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Entwicklungspsychologie SoSe 13 (Fach) / 8. Geschlechtsspezifische Entwicklung (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Gieselberta erstellt.

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  • biolog. und soziale Bedeutung phylogeneticher Vorteil der Zweigeschlechtlichkeit > Neukombination genetischen Materials oft zur Charakterisierung herangezogen Rollenerwartung und Differenzierung (Spielzeug, Kleidung, Arbeitsteilung) Maskulinität/Femininität (unabhängige Dimensionen, kommen in unterschiedlicher Ausprägung bei jedem vor) geschlechtsspezifisch vs. geschlechtstypisch Bemühung der Gleichstellung der Geschlechter (Unterschiede vs. Bewertung)
  • Maccoby & Jackson Unterschiede: mathematische, visuell-räumliche Fähigkeiten, Aggressivität (m), verbale Fähigkeiten (w) keine Unterschiede: analytische Fähigkeiten, Leistungsmotivation, Selbstwertschätzung, Konfomrität, soziales Interesse unklar: Aktivität, Wettbewerbsorientierung, Fürsorglichkeit, Schüchternheit, Ängstlichkeit Kritik: gleiche Gewichtung von Studien unterschiedl. Qualität, nur Kinder bis 12 Jahren (Unterschiede später oft deutlicher), Befunde abhängig vom Geschlecht des Versuchsleiters, Vertrautheit Vpn - Aufgabe, Rollenstereotypien entsprechend der Aufgabe
  • Geschlechtsunterschiede - Fazit Ausmaß von Geschlechtsunterschieden im Vergleich zu unabhängig vom Geschlecht auftretende individuelle Unterschiede relativ gering wesentlicher Einfluss auf Entwicklung trotz offentsichtlich nur geringer Fähifkeits- und Persönlichkeitsunterschiede
  • pränatale Entwicklung Konzeption: XX oder XY (Chromosomengeschlecht) 6SSW: Keimdrüsen, 7.SSW: Eierstöcke - Hoden (Keimdrüsengeschlecht) Produktion geschlechtsspezifischer Hormone: äußere Geschlechtsorgane, ZNS (morphologisches Geschlecht)
  • Money & Erhardt - Entwicklung geschlechtstypischen Verhaltens Untersuchung von Hermaphroditen: gestagen-induziert (vermännlichende Hormone > Mutter während SS), testikuläre Feminisierung (Testosteronresistenz > XY-Frau) Erziehungsgeschlecht: Beeinflussung der Entwicklung der Geschlechtsidentität ("Tomboy"-Mädchen: männliches Verhalten) Kerngeschlechtsidentität: ab ca. 18 Monaten, obere Altersgrenze für Geschlechtsneuzuweisung
  • Entwicklung der Geschlechtsidentität überdauernde Selbstwahrnehmung als männlich/weiblich Säuglingsalter > 3Monate: Unterscheidung m/w Stimme, 1 Jahr: m/w Gesichter, längeres Betrachten von Kindern eigenen Geschlechts Phasen nach Kohlberg > 2-3: zuverlässige Zuordnung der eigenen und anderer Personen (Identität), Stabilität der Geschlechtszugehörigkeit in Vergangenheit und Zukunft (Änderungen trotzdem möglich), 6-7/10: Invarianz (Konsistenz)
  • Entwicklung von Geschlechtsrollenstereotypen ab 2/3 Jahren: Vorstellungen, in welchen Merkmalen sich die Geschlechter unterscheiden > bis Grundschule weitgehende Annäerung an kulturelle Standards Trautner: Geschlechtsrollenstereotype > bis 7J: eindeutige Zuornung, danach abfallend, gegenstereotype Zuordnung nimmt ab dem Alter von 4 Jahren ab, flexible Zuordung steigt ab 6 Jahren stark an
  • Entwicklung von Einstellungen und Bewertungen allgemeine Höherbewertung der Geschlechtsrollenmerkmale der eigenen Person Studie Edelbrock (Vorschulkinder): Zunahme des Geschlechtsrollenwissens, stereotypgemäßer individueller Präferenzen
  • Entwicklung geschlechtstypischen Verhaltens (Spielverhalten) Bevorzugung/Auswahl bestimmter Spielobjekte Unterschiede im Umgang mit Spielobekten (abhngig vom geschlechtstyp des Spielzeuges und dem Geschlecht des Kindes)
  • Sozialisation geschlechtsspezifischen Verhaltens - soziale Lerntheorie Bekräftigungstheorie der Geschlechtstypisierung: Erwartungen/Reaktionen Imitationstheorie der Geschlechtstypisierung: selektive Nachahmung, Elternidentifikation (vergleichbare Ähnlichkeiten zu beiden Eltern kogn. Faktoren: Geschlechtsidentität > selektive Nachahmung; Geschlechtsschema > Informationsverarbeitung
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  • Sozialisation geschlechtstypischen Verhaltens - Rolle der Eltern geschlechtsabhängige Eigenschaftszuschreibungen bei Neugeborenen > aktive Babys: Jungen, inaktive: Mädchen geschlechtsspezifische Spielsachen/Kleidung Jungs: Aktivität, Unabhängigkeit, SelbstbewusstseinMädchen: Passivität, Kooperation Vater: physische, aktive Spiele, handlungsorientiert, ermuntert instruemntelles Verhalten bei Jungs/expressives bei Mädchen, geschlechtsspezifischeres Verhalten als bei MütternMutter: Pflege/Fürsorge, verbales Spiel, emotionsorientiert, Unterstüttzung Verhaltensunterschiede schon sehr früh gegeben > wer sozialisiert wen?
  • Bedeutung der Peer-Gruppe: Maccoby Maccoby: geringe Unterschiede, Verhalten abhängig davon, ob ein Kind alleine ist oder mit anderen interagiert Jungen & Mädchen: sozialer mit gleichgeschlechtlichenMädchen: Passivität bei gg. größekein Trait-Effekt, sondern Situationseffekt > Geschlecht des Partners Bevorzugung gleichgeschlechtlicher Spielpartner ab 3 Jahren (in allen kukturellen Settings wenn Auswahl gegeben), spontan, situationsspezifisch, nicht an geschlechtstypische Aktivitäten gebunden wieso? Tobespiele, Wildheit, Wettbewerb, Dominanz > aversiv für Mädchen, Mädchen finden es eher schwierig Jungen zu beeinflussen (M: eher höflich, J: direkte Forderungen, reagieren nicht auf Höflichkeit)
  • Bedeutung der Peergruppe Umgebng zum Erlernen geschlechtsspezfischer Interaktionsstile Jungen: größere Gruppen, raueres Spiel, mehr Außen, Kommandos, Drohung, weniger Compliance (eher egoistisch) Mädchen: enge intime Freundschaften mit 1 oder 2 anderen, mehr privater Bereich, Vertraulichkeit, orietiert an soz. Bedingungen
  • wovon hängt Geschlechtsidentität im Erwachsenenalter ab? Chromosomen > fetale Keimdrüsen > fetale Hormone- geschlechtstypische Differenzierung d. Genitalien > Verhalten anderer Menschen, Körperschema > Geschlechtsidentität im Jugendalter- geschlechtstypische Differenzierung des Gehirns > Geschlechtsidentität im Jugendalter > GI im Erwachsenenalter fetale Keimdrüsen > Pubertätshormone: sexuelle/körperl. Veränderungen durch Pubertät > GI im Erwachsenenalter