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Neuropsychologie (Fach) / Neuropsychologie (Lektion)

neuropsychologie

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  • Definition: kognitive Leistungen/ kognitive Prozesse   „Gesamtheit aller Funktionen und Prozesse, die mit dem Erwerb, der Speicherung und Wiederverwendung von anschaulichen und abstrakten Erkenntnissen, Einsichten und Wissen zu tun hat“ (Fröhlich, 2002) - „Wahrnehmung“ läuft ständig über alle Sinneskanäle - Analyse, Aufnahme/ Weiterleitung, Synthese/ Integration, Interpretation
  • Wahrnehmung und Erkenntnis (kognitive Psychologie)   Wahrnehmung: läuft immer über alle Sinneskanäle (Licht, Schatten, Gerüche, usw.) Erkenntnis: Integration der vielen verschiedenen Informationen (Vorwissen, Erfahrung, Erwartung)
  • Kurzzeitgedächtis/ Arbeitsgedächtnis: (Sekunden-Minuten)   zentrale Exekutive (fasst die beiden zusammen) phonologische Schleife           visuell-räumlicher Skizzenblock         (alles was wir aufnehmen)                               (alles was wir sehen) Arbeitsgedächtnisleistung z.B kurzfristiges Merken einer Telefonnummer Anatomische Korrelate: frontale und linksparietale Areale
  • Subsysteme des Langzeitgedächtnisses (länger als 10 min): Deklaratives/Explizites Gedächtnis:   bewusstes Erinnern, bewusstes Abrufen von Informationen, „knowing what“ → semantisches Gedächtnis: allgemeines Faktenwissen, meist viele Lernmöglichkeiten → Episodisches/Autobiografisches Gedächtnis: persönliche Erinnerungen, einmaliges Lernen
  • Subsysteme des Langzeitgedächtnisses (länger als 10 min):Nicht-deklaratives/ Implizites Gedächtnis:   Wissen und Fertigkeiten, nicht bewusst abrufbar, „knowing how“ → prozedurales Lernen: motorische Ferigkeiten z.B Fahrradfahren → Priming Prozesse/ Perzeptuelles Lernen (Prägung) → Klassisches Konditionieren (Ängste usw.) → Nicht-assoziatives Lernen (Geräusche usw.) Anatomische Korrelate: Basalganglien, Cerebellum
  • Prospektives Gedächtnis:   Gedächtnis für Aufträge und Vorsätze z.B Termine zeitgerecht ausführen
  • Lernprozesse:   Enkodierung/Aufnahme: Verknüpfung von vorhandenen Gedächtnisinhalten, Widerholen Konsolodierung/Einspeicherung: Langfristiges Ablegen neuer Infos, Einsortieren in bereits bestehende Wissens- und Erlebnisstrukturen Abruf: bewusster Akt; zentrale Kontrolle erforderlich; Rekonstruktionsphänomene (Erinnerungen verändern sich mit der Zeit) Vergessen: wenig genutztes Wissen wird aussortiert
  • Gedächtnisstörung:   Oberbegriff für alle Einbußen des Lernens, Behaltens und Abrufs gelernter Informationen.
  • Retrograde Amnesie:   Störung der Erinnerungen und des Abrufs von Informationen, die vor der Hirnschädigung gelernt wurden.
  • Demenz   ist keine Krankheit sondern ein Oberbegriff. Es gibt verschiedene Typen.  
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  • 1) Definition: Exekutive Funktionen     Steuerungs- und Leitungsfunktionen, die zuständig sind für: - Problemlösen - mentale Planen - Initiierung & Inhibition (Hemmung) von Handlungen. Zudem: emotionale/soziale Regulation & Gesprächsverhalten.
  • 2) Welche Symptome deuten auf Störung der Exekutiv Funktionen?   - Verhaltensveränderungen - Wesensverändeurngen ( Antrieb, Kritikfähigkeit) - Perseverationen - Längere Alltagstätigkeiten schwierig - wenig /keine Krankheitseinsicht - Unorganisiertes Verhalten - Eingeschränkte Aufmerksamkeit
  • 3) 2 psychologische Modelle als Erklärungsversuche     a) nach Grafman: Wissen wird über Schemata repräsentiert, → Problem: Schemata nicht komplett abgespeichert   b) nach Baddeley: Arbeitsgedächtnis/zentrale Exekutive beeinträchtigt
  • 4) Korrelierendes Gehirnareal, Hemisphärenunterschied   a)Frontallappen ( lobus frontalis)   b) rechtshemisphärische Läsionen: Antriebsstörungen,soziale & emotionale Veränderungen   linkshemisphärische Läsionen: verbaler Antrieb Störung des Planens erhöhte Ängstlichkeit Neuropsychologie Examensvorbereitung „ Aufmerksamkeit“
  • 1) Welche Aufmerksamkeitsaspekte und Dimensionen werden unterschieden?   Aufmerksamkeitsdimensionen: Intensität, Selektivität, Räumlichkeit a) Intensität: - alertness(Aufmerksamkeitsaktivierung) - sustained Attention ( längerfristige Aufmerksamkeit) b) Selektivität: - selective Attention (selektive/fokussierte A.) - divided attention (geteile A.) c) Räumliche Ausrichtung ( z.B. switchen zwischen dozent und nachbar)
  • 2) Unterschied zwischen "Daueraufmerksamkeit" und "Vigilanz“ - Daueraufmerksamkeit: Situationen, die längere Aufmerksamkeitszuwendung verlangen.   - Vigilanz: ebenfalls längere Aufmerksamkeitszuwendung, aber Reize treten nur in unregelmäßigen Abständen auf (z.B. Autofahren bei Nacht)
  • 3) Symptome gestörter Aufmerksamkeit   - erhöhte Ermüdbarkeit - erhöhte Ablenkbarkeit - Fähigkeit gestört, Dinge parallel auszuführen