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Persönlichkeitspsychologie (Fach) / 8 Fähigkeiten 2 (Lektion)

Soziale Kompetenz Emotionale Kompetenz Assesment Center

Diese Lektion wurde von Kuram erstellt.

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  • 1 Soziale Kompetenz: Definition Komponenten Problem Big 5 Soziale Kompetenz=Fähigkeit, mit anderen gut zurecht zu kommen Durchsetzungsfähgkeit+ Beziehungsfähigkeit--> balanciertes Verhätlnis Problem: Korrelieren untereinander kaum ->Soziale Kompetenz korrreliert mit BIG-Five Faktor Offenheit für neue Erfahrungen und Intelligenz (Einfühlungsvermögen und umsiichtiges Lösen von sozialen Konflikten)
  • 1.1 Soziale Kompetenz Komplexiät des Gegenstandes Amelang et al. 1989: Prototypische Verhaltensweisen Problem: Gegenstand der sozialen Kompetenz komplex--> Prototypisch sozial kompetentes Verhalten (Phase 1)Vpn sollen konkrete Situationen in denen sozial kompetent gehandelt wird beschreiben. Bewertung, inwiefern diese mit soz. Kompetenz verbunden von weiterer Gruppe (Phase 2)ergibt 5 prototypische Verhaltensweisen z.B. "Als er merkte, dass sein Freund sich unter den vielen, ihm unbekannten Personen unsicher fühlte, begann er mit ihm ein Gespräch und versuchte dabei, andere Personen mit einzubeziehen " 3)Selbtbeurteilen in sozialer Kompetenz und vebaler und abstrakt-theoretischer Kompetenz, verglichen mit Fremdurteii Ergebnisse: astrakt-theoretisch:.27                                        verbal: .38                                         sozial : .28   --> Soziale Kompetenz alltagspsychologisch von Intelligenz unterscheidbar
  • 1.2 Messung sozialer Kompetenz Thorndike 1920 Unterscheidung Empathietests: Was wird gemessen Probleme Seit  Thorndike 1920 zwei Apsekte sozialer Kompetenz gemessen: Soziale Sensitivität (andere Verstehen) Soziale Handlungskompetenz (schwierige soziale Situationen zu meistern)   Empathietests Gemessen: Fähigekeiten, Gefühle, Gedanken und Absichten anderer in sozialen Situationen zu deuten Problem: Tests korrelieren kaum untereinander, und nicht mit Bekanntenurteil, geringene vorhandene Korrelation ist auf Korrelation mit IQ zurückzuführen (ähnlich wie bei Kreativität) Gründe:  Selbst-und Fremdeinschätzung: Sensitivität notwendige, aber nich hinreichende Bedingung für Handlungskompetenz Korrelation zwischen den Tests: Keine überzeugende Operationalisierung, weil Sesitivität keine einheitliche Eigenschaft, sondern mehrere relativ unabhängige Eigenschaften   Was unter »sozialer Intelligenz«, besser sozialer Kompetenz, verstanden wird, hatmit Intelligenz also wenig zu tun. Es handelt sich vielmehr um zwei unterschiedlicheKonstrukte, soziale Sensitivität und Handlungskompetenz, wobei Handlungskompetenzbesser beurteilbar und beobachtbar ist als soziale Sensitivität.
  • 1.3 Messung sozialer Kompetenz 3 Möglichkeiten zur Erfassung von sozialer Handlungskompetenz 1. Lösen hypothetischer sozialer Probleme 2. Selbstbeurteilung sozialer Fertigkeiten 3. Beobachtung tatsächlicher Kompetenz in inszenierten Situationen
  • 1.3 Messung sozialer Kompetenz --Lösen hypothetischer sozialer Probleme Anwendung in Personalauswahl durch videos oder verbale Instruktion vermittelte Problemsituationen --> soziales Problemlösen Personalauswahl-Studie: Erfassung verkäuferischer Fähigkeit und Teamfähigkeit reliabel: mehre Clips zur Messung derselben Fähigkeit korreliren hoch trennscharf: geringe Korrelation zwischen Teamfähigkeit und Verkaufsfähigkeit ABER: Hohe Korrelation mit Kognitionsaufgaben -> IQ (Situationen sind ja hypothehisch) und niedrige Korrelation mit tatsächlich gezeigtem Verhalten
  • 1.3 Erfassung sozialer Kompetenz Selbstbeurteilung ICQ (Rietman et. al 1993) Validität, Reliabilität Selbstbeurteilung z.B über Interpersonal Competence Questionnaire Riemann et al. 1993 Interpersonae Flexibilität= Unterschiedliche Fähigkeiten je nach Anforderungen der Situation zeigen mit den Skalen * Initiierung von Interaktionen * Durchsetzungsfähigkeit * Preisgabe persönlicher Informationen * Emotionale Unterstützung anderer * Regelung von Konflikten diskriminante Validität im Bezug auf Korrrelation zu Big Five und Korrelation von Selbst und Fremdurteil .50 ABER: misst nur Beurteilung und nicht tatsächliche soziale Kompetenz
  • 1.3 Messung von sozialer Kompetenz Handlungskompetenz Beobachtung 4 Szenarios und deren Konsistenz klinische Studien Beobachterübereinstimmung Transsituative Konsistenz unterscheidbare Faktoren Beobachtung der Handlungskompetenz 1. Beobachtung elementarer sozialer Fertigkeiten in Verhaltenstests, etwa im Rahmen von Selbstsicherheitstrainings: differenzieren nicht zwischen mittlerer und hoher Kompetenz 2. Rollenspiele von Konfliktsituationen aus dem beruflichen Alltag im Rahmen der Personalauswahl und -fortbildung, z.B. aufgebrachten Kunden besänftigen: künstliche Situation, gibt wenig Aufschluss über typisches Verhalten 3. Präsentation vor Publikum: valide, aber nur sehr spezifische Kompetenz 4. Gruppenverhalten: etwas künstliche Situation, gibt nur begrenzt Aufschluss über typisches Verhalten   Klinische Studien: erfassen nur starke Defizite, aber unterscheiden nicht zwischen hoher und mittlerer sozialer Kompetenz Problem:Reliabilität trainierter Beurteiler .50 aber transsituative Konsistenz der Urteile gering unterscheiden lassen sich meist nur 2 Faktoren: Selbstvertrauen/Dominanz und Freundlichkeit/Kooperativität (aber selbst die korrelieren untereinander stark)
  • 2 Emotionale Kompetenz Goleman 1995 Mayer et al. 2000 4 Komponenten Fähigkeit zum Umgang mit Emotionen anderer Goleman 1995: emotionale Intelligenz (abgekürzt EQ in Analogie zum IQ)Fähigkeitsbereich, der besser emotionaleKompetenz genannt werden sollte,da von Intelligenz unterschieden Mayer et al. 2000:  Vier Komponenten emotionaler Kompetenz - Wahrnehmung von Emotionen bei sich und anderen, emotionale Expressivität - Förderung des Denkens durch Emotionen - Verstehen und Analysieren von Emotionen - Regulation von Emotionen
  • 2.1 Emotionale Intelligenz Erfassung durch Meyer-Salovey-Caruso Emotional Intelligence Test (MSCEIT) Probleme Validität Stress Angemessene Antworten für hypothetischenemotionale Situationen werden erfragt. Eher geringe Reliabilität, unklare Validität (vgl. soziale Kompetenzmessung durch hypothetische Situationen)   Korreliert positiv mit Zunahme von Stress, aber nicht mit Leistung unter Stress--> keine Validität  
  • 2.1Messung von emotionaler Kompetenz Zee et al. 2001 Trierweiler et al. 2002: Schlussfolgerung Emotionale Kompetenz Emotionale Intelligenz Eine Analyse von Selbst- und Fremdbeurteilungen emotionaler Kompetenz auf 85 Items von Van der Zee et al. 2002 ergab 2 unabhängige Faktoren für emotionale Kompetenz, die nicht oder sogar negativ mit dem IQ korrelierten: - Empathie für Emotionen - emotionale Kontrolle -Autonomie (die korrliert aber -.70 mit Neurotizismus und ist somit kaum von ihm zu unterscheiden) Klare Parallele zu den beiden Hauptfaktoren der sozialen Kompetenz (soziale Sensitivität, Handlungskontrolle) Trierweiler et al. 2002: emotionale Expressivität ist inkonsistent zwischen verschiedenen Emotionen   --> Kein einheitliches Konstrukt, eher unterschiedliche Dimensionen "Emotionale Intelligenz" umstritten, weil mit IQ nichts zu tun und Annahme, dass es einheitliche Fähigkeit mit Umgang von Gefühlen gibt
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  • 3 Assesmentcenter Definition Typische Aufgaben Sequenz von Situationen, in denen die Teilnehmeralleine oder in Kleingruppen zusammen mit anderen Teilnehmern und Beobachternberufsrelevante Aufgaben bearbeiten,insbesondere solche, die soziale Kompetenzen erfordern. Ein Assessment Center ist eine heterogeneKlasse diagnostischer Verfahrenund eine Sequenz aus Einzel- undGruppensituationen, die diverseFähigkeiten, insbesondere sozialeKompetenzen, zum Zweck der Personalauswahloder Personalentwicklungerfassen sollen. hoher Aufwand und Dauer (1-3Tage)-> lohnt nur wenn Fehlentscheidung kostspielig wäre.   Typische Aufgaben - Präsentation bei kurzer Vorbereitungszeit - Rollenspiel einer Konfliktsituation - Gruppendiskussion Postkorbaufgabe: Mehre anstehende Aufgaben in optimale Reihenfolge bringen, so dass möglichst wenig Aufenhaltszeit und Wegzeit benötigt
  • 3.1 Validität von Assesmentcentern Thorton et al. 1987 Metaanalyse Wahre Validiät, SD Beurteilungskriterien und Ziele: Beförderung, Forschung Thorton et al. 1987 Metaanalyse von 50 Studien:Korrelation des Gesamturteils im Assessment Center mit verschiedenen Kriterien des Berufs- und Fortbildungserfolgs -->mittlere Validität für alle Studien nach Kontrolle von Unreliabilität und Varianzeinschränkung .37, allerdings große Heterogenität der Ergebnisse zwischen den Studien (SD von .13 -> wenig aussagekräftig) Validität variierte mit Beurteilungskriterien und -zielen(.30 Beförderung, .48 Forschung)
  • 3.1 Validität von Assessmentcentern Schuler et. al 1993 IQ und soziale Kompetenz und Assesmentcentergesamtwert Schuler et. al 1993: Assessmentcenter- Gesamtwert lässt sich gut durch iQ (.43) und soziale Kompetenz (.41) hervorsagen Beurteilgung von Gruppendiskussionen starkt mit IQ,sozialer Kompetenz, Selbstvertrauenund Dominanz zusammenhängend IQ korreliert stärker mit Gruppendiskussionen als mit Postkorbaufgabe(überhaupt sinnvoll)? Allerdings bezogen auf Berufe, die hohe Intelligenz erfordern!
  • 3.1 Validität von Assesmentcentern Metaanalyse von Schmidt & Hunter 1998 ABER SCHULER Vorhersage IQ, Fragebogen, AC und beides zusammen Metaanalyse von Schmidt & Hunter 1998 Beim Vergleich von IQ-Tests und AC zeigte AC nur eine minimale inkrementelle Validität (Anstieg der "wahren" Korrelation mit dem Vorgesetztenurteil von .51 auf .53): Aufwand lohnt eigentlich nicht   Allerdings: Je geringer die Intelligenzunterschiede zwischen den Getesteten, desto eher sind AC geeignet, zusätzlich zum IQ das Vorgesetztenurteil vorherzusagen Beispiel Studie von Schuler et al. 1995 an Entwicklungsingenieuren ("wahre" Korrelationen mit Vorgesetzenurteil): Vorhersage durch IQ und Fragebögen: .46 Vorhersage durch IQ, Fragebögen und AC: .57 Bei hoher Bildung der Getesteten oder hohen Kosten von Fehlentscheidungen sind AC ok