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Produktion (Fach) / Grundlagen (Lektion)
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- Produktionsbegriff Produktion ist die sich in betrieblichen Systemen vollziehende Bildung von Faktorkombinationen im Sinne einer Anwendung technischer oder konzeptioneller Verfahren zur Transformation der dem Betrieb zur Verfügung stehenden originären und derivativen Produktionsfaktoren in absetzbare Leistungen oder in derivative Produktionsfaktoren, die dann in weiteren Faktorkombinationsprozessen unmittelbar genutzt oder in absetzbare Leistungen transformiert werden, um das Sachziel unter Maßgabe der Formalziele zu erfüllen.
- Produktionssystem als Subsystem Systemtheoretische Sicht: Proktionssystem als Subsystem des übergeorneten Systems Unternehmung Dieses Subsystem steht mit anderen Subsystemen, wie dem Baschaffungs-, Absatz-, Personal- und dem Finanzsystem direkt und mit der relevanten Umwelt indirekt über andere Subsysteme in vielfältigen Austauschbeziehungen PS unterhält keine direkten Beziehungen mit dem Umsystem der Unternehmung, sondern steht nur über andere betriebliche Systeme damit in Verbindung
- Automatisierung / Flexibilität Automatisierung ist durch Übertragung von menschlichen Arbeitsprozessen einschließlich der Steuerungs- und Kontrollfunktion auf sachliche Leistungsträger charakterisiert. Lange Zeit herrschte zwischen Automatisierung und Flexibilität eine konfliktäre Beziehung Mit neuen Produktionstechnologien: Flexible Automatisierung
- Flexible Fertigungssysteme Flexible Fertigungszelle: Hochautomatisierte Einzelmaschiene auf der die Werkstücke komplett bearbeitet werden können Flexible Fertigungssysteme: Bestehen aus mehreren Produktionseinrichtungen, deren Material- und Informationsfluss so zu verknüpfen ist, dass automatische Produktion und gleichzeitige Bearbeitung unterschiedlicher Werkstücke mit unterschiedlicher Bearbeitungsfolge durchgeführt werden kann 3 Komponenten: Bearbeitungssystem Materialflusssystem Informationssystem
- Makrostruktur des Produktionssystems Jedes PS lässt sich durch folgende Elemente kennzeichnen: Input (r) Througput Output (x)
- Begriff: Produktionsfaktor Unter PF sind Güter zu verstehen, die im P-Prozess kombiniert werden, um andere Güter hervorzubringen. Merkmale eines Produktionsfaktors: Gutseigenschaft: Der PF muss in der Produktion Nutzen stiften Causa efficeus: Der PF ist Ursprung für die Entstehung eines anderen Gutes Güterverzehr: Durch den Verzehr muss der PF nicht zerstört werden. Der Einsatz im P-Prozess muss mit einem Güterverzehr verbunden sein.
- Faktorsystematik nach Gutenberg Produktionstheoretisches Anliegen Gutenbergs: Unterscheidung zwischen PF, die als Bestandteil in die Produktionsfunktion einfließen und PF, die die Produktionsfunktion gestalten Grundlegendes Unterscheidungskriterium: Dispositionsmöglichkeit über die Faktorkombination Elementarfaktoren: Objektbezogene menschliche AL, Werkstoffe, Betriebsmittel Dispositive Faktoren: Originärer-dispositiver Faktor ( Unternehmensleitung), derivativer-dispositiver Faktor ( Planung, Organisation) Nach Gutenberg liegt nur beim 3-Faktorenfall Produktion vor, der 2-Faktoren-Fall stellt für ihn Absatz dar
- Potential- / Repetierfaktoren Grundlegendes Kriterium: "Verbrauch des elementaren PF": Abgrenzungskriterium: Anzahl der Faktorkombinationen, für die die produktive Wirksamkeit eines Elementarfaktors besteht. Repetierfaktoren, wie Werkstoffe, sind nur in einer einzigen Faktorkombination produktiv wirksam Potentialfaktoren, wie menschl. AL und Betriebsmittel, können in mehreren Kombinationsprozessen eine produktive Wirkung entfalten
- Zusatzfaktoren Auf der gleichen Ebene wie elemenare und dispositive Faktoren: Jedoch in systematischer Hinsicht problematisch Faktoren, die zwar Kosten verursachen, denen allerdings keine eindeutig abgrenzbare Mengengröße zugrunde liegt Dienstleistungen Dritter, z.B. Leistungen von Kreditinstituten
- Information als eigenständiger Produktionsfaktor Informationen sind spezifische Erscheinungsformen von PF und stellen immaterielle PF dar Durch die Nennung wird der gesamte Komplex der Information in das Faktorsystem miteinbezogen, während vorher nur verkörperte Information berücksichtigt wurde. Dh. es erfolgte ihre implizite Berücksichtigung die sich un unterschdl. Qualitäten der zum Einsatz gelangenden Elementarfaktoren niederschlägt
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- externener Faktor Externer Faktor (=Fremdfaktor=Objektfaktor): Faktor, der durch die Nachfrage einer Dienstleistung in den P-Prozess eingebracht wird Unterschied zu internen PF: Mangelnde autonome Disponierbarkeit seitens des Produzenten
- Optimalkapaziät Ausbringungsmenge pro Zeitraum, bei der die Stückkostenfunktion ihr Minimum aufweist Minimalkapazität: Eine unter ökonomischen Gesichtspunkten oder für die funktionsfähigkeit eines Aggregats notwendige Mindestleistuns Maximalkapazität: Liegt vor, wenn ein Potentialfaktor währrend einer beachteten Zeitspanne mit maximaler Intensiät eingesetzt wird
- Optimalkapaziät Ausbringungsmenge pro Zeitraum, bei der die Stückkostenfunktion ihr Minimum aufweist Minimalkapazität: Eine unter ökonomischen Gesichtspunkten oder für die funktionsfähigkeit eines Aggregats notwendige Mindestleistuns Maximalkapazität: Liegt vor, wenn ein Potentialfaktor währrend einer beachteten Zeitspanne mit maximaler Intensiät eingesetzt wird
- Eigenschaften von Betriebsmitteln Potentialfaktoreigenschaft Verschleißabhängigkeit Eigenschaft der Aktivität
- Betriebsmittelerhaltung BM-Erhaltung oder Instandhaltung dient der Erhaltung und Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit Ausgangspunkt: Verschleiß (Gebrauchsverschleiß, Zeitverschleiß) Planmäßige Maßnahmen: Betriebsmittelverschleiß im Vorraus entgegnen (Wartung, Inspektion, vorbeugende Reperatur) Außerplanmäßige Maßnahmen ("Feuerwehrstrategie"): Teileaustausch (Ausfallersatz) oder Instandsetzung von Teilen (Teilereperatur)
- ökonomische Auswirkungen des Betriebsmittelausfalls Geht grundsätzlich mit einer Reduzierung der mögliche Ausbringungsmenge des BMs einher Konsequenzen sind von der Stellung im Produktionsverbund abhängig: Sind mehrere funktionsgleiche Betriebsmittel vorhanden, kann, unter der Voraussetzung freier Kapazitäten, die Ausbringungsmenge von einem anderen BM erbracht werden. Ökonomischer Nachteil: Anpassungskosten durch Änderung der Produktionsaufteilung BM sind auf einer P-Stufe, die von mindestens einer Produktart durchlaufen werden muss, kann der Ausfall mit Produktionsstillstand verbunden sein. Lagerbestände dienen dann als Puffer zur Überbrückung Der erfogswirtschaftliche Nachteil schlägt sich letztlich in einem entgangenen Deckungsbeitrag im Vgl. zur Situation der Aktionsfähigkeit eines Betriebes nieder.
- Klassifikation von Betriebsmitteln BM mit unmittelbarer und mittelbarer Produktionsbeteiligung Abgabe von Werkverrichtungen: Aktive BM Keine Abgabe von Werverrichtungen: Passive BM Aktive BM mit unmittelbarer P-Beteiligung: Kraft- & Arbeitsmaschienen Passive BM mit unmittelbarer P-Beteiligung: Werkzeuge, Mess- & Prüfgeräte Aktive BM mit mittelbarer P- Beteiligung: Fördermittel, Lagerbediengeräte Passive BM mit mittelbarer P-Beteiligung: Lagereinrichtung, Betriebsgebäude
- Flexibilität produktionswirtschaftlicher Systeme Flexibilität ist Ausdruck dafür, ob, in welchem Umfang und wie schnell die Leistung eines Produktionssystems an andersartige Produktionsaufgaben angepasst werden kann: Unterscheidung in Einzweck- und Mehrzweckaggregate Mehrzweckaggregate: Können mehrere Tätigkeits- oder Werksverrichtungen durchführen (qualitative Komponente) : "Denken in Bandbreiten": Orientierung an einem Spektrum von Betriebspunkten der Produktionsaggregate Funktionssicherrungsflexibilität: Anpassung an veränderte Gegebenheiten Flexibilität enthält eine Risiko und eine Chancendimension: Zielverbesserungsflexibilität
- Mittelflexibilität Bestandsflexibilität: Fähigkeit sich mit dem gegebenen PS an aktuelle Veränderungen anzupassen Entwicklungsflexibilität: Möglichkeit das PS an langfristige Umweltveränderungen anzupassen Unmittelbar mit Investitionen (Expansionsflexibilität) oder Deinvestitionen (Kontraktionsflexibilität verbunden)
- Leistungswirtschaftliche Grundfunktionen Beschaffung Produktion Absatz
- Typenbildung Anforderungen an eine Typologie: Echtheit Vollständigkeit Eindeutigkeit Typisierungen aus Elementartypen bei industriellen PS: erzeugnisorientierte einsatzorientierte erzeugungs-(prozess-)orientierte
- Auftragsorientierte Produktion P-Programm identisch mit den eingegangenen AufträgenAbsatz ist der P zeitl. vorverlagert und Teile der Beschaffung werden erst nach dem Absatz vollzogen Programmplanung weitgehend stochastisch und weist nur für den Teil deterministische Züge auf, der aus einem vorliegenden Auftragsbestand abgeleitet wurde (evtl. unregelmäßige Kapazitätsauslastung). Planungsgrundlage: Auftragseingänge und Bestände Risiko: Unregelmäßige Kapazitätsauslastung Aus Sicht des offenen Entscheidugsfeldes resultierende Störungen: Auftragsebene: Fehlmengen, erhöhte Bestände, Verzug, verfrühte Fertigstellung, Ausschuss, Nacharbeit Ressourcenebene: Reduzierte Leistungsabgabe, Beeinflussung des Bearbeitungsspektrums Eine ökonomisch zweckmäßige Bildung der Auftragsgrößen der Produktion ist nicht möglich Entscheidungen werden vor dem Hintergrund getroffen, das möglicherweise Aufträge mit besseren Konditionen eintreffen könnten, die unter Annahmen dieses Auftrages nicht mehr ausgeführt werden könnten Keine Unsicherheiten für die erstellten Produkte auf Absatzseite
- Marktorientierte Produktion Programmbildung basiert auf Absatzprognosen Absatz ist der Produktion zeitlich nachgelagert Vorteil: P-Ablauf kann unter ökonomischen Gesichtspunkten differenziert geplant werden Nachteil: Höhere Absatzschwankungen, da sich die U an Erwartungen der Nachfrageentwicklung orientiert (Gefahr der Fehleinschätzung)
- Fließproduktion Prozessfolgeprinzip: Anordnung der jeweiligen Arbeitsplätze in der Reihenfolge der an den Erzeugnissen zu verrichtenden Arbeitsgänge Voraussetzungen: Standartisierte Massen- oder Großserienproduktion, Produktaufbau der keinen kurzfristigen Veränderungen unterliegt Zeitliche Abstimmung: Ohne und mit Zeitzwang Ursachen für die Realisation des Prozessfolgeprinzips: Produktionstechnisch oder organisatorisch bedingt Räumliche Anordnung des PS: Eindimensionale oder mehrdimensionale Fließproduktion
- Produktionsinseln Versucht die Vorteile der Werkstatt- & Fließproduktion zu vereinen Für die Produktion von Produkten oder Teilen benötigte Ressourcen sind in einer organisatorischen Einheit angeordnet, welcher weitgehend autonome Planungs- & Steuerungsaufgaben zugeornet sind Zusammenfassung der BM nach dem Objektprinzip Angestrebte Komplettbearbeitung kann jedoch aus technischen oder ökonomischen Gründen verhindert werden Bildung von Teilefamilien, wobei für jede dieser Gruppen möglichst selbstständige P-Bereiche (Inseln) eingerichtet werden (Bearbeitungsfamilien, Gestaltungsfamilien) Gruppenprinzip: Zentrale Terminsteuerung wird durch Selbssteuerung ersetzt (Rumpf-Produktionssteuerung; Konzept der teilautonomen Gruppen) Auswirkungen: Durchlaufzeitreduzierung Reduzierung der Kapitalbindung Erhöhung der Liefertermintreue Gemeinsame Verantwortung der Mitarbeiter für Qualität und Produktivität
- Fertigungssegmentierung / Produktionssegmentierung Ausgangspunkt: Markt- und Wettbewerbsanalye zur Schaffung produktorientierter Einheiten: Objektbezogene Aufbauorganisation Fertigungssegmente: Produktorientierte Organisationseinheiten, mit denen eine spezielle Wettbewerbsstrategie verfolgt wird, die mehrere Stufen der logistischen Kette eines Produktes umfassen und häufig als Cost Center organisiert sind Dezentralisierung der Verantwortung, physische Ressourcentrennung (Kapazitätsentflechtung) Organisatorische Gestaltungsdimensionen: Umfang der Materialflussstrecke, der produktbezogene Auftragsabwicklungsfunktion und der Unterstützungsfunktion Effekte: Durchlaufzeitverkürzung, Bestandsreduzierung, Qualitätsverbesserung und Produktivitätssteigerung
- Ziel der Bereichsautonomie Das Ziel der Bereichsautonomie steht in Zielkonflitkt mit: einer hinreichenden Ressorcennutzung einer begrenzten Integration mehrer Stufen der logistischen Kette Fertigungssysteme lassen sich als teilautonome Konzepte charakterisieren. Auch die Empirie zeigt, dass eine vollst. Integration über die gesamte logistische Kette hinweg nicht zweckmäßig ist. Zentraler Grund: Mangelnde Ressourcennutzung
- Einzelprodunktion Einmalige P: Produkt wird nur ein einziges mal hergesetellt Erstmalige P: Auch dann, wenn mit einer Wiederholung zum späteren Zeitpunkt gerrechnet wird Wiederholte Einzel-P: Produkt wird wiederholt produziert, jedoch sind die Unterbrechungen zwischen den Produktionszeiten so groß, dass die hierfür erforderlichen PS abgebaut wurden
- Mehrfachproduktion Serienproduktion: Ex ante fixierte Auflagenzahl Gewollt wechselnde Massenproduktion: Unterschiede bewusst herbeigeführt, wobei zwischen den Produkten eine fertigungstechnische oder rohstoffmäßige Verwandschaft besteht (Sortenproduktion) Ungewollt wechselnde Massenproduktion: Partieproduktion: Ausgansbedingungen können nicht konstant gehalten werde Chargenproduktion: P-Prozess nicht vollst. steuerbar
- Produktivität Ergibt sich aus der quotialen Verknüpfung zwischen Input und Output, ist also ein Durchschnittsprodukt, welchen eine rein mengenmäßige Betrachtung voraussetzt Grenzproduktivität: Misst Outputveränderung bei einer infinitesimalen Veränderung der Inputmenge, bei Konstanz aller übrigen Faktoren
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- Gesamtproduktivität / Teilproduktivitäten Gesamtproduktivität setzt vorraus, dass Input und Output aus homogenen addiertbaren Größen besteht. Da diese Voraussetzung nur in den seltensten Fällen gegeben ist wird die Gesamtproduktiviät in Teilproduktivitäten zerlegt.
- Erwerbswirtschaftlichkeitsprinzip Unternehmungen in marktwirtschaftlichen Systemen sind immer bestrebt, den größtmöglichen Gewinn auf das eingesetzte Kapitale zu erwirtschaften Maximale Eigenkapitalrentabilität Langfristige relative Gewinnmaximierung
- Erwerbswirtschaftlichkeitsprinzip Unternehmungen in marktwirtschaftlichen Systemen sind immer bestrebt, den größtmöglichen Gewinn auf das eingesetzte Kapitale zu erwirtschaften Maximale Eigenkapitalrentabilität Langfristige relative Gewinnmaximierung
- Beschaffung Weite Auffassung: Sämtliche materiellen und immateriellen Erscheinungsformen von PF werden erfasst Bei allen PF: Entscheidungsproblem: Eigenfertigung oder Fremdbezug Beschaffungsmarketing Interdependenzen zwischen den PF Engere Auffassung: Nur Material ist Beschaffungsojekt Gutenberg: Beschaffung ist kein eigenständiger Bereich der Unternehmung, da sie in den Bereichen Produktion und Finanzierung bereits enthalten ist
- Flexibilität / variationale Kapazität Flexibilität: Bezieht sich auf den gesamten P-Prozess. Ist Ausdruck dafür, ob, in welchem Umfang und wie schnell die Leistung eines PS an andersartige P-Aufgaben angepasst werden kann Kapazität: Bezieht sich auf eine Produktiveinheit. Kapazität ist das Leistungsvermögen einer wirtschaftlichen oder technischen Enheit in einem Zeitabschnitt (Kern, 1962)
- Anlagen / Betriebsmittel Betriebsmittel: Werden nicht durch einmaligen Einsatz im P-Prozess verbraucht, sondern geben währrend ihrer ND wiederholt Leistungen für die Produktion ab: Nutzungspotentiale Anlagen: Sind eine Teilklasse von BM und sind IMMER Potentialfaktoren. Außerderdem haben sie die Eigenschaft der Verschleißabhängigkeit und der Produktivität
- Warum "Umwelt" so lange nicht als Produktionsfaktor? Umwelt wird "unentgeldlich erworben": Keine Kosten (keine negativen Folgen) Steht unbegrenzt zur Verfügung Spielt für die theoretische Analyse von Faktorkombinationen keine Rolle
- Supplychain-Management / Logistik Supplychain-Mm: Gesamtes Netzwerk vom Rohstofflieferanten bis zum Endverbraucher Unternehmensgrenzen werden überschritten Geldfluss wird berücksichtigt Logistik: Informations- und Güterfluss innerhalb des Unternehmens und mit unmittelbaren Geschäftspartnern In der logistischen Kette wird jede einzelne Stufe optimiert, beim SCM die gesamte Kette (Harmonisation der Interessen) Peitscheneffekte (="Bullet-Effekt")
- Ziele Aussage über zukünftig erstrebenswert oder zu vermeidende Zustände, die durch Handlungen realisiert oder vermieden werden sollen Funktionen: Bewertungsfunktion Koordinationsfunktion Arten von Zielen: Sachziel: Ziel, dass sich auf konkretes Handeln eines Betriebes bezieht Formalziel: Bezieht sich auf die Input-Output-Beziehung und liefert einen normativen Maßstab zur Sachzielrealisation
- Produktionsprozess Unter einem Produktionsprozess wird die Kombination von PF mit dem Ziel der Leistungserstellung verstanden
- Output Aus produktionswirtschaftlicher Sicht: Das zu erstellende Produkt, also die final angestrebte Ausbringungsmenge Aus absatzwirtschaftlicher Sicht: Produkt als das Ausbringungsgut, dass zur Bedürnisbefriedigung dritter geeignet ist
- Kapazitätsberechnung beff jt = bquer jt * TjtE * λjt * μjt Bei der Berechnung der effektiven Kapazität ist zunächst der Kapazitätsquerschnitt für Anlagen und Personal zu unterscheiden: Für die effektive Anlagenkapazität ergibt sich der Kapazitätsquerschnitt aus der Anzahl der in einer Produktiveinheit (j) vorhandenen und in einer Periode bereitgestellten Anldagen Zur Ermittlung der effektiven Personalkapazität wird die Anzahl der in einer Produktiveinheit eingesetzten Arbeitskräfte als Kapazitätsquerschnitt herangezogen Mit der Einsatzzeit (T) wir die Zeitspanne erfasst, in der die zum Einsatz gelangenden PF tatsächlich zur Verfügung stehen. Die Intensität erfasst die in einer Zeiteihneit erbrachten Arbeitseinheiten. μ bezeichnet den Nutzungsgrad der Poduktiveinheit j im Zeitraum t. Darüber hinaus sind kapazitätsmindernde Verlustzeiten zu beachten. Optimale Kapazität: Minimum der Sückkostenkurve: k(λ) = Σ(hi * pi)
- Qualitative Kapazität Saisonale Kapazität Dimensionale Kapazität
- Einflussgrößen der effektiven Kapazität Kapazitätsquerschnitt Einsatzzeit der Produktiveinheit Intensität der Produktiveinheit Nutzungsgrad
- Beschäftigungsgrad Beschäftigung gibt die Inanspuchnahme der Kapazität einer Produktiveinheit in einem Zeitabschnitt an BSjt= Σ xit * hij Wird die Beschäftigung auf die effektive Kapazität bezogen, dann ergibt sich der Beschäftigungsgrad: BGjt = BS / beff jt Wird der Beschäftigungsgrad rein zeitlich ermittelt, dann ist dieser mit dem Kapazitätsauslastungsgrad (= Kapazität / verfügbare Kapazität) identisch.
- Flexibilitätskosten Entstehen durch das Vorhandensein eines Leistungsüberschusses
- Kombinationstypen Kombinationstypen zeichnen sich dadurch aus, dass ihnen mehrere Klassifikationsmerkmale zugrunde liegen Wiederholungsgrad Massenproduktion Einzelproduktion Organisationstyp Fließproduktion Werkstattproduktion Absatzstruktur Marktorientierte Produktion Kundenorientierte Produktion Beispiel Automobilbau Großbehälterbau
- Betriebsgröße Gesamtheit der Produktionsmöglichkeiten nach Art und Menge des Betriebes Nur langfristig variierende Größe: Im Rahmen kurzfristiger kostentheoretischer Betrachtungen nicht veränderbar
- Beschäftigung Die von einem Betrieb oder Potentialfaktor erstellten Outputmengen einer Periode Beschäftigungsveränderungen gehen wegen ihrer produktionsabhängigen Faktorverbräuche mit P-Kostenveränderungen einher Der Beschäftigungsgrad ergibt sich aus der quotialen Verknüpfung der Beschäftigung mit der produktiv nutzbaren Kapazität
- Zielflexibilität Bezieht sich auf das Zielsystem oder auf einzelne Ziele: Veränderung der Zielmenge Veränderung der Zielhierarchie Variation des Zielinhalts Variation des Zielausmaßes Variation des Zielbezugs Variation des Zeitbezugs von Zielen Zeitliche Hinternanderschaltung von Zielen