Xylem- & Phloemsträngen
  • Endodermis (=Innenhaut) Grenzschicht zwischen Zentralzylinder & Rinde Ist eine Zellschicht dick in den Zellen ist Suberin eingelagert, dies grenzt den Wassertransport ein  (Die einfachste Form ist der Caspary-Streifen)
  • Exodermis Abschlussgewebe
  • Gravitropismus Die Fähigkeit der Pflanze, sich beim Wachstumsprozess nach der Schwerkraft zu orientieren.
  • heterotroph Stoffwechselenergie durch andere Lebewesen ("fremd ernährend")
  • Kambium Sekundäres Meristem in der Stele von Samenpflanzen Ist für sekundäres Dickenwachstum zuständig
  • Keimwurzel Die schon vor der Samenreife im Ansatz vorhandene Wurzel des künftigen Keimlings
  • lateral seitlich, vom Körper abgewand
  • Lurtwurzel Oberirdische Wurzel, die befähigt ist, Wasser und Nährstoffe über die Luft aufzunehmen
  • median mittig
  • Meristem Teilungsgewebe; Zellen, die dauerhaft zu Teilung befähigt sind
  • Parenchym Gewebe aus lebenden Zellen isodiametrisch oder mäßig gestreckt unverdickte Zellwände
  • Perikambium (=Perizykel) Äußere, an die Endodermis grenzende Zellschicht des Zentralzylinders
  • Perzeption Wahrnehmung von Reizen durch Rezeptoren
  • Phloem Leitbahnen zum Transport von Assimilaten besteht aus lebenden zellen (außer Phloemfaserns)
  • Rhizodermis Außenhaut der Wurzel, sie bildet die Wurzelhaare
  • Statenchym Zellen, die in der Kalyptra als Statocyten dienen
  • Statocyten Zellen, die den Schwerereizt wahrnehmen, sie enthalten Satolithen
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  • Statolithen i.d.R. Amyloplasten mit Stärkekörnern, die durch ihre Position den Schwerereiz auslösen
  • Streckungszone Bereich, an dem  Wurzel oder Spross wächst (sich streckt) Bei der Wurlzel unten Bei dem Spross oben
  • Symplast Gesamtheit der lebenden Bestandteile eines Gewebes bzw. einer Pflanze
  • Velamen radicum Die Rhizodermis der Luftwurzel, die die Feutichkeits- & Nährstoffaufnahme ermöglicht
  • Wurzelhaar Zellen mit schlauchförmigen Ausstülpungen an der Wurzel (kommt bei Sporophytern vor)
  • Internodien Sprossabschnitte zwischen zwei Blättern (Nodien)
  • Primordien Zellen, die sich zu Blättern entwickeln  
  • Phylotaxis Anordnung der Blätter (meist symmetrisch) Durch die Phylotaxis werden best mögliche Verhältnisse für die Photosynthese geschaffen
  • distiche Phylotaxis zweizeilig (180°)
  • distiche Phylotaxis versetzte Knoten, zweizeilig (180°)
  • distiche Phylotaxis 1 Blatt pro Knoten, um 180° versetzt
  • dekussierte Phylotaxis 2 Blätter pro Knoten, aufeinanderfolgende Knoten um 90° versetzt (kreuzgegenständig) oft bei Dikotylen
  • distiche Phylotaxis 1 Blatt pro Knoten, um 180° versetzt oft bei Monokotylen
  • wirtelige Phylotaxie mehr als 2 Blätter an einem Knoten, in regelmäßigem Winkel versetzt
  • spiralförmige Phylotaxie neue Blätter entstehen in einem Winkel von 137,5° zum nächst älteren Blatt - der goldene Schnitt
  • Die Formel des Goldenen Schnittes A/B = 1,618
  • Dichotomer Typ der Blattaderung Eine Ader teilt sich in zwei (eine der zwei wiederum in zwei weitere) Kommt bei Monokotylen vor
  • Parallele Blattaderung Die Adern verlaufen parallel und ändern sich nicht
  • Netzförmige Blattaderung Wird während der Entwicklung nach Bedarf angeordnet, ist nicht "vorbestimmt"
  • Die Aufgabe von Hochblättern -Schutz für Blüten und Blütenstänge -auffällige Farben, um Insekten anzulocken