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P14 Lernen (Fach) / Exekutive Funktionen (Lektion)
- Exekutive Funktionen "Exekutive Funktionen sind höhere geistige Tätigkeiten, die der Handlungsplanung, der Handlungsüberwachung und der Handlungskontrolle dienen" (Brunsting, 2011) "Aus theoretischer Sicht werden unter Exekutiven Funktionen höhere, selbstregulatorische, kognitive Prozesse summiert, die das Denken und Handeln kontrollieren und überwachen, mit dem Ziel eine flexible Anpassung an neue komplexe Aufgabensituation zu ermöglichen" (Röthlisberger et. al, 2009). Auswahl auf schulisches Lernen: Handlungsplanung Handlungsüberwachung Kognitive Flexibilität Arbeitsgedächtnis Selbststeuerung Handlungskontrolle (vgl. Brunsting, 2011/Dawon & Gare, 2012)
- Handlungsplanung Handlungsplanung ist die Fähigkeit, einen Plan zu machen, um ein Ziel zu erreichen oder eine Aufgabe zu Ende zu bringen. Es geht darum, Ziele und Prioritäten zu setzen und Wege zu finden, um die Ziele zu verfolgen.
- Kognitive Flexibilität Fähigkeit, beim Auftreten von neuen Informationen, Hindernissen, etc. Pläne zu revidieren und sich an die veränderten Umstände anpassen zu können. Flexible Anwendung von Wissen und Strategien, Lernen aus Fehlern, Fähigkeit, Personen und Situationen aus verschiedenen Perspektiven betrachten zu können.
- Arbeitsgedächtnis (Zählen nicht alle Autoren zu den EF; für Handlungsplanung aber sehr wichtig!) Um Informationen vorübergehend zu speichern, um damit weiterarbeiten zu können, brauchen wir unser Arbeitsgedächtnis. auditiver Speicher (phonologische Schleife)/visueller Speicher
- Selbststeuerung Fähigkeit, sich selbst zu steuern und nicht einfach seinen Impulsen ausgeliefert zu sein. Gute Selbststeuerung (Inhibition) ermöglicht Bewältigung sozialer, emotionaler und kognitiver Situationen. (Menschen mit Schwierigkeiten in der Selbststeuerung haben Mühe, Aufmerksamkeit, Affekte und Impulse zu steuern, Aufgaben anzupacken oder gut zu Ende zu führen. Beispiele: Konflikt mit Reden, nicht mit den Fäusten regeln. Film Marshmellow-Experiment)
- Handlungskontrolle Fähigkeit, auf Handlungen zurückzublicken, sie zu reflektieren und, falls nötig, zu korrigieren. Aus dem Rückblick Konsequenzen ziehen für Gegenwart und Zukunft. (Lernende überlegen nicht, was sie gemacht haben und wie erfolgreich ihre Handlungen waren. Sie wissen nicht genau, was das Ziel war, was wichtig war oder unwichtig. Motto: Hauptsache gemacht!)
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