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3400 K1/ Psychologie M1 (Fach) / 5 Beziehung der Psychologie zu anderen Wissenschaften (Lektion)

Berührungspunkte und Überschneidungen mit anderen Wissenschaften

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  • 5.1. Naturwissenschaften: Humanbiologie, Physiologie und Neurologie Humanbiologie/Biologie erforscht nicht nur Aufbau des Organismus (Anatomie) sondern das funktionelle Zusammenwirken d. Organe u. Organsysteme, sondern auch das Verhalten wie z.B. die Koordination von sensorischen, motorischen Systemen (Auge-Hand-Koordination) Grundlegend ist die triviale Tatsache, dass keine psychischen Funktionen ohne ihre körperlichen Substrate funktionieren. Grundlegende Theorien, die auch für Psy. bedeutsam sind: Evolutionstheorie, Verhaltensgenetik,Grundüberzeugung, dass die Veränderung aller Organismen durch Selektion, Mutation und Adaption erklärbar ist. In Form der Mem-Theorie wird sogar behauptet, dass sich nicht nur die Änderungen in der belebten Natur sondern auch die Genese und die Änderungen der Humankultur durch die Evolutionstheorie erklären lassen. Ethologie = Verhaltensforschung von Tieren (Mensch = Tier mit besonderem Merkmal Rationalität + Selbstreflexion) biologische Leitbegriffe, die bedeutsam für PSy sind:Anpassung, Regelung, Homöostase, Fließgleichgewicht, offenes System, Koordination, Infoverarbeitung, Orientierung aber auch Repräsentation (Umgebungsmodellbildung) Physiologie Die Sinnes- und Neurophysiologie ist eng auf die Zusammenarbeit mit der Psychologie angewiesen, da die funktionelle Rolle von Änderungen im Gehirn ohne die Korrelation mit psychischen Änderungen nicht ermittelt werden kann → Neurowissenschaft.  
  • 5.2 Soziologie und Politologie drei analytische Ebenen Makroebene: Phänomene wie Gesellschaft, Kultur Zivilisation Mesoebene: intermediäre Gebilde, wie: Organisation, Institution, soz. Netzwerke. Mikroeben: soziales Handeln von Individuen in Interaktion mit anderen (Gruppen). Auf der Mikroebene überschneiden sich die Gegenstände von Psychologie und Soziologie. Makro-Mikro-Link: geht der Fragestellung nach, wie sich gesellschaftl. Strukturen, Normen und Werte auf das Handeln von Individuen auswirkt.
  • 5.3. Kulturwissenschaften: Philosophie, Sprachwissenschaften Sprachwissenschaften sprechen können ist eine zentrale psy. Fähigkeit. auch darund zu erkennen, welche zentrale Rolle Syntaxtheorie Chomskys für die Kognitionspsy. spielte, aber auch für Themen des Spracherwerbs, des Sprechenlernens. Computertheorien des Geistes wurden stark von formalen Sprachtheorien beeinflusst. Insbesondere die Annahme der Geist sei ein Programm, Programme sind syntaktische Strukturen Philosophie Psychologie war genuin Teil der Philosophie In der analytischen Philosophie( = internat.: philosophy of mind)  werden Themen aufgegriffen die aus der (Metaphysik, Ontologie), der Erkenntnistheorie, der Philosophie d. Geistes stammen. Das Leib-Seele-Problem Philosophie konnte mit Wissenschaftstheorien Grundlage der empirischen Psychologie, Rechtfertigung von Wissen, Wahrheit von Behauptungen und Erklären in der Psy. liefern. Die Erkenntnis und Handlungstheorie überschneidet sich mit der Psy., die mit emp. Methoden Wahrnehmung, Erkenntnis und Fähigkeiten von Menschen untersucht Die Kognitionspsy. als ERkenntnispsy. benötigt dabei nicht empirische Vorraussetzungen des Erkennens.