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Ortho/UNfall (Fach) / Orthopädie und Unfall (Lektion)

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  • Aitken- und die Salter-Harris-Klassifikation beziehen sich auf epiphysennahe Frakturen im Kindesalter und dienen dazu, die Operationsindikation einzuschätzen: Ist die Epiphyse verletzt (Aitken 2 und 3 bzw. Salter 3 und 4), ist mit Wachstumsstörungen zu rechnen und das Kind sollte operiert werden. Bei der Aitken 3- bzw. Salter-Harris 4-Fraktur geht der Frakturspalt durch die Epiphysenfuge und sowohl Meta- als auch Epiphyse sind gebrochen.
  • Bennet-Fraktur  Luxationsfraktur an der Basis des 1. Mittelhandknochens
  • Galeazzi-Verletzung versteht man eine distale Radiusschaftfraktur kombiniert mit einer Ulnaluxation im distalen Radioulnargelenk. Der typische Unfallmechnanismus ist eine Gewalteinwirkung auf den auswärts gedrehten Unterarm.
  • Monteggia-Verletzung Ulnaschaftfraktur mit Luxation des Radiusköpfchens im proximalen Radioulnargelenk  Der typische Verletzungsmechanismus ist ein Sturz auf den im Ellbogengelenk gebeugten Arm.
  • Stadien des Sudeck/ komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS) Stadium I Entzündungsstadium: Ruhe- und Bewegungsschmerz, Schwellung, bläulich livide, glänzende und überwärmte Haut,Hyperhidrosis, Hypertrichiosis; im Röntgen ist bereits eine Rarefizierung der subchondralen Spongiosa sichtbar Stadium II Dystrophie: beginnende Fibrosierung und Weichteilschrumpfung, nachlassende Schmerzen, blasse, kühle Haut, röntgenologisch fleckige Entkalkung der Knochen (A) Stadium III Atrophie: Atrophie von Haut, Bindegewebe und Muskulatur, Versteifung der Gelenke, Schmerzlosigkeit, ausgeprägte diffuse Osteoporose im Röntgenbild
  • Pilon-Tibial Fraktur distale Tibia mit Zertrümmerung der Gelenkfläche, meist durch Sturz aus großer höhe
  • POsterior Sag-Test bei hinterer Kreuzbandruptur, kommt es wenn der Patient auf dem Rücken liegt und das bein in 90/90 anwinlkelt zu einem Absinken der Tibia nach kaudal
  • Obturator-Aufnahme die frakturierte Seite des Beckens im Liegen um 45° angehoben. So kann speziell der hintere Azetabulumrand, das Foramen obturatorium und der vordere Pfeiler des Beckens beurteilt werden
  • Rolando Fraktue INtraartikuläre mehrfragemntfraktur des ersten Metarcarpale. Durch den Muskelzug wird das fragment nach radial und proximal luxiert
  • hypertrophen Pseudarthrose ist der Knochen ausreichend durchblutet und es bildet sich Kallus. Dieser kann jedoch wegen mangelnder Ruhigstellung der Fraktur nicht durchbauen. Die Therapie besteht in einem Anfrischen der Frakturenden und einer stabilen Osteosynthese
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  • atrophen (hypotrophen) Pseudarthrose  ist die Durchblutung der Frakturenden gestört, so dass kein Kallus gebildet wurde. Die Therapie besteht in einer Resektion der minderdurchbluteten Knochenteile, einer Spongiosaplastik und einer stabilen Osteosynthese.
  • Der Morbus Paget (Osteodystrophia deformans) ist die zweithäufigste Knochenerkrankung nach der Osteoporose mit einem Erkrankungsgipfel jenseits des 40. Lebensjahrs. Die Ursache ist ein erhöhter Knochen-Turnover mit gesteigertem Abbau und ungeordnetem Anbau von Knochensubstanz. Die Folge sind Verformungen, Schmerzen und Frakturen sowie neurologische Komplikationen. Am häufigsten ist das Becken befallen, aber auch Femur, Tibia, Schädel und Lendenwirbelsäule können betroffen sein.
  • Meralgia paraesthetica  (Bernhardt-Roth-Syndrom) zählt zu den Nervenkompressionssyndromen: Der N. cutaneus femoris lateralis wird beim Durchtritt am Leistenband gereizt, was - v. a. bei längerem Stehen und Hüftstreckung - brennende Schmerzen, Hyp- und Parästhesien auf der lateralen Vorderseite des Oberschenkels verursacht. Bei Hüftbeugung lassen die Schmerzen nach.
  • SChober ZEichen Vergrößerung der Messstrecke zwischen LWK5 und einem Punkt 10cm kranial eigentlich >4cm, wenn positiv dann veringerte Strecke bei Beugung
  • Bouchard-Arthrose  betrifft (meist mehrere) Fingermittelgelenke. Klinisch fällt eine zunehmende Deformität und Bewegungseinschränkung der betroffenen Gelenke auf.
  • Heberden-Arthrose  bezeichnet die Arthrose der Fingerendgelenke. Sie ist häufiger als die Bouchard-Arthrose und wird meist bei Frauen nach der Menopause beobachtet.
  • Rachtits Pathogenese, klinik Vit-D-Mangelerkrankung(bei Erw. Osteomalazie),  Hypokalzämie das wird durch vermerhte REsorption aus dem Knochen kompensioert, Phosphat wird renal ausgeschieden -->Hypokalzämie und Hypophosphatämie -->Verkalkung des Osteoids ist unzureichend Chronisch: Kraniotabes, Marfan.ZEichen(auftreibungen an den MEtaphysen), rachitischer Rosenkranz, Harrison-Furche(Einziehungen des Thorax auf Höhe Zerchfellinsertion), Deformitäten, Myopathie,  THerapie: Kalzium und Vit D3
  • Komplikationen bei Unterschenkelfrakturen Gefahr des Kompartmentsyndroms höher bei glatten schräg/querfrakturen als bei komplexen offenen Mehretagenfragmentfrakturen, da hier schon Entlastung durch zerstörte Faszien sein kann
  • Maisonneuve Fraktur hohe Fibulafraktur und Ruptur der Membrana interossea und der Syndesmose
  • AO-KLassifikation des Sprunggelenks A: Malleolen, laterale infrasyndesmale Läsion (A1 isoliert; A2 mit Fraktur des Malleolus medialsi, A3: mit posteromedialer Fraktur) B: Malleolen, transsyndesmale Fibulafraktur (B1 isoliert B2mit Zusatzläsion medial, B3: mit Zusatzläsion medial und Volkmann) C: Malleolen, laterale suprasyndesmale Läsion (C1 diaphysäre Fibulafraktur C2mehrfrafmentäre diaphysäre Fibulafraktur C3 proximale Fibula
  • Röntgen bei Verdacht OSG" OSG in 2 Ebenen, dabei a.p. in 30° Innenrotation des UNterschenkels ggf zusätzlich Aufnahme des Kalkaneus bzw. des MIttelfuß   CT v.a. bei Beteiligung des pilon tibiale
  • KOnservative Therapie bei OSG-Frakturen nur bei Weber A und Weber B(wenn nicht disloziert und ohne Rotationsfehler) Für 6 Wochen Ruhigstellung im Vacuped; bei Typ B mindestens 2 mlaige Rö-Kontrolle ( nach 7 Tagen und 2.-3-Woche)