BWL (Fach) / 4.08 Die Produktion eines Unternehmens soll mit Hilfe eines PPS-Systems optimier (Lektion)

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Die Produktion eines Unternehmens soll mit Hilfe eines PPS-Systems optimiert werden.

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  • Nennen Sie einige operative Ziele eines PPS-Systems. minimaler Materialverbrauch, minimaler Energieverbrauch,minimale Lärmentwicklung, minimaler Werkzeugverschleiß, minimale Ausschussquote, minimale Durchlaufzeiten, minimale Terminabweichungen, minimale Lagerbestände, optimale Fertigungsaufträge, optimale Kapazitätsauslastung, gewinnmaximale Produktmengenkombination
  • Beschreiben Sie kurz, was Sie unter einem PPS-System verstehen. Ein PPS-System ist das Steuerungsinstrument für die kurzfristige Produktionsplanung.Es enthält alle Mengen-, Zeit- und Kostendaten der Produktion (Datenbank).Das Ergebnis des Einsatzes eines PPS-Systems ist die optimale Maschinenbelegung.Ziel eines PPS-Systems ist die gewinnmaximale Produktmengenkombination.
  • Stellen Sie den Aufbau eines PPS-Systems ausführlich dar. 1. Datenbank mit allen Mengen-, Zeit- und Kostendaten der Produktion2. Absatzplan  => Kundenaufträge => Produktionsprogramm3. Produktionsprogramm => Mengenplanung, optimale Fertigungsaufträge  xiopt 4. Produktionszeiten (Durchlaufzeiten) zusammen mit Kapazitätsauslastung optimieren5. Maschinenbelegungspläne, Fertigungs-Reihenfolgen, Material- und Werkzeugfluss6. Betriebsdatenerfassung => Überwachung => Real-Time-Reaktionen auf Engpässe7. Erledigungsstatus der Aufträge an PPS und Vertrieb melden
  • Wozu richtet man eine Betriebsdatenerfassung (BDE) ein? Sie dient der Überwachung der Produktion. Der Zustand der Betriebsmittel, der Werkzeuge, des Materialflusses und der aktuelle Status der Auftragserledigung werden ständig ermittelt. Die erkennbaren Engpässe werden behoben, die Maschinenbelegungspläne aktualisiert.
  • Das PPS-System enthält eine Datenbank. Welche Daten enthält eine solche Datenbank? 1. die Daten der Kundenaufträge  (Termine, Qualitäten, Sonderausführungen usw.)2. die Daten der Lieferanten    (Lieferantendatei mit Lieferkonditionen)3. die Materialdaten   (techn. Daten und Kosten/Preise der Vor-, Zwischen-, Endprodukte)4. die Fertigungsdaten  (Stücklisten, Fertigungsverfahren),5. die Kapazitätsdaten  (Maschinen, Transporteinrichtungen, Rüstzeiten, Mitarbeiter)
  • Nennen Sie einige Größen, die in den Maschinenbelegungsplänen berücksichtigt werden. die Kapazität der Maschine, die Fertigungstermine entsprechend Kundenaufträge, die Reihenfolge der Fertigungsaufträge, damit die Rüstkosten (fixe Kosten pro Serienwechsel) möglichst gering werden (optimale Auftragsgröße).