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Psychologie und Psychotherapie (Fach) / 1.2 Sozialpsychologische Grundlagen (Lektion)
- Wahrnehmung Wahrnehmung ist äußerst selten das exakte Abbild der Realität, denn im Wahrnehmungsprozess wird stets Information herausgefiltert und weggelassen, aber auch Informationen hinzugefügt. Anderseits sollte der Wahrnehmungsprozess der Realität zumindest soweit entsprechen, dass sich der Wahrnehmende in seiner Umgebung zurechtfinden kann
- Hypothesentheorie Beide Aspekte, die Abweichung wie die Anpassung erklärt die Hypothesentheorie. Nach dieser Theorie trifft ein Wahrnehmngsreiz niemals auf einen "unvorbereiteten" Wahrnehmenden, Vielmehr hat dieser stets Erwartungen an das Reizgeschehen und Einstellungen (Hypothesen).Bestimmte Ereignisse werden daher bevorzugt vor anderen wahrgenommen.Eine starke Wahrnehmungshypothese wird in vielen Situationen schneller erregt und ausgewählt, sie benötigt weniger Informationen zur BEstätigung und größere Mengen an widersprechender Information zur Widerlegung.Was ist zu bearbeiten (Wenn-Komponente)?- starke Hypothesen- hypothesenkonforme/hypothessennonkonforme Informationen Was ist zu erreichen (Dann-Komponente)?- keine Selbstbestätigung der Wahrnehmung- Beachten widersprechender Evidenz
- Soziale Vergleichsprozesse Um das eigene Verhalten und Erleben einzuordnen, zu verstehen, ihm eine neue Richtung zu geben, vergleicht man es mit demjenigen anderer PErsonen. Oftmals ist eine unabhängige Bewertung eines Verhaltens oder Erlebens einer PErson als angemessen, gesund, richtig, usw. ohne Bezug zum Verhalten von Vergleichspersonen sogar überhaupt nicht möglich.Fehlen physikalische Dimensionen, dann wird der Vergleich mit der sozialen Realität vorgenommen, um sichergehen zu können (über das Zutreffen einer Meinung und die Angemessenheit einer Fähigkeit). Der Supercoper- Vergleich: Man vergleicht sich mit Fallbeschreibungen in den Medien, woe hervorragend an die Siatuation angepasste Patienten dargestellt sind. Folge: die eigene Anpassungsleistung an die Krankheit wird als schlecht empfunden.Der Ähnlichkeitsvergleich: Die eigebe Reaktion auf die KRankheit wird durch Vergleich mit Personen bewertet, die ähnliche MErkmale, wie etwa Alter, Operationsarte oder Prognose, haben.Der Aufwärtsvergleich: Vergleiche mit PErsonenm die ihre KRankheit besser bewältigen. Folge dieses Vergleichs ist eine Selbstwerterhöhung, man identifiziert seine Krankheitsbewältigung mit dem Bessergestellten.Der Abwärtsvergleich: Vergleiche mit PErsonen, die ihre Krankheit schlechter bewältigen. Folge dieses Vergleichs ist, dass die eigene Siuation relativ günstig erscheint. Der gezielte Abwärtsvergleich bietet Patienten an, die sich mit ihrer Situation nicht abfinden können. Hier können im EG einer Schlechterstellung phatasiert werden (... könnten sie ihren Arbeitsplatz verlieren), die den PAtienten seine Situation besser akzeptieren lassen. Was ist zu erreichen:VerbesserungsstrebenZufriedenheitIntesnivierung der KommunikationGruppenzusammenhalt
- Selbstaufmerksamkeit Objektive Selbstaufmerksamkeit intensiviert und aktualisiert diejenigen Aspekte des Selbst, auf die die Selbstaufmerksamkeit gerichtet ist. Objektive Selbstaufmerksamkeit bedingt außerdem, dass der Person Diskrpanzen von Selbstdarstellung und Verhalten bewusst werden, und schafft Mitivation zur Reduktion solcherDiskrepanzen.Die auf innere Vorgänge gerichtete Aufmerksamkeit löst einen Prozess der Selbstbewertung aus. Übertrifft man den BEwertungsstandard, entsteht ein positive Affekt, unterschreitet man den Standard, entsteht ein negativer Affekt. Ein negativer Affekt hat zur Folge, dass die PErson die Selbstaufmerksamkeit aufgibt oder versucht, die Unterschreitung des Standards aufzuholen. Was ist zu bearbeiten (wenn):- Aufmerksamkeit auf innere Vorgänge- AUfmerksamkeit auf äußere VorgängeWas ist zu erreichen (dann):- positiver/negativer Affekt- Motivation zur Normerfüllung
- Attribution I was ist zu bearbeiten (wenn):intern/externstabil/variabelkontrollierbar/unkontrollierbar
- Attribution II Konsensus: Infor über das Verhalten von Vergleichspersonen; hoch=tritt auch bei anderen auf, niedirg=tritt nicht bei anderen aufDistinktheit: Infos über auslösenden Reiz; hoch=sehr spezifisch, niedrig=in vielerlei Zusammenhängen auftretendKonsistenz: Infos über Verhalten zu verschiedenen Zeitpkt; hoch= über längere Zeit anhaltend, niedrig=nur zu bestimmten ZEitpkt. auftretend
- Elaboration-Likelyhood Modell Einsellungsänderungen, die aufgrund sorgfältig erarbeiteter Infos zustande kommen sind dauerhaft, veränderungsresistent und verhaltensleitend
- Kognitive Dissonanz Ein als unangenehm empfundener GEfühlszustand, der dadurch entsteht, dass ein Mensch mehrer Kognitionen hat; Wahrnehmung, Gedanken, Meinung, Einstellungen, Wünsche oder Absichten, die nicht miteinander vereinbar sind.Kognitive Dissonanz wird als unangenehm und spannungsreich emofunden, sie erzeugt eine Motivation der Dissonanzreduktion. Oft eine Voraussetzung dafür, dass er eine therapeutisch wünschenswerte VErhaltensweise aufgreift und durchhält. Patienten am besten freiwillig in große Dissonanz bringen. Jeglicher Zwang zur Herstellung von Dissonanz stellt eine äußere Rechtfertigung dar und würde damit die Dissonanz auflösen. ein weniger attraktives therapeutisches Setting ließe demgegnüber einen Zwang zur Rechtfertigung des Therapieaufwandes entstehen, die entsprechende kognitive Dissonanz würde VEränderungen im kognitiven System und im VErhalten des Patienten erzwingen. Entscheidungsfreiheit, Commitment (Selbstverpflichtung) erhöht Dissonanz.
- Reaktanz Was ist zu bearbeiten (wenn)?- Erwartung von Freiheit- Wichtigkeit der Freiheit- Freiheitseinengung- Gebote/VerboteWas ist zu erreichen (dann)?- Engagement in das eingeengte VErhalten
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