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Chirurgie AF (Fach) / Distale Femurfrakturen (Lektion)
- 1. Distale Femurfrakturen - Ursache Ursache: Große Gewalteinwirkung, meist im Rahmen schwerer Verkehrsunfälle oder Sportunfälle
- 2. Distale Femurfrakturen - Einteilung Einteilung: Typ A: supracondyläre Fraktur außerhalb des KG Typ B: diacondyläre Fraktur mit Kniegelenksbeteiligung Typ C: intercondyläre Fraktur zwischen Femurcondylen im KG verlaufend
- 3. Distale Femurfraktur - Diagnose Diagnose: Röntgen in 2 Ebenen Erkennen von Begleitverletzungen: Angiographie (Arterien) Nervenverletzungen mit typischen Ausfällen (sensorisch oder motorisch)
- 4. Distale Femurfrakturen - Klinik Klinik: massive Schwellung Druckschmerz aktive Beweglichkeit erloschen oft erhebliche Dislokation der Fragemente
- 5. Distale Femurfraktur - Therapie Therapie: In der Regel operative Versorgung der Fragemente nach offener Reposition: Condylenplatte: eine 95° gekrümmte Winkelplatte wird durch Condylen mit Instrumentarium eingeschlagen und am Schaft verschraubt - bei suprakondylären Frakturen - DCS (= Dynamische Condylen-Schraube): System analog zur DHS an der Hüfte, allerdings mit anderer Winkelstellung von der Schraube zur Platte. Mit der DCS können kombinierte inter- und supracondyläre Frakturen versorgt werden, da durch Schraube die Condylen unter Kompression gebracht werden. Schraubenosteosynthese: bei isolierten Condylenfrakturen
- 6. Distale Femurfraktur - Nachbehandlung Nachbehandlung: Möglichst rasche Mobilisation, vor allem dort, wo Kniegelenk mitverletzt ist. postoperativ nach Osteosynthese: KG auf Motorschiene durchbewegen ( 0/ 10/ 70) Bewegungsausmaß mit Operateur besprechen Bei schweren Frakturen mit Kniebeteiligung = Behandlungsziel: FLEX 90° - 100° VB meist erst nach 6-8 Wochen, bei intracondylären Frakturen 12-16 Wochen
- 7. Distale Femurfraktur - Komplikationen Komplikationen: Pseudarthrose selten Condylenfehlstellungen mit nicht mehr erreichen der endgradigen FLEX oder EXT funktionelle Beinlängendifferenz mit Beschwerden der Hüfte oder WS
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