BWL (Fach) / 3. Entscheiden (Lektion)

In dieser Lektion befinden sich 14 Karteikarten

Entscheiden ohne Aufgaben 3-7, 3-11, 3-14

Diese Lektion wurde von Monio erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

  • Erläutern Sie, in welchen Schritten eine Management-Entscheidung durchgeführt wird. (1) Ziel formulieren, (2)künftige Situation analysieren, (3)mögliche Szenarien und Aktionen, (4)Methoden zur rationalen Bewertung der Möglichkeiten
  • Welches ist nach Ihrer Meinung der wichtigste Teil der Management-Entscheidung? Begründen Sie Ihre Meinung. (frei formulieren!) z.B. die Prognose der zukünftigen Marktentwicklung, d.h. das Verhalten der Kunden, Konkurrenten und des rechtlichen Umfelds... weil dadurch entscheidend der Absatzplan und damit alle anderen nachgeordneten Pläne beeinflusst wird.
  • Wie lässt sich das Erfolgspotential eines Geschäftsfelds beurteilen? z.B. indem man eine Portfolio-Analyse macht und dort das Geschäftsfeld passend einträgt.Dazu muss man den relativen Marktanteil, das aktuelle Marktwachstum, den Deckungsbeitrag des Produkts einschätzen.Oder am Produktlebenszyklus, oder ob das Geschäftsfeld unsere Stärke oder Schwäche ist...
  • Wie führt man eine Stärken-Schwächen-Analyse durch? Zu welchen strategischen Entscheidungen könnte man dabei kommen? Selbstbenotung und Benotung der Konkurrenz hinsichtlich: Marktanteil, Portfolio, Rentabilität, Kostenstruktur (Fixkostenblock, Stückkosten), Kapitalausstattung usw.  Bezogen auf die einzelnen Geschäftsfelder oder auch Sparten  Benchmarking, Best PracticeBauen wir als Kernkompetenz aus, entscheiden für Outsourcing, brauchen Kooperation...
  • Wie kommt es zu einer Stückkostendegression? wenn die Seriengröße (Auftragsgröße) steigt, fallen die Stückkosten überproportional, die Lerneffekte beim Personal, die verringerten Einricht- und Umrüstungskosten...
  • Welche Probleme entstehen, wenn sich ein Produkt in der Einführungsphase befindet? Es verursacht hohe Stückkosten: Werbung, Training, Marketing-Maßnahmen, kleine SerienEs kann noch nicht die Entwicklungskosten decken, d.h. es hat noch keinen Deckungsbeitrag um die fixe Kosten der Forschungs- und Entwicklungsabteilung zu decken.Es besteht ein hoher Kapitalbedarf =>  die Liquidität des Unternehmen kann gefährdet werden.
  • Deckungsbeitrag und Cash Flow sind wichtige Maßzahlen beim Beurteilen strategischer Geschäftsfelder. Erläutern Sie kurz den Unterschied. Deckungsbeitrag:  ≈ Summe der Stückgewinne zur Deckung des Fixkosten-Blocks Cash Flow:             ≈ Überschuss des Ein- und Auszahlungsstroms aus diesem Produkt Beim Deckungsbeitrag geht es um die Differenzen            Gewinn = Ertrag – Aufwand    für dieses Produktbeim Cash Flow um die tatsächlichen Zahlungsvorgänge, etwa          Cash = Überschuss = Einnahmen – Ausgaben   für dieses Produkt
  • In der Portfolio-Analyse gibt's Cash Cows und Stars. Erläutern Sie den Unterschied. "Stars" sind Produkte mit hohen Wachstumsraten, die Fertigungsserien werden größer, die Deckungsbeiträge sind auch im wachsen begriffen während "Cash Cows" bereits große Produktionsserien und hohe Deckungsbeiträge aufweisen."Cash Cows" erwirtschaften die Mittel für die Entwicklung neuer Produkte.
  • Was versteht man unter einer Nutzenmatrix? Wie berücksichtigt man die Unsicherheit der Entscheidungen? Die Komponenten der Nutzenmatrix enthält die Nutzenansätze für alle Kombinationen aus möglichen zukünftigen Szenarien und unseren möglichen Aktionen. Die Szenarien werden mit den Wahrscheinlichkeiten ihres Eintretens gewichtet.
  • Erläutern Sie die Vorgehensweise bei der Netzplantechnik, schildern Sie die einzelnen Phasen Man ermittelt die Struktur des Tätigkeitsnetzes (Abhängigkeit der Vorgänge untereinander), dann Beginntermin, Endtermin und Zeitbedarf der Tätigkeiten (Zeitgerüst), bei der Konstruktion mit entsprechender Software ergeben sich die Pufferzeiten und der kritische Pfad. Entlang des kritischen Pfades versucht man Tmin  zu verringern und die Pufferzeiten auszunutzen. Mit dem fertigen Netzplan überwacht man die Durchführung des Planes.
  • Welche Möglichkeiten sehen Sie in einem Netzplan den kritischen Pfad zu verkürzen? Man versucht Tätigkeiten, die im kritischen Pfad legt herauszuziehen und parallel zu dem kritischen Pfad zu legen. Wegen der festgelegten Aufeinanderfolge der Tätigkeiten ist dies oft mit ziemlichen Umorganisationen verbunden. Man kann durch Kooperation mit Zulieferern oder gar Konkurrenten ein oder mehrere Tätigkeiten im kritischen Pfad verlagern. Man kann die Kapazität der Produktion (größere Maschinen, Zeitarbeitskräfte usw.) so erhöhen, dass sich Tätigkeiten im kritischen Pfad schneller durchführen lassen.
  • Wie kann man die Innovationskraft eines Unternehmens erhöhen. Beschreiben Sie mindestens vier Methoden. a) die Mitarbeiter müssen zu wettbewerbs- und kundenorientiertem Verhalten aktiviert werden b) die Mitarbeiter sollen mit Freiheiten beim Entwickeln von Produkten und Verantwortungsbewusstsein für "ihre" Produkte ausgestattet werden. c) straff geregelte Hierarchien müssen zugunsten einer, von dynamischen, an den Kunden orientierten Unternehmenskultur, aufgelöst werden. d) eindeutige Anreizsysteme für Innovationen statt Konsens- und Teamarbeit. (im Team wird oft die Innovationskraft einzelner Mitarbeiter unterdrückt) e) klare Entscheidungsprozesse bei der Entwicklung neuer Ideen. Es darf keine Zielkonflikt beim Entwickeln von innovativen Produkten geben
  • Bei der Portfolio-Analyse unterscheidet man vier Phasen einer Produktlinie: Question Marks (Q), Stars (S), Cash Cows (C) und Poor Dogs (P). Ordnen Sie diesen Phasen folgende Aussagen zu: Keine Mehrfachnennung, nennen Sie das, was nach Ihrer Mei Question Marks (Q), Stars (S), Cash Cows (C)    und Poor Dogs (P). (1) den größten Deckungsbeitrag erwirtschaften …                         C(2) den größten Forschungsaufwand benötigen …                           Q(3) eine innovative Weiterentwicklung benötigen …                          P(C)(4) eine Quersubvention benötigen …                                                 Q(C)(5) den größten Werbeaufwand benötigen …                                    Q (S)(6) müssen durch neue Produktlinien ersetzt werden …                   P(7) verkaufen sich ohne Marketinganstrengungen …                        C (S)(8) lassen sich in großen Serien produzieren …                               C (S)(9) erbringen einen negativen Deckungsbeitrag …                          Q (P)(10) erfordern hohe Investitionen um die Kapazität zu erhöhen …  S
  • Beschreiben Sie die Situation der Produkte die man mit "Poor Dogs" bezeichnet. Wie sollte man diesen Produkten gegenüber entscheiden? Die Poor Dogs sind Auslaufprodukte, d.h. Produkte, die sich in der Sättigungs- oder gar in der Degenerationsphase einer Produktlinie befinden. Das Marktvolumen wächst nicht mehr, man kann sie nur noch zu niedrigen Preisen verkaufen, die Stückgewinne liegen knapp über null. Diese Produkte müssen schnellstmöglich aus dem Markt genommen werden. Dazu sollte es jedoch gar nicht kommen, wenn schon in der "Cash-Cow-Phase" das Produkt aufgewertet wird, mindestens "Facelifting", besser ein innovatives Relaunch.