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Persönlichkeitspsychologie (Fach) / 10 Bewertungsdispositionen (Lektion)

Einstellungen

Diese Lektion wurde von Kuram erstellt.

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  • 1 Einstellungen Definition Wiederholung: Lapiere 1934 Wicker 1969 Einstellung= Individualtypische Bewertung von Objekten der Wahrnehmung oder Viorstellung auf Dimesion positiv/negativ Anfangs erfolglose Versuche, Verhalten durch explizite Einstellung hervorzusagen Lapiere 1934: Explizite und implizite Einstellung stimmen nicht überein, erfragte Einstellung sagt Verhalten nicht voraus Wicker 1969: Niedrige transsituative Konsistenz von Verhalten, stark situationsabhängig Versuche, implizie Einstellung durch affektives Priming zu erfassen, bessere Vorhersage, aber mangelnde Reliabilität 
  • 1.1 Einstellungen Fishbein & Ajzen 1975: Ajzen & Madden 1986: Fishbein & Ajzen 1975: subjektive Norm für das Verhalten zusätzlich berücksichtigen (Gefühl der Verpflichtung, das einstellungskonforme Verhalten auch auszuführen) -Einstellung +subjektive Norm --> berichtete Verhalten vorher, nicht jedoch starksozial (un)erwünschtes tatsächliches Verhalten (z.B. Ehrlichkeit bei Steuererklärung) Ajzen & Madden 1986: +wahrgenommene Verhaltenskontrolle zusätzlich berücksichtigen -> nur leicht verbesserte Verhaltensvorhersage   -->Explizite Einstellung, subjektive Norm und wahrgenommene Verhaltesnkontrolle  sagen Verhalten gut hervor, wenn erfragt, scheitern, beir starker sozialer Erwünschtheit/Unerwünschtheit
  • 1.3 Starke vs schwache Einstellungen Anwendung USA Präsidentsschaftswahl 1984 Unterscheidung starke - schwache explizite Einstellungen (schnelle - langsame tembeantwortung)--> These: Starke Einstellungen führen zu besserer Verhaltensvorhersage  Starke Einstellungen vor der Präsidentschaftswahlin den USA 1984 sagten die berichtete tatsächliche Wahl besser vorher als schwache -> gute Verhaltensvorhersage nur bei starkenEinstellungen Problem: Auch Hinweise auf zeitliche Stabilität, aber Einfluss von stabilen Persönlichkeitseinstellung auf Entscheidunsgzeit und Wahlergebnis nicht gemessen
  • 1.4 Einstellungen Greenwald et al. (1998):Impliziter Assoziationstest Definition implizite Einstellung Ablauf,Beispiel Attributpar: positiv-negativ, Targetpaar: jung-alt Auswertung Interne Konsistenz Retest-Reliabilität Verfälschbarkeit, Va Greenwald et al. (1998):Impliziter Assoziationstest IAT zur Erfassung impliziter Einstellungen(=Bewusstsein nicht/gar nicht zugänglich; beeinflussen dennoch Verhalten) erfasst die Assoziationsstärke zweier Gegensatzpaare (Targetpaare und Attributpaare) Grundidee:Wenn ein Target die Reaktion auf ein Attribut beschleunigt relativ zum anderen Target-Attribut- Paar, sind Target und Attribut im ersteren Paar stärker assoziiert als im anderen Paar) Ablauf: (Beispiel Attributpaar:positiv-negativ, Targetpaar: jung-alt) Attributionsdiskrimination     ←postiv                      →negativ  Objektdiskrimination              ←jung                         →alt 1. kombinierter Block             ←jung-positiv               → alt-negativ umgekehre Objektdiskrimination  ←alt                    → jung 2. kombinierter Block              ←alt-positiv                 → jung-negativ Auswertung :IAT-Effekt: mittlere RT Block 5 – mittlere RT Block 3 Standartabweichung, Mittelwerte und Differenzen ausrechnen --> um Einfluss kognitiver Leistung auszuschließen Interne Konsistenz IAT .70 - .80, Paralleltestreliabilität aber deutlich schlechter deutlich besser als bei affektivem Priming Aber Retest-Reliabilität nur um .60: Problem -> bewusst leicht verfälschbar, misst es dann implizites? Validität: Korrelation mit anderen impliziten Verfahren gering, lieg aber vielleicht darin, dass diese schlecht
  • 1,5 Implizite Einstellungen MODE-Modell Fazio et atl. 1995 Metanalyse Greenwald et al. 2009 Korrelationen expliziz-implizit zu: Verhalten Weißer gegenüber Schwarzer, Konsumverhalten , politische Präferenzen Fazio et al. 1995: MODE-Modell der Verhaltensvorhersage: explizite Einstellungen sagen eher willentlich kontrolliertes Verhalten, implizite Einstellungen eher spontanes Verhalten vorher (zeigt sich besonders bezüglich Rassenvorteilen von Weißen gegenüber Schwarzen)   Metaanalyse Greenwald et. al 2009 bestätigt MODE-Modell, z.B. rexplizit : rimplizit Verhalten Weißer gegenüber Schwarzen .12 : .24 Konsumverhalten .55 : .32 politische Präferenzen .71 : .48  
  • 1,5 Implizite Einstellungen MODE-Modell Fazio et atl. 1995 Metanalyse Greenwald et al. 2009 Korrelationen expliziz-implizit zu: Verhalten Weißer gegenüber Schwarzer, Konsumverhalten , politische Präferenzen Fazio et al. 1995: MODE-Modell der Verhaltensvorhersage: explizite Einstellungen sagen eher willentlich kontrolliertes Verhalten, implizite Einstellungen eher spontanes Verhalten vorher (zeigt sich besonders bezüglich Rassenvorteilen von Weißen gegenüber Schwarzen)   Metaanalyse Greenwald et. al 2009 bestätigt MODE-Modell, z.B. rexplizit : rimplizit Verhalten Weißer gegenüber Schwarzen .12 : .24 Konsumverhalten .55 : .32 politische Präferenzen .71 : .48   --> Implizite Einstellung erlaubt valide Verhaltensvorhersage für stark sozial erwünschtes/unerwünschtes und wenig kontrollierbares Verhalten   
  • 1.6 Implizite Einstellung Problem IAT --> Single Target IAT Beispiel Jung-Alt Problem: IAT ist relatives Maß Beruht z.B. IAT-Effekt für Jugend auf Assoziation jung mit positiv oder alt mit negativ?-->Effekt kann nicht differenziert werden ->Single-Target IAT-> nur ein Einsstellungsobjekt präsentiert z.B. jung assoziiert mit positiv-negativ Aber: Aufgabenvereinfachung möglich durch Strategie „bei jung drücke immer links bzw. immer rechts“ Ermöglicht zwar klare Interpretation, aber Bezug zu inidividuellen Assoziationsstärke geht möglicherweise durch Anwendung von Strategien verloren-> somit auch weniger Validität An weiteren Verfahren wird derzeit stark geforscht
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