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Psychologie (Fach) / klausur 2 Gedächtnis (Lektion)
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- Gedächtnis lernabhängige Fähigkeit des Organismus, Informationen zu verarbeiten, speichern, Abruf verfügbar zu machen, Voraussetzung und Bestandteil des Lebens, unentbehrlich für das Denken und Handeln.
- Gedächtnisarten Explizites Gedächtnis / deklarative Gedächtnis speichert Wissen und Fakten. Man unterscheidet das semantische - Personenunabhängige wissen und das episodische Gedächtnis in welchem sich Episoden und Tatsachen aus dem eigenen Leben wiederfinden. Bewusster Wissensspeicher. Implizites Gedächtnis wirkt sich auf Erleben und Verhalten des Menschen ohne ins Bewusstsein zu treten. zentraler Teil ist das prozedurale Gedächtnis- automatische Handlungsabläuf, sowie das perzeptuelle Gedächtnis (Apfelerkennung) Prospektives Gedächtnis: Fähigkeit selbstständig zu Planen und diese Pläne zu realisieren
- Sensorische Register neue Infos erreichen das Gehirn und werden im s. R zwischengespeichert. Hält alle Informationen aus dem Sinnesystem unverarbeitet und für nur sehr kurze Zeit fest. Kapazität 1,5 Sec.
- Kurzzeitgedächtnis speichert und verarbeitet alle Infos zur psychologischen Gegenwart des Menschen Geringe Speicherkapazität, ca. 7 chunks/ Informationseinheiten, Dauer 20-30 Sekunden. 2 Funktionen: dient als primärspeicher des sensorischen Register, Arbeitsgedächtnis, verarbeitet Informationen aus dem sens. Register unter Zuhilfenahme vorhandener Inhalte aus dem LZG.
- Langzeitgedächtnis speichert Wissen einer Person über sich selbst, Wissen von der Welt, Fähigkeiten. Wissen ist auf unterschiedliche Art und Weise organisiert , eng verflochten Kapazitäten unbegrenzt, Dauer unbegrenzt
- Deklarative Gedächtnis - Elplizites Gedächtnis, umfasst nach E. Tulving 2 Systeme episodische Gedächtnis: speichert, persönliche Lebensgeschichte einer Person in eine räumliche und zeitliche Ordnung semantische Gedächtnis: speichert das allg. Wissen einer Person, Fakten und Regelwissen prozedurale Gedächtnis: speichert handlungs- und bewegungswissen, d.h wie etwas ausgeführt wird.
- Vergleich deklarative- und prozedurale Gedächtnis deklaratives, prozeduarales Gedächtnis Alles oder nichts Prinzip graduell erlernt in einem Moment Übung rechte Gehirnhälfte Übung
- einkodieren grundlegender Gedächtnisprozess, eintreffende Informationen so umgeandelt werden das sie verarbeitet, gespeichert, abgerufen werden können, code- inneres Abrufen der Information ursprüngliche Information - ungleich- d inneren Abbildes, Konstruktion d. Wirklichkeit.
- Organisation Gliederung und Ordnung der Information, dabei entstehen Gedächtnisstrukturen.
- Wiederholung mehrmalige Darbietung von Informationen
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- Elaboration Tiefe und grundlegende Verarbeitung von Informationen
- Gedächtnisleistungen Behallten : bewahren von Wissen und Zeitraum Vergessen: verfügbares Wissen, nicht oder nur unzureichend abgerufen werden kann Erinnern: erfolgreiche abrufen verfügbaren Wissens, freier Reproduzieren, Wiedererkennen
- Übersicht über Gedächtnisformen sensorisches Register einkondieren KZG oganisation, elaborieren, wiederholen, codieren deklaratives W. prozedurales W LZG
- Gedächtnishemmung Bez. für Bedingung der das Lernen, Behalten, bewahren vpm Wissen behindern oder verhindern Proaktiver Hemmung: vorheriges Lernen beeinflusst das Einprägen des nachfolgenden Lernstoffes Retroaktive Hemmung: ein nachfolgender Lernprozess beeinflusst vorher Gelerntes Ähnlichkeitshemmung: ähnliche Inhalte bei zwei aufeinanderfolgenden Lerneinheiten beeinflussen einander assoziative oder reproduktive Hemmung: ein vorhandener Gedächtnisinhalt, der schon assoziiert ist, soll mit einem neuen verbunden werden affektive Hemmung: die Reproduktion des Lerninhaltes wird durch eine starke Gefühlserregung zwischen Lernen und der Wiedergabe beeinträchtigt (vgl. Brockhaus, o.J.).
- Gedächtnis- bzw. Lernstrategien Bezeichnung für all kognitiven Stratgien zur Verbesserung von Gedächtnis und Lernleistung Kognitive Anstregung aufbringen Wissen prägnanz geben bewusste Verknüpfungen herstellen Memotechniken anwenden, ( Mind maps) Prinzip der Einkodierspezifität beachten andere Art wählen fragen zu stellen