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FLP (Fach) / BWL (Lektion)

Prüfungsfragen

Diese Lektion wurde von ankeguenther erstellt.

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  • 1. Grenzen sie die Betriebs- von der Volkswirtschaft ab. Die BWL untersucht das Wirtschaften eines einzelnen Betriebs und seiner Faktoren. Die VWL untersucht Beziehungen zwischen den Wirtschaftssubjekten Staat, Haushalt und Unternehmen
  • 2. Finden sie je ein Beispiel zur Abgrenzung der Diszipline BWL und VWL im Rahmen einer sozialen Einrichtung BWL- Personalplanung VWL - der Staat regelt die Pflegesätze neu
  • 3.Charakterisieren sie die Begriffe Bedürfnis, Bedarf und Nachfrage Ein Bedürfnis ist immateriell, ein Gefühl. Bedarf ist ein konkretisiertes Bedürfnis. Nachfrage entsteht durch die Bereischaft finanzielle Mittel zur Deckung des Bedarfs einzusetzen
  • 4.Was bedeutet es zu wirtschaften? Die zu Verfügung stehenden knappen Mittel auf ein Ziel gerichtet einzusetzen.
  • 5. Finden sie ein Beispiel für wirtschaftliches Verhalten im Rahmen einer sozialen Einrichtung den Dienstplan nach den Vorgaben Stellenschlüssel auszurichten das Personalbugget einzuhalten Tourenplanoptimierung
  • 6. Wie berechnet man Wirtschaftlichkeit? Ertrag dividiert durch Aufwand bezogen auf 100%
  • 7. Welche Wirtschaftssubjekte kennen sie und wie verhalten sich diese? Staat entscheidet zwischen Staatseinnahmen und Staatsausgaben mit dem Ziel der Aufgabenerfüllung. Private Haushalte entscheiden zwischen Konsum und Saren mit dem Ziel der Bedürftigkeitsbefriedigung. Unternehmen entscheiden sich zwischen Produktion und Invetition mit dem Ziel der Gewinnmaximierung.
  • 8. Erläutern sie das Zustande kommen eines Preises Anbieter und Nachfrager treffen auf dem markt zusammen und verhandeln über dieangebotene- und nachgefragte Menge sowie den Preis. In der Regel bedeutet eine Erhöhung des Preises einen Rückgang der nachgefragten Menge
  • 9. Was sind Staatseingriffe und warum werden sie eingesetzt? Geben sie ein Beispiel. Staatseingriffe setzen Martmechanismen einseitig  außer Kraft. Regulation wird zu Gunsten der Anbieter oder Nachfrage verschoben. Ziel von Staatseingriffen ist es, den aus Sicht des Staates suboptimalen Wettbewerb zu optimieren Beispiel: derzeitige Entwicklung der Population (viele alte Menschen, weniger Einzahler in das Sozialsystem) möglicher Staatseingriff: der Staat legt den Preis für Pflegeleistungen fest Abwrackprämie (Marktbeeinflußung) Banken bekommen Geld vom Staat (Sicherung des Marktes)
  • 10. Erläutern sie das ökonomische Prinzip anhand seiner zwei Ausprägungen und finden sie je ein Beispiel. Minimal Prinzip: ein gegebenes Ziel mit minimalen Einsatz zu erreichen   Beispiel. Mit möglichst wenig Benzin nach Berlin fahren Maximal Prinzip: mit einem vorgegebenen Mitteleinsatz ein optimales Ziel erreichen                                                                                                          Beispiel: Mit 50 Ltr. Benzin so weit wie möglich fahren
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  • 11. Welches Wirtschaftssystem hat die BRD? Erläutern sie die Planwirtschaft anhand eines Beispiels. Soziale Marktwirtschaft. Die Planwirtschaft versucht die gesamten Beziehungen der Wirtschafssubjekte über Pläne zu koordinieren. Vorgabencharakter. Beispiel: Die zur Verfügung stehende Meng an Kraftfahrzeugen oder Pflegeplätzen wurde durch den Staat festgelegt
  • 12. Unterscheiden sie die Elementarfaktoren von dispositiven Faktoren Elementarfaktoren und dispositiver Faktor ergänzen sich zu den betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktoren. Die Elementarfaktoren bestehen aus den eingesetzten Gütern und Hilfsstoffen sowie der eingesetzten ausführenden menschlichen Arbeitskraft Der dispositive Faktor umfasst die Bereiche Leitung, Führung und Planung. In der Regel koordiniert der dispositive Faktor die eingesetzten Elementarfaktoren
  • 13. Erläutern sie die betriebliche Buchführung Unter Buchführung versteht man die vollständige Erfassung sämtlicher Geschäftsvorfälle einer Abrechnungsperiode
  • 14. nennen sie drei Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung keine Buchung ohne Beleg Buchführung hat eine lebendige Sprache zu verwenden chronologische Ordnung der Geschäftsvorfälle keine nachträglichen Veränderungen
  • 15. Was ist ein Konto? Zweiseitige Rechnung zur Erfassung der Geschäftsvorfälle
  • 16. Wie wird der Buchungssatz gebildet? Die Buchung des Soll- Kontos wird mit der Buchung des Haben- Kontos durch die Bezeichnung "ist" verbunden. Soll an Haben
  • 17. Beschreiben sie die Gliederung und den Inhalt der Bilanz. Die Bilanz ist eine Gegenüberstellung der Mittelverwendung und Mittelherkunft des Kaufmanns. Die Aktivseite beinhaltet das Anlagevermögen und das Umlaufvermögen und zeigt somit die Mittelverwendung Die Passivseite beinhaltet das Eigen- und Fremdkapital und zeigt die Mittelherkunft. Beide Seiten werden um einen Rechnungsabgrenzposten ergänzt. Die Bilanzseiten haben immer den gleichen Wert, damit ist jede Bilanz immer  ausgeglichen.
  • 18. Zeigen sie ein einfaches Bilanzbeispiel einer sozialen Einrichtung mit Bilanzwerten ihrer Wahl. Aktiva                                                                        Passiva          Pflegeeinrichtung                                                     Eigenkapital     4.000.000                                                                 100.000 Pflegehilfsmittel                                                         Fremdkapital 5000                                                                           3.915.000 Girokonto 10.000 ---------------------------------------------------------------------------------------------------- Bilanzsumme 4.015.000                                                                4.015.000          
  • 19. Nennen sie die Hauptaufgaben der Kosten und Leistungsrechnung kurzfristige Erfolgsermittlung betriebswirtschaftliche Beurteilung der Kostenstellen Vorgabe des Budget Preisberechnung
  • 20. Nennen sie die drei Rechnungen der Kosten- und Leistungsrechnung Kostenartenrechnung Kostenstellenrechnung Kostenträgerrechnung
  • 21. Erläutern sie das Vorgehen der Kosten und Leistungsrechnung Verursachungsgerechtr Verteilung von Kosten und Leistungen auf Bezugsobjekte Die Kostenartenrechnung fragt nach Art und Höhe der Kosten und Leistungen "Welche" Kostenund Leistungen sind in welcher Höhe entstanden Die Kostenstellenrechnung fragt nach dem Ort der Kostenentstehung und verteilt Kosten und leistungen verursachungsgerecht auf Kostenstellen Die Kostenträgerrechnung beantwortet die Frage "Wer" trägt die Kosten? Ermittelt werden die Herstell- oder Selbstkosten, die Preise des Unternehmens           Beispiel: Pflegesatz pro Tag,oder Preis für amb.Leistungskomplex
  • 22. Definieren sie den Begriff "Kosten". Wie werden "Kosten" vom "Aufwand" unterschieden? Kosten sind ein in Geldmitteln beschriebener Werteverzehr. Der Unterschied zum Aufwand besteht in der ausschließlichen Betriebszweckbezogenheit der Kosten
  • 23. Differenzieren sie die betrieblichen Kostenarten auf drei Arten. nach der Zeit: Ist,Soll und Plankosten nach der Abhängigkeit bei Änderungen der Auslastung: fixe und variable Kosten nach der Zurechenbarkeit: Einzel- und Gemeinkosten
  • 24. Grenzen sie Einzelkosten (EK) von den Gesamtkosten (GK) und geben sie jeweilsein Beispiel. EK lassen sich einzeln einem Bezugsobjekt zuordnen. Sie werden auch als direkte Kosten bezeichnet.                                               Beispiel: Personalkosten Pflege werden direkt der Kostenstelle Pflege zugeordnet GK entstehen für eine Gemeinschaft von Kostenstellen. Sie werden auch als indirekte Kosten Bezeichnet.                                            Beispiel: Energiekosten entstehen für alle betrieblichen Abteilungen und müssen geschlüsselt verteilt werden.
  • 25. Grenzen sie Fixe von Variablen Kosten ab und geben sie jeweils ein Beispiel. Fixe Kosten reagieren nicht auf Änderungen der Beschäftigung    Beispiel: Miete der Einrichtung, Personalkosten der Gehaltempfänger Variale Kosten sind abhängig von der Höhe der Beschäftigung   Beispiel: Lebensmittelkosten, Kraftstoff im amb.Dienst
  • 26. Zeigen sie grafisch typische Verläufe von Fixen und Variablen Kosten Fixe Kosten. gerader Verlauf Variable Kosten: schräger Verlauf
  • 27. Wo liegen die Probleme der Vollkostenrechnung? Die Vollkostenrechnung unterstellt eine pauschale Abhängigkeit der Gesamtkosten von der Bechäftigung und verteilt diese entsprechend. Dieses Vorgehen führt zu Ungenauigkeit da fixe Kosten nicht auf Änderungen der Beschäftigung reagieren. Eine getrennte Kostenbetrachtung nach Art der Teilkostenrechnung löst das Problem
  • 28. Welches sind die wesentlichen Unterschiede von Voll- und Teilkostenrechnung? Teilkostenrechnung differenziert die Kosten in Fixe und Variable Kosten Vollkostenrechnung verrechnet Kosten undifferenziert, als pauschale Kostengesamtheit weiter
  • 29. Was ist ein Break- even Point? Der Break-Even Point bezeichnet den grafisch hergeleiteten Punkt in welchem Ertrag und Aufwand die gleiche Höhe erreichen.                      Ertrag = Aufwand Dieser Punkt wird als Gewinnschwelle bezeichnet und ist für das Unternehmen von höchster Bedeutung. In der Regel erreicht das Unternehmen ab der Break- even- Menge die Gewinnzone
  • 30. Wie lauten die Bestandteile der Break-even Berechnung? Fixkosten Erlöse Variable Kosten
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  • 31. Wie lautet die Formel für die Break-even Berechnung?                                                               Fixkosten                                      x =                  ----------------------                                                             Erlöse - variabler Kosten
  • 32. Eine Pflegeeinrichtung stellt seinen Bewohner einen Pflegesatz von 100€ pro Tag in Rechnung. Die variablen Kosten betragen 20€ pro Tag. Die fixen Kosten betragen 3.800 € pro Tag. Wann ist die Gewinnschwelle erreicht? x =         3800  geteilt durch 100 - 20           x = 47,5 Die Eirichtung müsste mit mehr als 47,5 Bewohnern pro Tag ausgelastet sein um Gewinne zu erwirtschaften
  • 33. Was wird unter einem Deckungsbeitrag verstanden? Der Deckungsbeitrag ist der nach Abzug der variablen Kosten von den Erlösen zur Deckung der fixen Kosten zur Verfügung stehende Betrag
  • 34. Was bedeutet Rentabilität? die Rentabilität ist ein Maß für Verzinzung des eingestzten Kapitals und somit eine der wichtigsten Kennzahlen. Zur Berechnung der Rentabilität wird das Unternehmensergebnis ins Verhältnis zum gesetzten Kapital gesetzt.eine Rentabilität von 50% würde einen Gewinn von 50 Cent pro eingesetzten Euro bedeuten
  • 35. Eine Einrichtung investiert Kapital in Höhe von 2.500.000€. Die Einrichtung erzielt einen Jahresgewinn von 125.00€ a. Welche Rentabilität erzielt die Einrichtung? b. Was besagt die berechnete Rentabilität aus? a. Rentabilität = Ergebnis         = 125.000                      = 0,05                 = 5%                         Kapital               2.500.000 Die berechnete Rentabilität von 5% besagt, das 5% des eingesetzten Kapitals als Gewinn an den Kapitalanleger zurückfließen. Die Investion wurde mit 5% verzinst
  • 36. Definieren sie den Begriff "Liquidität" Unter Liquidität wird die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens verstanden. Ein liquides Unternehmen kann seinen Zahlungverpflichtungen zum jeweils geforderten Zeitpunkt im vollen Umfang nachkommen
  • 37. Was sind betriebliche Kennzahlen. Nennen sie zwei Beispiele Kennzahlen beschreiben einen betrachteten betrieblichen Sachverhalt präsise. Auslastung: beschreibt die derzeitige Belegung der Pflegeeinrichtung in Bezug auf Kapazität Krankenstand: beschreibt den prozentualen Wert der derzeitig erkrankten MA im Verhältnis zur Gesamtheit der MA