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FLP (Fach) / Pflegewissenschaft & Praxis (Lektion)

Prüfungsfragen

Diese Lektion wurde von ankeguenther erstellt.

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  • 1. Stellen sie kurz den Unterschied zwischen proffessionellen Pflege und Laienpflege dar. Selbstpflege: der Mensch kümmert sich selbst um seine tägliche Pflege Laienpflege wird meistens von Personen aus dem sozialen Umfeld abgedeckt. Professionelle Pflege: wenn eine berufliche Pflege notwendig wird.
  • 2. Zeigen sie die Einteilung der pflegetheoretischen Ansätzen (Denkschulen) nach Meleis auf (4). Nennen sie jeweils ein pflegerisches Beispiel. Bedürfnissmodell: wenn ein Mensch einzelne oder mehere Bedürfnisse nicht mehr selbst erfüllen kann. Orem,Roger Interaktionsmodell: Heilungsprozess tritt nur ein, wenn mit Hilfe von Interaktionen eine Beziehung zustande kommt. Gemeinsame Zielsetzung. Peplau,Orlando Pflegergebnismodelle: Die verlorene Balance oder Stabilität soll im Rahmen der Pflege wieder hergestellt werden.Ergebnis orientiert. Roy, Rogers Humanistisches Modell: die Pflege wird als Betreuung, Fürsorge und Versorgung betrachtet. Wechselseitige Beziehung zwischen Pat. und MA, Leininger
  • 3. Pflegetheorien machen Aussagen zu den Schlüsselkonzepten in der Pflege. Nennen sie diese Schlüsselkonzept (4) Das Wesen der Pflege Die Person/ Menschenbilder Umgebung Gesundheit/Krankheit  
  • 4.Nennen sie vier Pflegetheorien und stellen sie wesentliche Bestandteile der Theorien kurz dar. Hildegard Peplau: Zwischenmenschliche Beziehungen in der Pflege Dorothea Orem: das Selbstpflegemodell Monika Krohwinkel: fördernde Prozesspflege Roger,Logan,Thierny: Lebensmodell
  • 5. Zeigen sie die für sie relevanten Auswirkungen(3) der Pflegetheorien auf die Praxis auf. Erläutern sie diese kurz. Pflegepraxis: fachkompetente Entscheidung über pflegerische Maßnahmen, Einsatz pfleg. Hilfsmittel, Festlegen von Prioritäten im Tagesablauf, geplante zielgerichtete Pflege. Administration: eine ganzheitliche Pflege verändert den organisatorischen und adminstrativen Bereich Ausbildung: eine Pflegetheorie ausgerichtete Ausbildung ermöglicht die Bedeutung und den Wert des Lernens in der Pflege zu verdeutlichen Forschung:Pflege einen speziellen Rahmen zu geben, ist ohne entsprechende Forschung nicht möglich
  • 6. Nennen sie eine Definition des Begriffes der Pflegequalität. Pflegequalität ist der Grad der Übereinstimmung zwischen den anerkannten Ziele der Berufsgruppen und den Erfolg in der Pflege (ist der Grad der Übereinstimmung des Ergebnisses mit den vorher festgelegten Zielen)
  • 7. Welcher wesentlicher Aspekt der Pflegequalität sollte immer im Mittelpunkt stehen? Die Patientenorientierung Die Patientenorientierung beruft sich auf die Beziehungen der einzelnen Dimensionen zwischen dem Pat., dem sozialen Netz und Lebenssituationen sowie dem Krankheits- und Versorgungverlauf
  • 8. Zeigen sie unterschiedliche Perspektiven(3) der Qualität auf und stellen sie diese kurz dar. die Perspektive der Pflegebedürftigen stellt die Lebensqualität und Autonomie ins Zentrum der Interaktionen aus Sicht der Organisation optimale Ressourcenausnutzung sowie sinnvoller Arbeitablauf und Arbeitsstrukturen die Perspektive der Gesellschaft, größtmögliche Lebensqualität der älteren Menschen einschließlich der Sozialverträglichkeit
  • 9. Beschreiben sie kurz notwendige Kompetenzen(3), die im Rahmen der Qualitätserbringung von besonderer Bedeutung sind. personale Kompetenzen:ist dieVoraussetzung für die Fähigkeit zur sozialen Kompetenz soziale kommunikative Kompetenz:Fähigkeit einer Person komplexe soziale Situationen wahrzunehmen und zu reagieren Fachkompetenz: Kenntnisse und Handhabung
  • 10. Stellen sie die Einteilung der Qualität nach Donabedian(3) vor und erläutern sie diese anhand von Beispielen. Strukturqualität: Was wird gebraucht? Prozessqualität: Was wird gemacht? Ergebnissqualität: Was kommt heraus?
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  • 11. Welche Qulitätskategorien nach Donabedian ist für die Qualität in der Pflege besonders wichtig? Begründen sie ihre Aussage Die Prozessqualität ist besonders wichtig. Hier geht es um die Qualität der konkreten Handlungen im Rahmen der Gesundheitsvorsorge. Ein zentraler Bestandteil der Prozessqualität ist demnach die konkrete Pflegehandlung
  • 12. Nennen sie 4 verschiedene Gründe, warum eine Qualitätsverbesserung notwendig ist. Kundenzufriedenheit Mitarbeitermotivation erhöhen Kosten vermeiden  Konkurenzdruck begegnen Prüfungen und Sanktionen der KK vermeiden
  • 13. Nennen sie eine wesentliche gesetzliche Grundlage für die Qualitätssicherung z.B. für die Erstellung eines Pflegeleitbildes § 113 SGBXI - Maßstäbe und Grundsätze zur Sicherung der Pflegequalität
  • 14. Zeigen sie den Sinn eines Leitbildes auf. sie haben die Aufgabe in die Zukunf zu geleiten sie sollen Orientierung geben auf den Weg in die Zukunft sie sollen handlungsleitend und motivierend für die Organisation als Ganzes und für die einzelnen Mitglieder sein
  • 15. Stellen sie kurz Charakteristika(5) von Unternehmsnsleitbildern dar. Führungskultur Partnerkultur Mitarbeiterkultur Lernkultur Visionskultur Produktkultur Unternehmensprofilkultur
  • 16. Zeigen sie den Sinn und Zweck eines Pflegeleitbildes auf (6)! Zielsetzung Zur Sichtweise der Bedürfnisse der von der Pflegeeinrichtung betreuter Menschen und Mitarbeiter zum Pflegeverständnis zur Pflegequlität pflegerisches Handeln einer Einrichtung Qualitätssicherung
  • 17. Zu welchen Bereichen trifft das Pflegeleitbild Aussagen(5)? Nennen sie zu den jeweiligen Aussagen Beispiele (2) dem Bewohner/Pflegebedürftigen gegenüber z.B. würdiges Sterben, Individualität, Erhaltung und Förderung der Selbstständigkeit zum Bild von Verständnis von Pflege durch Dokumentation und Theoriegestützte Standards Professionelle Pflege durch Fort und Weiterbildung zur Organisation und Organisationsstrukturen: Größe des Hauses, Bettenzahl, Personal, interne und externe Qualitätssicherung
  • 18. Welche Aufgabe hat das Pflegekonzept? stärken die Zusammenarbeit machen das Angebot transparenter fördern die Arbeitszufriedenheit schaffen generell Lösungen für Problemsituationen Letztendlich ist das Pflegekonzept die detaillierte Darstellung und ein differenzierter Plan für die Umsetzung eines Pflegeleitbildes in die Pflegepraxis
  • 19. Nennen sie wesentliche Bereiche/ Inhalte eines Pflegekonzeptes! (mind.10) Aussagen zum Dokumentationssystem räumliche und personelle Ausstattung MA- Qualifikation Pflegeplanung, Standarts und Methoden Aussagen zum Pflegemodell Methoden zur Überprüfung des Pflegeergebniss Fort- und Weiterbildung innerbetriebliche Kommunikation (DB) Pflegeorganisation- Bereichspflege Kooperation
  • 20. Stellen sie die Pflegeorganisatinssysteme(6) dar und erläutern ie diese kurz. Primary Nursing- eine PK übernimmt die Planung, Durchführung und Verantwortung für eine feste Patientengruppe kontinuierlich Bezugspflege ähnlich wie oben, eine PK organisiert und koordiniert, der Pflegprozess wird durch ein Team verschiedener MA geplant. Die Pflege wird einheitlich durchgeführt. Einzelpflege: Eine PK übernimmt für einen Patienten die Planung, Durchführung aller Pflegetätigkeiten, sowie deren Ergebnissbewertung (intensiv) Gruppenpflege:eine Kleingruppe von MA ist gemeinsam für eine Pat.-gruppe verantwortlich Zimmerpflege - Zimmer werden zugeordnet Bereichspflege - Einteilung un Gruppen
  • 21. Stellen sie die Unterschiede der Pflegesysteme bzgl.der Ganzheitlichkeit und der Funktion dar. Funktionspflege: soziale Beziehungen unter den Pflegkräften sind klar hierachisch gegliedert.Eindeutiges Kompetenzgefälle Ganzheitlichkeit: kein Unterschied zwischen den Pflegekräften, jeder macht alles, Absprachen und Handlungsspielräume sind gegeben
  • 22. Zeigen sie den Zusammenhang zwischen dem Pflegeprinzip ( Ganzheitlichkeit/ Funktionspflege) und der Organisationsform auf! Pflegeprinzip: Beschreibt den Grad der Patientenorientierung auf einem Kontinuum von reiner funktionaler Pflege hin zu einer patientenzentrierten Pflege Pflegeorganisationsform: legt fest wie die organisatorische Zuständigkeit unterteilt ist, z.B. in Gesamtstation, Pflegegruppen, Pflegebereiche Zusammenhang: Je kleiner der Zuständigkeitsbereich der PK ist, desto günstiger sind die Voraussetzungen zur Umsetzung einer Patientenorientierung
  • 23. Zeigen sie den Sinn und Zweck des Pflegeprozesses auf! eine andere Sicht auf die Krankenpflege zu entwickeln die Zusammenarbeit mit den Pat. und Kollegen verbessern die Dokumentation verbessern die Stärkung der beruflichen Identität herbeiführen
  • 24. Stellen sie den Ansatzpunkt des Pflegeprozesses dar! Der Pflegeprozess ist ein konsequenter Problemlösungsansatz, der auf das Erkennen und Behandeln von Patientenproplemen abzielt.Der Pflegeprozess beruht auf wissentschaftlichen Grundlagen und bietet eine Struktur, die darauf zielt,das Wohlbefinden des Patienten zu verbessern oder zu erhalten.
  • 25. Zeigen sie ein wesentliches Ziel der Pflege auf. Erhaltung größtmöglicher Selbständigkeit und Selbstbestimmung bei chronischer und zunehmender Abhängigkeit im Lebensalltag sowie die Wiedergewinnung und Erhaltung vorhandener Fähigkeiten in der Phase der Abhängigkeit von Hilfe und Begleitung
  • 26. Erläutern sie die Funktionsbereiche bzw. Aufgaben (4) der Pflegedokumentation. Planungsrelevante Aufgaben: Kommunikation  , Kontinuität und Koordination, Evaluation, Organisation Administrative Aufgaben: Verwaltungstechnische Abläufe sicherstellen, ermöglicht fallbezogenen Kontakt mit Behörden Finanztechnische Aufgaben: belegte Planungsleistung, belegt durchgeführte Arbeiten, Nachvollziehbarkeit Haftungsrechtliche Aufgaben: dient Pflegenden zur Absicherung gegenüber haftungsrechtlichen Ansprüchen Dritter
  • 27. Welche Formblätter umfasst die Pflegedokumentation? Mind.6 Anamnesebogen Stammblatt Vitalzeichen Biograpfie Medikamentenblatt Pflegebericht Braden Skala Pflegeplanung
  • 28. Nennen sie die Schritte des Pflegeprozesses nach Fiechter und Meier. Informationssammlung Ressourcen und Probleme erkennen Pflegeziele festlegen Planung der Maßnahmen Durchführung der Maßnahmen Evaluation/ Beurteilung
  • 29. Stellen sie den Sinn und Zweck der Informationssammlung dar! Die Informationssammlung dient der Erhebung aller für die Pflege relevanten Daten. Sie ist Basis der Zusammenarbeit zwischen Pat. und allen an der Pflege beteiligten Personen. Ihr kommt eine zentrale Bedeutung zu, weil sich alle anderen Schritte daraus ableiten.
  • 30. Welche Einteilung der Informationquellen (2) kennen sie? Nennen sie jeweils 2 Beispiele. Direkte Informationsquellen: Pflegeanamnese mit dem Pat. und seinen Bezugspersonen. Eigene Beobachtungen und Wahrnehmungen, körperliche Untersuchungen Indirekte Informationsquellen: Verwandte Arztanamnese, Krankengeschichte, Kollegen/ Berufstätige aus dem sozialen Bereich.
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  • 31. Die erhobenen Daten können weiterhin klassifiziert werden. Stellen sie diese Klassifizierung der Daten (2) kurz dar. subjektive Daten: wie der Pat. das Problem wahrnimmt objektive Daten: Daten die beobachtet werden können
  • 32. Was sind Ressourcen? Ressourcen sind vorhandene Fähigkeiten und Möglichkeiten zur Lösung oder Verhinderung von Pflegeproplemen
  • 33. Wann besteht / entsteht ein Pflegeproplem? wenn die Selbständigkeit eines Pat. in einem Lebensbereich eingeschränkt ist er das Problem nicht selbständig lösen kann das Problem durch pflegerische Maßnahmen ausgeglichen werden kann solche pflegerischen Maßnahmen können sein: Anleitung/ Unter- stützung oder Übernahme der Tätigkeit
  • 34. Die Probleme können in verschiedenee Bereiche (5) eingeteilt weren. Nennen sie jeweils ein Beispiel. Aktuelle Probleme: vom Kunden geäußert, z.B. klagt über Schmerzen Potentielle Probleme: Diese Probleme sind nicht akut, können als Folge eines aktuellen auftreten. Sie müssen erkannt und vermindert werden Verdeckte Probleme: Die Probleme werden nicht geäußert. Pat. schaut  ängstlich, wenn über Entlassung gesprochen wird ( Angst vor Atemnot) Individuelle Probleme: Personenbezogen, Pat. weint, wenn sie inkontinent war. Generelle Probleme: Für alle Pat. unter gleichen Bedingungen       z.B. Dekubitusgefahr bei Bettlägrigkeit
  • 35. Definieren sie das Pflegeziel! Ein Pflegeziel ist ein Ergebnis, welches der Pat., das Pflegeteam und die Angehörigen in einem festgelegten Zeitraum erreichen wollen. Es beschreibt, welche Fortschritte und Eigenständigkeiten erreicht werden sollen.(Budnik) Pflegeziele beschreiben einen durch Pflege erreichbaren, konkreten, überprüfbaren Grad der Selbständigkeit, des Befindens, oder einer Fähigkeit.(Völkel)
  • 37. Welche Intention(3) können Pflegeziele verfolgen? Nennen sie jeweils ein Beispiel. Zustandserhaltung: intakte Haut erhalten Zustanverbesserung: Pat. hat keine Kenntnisse von Insulintherapie; Soll: Pat. ist von der tgl. Insulingabe unahhängig Zustandverarbeitung:Bewältigt veränderte Lebensbedingungen; findet neue Lebensinhalte bei bleibender Behinderung
  • 38. Die Anwendung der Pflegemaßnahmen kann sehr unterschiedlich sein. Zeigen sie eine mögliche Auswahl(4) der Pflegemaßnahmen anhand von Beispielen(1) auf. vollständig Kompensatorisch: Pat. wird von der PK gewaschen Teilweise Kompensatorisch: Pat. kann sich das Gesicht selbst waschen Beaufsichtigung: Pat. wird im Rahmen der Körperpflege beaufsichtigt Unterstützend wirkend: Pat. wird angeleitet, welche Vorgehensweise sinnvoll ist.
  • 39. Definieren sie den Begriff der Evaluation. Wirkungs- und Erfolgskontrolle von Verfahren, Programmen und Maßnahmen, die der Qualitätssicherung dienen. Bei der Evaluation wird die Zielerreichung bzw. nicht Erreichen des Ziels des Pflegeprozesses im weitesten Sinn analysiert
  • 40. Stellen sie Fragen(5) vor, die sie Rahmen der Evaluation überprüfen können. Wie haben die Maßnahmen gewirkt? Wurden die Ressourcen optimal genutzt? Wie ist der Kunde mit dem Pflegeplan zurechtgekommen? Welche Erfolge oder Probleme sind für das Team aufgetreten? Was hat die Zielerreichung behindert?
  • 41. Nicht immer wird das Pflegeziel erreicht. Zeigen sie mögliche Ursachen (4) für die Verfehlung eines Pflegeziels auf. Lücken in der Informtionssammlung Falsche Einschätzung der Ressourcen Fehleinschätzung der Pflegeprobleme Unrealistische Pflegezielsetzung
  • 42. Welche Ziele (4) verfolgen Pflgediagnosen? Die eigenständige Rolle der Pflege soll gestärkt werden. Sie sind ein weiterer Schritt zur Professionalisierung der Pflege Einheitliche Fachsprache Erleichterung die Formulierung und Dokumentation Pflegediagnosen geben der Pflege durch das Klassifikationssysteme eine eindeutige Struktur und ermöglichen Pflegeplanung und Qualitätssicherung
  • 43. Pflegediagnosen bestehen aus drei Anteilen. Stellen sie diese Anteile(3) jeweils an einem Beispiel vor. P- Problem/Diagnosetitel= Einschlafstörungen Ä- Atiologie/ Grund = psychischer Stress durch Sorge S- Symptom/Kennzeichen = liegt ein bis drei Stunden wach
  • 44. Pflegediegnosen sind Bestandteil des Pflegeprozesses. Zeigen sie in diesem Zusammenhang die Schritte des Pflegeprozesses (5) nacn Doenges und Moorhouse auf. Pflegeassesment . Sammlung der Daten, Strukturierung der Daten Pflegediagnose - Analyse und Interpretation der Daten, Identifizierung von Pflegediagnosen Planung - Pflegediagnosen nach Prioritäten ordnen, Ziele formulieren, Maßnahmen planen, Pflegeplan dokumentieren Pflegeimplentation - Maßnahmen durchführen, Maßnahmen dokumentieren Evaluation - Auswertungskriterien festlegen, den Zustand des Pat. neu einschätzen, Auswertungsbericht schreiben, wenn nötig Pflegeplanung überarbeiten
  • 45. Im Rahmen der Pflegediagnosen gibt es Klassifikationssysteme unterschiedlicher Organisationen. Nennen sie diese Organisationen (4) NANDA Gordon ICN Krohwinkel
  • 46. Stellen sie die Definition eines Standarts im Sinne der Qualitätssicherung vor. Ein Standard ist der Grad der Ausprägung, der allgemein als angemessen bzw. zufriedenstellend oder akzeptabel anerkannt wird und der als Rahmen benutzt wird, gegenüber dem Vergleiche angestellt werden können.
  • 47. Zeigen sie Vorteile von Standards auf. bilden die Basis des Pflegeprozesses einheitliche Fachsprache erleichtern die Formulierung und Dokumentation unterstützen den Nachweis der Prozess-und Ergebnisqualität und der Pflegetherapie dienen der transparente Darstellung von Pflege und deren Leistungserfassung gesellschaftpolitische Auswirkung durch die transparente Darstellung der Inhalte und Umfang der Pflege
  • 48. Sehen sie Nachteile in der Arbeit mit Pflegestandards? Begründen sie ihre Aussage. Häufig haben Pflegestandarts den Charakter einer Dienstanweisung MA wiegen sich in falscher Sicherheit, wenn sie strikt nach Standard arbeiten Pflegeprobleme, die über den Standard hinausgehen werden dann nicht erfasst Individualität geht verloren
  • 49. Die Pflegestandards werden auch nach der sog. Trias von Donabedian eingeteilt. Stellen sie diese kurz da. Strukturstandard: Wer macht was, wo und zu welcher Zeit Prozesstandard: Wie und mit welchen Mitteln wird etwas gemacht Ergebnisstandard: Wozu wird etwas gemacht? Welches Ergebnis soll damit erreicht werden
  • 50. Jedes Kriterium sollte neben den Trias von Donabedian auch den sog. RUMBA- Forderungen folgen. Erläutern sie kurz. Relevant: zum Thema gehörend, auf ein Thema beschränkt sein Understanable(Verständlich) : ist das Ziel für alle Beteiligten verständlich formuliert Measurable(Messbar) ist das Ziel messbar Behaivoral (Verhalten): ist in der Zielbeschreibung ein Verhalten beschrieben Attainble (Erreichbar)ist das Ziel erreichbar?
  • 51.Welche Erhebungen können sie im Rahmen der Pflegevisite machen? Überprüfung: der Pflegeprozessdokumentation der Pflegequalität der Pflegekraft der Umgebung der Zufriedenheit