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Wirtschaftswissenschaften (Fach) / Informationsmanagement SS13 (Lektion)
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- Nenne die Ziele der Informationslogistik richtige Information zur richtigen Zeit in richtiger Menge am richtigen Ort in erforderlicher Qualität
- Beschreibe die Semiotik Syntaktik(Daten: 23,5) -> Semantik(Infos: abnahme um 23,5%) -> Pragmatik(Intention: verkaufen!)
- Wie unterscheiden sich Informationen von materiellen Gütern? Eigenschaft/Wert Materielles Gut Information Vervielfältigunskosten hoch niedrig Wertverlust Gebrauch vorhanden nicht vorhanden Anzahl Besitzer individuell vielfacher Besitz Logistischer Aufwand oft groß gering
- Beschreibe ein Verfahren zur Ermittlung des Informationsbedarfs. Bestimmung kritischer Erfolgsfaktoren (KEF) zur Lokalisierung von Informationsbedarfen zur Vorbereitung von Managemententscheidungen! Branchenspezifische Faktoren, Wettbewerbsspezifische Faktoren, Umweltfaktoren Faktoren, Prioritäten und Indikatoren! Balanced Scorecard
- Erläutere die Begriffe "Subjektiver Informationsbedarf und Objektiver Informationsbedarf" objektiv: Bedarf an Informationen, um eine Aufgabe zu erfüllen subjektiv / Bedürfnis: aus Sicht der handelnden Person!
- Modelliere einen Lebenszyklus und beschreibe deren Teilgebiete. Informationsnachfrage: Teilmenge des subjektiven Informationsbedarfs Informationsquellen: internes Informationsangebot Nutzer: intern Betriebliche Informationssysteme Nutzer: extern Publikationen, PR externes Informationsangebot Nutzer: intern Fachinformationen Nutzer: extern irrelevant für unternehmerische Informationswirtschaft! Informationsressourcen: Organisation und Modellierung von Informationen Meta-Daten Taxonomie Tags Ontologien (kategorisieren) Informationsangebot: Benutzermodellierung Data-Warehouse Informationsintegration Persistente Speicherung Analyse der Daten OLAP Würfel, Portale, Webkataloge, Suchmaschinen
- Nenne 3 Anwendungskonzepte/Trends. Ubiquitious Computing Cloud Computing PR CMS/DMS/Blog/Wiki/Groupware
- Nenne die Führungsaufgaben des IM. Gestaltung und Planung Personalmanagement IT-Sicherheit IT-Controlling
- Wozu dienen Informationssysteme? Fokus auf Anwendungen Modellierung der Geschäftsprozesse Management von Daten (Modellierung der Daten) Anwendungslebenszyklus Auswahl, Einsatz und Überwachung von Informationssystemen Informmationssysteme sind sozio-technische Systeme!
- Was versteht man unter IuK-Technik? Verarbeiten und Speichern von Daten Telekommunikation Technikbündeln Physische Basis eines Informationssystems
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- Nenne die Management Ebenen des IM. Management der Informationswirtschaft Management der Informationssysteme Management der IuK-Technik
- Modelliere ein Beispiel für eine 1 zu 1 Beziehung. [Männer]-1---<verheiratet mit>---1-[Frauen]
- Modelliere ein Beispiel für eine 1 zu N Beziehung. [Unternehmen]-1---<beschäftigt>---N-[Mitarbeiter]
- Modelliere ein Beispiel für eine N zu N Beziehung. [Unternehmen]-N---<beschäftigen>---N-[Aushilfen]
- Was ist ein Datenbankschema? strukturelle Beschreibung aller Datenobjekte durch Data Definition Language (DDL) und operatoren durch Data Manupulation Language (DML) Entity-Relationship-Modell (ER Modell) für relationale Datenbanken Gegenstände (Entities) Beziehungen (Relationships) Attribute (Schlüssel) Kardinalitäten von Beziehungen
- Was bedeutet UML und wofür wird es verwendet? Unified-Modelling-Language - für objektorientierte Datenbanken
- Nehmen Sie kurz Stellung zu der folgenden Aussage: „Informationssysteme können ein technischer Erfolg aber für das Unternehmen ein Fehlschlag sein, wenn das Unternehmen nicht berücksichtigt wird.“ Informationssysteme sind sozio-technische Systeme! Mitarbeiter können/wollen mit dem neuen IS nicht arbeiten („herumarbeiten“). Das IS wird entgegen seiner Bestimmung genutzt. Die Organisationsstruktur lässt eine Einbettung des IS nicht zu. … Frühzeitige Berücksichtigung und ggf. Beeinflussung der Zielumgebung!
- Beschreibe die Merkmale einer Prozessanalyse. Prozessanalyse beschreibt eine systematische Dekomposition von Prozessen in seine Bestandteile, um so ein besseres Verständnis zu erlangen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzudecken. Reduktion der Durchlaufzeiten unter zumindest Beibehaltung der Qualität um die Effizienz zu steigern und Kosten zu senken Annäherung von Ist-Prozessen an ihre Soll-Prozesse! Ermitteln der Ist-Prozesse bspw. durch Interviews, Fragebögen, Beobachtungen Feststellen von Informations- und Organisationsbedarfen
- Prozessanalyse Maßnahmen Nenne Möglichkeiten, Prozesse effizienter zu gestalten und gebe jeweils ein Beispiel Weglassen [1]-[2]-[X]-[4] Zusammenlegen [1]-[2[2+3]3]-[4] Aufteilen [1]-[2a[2]2b]-[3] Parallelisieren [2] [1]-[2]-[3]-[4] [3] Auslagern î [1]-[2]-[3]-[4] Ergänzen [1]-[2]-[3]-[4] <-
- Was ist ein Wertschöpfungskettendiagramm? Modellierungsmöglichkeit für Prozessanalysen Wertschöpfungsketten Beziehungen: aufbauorientiert und ablauforientiert
- Welche der folgenden Aussagen sind als Ereignis, welche als Funktion in einer EPK zu interpretieren? Auftrag ist erstellt Prüfen des Lagerbestands Testen der Produkte Produkt ist OK Produkt versenden Ereignis! Funktion! Funktion! Ereignis! Funktion!
- Was ist ein EPK? Modellierungsmöglichkeit einer Prozessanalyse Bei ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK) werden betriebliche Funktionen zeitlich und logisch strukturiert! Prinzipieller Ablauf: Ereignisse treten ein Durchführen von Funktionen! Die erweiterte EPK (eEPK) stellt zusätzliche Elemente bereit, so dass die Anforderungen an betriebliche Informationssysteme abgebildet werden können!
- Die Kreditorenabteilung der Tech AG ist u.a. für die Kontrolle eingehender Rechnungen zuständig. Eine Kontrolle erfolgt nur dann, wenn der Lieferschein, die Wareneingangsbestätigung und die Rechnung selbst vorliegen. Werden während der Kontrolle kein Siehe Übung 2 S.33
- Was ist eine Balanced Scorecard? Übersichtliche Darstellung („scorecard“) eines ausgewogenen Verhältnisses(„balanced“) zwischen den vier Perspektiven Finanzen, Kunden,Geschäftsprozesse und Entwicklung unter Berücksichtigung der Strategien undVisionen des Unternehmens. Vorgehen: Ausgangspunkt: umzusetzende Strategien im Unternehmen festlegen Ableitung strategischer Ziele für jeden Bereich Definition von Kennzahlen, um den Zielerreichungsgrad quantitativauszudrücken (Soll/Ist) Finanzen: z.B. Umsatz/Vertriebsmitarbeiter, Kosten/Einheit, … Kunden: Anzahl der Reklamationen, Reaktionszeit auf KD-Anfragen, … Prozesse: Durchlaufzeit, Qualität, … Entwicklung: Mitarbeiterfluktuation, Zufriedenheit, … Aufstellen und Durchführen von Maßnahmen, die den Zielerreichungsgradpositiv beeinflussen
- Versuchen Sie, hinsichtlich der 4 genannten Perspektiven mögliche strategische Ziele für das DSL-Geschäft zu ermitteln, die auf die neue strategische Ausrichtung des Unternehmens abzielen. Überlegen Sie auch, welche Kennzahlen und Maßnahmen beispielh Finanzen Umsatzsteigerung im Access-Geschäft größer als Branchen-Durchschnitt Kennzahl: Umsatzwachstum / Umsatzwachstum Branchendurchschnitt Soll: 1,1 Kunden Termintreue Kennzahl: Aufträge mit eingehaltenem Termin / alle Aufträge Maßnahme: strikte Vorgaben an Techniker, vermehrt Kontrollen Reduktion der Leitungsausfälle Kennzahl: Anzahl der Störmeldungen pro Monat Maßnahme: Redundante und robuste Systeme, ggf. Qualitäts-Kooperation mit Leitungsanbieter Reduktion der Reaktionszeiten auf KD-Anfragen Kennzahl: Durchschnittliche Zeitspanne zwischen Eingang und Beantwortung der Anfrage Prozesse Schnellerer Versand der Hardware nach Auftragseingang Kennzahl: Durchlaufzeit der Prozessschritte Maßnahme: Prozessoptimierung Schnellere, bessere Weiterleitung von Anrufen zum richtigen Ansprechpartner Maßnahme: Verbessertes Call-Routing Entwicklung Stärkung der Mitarbeiterzufriedenheit Kennzahl: Krankheitstage Maßnahme: Motivationstraining, Reduktion der Belastung Förderung der Mitarbeiter-Kompetenzen Kennzahl: Bewertung der Kompetenz durch KD, Zeitspanne zwischen Problem und Lösung / Eskalations-Merkmal Maßnahme: Schulungen
- Modellieren Sie den Sachverhalt als EPK Übung 3 Seite 5 siehe übung
- Übung 4 Seite 5 sÜ
- Was ist Data-Mining? Beim Data-Mining geht es darum, neue Zusammenhänge und Muster ingroßen Datenmengen zu finden, die zu kennen für das Unternehmen vonNutzen ist!
- Übung 3 Folie 17 sÜ
- Was ist eine Datenbank? Eine Datenbank bzw. Datenbasis (DB) beschreibt eine Menge von Daten, diesystematisch verwaltet wird.
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- Was ist ein DBMS? Ein Datenbankmanagementsystem (DBMS) ist für diese systematischeVerwaltung verantwortlich.
- Was ist ein DBS? Ein Datenbanksystem (DBS) umfasst diese beiden Komponenten.
- Beschreibe die Motivation für den Einsatz von Datenbankmanagementsystemen. Redundanz und Inkonsistenz -> Normalformen Keine logischen Zusammenhänge -> Datenmodelle Anomalien durch multiple Zugriffe -> Mehrbenutzersynchronisation Datenverluste -> Recovery Integritätsverletzung -> Integritätsbedingungen Sicherheitsprobleme -> Zugriffsrechte Monolithische Anwendungen -> Schnittstellen
- Beschreibe den Schematischen Aufbau eines DBS externe Ebene logische Datenabhängigkeit logische Ebene physische Datenabhängigkeit physische Ebene
- Beschreibe den Zusammenhang zwischen OLAP, OLTP und Data-Warehouse Übung 4 Seite 16
- Welche DBS gibt es? Relationale Datenbanken: „flache“ Tabellen! Beispiel: MySQL (Oracle), DB 2 (IBM) Kann als Grundlage für OLAP verwendet werden aber ungeeignet für komplexe Anwendungsbereiche! Objektorientierte Datenbanken Nachteile: geringe Verbreitung, schlechte Performance bei bestimmten Zugriffen Objektrelationale Datenbanken Beispiel: PostgreSQL (open source) Bindeglied zwischen relationalen und objektorientierten Datenbanken! Verteilte Datenbanken Verteilen der Datenbanken auf verschiedene Orte Beispiel: P2P
- Vorgehen bei der Datenmodellierung Übung 4 Seite 2
- Modellierung von Daten Schemata im Überblick Übung 3 Seite 9
- Nenne Gründe für den Einsatz eines neuen IS …bildet die Geschäftsprozesse nur unzureichend ab. …repräsentiert ein schlechtes Kosten-/Nutzen-Verhältnis im operativen Betrieb. …zeigt sich als starr und unflexibel in der Systemlandschaft. …wird nicht mehr weiterentwickelt.
- Beschreibe das Anforderungsmanagement Vorgehen 1. Anforderungsermittlung Identifikation der Anforderungsquellen Erheben der Anforderungen: Unterteilung in funktionale und nichtfunktionale Anforderungen! Welche Prozesse sind abzubilden? Welche Datenstrukturen sind abzubilden? Geplante, zukünftige Entwicklungen? Integration in die bestehende Systemlandschaft Softwareergonomie (vgl. DIN 66234, Teil 8) Robustheit 2. Anforderungsanalyse Präzisierung und Priorisierung der ermittelten Anforderungen! Beschreibung der angestrebten Lösung mittels Prozess- und Datenmodellen, Ablaufdiagrammen, … 3. Anforderungsvereinbarung Auflösen von Anforderungskonflikten: z.B. durch Interaktionsmatrizen 4. Spezifikation Festhalten der Anforderungen in einem Anforderungsdokument (z.B. Lasten- und Pflichtenheft)
- Wie erfolgt die Dokumentation und Qualitätssicherung im Anforderungsmanagement Validierung: Entsprechen die spezifizierten Anforderungen den ursprünglichen Wünschen? Überprüfung der Validität z.B. durch Reviews und Inspektionen. Verifikation: Verhält sich das IS konform zur Spezifikation? Überprüfung der Korrektheit z.B. durch formale Verifikationsmethoden. Verfolgung: Festhalten der Entwicklung der Anforderungen von der Ermittlung bis zur Realisierung Änderungsmanagement: Änderungen von Anforderungen sind so zu verwalten, dass sie den Erfolg des Projekts nicht gefährden und Zeit und Kosten nicht überschreiten!
- Nenne die Formen der Softwarebereitstellung, sowie deren Schwächen/Stärken Individualsoftware Standardsoftware Vorteile ggü Individual: Kosteneinsparung, schnelle Verfügbarkeit, hohe Programmqualität durch spezialisierte Anbieter Unabhängigkeit der Programmentwicklung von der Verfügbarkeit der IT-Ressourcen im Unternehmen Nachteile ggü Individual: unvollständige Abdeckung unternehmensspezifischer Anforderungen komplexere Integration in die Systemlandschaft keine absolute Kosten- und Zeitersparnis aufgrund von Anpassungen und der Systemeinführung Open-Source-Software: u.a. offener Quellcode, kostenfreie Weitergabe! Vorteile ggü Standard: erhöhte Stabilität und Qualität durch Verbesserung/Weiterentwicklung der Software im Rahmen einer Unternehmens-Community, Bessere Anpassbarkeit an eigene Bedürfnisse, Keine Abhängigkeit von einem Hersteller, Erhöhte Sicherheit, Keine Lizenzkosten Parametrisierung: Anpassen der Software im Rahmen der gegebenen Konfigurationsmöglichkeiten! Zusatzprogrammierung: Anpassen der Software bspw. durch Programmänderungen
- Beschreibe das Vorgehen der Systemauswahl Zusätzliche Berücksichtigung weiterer Aspekte wie z.B. betriebswirtschaftliche und anbieterbezogene Kriterien! Einbezug aller Mitarbeiter in den Auswahlprozess, die von der neuen Software mittelbar oder unmittelbar betroffen sind! Durchführen einer Marktanalyse und Bereinigung der Ergebnisliste bis zur optimalen Lösung! K.O.-Kriterien Vergleich der Alternativen über den Erfüllungsgrad der Hauptkriterien (ungewichtet und gewichtet) Kostenrahmen, Lizenzmodell Unterstützende Verfahren: Investitionsrechenverfahren, TSTS-Methode, Nutzwertanalyse (multidimensional)
- Nutzwertanalyse Ziel: Bestimmen der nutzenmaximalen Alternative! Übung 5 Seite 16 s.Ü.
- Was sind Vorgehensmodelle, Verfahren zur Softwareentwicklung Vorgehensmodelle: systematische Entwicklung von Software! Sequentielle Modelle: Wasserfallmodell, V-Modell, … Iterativ inkrementelle Modelle: Spiralmodell, XP, SCRUM, … Verfahren zur Kostenschätzung, um die Wirtschaftlichkeit sicherzustellen! Beispiel: COCOMO, Function Points, Analogie-Methode, … COCOMO – Constructive Cost Model Ermitteln der KDSI Bestimmen der Projektkomplexität Bestimmen des Aufwands und der Projektdauer: Übung 5 S.19
- Wozu dient das Projektmanagement? Projektmanagement: Planen, Überwachen und Steuern von Projekten! nicht nur im Rahmen der Software-Entwicklung, sondern auch bspw. bei der Einführung der Software! Planen: Aufgabenplanung Terminplanung Kapazitätsplanung Kostenplanung Überwachen Steuern
- Erläutere die Einführungsstrategien von Software Zwei prinzipielle Möglichkeiten der Einführung von Software (Software Rollout): Big Bang Vollständige Umstellung der Software an einem festgelegten Stichtag Sukzessives Rollout Aufbauorientiert: zunächst Umstellen einzelner organisatorischer Einheiten Ablauforientiert: zunächst Umstellen einzelner Prozesse
- Nenne die Arten der Wartung von Software Korrektive Wartung: Fehlerbeseitigung (bedarfsgetrieben) Adaptive Wartung: Anpassung an die Umgebung (bedarfsgetrieben) Perfektive Wartung: Verbesserung der Qualität (qualitätsgetrieben) Präventive Wartung: Erleichterung der Wartung (qualitätsgetrieben)
- Was versteht man unter Wartung von Software? Das betriebene Informationssystem befindet sich in einem dynamischen Umfeld! Unter Wartung versteht man das Beheben von Fehlern (fixing) und die Weiterentwicklung von Software (changing).
- Was sind die Teilgebiete des Änderungsmanagements (change management): Meldungsmanagement Änderungsmanagement i.e.S. Einsatzmanagement