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Medizin (Fach) / Kardio (Lektion)

Herz und Co

Diese Lektion wurde von PatrickZ erstellt.

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  • Vorhofflimmern ektope Errgeung aus dem Vorhof Vorhofflimmern ist die häufigste Form der supraventrikulären Tachyarrhythmie Bei über 70-Jährigen beträgt die Inzidenz etwa 10% selten idiopathisch Bei kardial bedingtem Vorhofflimmern sind vor allem Mitralvitien, koronare Herzkrankheit und Myokardinfarkt verantwortlich Extrakardial:arterielle Hypertonie, Hyperthyreose und Noxen wie Alkohol Durch eine ungeordnete Erregungsfront, die im Vorhof kreist, kommt es zu keiner hämodynamisch wirksamen Vorhofkontraktion und zu einer unregelmäßigen Überleitung in die Kammern Dies bedingt zum einen fehlende P-Wellen im EKG und zum anderen eine absolute Arrhythmie der Kammerkontraktionen. Typische Komplikationen des Vorhofflimmerns umfassen eine akute Linksherzinsuffizienz und die Gefahr der Thrombenbildung im Vorhof mit dem Risiko der arteriellen Embolie Therapeutisch unterscheidet man zwischen Frequenzkontrolle mittels Antiarrhythmika, wie β-Blockern und Kalziumantagonisten oder Digitalis und Rhythmuskontrolle, d.h. Überführung in einen Sinusrhythmus, mittels Kardioversion. Wichtig ist außerdem, dass bei Vorhofflimmern, das über 48h anhält, eine Thrombembolieprophylaxe mittels Antikoagulation erfolgen muss
  • Mitralklappenstenose Mess und Definitionsparameter am häufigsten verursacht dsurch rheumatisches Fieber (Autoimmunreaktion) Erhöhung des mittleren Druckgradient zwischen Vorhof und Kammer (> 7 mmg) einer Zunahme des mittleren Pulmonalkapillardrucks unter Belastung (> 20 mmHg) und einer verringerten Öffnungsfläche der Mitralklappe (< 2,5 cm2) Eine Mitralklappenöffnungsfläche von 1,3 cm2 entspricht einer mittelschweren Mitralklappenstenose